Der alte Buchhalter Jules Lapie, genannt >Holzbein<, liegt
erschossen in seinem Schlafzimmer. Eben noch hatte er im Garten
gearbeitet. Und dort findet Kommissar Maigret eine Karaffe Schnaps
und ein Glas. Maigret ist sicher, daß es ein zweites Glas gab - das
Glas des Mörders. Das Dienstmädchen Félicie könnte Maigret in
seiner Untersuchung wahrscheinlich weiterhelfen. Aber sie schweigt
wie ein Grab ...
Georges Simenon, geboren am 13. Februar 1903 in Liège/Belgien, begann nach abgebrochener Buchhändlerlehre als Lokalreporter. Nach einer Zeit in Paris als Privatsekretär eines Marquis wohnte er auf seinem Boot, mit dem er bis nach Lappland fuhr, Reiseberichte und erste Maigret-Romane verfassend. Schaffenswut und viele Ortswechsel bestimmten 30 Jahre lang sein Leben, bis er sich am Genfersee niederließ, wo er nach 75 Maigret-Romanen und über 120 Non-Maigrets beschloss, statt Romane ausgreifende autobiographische Arbeiten (wie die monumentalen Intimen Memoiren ) zu diktieren. Er starb am 4. September 1989 in Lausanne.
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