Kritik an Wikipedia, Reality-TV, Kulturindustrie Aufklärung als Massenbetrug, Werther-Effekt, Über das Fernsehen, Streisand-Effekt, Edutainment, Mediendemokratie, Wie informiert das Fernsehen, Mediokra
Quelle: Wikipedia. Seiten: 33. Kapitel: Kritik an Wikipedia,
Reality-TV, Kulturindustrie Aufklärung als Massenbetrug,
Werther-Effekt, Über das Fernsehen, Streisand-Effekt, Edutainment,
Mediendemokratie, Wie informiert das Fernsehen, Mediokratie,
Vereinigung für Medienkultur, Infotainment, Critical Art Ensemble,
Marler Gruppe, Medienjournalismus, CNN-Effekt, Mediendiktatur,
Tittytainment, Expert shopping, Nullmedium, Marconi-Galaxis.
Auszug: Kritik an Wikipedia gibt es seit ihrem Bestehen. Als die
Wikipedia einen gewissen Umfang und Bekanntheitsgrad erreicht
hatte, gab es eine Phase, in der viele Professoren der Wikipedia
(WP) die Zitierfähigkeit absprachen; sie sei für ein Lexikon zu
unzuverlässig und zu wenig vertrauenswürdig. Vielfach erfolgte
diese Kritik vor dem Mai 2008 - damals führte WP das
Sichtungs-System ein: zwar konnte weiterhin jedermann Änderungen
vornehmen; diese wurden (und werden bis heute) aber erst dann
sichtbar, wenn ein dazu befugter Wikipedianer ("Sichter")
die Änderungen freigab ("sichtete"). Die Beiträge von
Sichtern - oft erfahrene und langjährige WW-Autoren - werden
dagegen sofort für jedermann sichtbar. Einige Kritiker beanstanden,
Wikipedia produziere verzerrte Sichtweisen, die ihrem eigenen
Entstehungsprozess geschuldet seien, und ihr Ziel als Projekt zur
Erstellung einer Enzyklopädie werde durch die auftretende
Gruppendynamik innerhalb der Benutzerstruktur beeinträchtigt. Die
am häufigsten geäußerte Kritik an der Wikipedia lautet, dass sie im
Unterschied zu herkömmlichen Enzyklopädien keine Gewähr für die
Richtigkeit und Vollständigkeit ihrer Artikel biete, weil jeder
Internetnutzer ihre Inhalte verändern und im schlimmsten Fall
verfälschen könne. Seit Mai 2008 (s.o.) kann dies nur dann
passieren, Besonders das Fehlen einer autoritativ verbürgten
Verantwortlichkeit sowie eines vertrauenswürdigen peer review
standen im Fokus der Kritik. So erkannte zum Beispiel der
Bibliothekar Philip Bradley in einem Interview im Oktober
2004
gegenüber dem Guardian an, dass das Konzept des Webprojekts in der
Theorie eine wundervolle Idee sei, dass er aber die Wikipedia in
der Praxis nicht verwende. Er kenne nicht einen einzigen
Bibliothekar, der dies tun würde. Das Hauptproblem ist das Fehlen
eines verantwortlichen Herausgebers. Bei gedruckten
Veröffentlichungen müssen die Herausgeber dafür Sorge tragen, dass
ihre Informationen zuverlässig sind, da ihr Lebensunterhalt davon
abhängt. A
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