"Ein Buch - in der gegenwärtigen Krise von trauriger
Aktualität!" Hans Küng Sex und Macht, das sind die miteinander
zusammenhängenden zentralen Themen des Buches des australischen
Bischofs Geoffrey Robinson. Er distanziert sich von der
überkommenen Sexuallehre der katholischen Kirche sowie von deren
inneren Machtstrukturen. Nach dem Rücktritt als Leiter der
australischen bischöflichen Kommission zur Aufklärung sexuellen
Missbrauchs durch Kleriker schrieb er: "Es ist eines der
hässlichsten Kapitel in der katholischen Kirche, dass eine
erhebliche Anzahl von Priestern und Ordensleuten Minderjährige
sexuell missbrauchte und dann viele Kirchenbehörden auch noch
versuchten, den Missbrauch zu vertuschen. Ein krasserer Widerspruch
zu allem, was Jesus Christus lehrte, ist schwer vorstellbar, und
der tief greifende und dauerhafte Schaden für die Kirche ist kaum
zu überschätzen." Für Bischof Robinson steht eine
Generalrevision der beiden Bereiche an. Entscheidende Kriterien
dabei sind die Liebe und die Nähe zum Evangelium. Die Treue zur
Person und Botschaft Jesu hat für ihn einen ungleich höheren
Stellenwert als die Bindung an überkommene kirchliche
Lehrmeinungen. Publik-Forum gibt in enger Zusammenarbeit mit
"Wir sind Kirche" die deutsche Übersetzung des Buches
heraus.
"Ein Buch in der gegenwärtigen Krise von trauriger
Aktualität!" Hans Küng
Sex und Macht, das sind die miteinander zusammenhängenden zentralen
Themen des Buches des australischen Bischofs Geoffrey Robinson. Er
distanziert sich von der überkommenen Sexuallehre der katholischen
Kirche sowie von deren inneren Machtstrukturen. Nach dem Rücktritt
als Leiter der australischen bischöflichen Kommission zur
Aufklärung sexuellen Missbrauchs durch Kleriker schrieb er:
"Es ist eines der hässlichsten Kapitel in der katholischen
Kirche, dass eine erhebliche Anzahl von Priestern und Ordensleuten
Minderjährige sexuell missbrauchte und dann viele Kirchenbehörden
auch noch versuchten, den Missbrauch zu vertuschen. Ein krasserer
Widerspruch zu allem, was Jesus Christus lehrte, ist schwer
vorstellbar, und der tief greifende und dauerhafte Schaden für die
Kirche ist kaum zu überschätzen."
Für Bischof Robinson steht eine Generalrevision der beiden Bereiche
an. Entscheidende Kriterien dabei sind die Liebe und die Nähe zum
Evangelium. Die Treue zur Person und Botschaft Jesu hat für ihn
einen ungleich höheren Stellenwert als die Bindung an überkommene
kirchliche Lehrmeinungen.
Publik-Forum gibt in enger Zusammenarbeit mit "Wir sind
Kirche" die deutsche Übersetzung des Buches heraus.
Geoffrey Robinson, Weihbischof in Sydney (Australien), ist ein katholischer Kirchenführer mit einer innerkirchlichen Courage, die nicht allzu häufig ist unter den Oberhirten in der katholischen Kirche. Ende 1960, knapp zwei Jahre vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil, wurde er zum Priester geweiht. Der Theologe und Kirchenrechtler arbeitete als Gemeindeseelsorger und leitete die Kirchengerichte des Erzbistums Sydney. Viele Jahre lang war er mit dem Leiden katholischer Paare unter der rigiden kirchlichen Ehe- und Sexuallehre konfrontiert. Im kirchlichen Auftrag arbeitete Bischof Robinson die sexuellen Missbrauchsskandale in Australien auf. Geboren 1937 im Provinzstädtchen Richmond, kommt Robinson bereits als Junge in ein "Kleines Seminar" der Maristen-Schulbrüder. Dort wird er sexuell von einem Erwachsenen missbraucht, "nicht von einem Priester und nicht von einem Verwandten", wie Robinson rund ein halbes Jahrhundert nach dem Verbrechen der Öffentlichkeit berichtet.
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