Man tut, was man kann - Rath, Hans
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Hans Rath 

Man tut, was man kann

Roman

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Man tut, was man kann

Habe ich noch eine Affäre oder schon eine Beziehung? Kann ein Vollbart zwischen einem Mann und seiner wahren Liebe stehen? Und wie stoppe ich den ehrgeizigen Junior-Kollegen, der mit der Tochter des Chefs ins Bett geht?
Paul (42, geschieden) sucht Antworten, gemeinsam mit seinen neuen Mitbewohnern: Kollege Schamski steht eines Abends vor der Tür, weil er wegen mehrerer Seitensprünge zu Hause rausgeflogen ist. Freund Günther braucht eine Bleibe, weil er seine Wohnung gekündigt und seiner Traumfrau einen Antrag gemacht hat - etwas überstürzt, wie die Traumfrau fand. Und Bronko, ein talentloser Künstler und Gelegenheitschauffeur, ist sowieso schon länger obdachlos. Ab sofort schwinden Pauls Weinvorräte, dafür ist nachts schon mal eine nackte Sekretärin in der Küche anzutreffen.
Und die Antwort auf fast alle Fragen ist klar: Man tut, was man kann.


Produktinformation

  • Verlag: Wunderlich
  • 2009
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 253 S.
  • Seitenzahl: 256
  • Deutsch
  • Abmessung: 206mm x 127mm x 22mm
  • Gewicht: 282g
  • ISBN-13: 9783805208703
  • ISBN-10: 3805208707
  • Best.Nr.: 25571324
kulturnews - RezensionBesprechung
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(c) bunkverlag
Paul hat eine Affäre mit Kathrin, die ihn für ihren Ex verlässt. Dann wird seine Wohnung zur Auffangstation für obskure Gestalten, die bald seine besten Freunde werden. Und dann ist da noch diese hübsche Tierärztin, die aber bald heiraten wird. Aus solchen Handlungsfäden sind Schnulzromane gestrickt - doch längst nicht alle lesen sich so schmissig wie die Variante von Hans Rath. (es)

Paul hat eine Affäre mit Kathrin, die ihn für ihren Ex verlässt. Dann wird seine Wohnung zur Auffangstation für obskure Gestalten, die bald seine besten Freunde werden. Und dann ist da noch diese hübsche Tierärztin, die aber bald heiraten wird. Aus solchen Handlungsfäden sind Schnulzromane gestrickt - doch längst nicht alle lesen sich so schmissig wie die Variante von Hans Rath. (es)
Hans Rath, Jahrgang 1965, studierte Philosophie, Germanistik und Psychologie in Bonn. Er lebt in Köln und Berlin, wo er sein Geld unter anderem als Drehbuchautor verdient. Schon mit dem Sachbuch "'Sie Affe!' 'Du Schwein!' - Die Kunst der Beleidigung" hat Hans Rath seinen Sinn für Humor unter Beweis gestellt und Rezensenten von Playboy bis Brigitte begeistert.

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Kundenbewertungen zu "Man tut, was man kann" von "Hans Rath"

20 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.1 von 5 Sterne bei 20 Bewertungen ***** sehr gut)
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Bewertung von anyways aus greifswald am 08.02.2012 ***** ausgezeichnet
Er, Dr. Paul Schubert, gutes Auskommen durch gut bezahlten Job, immer noch Vaterpflichten für die Tochter seiner Ex-Frau empfindend sucht Sie, die mit all seinen Merkwürdigkeiten und vor allem schrägen Freunden klarkommen kann. Melden tun sich allerdings nur Frauen die ihn ganz fies benutzen…
Apropos schräge Freunde, durch einen merkwürdigen Zufall macht Paul innerhalb kürzester Zeit sein, zugegebener Maßen recht unbescheidenes Heim, zur WG für gestrandete Mittvierziger. Als erstes zieht sein Kollege Schamski ein, der etwas unsanft von seiner Frau vor die Tür gesetzt wurde als diese die Affäre mit seiner Sekretärin spitzbekam, letztere sorgte auch in Pauls Wohnung für einiges Aufsehen. Auch der beste Freund Günther hat durch seine unglückliche Schwärmerei auf einmal kein Dach mehr über dem Kopf. So sitzt man jetzt also Nächtens vorwiegend in der Küche und philosophiert bei dem einen oder anderen Fass guten Weines über das Leben und die Liebe im Allgemeinen.

Wenn ich bis jetzt gedacht habe, weinselige Küchenpartys mit tiefschürfenden Erkenntnissen über das Leben und vor allen Dingen der Liebe, wäre ein Privileg von uns Frauen, so habe ich da doch mächtig geirrt. Männer tun es auch und sind dabei noch ziemlich lustig. Ein gnadenlos gutes Buch über die Irrungen und Wirrungen des Lebens . Der Autor hatten einen bestechenden Humor und ich habe mich immer wieder bremsen müssen nicht Seitenweise alles meinem Mann vorzulesen, weil die Ansichten und Beobachten, die Interpretationen und Gedanken des Autors nicht nur äußerst amüsant und lustig sind, nein sie treffen haargenau ins Schwarze. Da gibt es zum Beispiel die Anekdote über den Film „Into the Wild“ und der Erkenntnis das man mit Anfang zwanzig jeder Gefahr trotzt, mit Anfang vierzig sieht die Sache aber ganz anders aus, und es stimmt wirklich was der Autor hierzu schreibt, jeder Vierzigjährige wird das bestätigen, garantiert. Das perfekte Buch für trübe Tage. Ich habe mich köstlich amüsiert und gut unterhalten gefühlt.

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Bewertung von Leserin aus NRW am 18.09.2011 ***** ausgezeichnet
Ich habe dieses Buch in einer Zeit gelesen, in der ich stimmungsmäßig etwas niedergeschlagen war und ich muss sagen, dass es mich ziemlich aufgeheitert hat!
Die anderen beiden Folgeromane habe ich mir bestellt noch bevor ich mit diesem Teil durch war.
Einfach lustig!

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Bewertung von charlotte_30 aus Dresden am 13.11.2009 ***** gut
Paul tut alles für seine Freunde, doch was wird für Paul getan, dass wird im Roman nicht beantwortet. Die Handlung des Buches ist schlicht und doch genial: vier Männer und ein Hund gründen ungewollt eine WG und sind alle auf der Suche nach der Liebe. Paul versucht die Probleme anderer zu lösen und kommt selber oft zu kurz oder zu spät. Die ironischen Dialoge der WG zeichnen ein Bild von Männern, die die gleichen Probleme haben wie Frauen, nur gehen sie anders damit um, ungezwungen und offen.

Der Autor versteht es, in einen saloppen Schreibstil den Leser mitzureißen und in null Komma nichts, ist das Buch beendet, obwohl man sich wünscht, dass endlos weitergeht. Ein geniales Buch für ein verregnetes Wochenende.

2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von kleinfriedelchen aus Berlin am 10.11.2009 ***** sehr gut
Das Buch kam mir wie die männliche Version von "Mondscheintarif" vor. Amüsant und kurzweilig wird das Alltagsleben von Paul geschildert. Mitte 40 und geschieden hat Paul ein abwechslungsreiches Liebesleben und fürchtet dabei immer, von der Frau für eine längere Beziehung verpflichtet zu werden. Bis er die Tierärztin Iris trifft, die jedoch leider schon vergeben ist. Soll man(n) sich da tatsächlich wie im Film verhalten und die Hochzeit sprengen?

Auch seine Freunde lassen Paul keine Ruhe: da ist Guido, der aufgrund einer Affäre von seiner Frau rausgeschmissen wurde und nun bei Paul unterkommt und nachts philosophische Grundsatzdiskussionen in seiner Küche abhält. Oder Günther, den Informatik-Nerd, der sich bei der Eroberung seiner Traumfrau selten dämlich anstellt und ständiger Überwachung bedarf.

Ob der Alltag eines Single-Mannes wirklich so chaotisch abläuft, bleibt fraglich. Einige der Szenen wirken schon ziemlich konstruiert und erscheinen eher unrealistisch. Nichts desto trotz beinhalten diese Szenen meist eine tolle Situationskomik. Am besten haben mir aber immer noch die Gedankengänge von Paul gefallen, die mir in den meisten Fällen aus der Seele sprechen.

Fazit: wer lockere, witzige Unterhaltung für Zwischendurch braucht, liegt mit diesem Buch auf jeden Fall richtig.

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Bewertung von Andie aus Sauerland am 22.08.2009 ***** sehr gut
Paul, im Beruf erfolgreich, im Privatleben eher nicht, findet unfreiwillig Mitbewohner für seine Luxus-Wohnung: Schamski, Kollege und Freund, der von seiner Frau und seiner Geliebten gleichzeitig ein Ultimatum gestellt bekommt, Günther, der auf der Suche nach der Frau fürs Leben ist und dabei recht aberwitzige Strategien anwendet und Bronko, Chauffeur und erfolgloser Künstler. Natürlich sind mindestens ebensoviele Frauen im Spiel - Frauen für eine Nacht sowie Frauen fürs Leben - und auch beruflich schläft die Konkurrenz nicht.

Das Buch bietet zwar keinerlei Antworten auf die beruflichen oder privaten Fragen in Pauls Leben (die bleiben am Ende offen), aber immerhin einige sehr unterhaltsame Lesestunden. Die Handlung und die Charaktere sind nicht immer völlig realistisch, aber gerade die Überzeichnungen, skurillen Figuren und aberwitzigen Wendungen tragen zum Reiz des Buches bei und machen den Lesespaß aus. Dass der Protagonist alkoholisiert und später ohne Führerschein Auto fährt und gerne mal völlig belanglosen Sex hat, ist moralisch zwar nicht ganz einwandfrei, aber schließlich handelt es sich ja um einen Roman mit rein erfundenen Personen und nicht um einen Ratgeber zur Lebensführung. Insgesamt jedoch ist Paul ein sehr sympathischer Charakter mit Witz und Charme, und auch die zahlreichen Nebendarsteller, die vom Computer-Nerd bis hin zur altjüngferlichen Sekretärin so einige Klischees bedienen, sind sehr treffend und humorvoll dargestellt. Auch die lockere, flüssig zu lesende Sprache trägt zu dieser leichten, augenzwinkernden Atmosphäre bei und passt hervorragend zu Personen und Handlung. Die Handlung wird mit zunehmendem Verlauf immer aberwitziger und bietet reichlich Situationskomik - bei verschiedenen Szenen habe ich beim Lesen laut losgelacht.

Lediglich das Ende fand ich etwas unbefriedigend. Ein weiterer Kritikpunkt, der allerdings wohl kaum dem Autor anzulasten ist, ist der Preis: EUR 14,90 finde ich nicht gerechtfertigt; mich würde dieser Betrag definitiv vom Kauf einer reinen Unterhaltungslektüre mit gerade mal 250 Seiten abschrecken.

Fazit: ein Buch, das ich in einem Rutsch mit vielen Schmunzlern und einigen lauten Lachern durchgelesen habe. Es ist zwar keine "große Literatur" mit sehr viel Tiefgang, aber für vergnügliche Lesestunden an einem sonnigen Nachmittag ist es absolut perfekt.

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Bewertung von Rappelkiste aus Lengefeld am 04.08.2009 ***** gut
An vielen Stellen konnte ich lachen oder zumindest schmunzeln. Der Ich- Erzähler lässt einen voll einsteigen, man ist mittendrin im Buch. Wirklich witzig geschrieben und schöne Sätze. Die Charaktere sind gut beschrieben und einige irgendwie schrullig und damit einzigartig.

Im Kern geht es um Paul, einen Personalmanager und damit Chef über 500 Häupter, einer großen Firma.

Er ist mit etwas über Vierzig wohl in den besten Jahren, wie man so schön sagt. Er hat keine feste Partnerin, dafür angelt er sich aber eine Bettgeschichte nach der anderen. Alles Frauen, die ihre Partner eifersüchtig machen wollen, nachdem bei der ersten im Buch beschriebenen Beziehung das ungeplanterweise so verlief. Sie schickt Paul dann ihre Freundinnen auf den Hals.

Paul kümmert sich um einen verhaltensgestörten Tierheimhund, verliebt sich in die Tierärztin und schlägt das Angebot eine Nacht, eine einzige, kurz vor ihrer Hochzeit mit ihr zu verbringen zunächst aus um es doch anzunehmen.

In der Wohnung mieten sich nach und nach 3 andere Männer ein, alle mit Beziehungs und Lebenproblemen, Freunde und Bekannte von Paul.

Es geht im Grunde im Buch immerzu um Beziehungskisten und Verstrickungen. Lesbische Töchter, schwule Mitkollegen bleiben auch nicht aus.

Das Buch ist ziemlich abgedreht und übertreibt mir schon etwas- es ist lustig, aber überzogen und unrealistisch. Die einzelnen Handlungsstränge sind glaubwürdig, aber alles zusammen sehr schräg.

Viel "flacher" Sex ohne Beziehungshintergrund, einfach so, ist enthalten- sowas macht für mich so ein eigentlich sehr gelungenes, ungewöhnliches Buch etwas "zur Sau".

Das offene Ende liegt mir auch noch im Magen, irgendwie ist man am Ende des Buches so schlau wie am Anfang. Man hat gelacht, sich leicht unterhalten und hat es auch fix durchgelesen. Aber so richtig "Ahaeffekt" oder "tolles Buch" kam da bei mir jetzt nicht durch. Gerad weil kurz vor Schluss heraus kommt, dass die Tierärztin das zweite Mal geheiratet hat und Mitinhaber der Firma ist und Paul wieder unerwartet auf sie stoßen wird.

Als Zwischendurchlektüre ohne großen Anspruch und zum mal Schmunzeln in Ordnung, aber sonst muss man es nicht dringend haben. Ich vergeb drei Sterne.

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Bewertung von Krimihexe aus Hamm Westfalen am 04.08.2009 ***** sehr gut
Paul, Single, 42

Die Geschichte dreht sich um Paul, um die 40, Manager, attraktiv und beziehungsscheu. Paul ist Single, aber in der Damenwelt sehr begehrt, komischerweise benutzen die Frauen ihn dann aber doch nur, um ihre jeweiligen Freunde eifersüchtig zu machen, da sich der Erfolg rumspricht, ist Paul ziemlich beschäftigt. Außerdem hilft er oft im Tierheim aus und geht mit dem verhaltensgestörten Hund Felix Gassi. Seinem Freund Günter, der ohne ihn nicht mal in der Lage ist, eine Frau anzusprechen, selbst, wenn er mit ihr stundenlang allein ist, muß er oft mit Rat und Tat zur Seite stehen. Nachdem sein Kollege von seiner Frau rausgeworfen wurde, sein Freund unglücklich verliebt ist und sein Fahrer keine Bleibe mehr hat, ziehen alle kurzehand bei ihm ein. Zu jeder Abend- und Nachtzeit ist jemand in der Küche anzutreffen, der über den Sinn des Lebens nachsinnt oder sturzbesoffen ist.

Wirklich sehr witzig und locker-flockig geschrieben. Dass es an einigen Stellen sehr unrealistisch ist, stört nicht weiter. Sehr schön Idee, Pauls unausgesprochene Gedanken sind jeweils auch nachzulesen und natürlich das Gegenteil der Worte, die er ausspricht. Besonders schlecht kommen einige Kollegen und der neue Mann seiner Ex-Frau dabei weg. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass der Autor auf ein kitschiges Ende verzichtet. Das etwas offene Ende lässt Raum für eigene Spekulationen., könnte aber auch bedeuten, dass es eine Fortsetzung gibt.

Ich habe das Buch in einem Rutsch durchgelesen und kann es nur weiterempfehlen.

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Bewertung von robberta aus NRW am 30.07.2009 ***** sehr gut
Paul 42,geschieden nimmt nach und nach gestrandete Freunde auf. Smalltalk,nächtliche Krisensitzungen und Midlifecrises.
Ein eigenwilliger Schreibstil der mir sehr gut gefallen hat. Die unterschiedlichsten Charaktere,witzig und doch glaubhaft beschrieben, tolle Vergleiche.
"HERR" lich! Männlicher Humor ist eben doch einen Tick anders, aber dieses Buch legt auch "Frau" nicht aus der Hand

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Bewertung von Toebi aus Beckum am 26.07.2009 ***** sehr gut
Mein Anspruch an dieses Buch war, einen kurzweiligen Roman zu lesen. Meine Erwartung war, eine Art Gaby Hauptmann Buch zu lesen, nur, dass die Hauptperson hier ein Mann sein würde. Meine Erwartungen wurden erfüllt. Allerdings muss ich sagen, die ersten 50 Seiten haben sich etwas in die Länge gezogen und ich war schon der Meinung, dass der Schuss hier gewaltig nach hinten losgegangen wäre, aber danach hatte ich richtig Spaß beim Lesen. Da ich fast das komplette Buch am Flughafen bzw. im Flugzeug gelesen habe, musste ich mich mit dem Lachen etwas zurückhalten, um nicht die Aufmerksamkeit auf mich zu ziehen. Viele der geschriebenen Situationen sind etwas an den Haaren herbeigezogen und doch auch etwas übertrieben. Als Leser denkt man dann immer gleich „Ja, nee, ist klar. Jo und das auch noch.“ Aber wer hier eine Geschichte erwartet, die realistisch rüberkommt und dann auch noch komisch ist, der ist hier als Leser fehl am Platze. Ich denke, es gibt immer Personen im Leben und vielleicht ist es jedem von uns schon einmal so ergangen oder einem Bekannten, Freund oder Verwandten, der einfach alles anzieht, was nur eben schief gehen kann. Eine Katastrophe reiht sich an die nächste und es geht eigentlich nicht schlimmer. Aber: Steigerungen sind immer möglich. Das beweist uns hier der Protagonist Paul. Letztendlich nimmt alles jedoch einen einigermaßen gütigen Abschluss. Einiges bleibt offen, so dass hier die Phantasie des Lesers gefragt ist. Ich hatte ein paar lustige Lesestunden, die ich sehr genossen habe.

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Bewertung von Nicole W. aus Brakel am 24.07.2009 ***** gut
"Man tut was man kann" erinnert wirklich an einen "Freche Frauen"-Roman, nur dass es hier nicht um Frauen, sondern um Männer geht.
Genauer gesagt geht es um Paul und um sein Leben. Außerdem noch um seine Freunde Schamski, Günther und Bronko. Und um Frauen, Alkohol, Zigaretten und um ihren Job.

Als ich die Leseprobe zu diesem Buch las, da war ich noch unentschlossen, was ich von der Geschichte halten sollte und daran hat sich irgendwie auch jetzt nach lesen des Romans nicht viel geändert.

Der Schreibstil ist flüssig, das Buch lässt sich also rasch lesen. An vielen Stellen habe ich auch kurz auflachen können, da war es witzig.

Trotzdem hat mir das ganze nicht komplett gefallen, denn ich fand das Buch im Gesamten schon ein wenig nichtssagend. Auch der Titel will mir nicht so recht passend erscheinen. Die Charaktere wurden mir größtenteils schon ein wenig sympathisch, aber wirklich ans Herz gewachsen sind sie mir nicht.
Sehr auffallend fand ich, dass die Handlung sich hauptsächlich in der Gegenwart abspielte, von der Vergangenheit erfahren wir nur wenig, was ich mir für ein besseres Verständnis der Charaktere schon gewünscht hätte. Auch was aus allen wird wird auf den letzten Seiten - wenn überhaupt - nur kurz abgecancelt. Für mich ein recht unbefriedigendes Ende, wo schon der sonstige Inhalt nicht allzu tiefsinnig war.

Ein paar nette Lesestunden hatte ich mit diesem Buch trotz aller Kritik aber schon. Für was witziges nebenher ist es allemal okay.

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