Lou und Lakritz gemeinsam durch dick und dünn - Boehme, Julia

Julia Boehme 

Lou und Lakritz gemeinsam durch dick und dünn

Zwei Geschichten in einem Band

Broschiertes Buch
 
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Lou und Lakritz gemeinsam durch dick und dünn

Das tollste Pony der Welt!

Welches Pony ist das Beste der Welt? Für Lou ist klar, das kann nur ihr Lakritz sein. Na ja, eigentlich heißt das Pony Lucky und die beiden Dickköpfe sind erst einmal furchtbar aneinandergeraten, als Lou den Ponyhof in der neuen Stadt besuchte. Aber dann werden sie doch Freunde und Lou tauft ihr neues Pony mit der schwarzen Mähne in Lakritz um, genauso wie ihre Lieblingssüßigkeit. Von da an geht es unzertrennlich durch dick und dünn ...

Enthält die Bände: "Lou + Lakritz: Ein Pony mit Dickkopf" und "Lou + Lakritz: Zwei zottelige Freunde".

Mit herrlich sympathischen Illustrationen von Heike Weichmann.

"Das ist Pferdelektüre, wie Mädchen sie lieben: witzig, spritzig, frech." Let's go Junior Bücherseite

"Anders als bei den altbekannten Pferdegeschichten, ist das kein typisches Mädchenbuch; abenteuerlustig und frech - ein fröhlicher Zeitvertreib." Der Sonntag

"Spannende Urlaubslektüre für alle Pferdefans." Familie & Co


Produktinformation

  • Verlag: Cbj
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 284 S. m. Illustr. v. Heike Wiechmann.
  • Seitenzahl: 284
  • cbj Taschenbücher Bd.21799
  • Altersempfehlung: ab 8 Jahren
  • Deutsch
  • Abmessung: 18, 5 cm
  • Gewicht: 315g
  • ISBN-13: 9783570217993
  • ISBN-10: 357021799X
  • Best.Nr.: 23824791
"Das ist Pferdelektüre, wie Mädchen sie lieben: witzig, spritzig, frech." -- Let's go Junior Bücherseite

"Anders als bei den altbekannten Pferdegeschichten, ist das kein typisches Mädchenbuch; abenteuerlustig und frech - ein fröhlicher Zeitvertreib." -- Der Sonntag

"Spannende Urlaubslektüre für alle Pferdefans." -- Familie & Co
Julia Boehme wurde 1966 in Bremen geboren. Sie studierte Literatur- und Musikwissenschaft und arbeitete danach als Redakteurin beim Kinderfernsehen. Eines Tages fiel ihr ein, dass sie als Kind unbedingt Schriftstellerin werden wollte. Wie konnte sie das bloß vergessen? Auf der Stelle beschloss sie, jetzt nur noch zu schreiben. Seitdem denkt sie sich Kinderbücher und Geschichten fürs Fernsehen aus.

Leseprobe zu "Lou und Lakritz gemeinsam durch dick und dünn"

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Leseprobe zu "Lou und Lakritz gemeinsam durch dick und dünn"

"Tschüss, bis nächste Woche", flüstert Louisa. Doch Hannibal denkt gar nicht daran, sie gehen zu lassen. Kaum hat ihm Lou den Rücken zugedreht, streckt er seinen Hals vor, schnappt nach ihrem T-Shirt und hält sie daran fest.

"Lass das", kichert Lou. "Ich hab nichts mehr!"

Hannibal lässt nicht los. "Ich hab nichts mehr!", versucht es Lou noch einmal, "nichts für dich zumindest!"

Doch Hannibal weiß es besser und zieht Lou am T-Shirt noch näher zu sich ans Gatter heran. Was soll Louisa machen? Seufzend hält sie ihm ihre allerletzte Möhre hin. "Dir kann man nichts vormachen, wie?"

Hannibal zermalmt genüsslich die Karotte.

"Eigentlich war die ja für Schneeflocke bestimmt", knurrt Lou. Aber sie kann Hannibal nicht wirklich böse sein. "Jetzt habe ich aber wirklich nichts mehr. Nicht das Geringste!" Lou zeigt dem Pony ihre leeren Hände. Hannibal nickt mit seinem dicken Ponykopf, als wolle er sagen: "Weiß ich doch!" Und fröhlich schnaubend macht er sich davon und trabt über die Weide.

"Jetzt interessiere ich dich nicht mehr, was?", ruft ihm Lou lachend hinterher. "Das merk ich mir, du verfressener Kerl!"

Papa wartet schon im Wagen auf sie. Während Louisa Reitstunde hat, liest er meist Zeitung. Manchmal hat er auch einen dicken Stapel Blätter dabei: Buchmanuskripte, zu denen er Bilder malen soll. Das ist nämlich sein Beruf: Bücher illustrieren. Natürlich muss er die Geschichten und Romane erst einmal lesen, bevor er dazu was malen kann. Am liebsten malt Papa Bilder für Kinderbücher, und Lou ist seine Beraterin. "Gefällt dir das?", fragt Papa jedes Mal, wenn sie zu Hause bei ihm im Arbeitszimmer vorbeischaut.

Doch jetzt ist es gerade Louisa, die eine wichtige Frage auf der Seele hat.

"Du, Papa", Louisa zieht dabei jede Silbe verdächtig in die Länge, "meinst du, ich könnte nicht doch irgendwann einmal ein eigenes Pony haben?"

Papa fährt los. Er blinkt, biegt auf die Landstraße und seufzt: "Aber Lou, das haben wir doch schon hundert Mal besprochen ..."

Zugegeben, das Thema hatten sie gerade erst letzte Woche auf der Rückfahrt von der Reitstunde erörtert. Und wenn Lou ganz ehrlich ist, auch schon die Woche davor und die Woche davor auch schon . Aber hundert Mal?

"Ich meine ja nur irgendwann einmal", murmelt Lou.

"Na klar kannst du irgendwann einmal ein Pony haben", meint Papa zuversichtlich.

Louisa traut ihren Ohren nicht. Was hat Papa da eben gesagt?

"Wenn du erwachsen bist und selber Geld verdienst, kannst du dir davon ein Pony kaufen. Vor allem wenn du dir vorher ein Auto gekauft hast. Dann kannst du nämlich jeden Tag selbst zum Reitstall fahren, um dein Pony zu versorgen. Ich übernehme das nämlich nur einmal die Woche. Aber das weißt du ja."

"Wenn ich erwachsen bin", grollt Louisa. "Das dauert ja noch ewig!" Louisa braucht gar nicht zu rechnen, sie weiß es auch so: Es sind genau noch acht Jahre und sechs Monate! Fast noch einmal solange, wie sie schon auf der Welt ist. Also noch ewig!

"Ein eigenes Pony", sagt Papa ernst, "musst du Tag für Tag versorgen. Nun sag mir mal, wie du täglich hier rauskommen willst, hm?"

Lou presst die Lippen zusammen und schweigt. Auf diese Frage gibt es keine Antwort. Hier fahren weder U-Bahnen noch Busse, und mit dem Fahrrad ist das selbst für sie viel zu weit.

Die ganze Rückfahrt spricht Louisa kein Wort mehr. Soll Papa doch merken, dass sie sauer auf ihn ist. Doch Papa hat längst das Radio angestellt und scheint sie vor lauter Nachrichten und Musik ganz vergessen zu haben.

"Typisch!", denkt Louisa. Warum konnte sie nicht in eine Familie hineingeboren werden, die gleich neben einem Ponyhof wohnt? Oder besser noch: die einen Ponyhof besitzt? Stattdessen wohnen Louisas Eltern mitten in der Hamburger Innenstadt, zur Miete im fünften Stock. Vor der Haustür gibt es Autos, Fahrräder, U-Bahnen und auf der Elbe sogar riesengroße Schiffe. Doch Pferde gibt es nicht: kein einziges noch so kleines Pony weit und breit!

Zu Hause saust Lou als Erstes in ihr Zimmer. Bevor sie die Tür schließt, schaut sie sich noch einmal um. Doch alles ist still. Ihr Bruder Till scheint nicht zu Hause zu sein. Umso besser. Lautlos dreht sie den Schlüssel im Schloss um. Dann greift sie in den schmalen Spalt zwischen Wand und Regal und tastet nach dem kleinen Nagel. Vorsichtig löst sie die Schlaufe und zieht an der langen Schnur ein unscheinbares Schulheft hervor. Lou hat mit dem Locher ein Loch hineingestanzt und mit einem Dreifachknoten die Schnur daran gebunden. Zu Recht ist Louisa ziemlich stolz auf ihr Versteck. Aber das Heft geht ja auch niemanden etwas an. Denn natürlich ist es alles andere als ein normales Schulheft. Es ist Lous Geheimtagebuch. Und kein Mensch weiß etwas davon!

Lou wirft sich auf ihr Bett und blättert bedächtig ihr Geheimtagebuch auf. Auch wenn Papa sie nicht versteht, ihrem Tagebuch kann Lou alles anvertrauen. Dabei hat sich Lou allerdings angewöhnt, sich kurz zu fassen. Ein Satz pro Tag, das reicht.

Zu ihrem neunten Geburtstag hat sie von Mama ein dickes, rotes Tagebuch bekommen. In den ersten Tagen hatte sie alles genauestens aufgezeichnet. Ungefähr so: "Um 7.05 Uhr klingelte der Wecker. Ich drehte mich noch einmal um, dann stand ich auf. Till, der Blödmann, schoss aus seinem Zimmer und knallte mir die Badezimmertür direkt vor der Nase zu. Als das Bad endlich wieder frei war, konnte ich mich waschen, anziehen (Jeans, roter Kapuzenpulli) und frühstücken ."

Na ja, ein Tag hat mindestens acht Seiten gefüllt. Und wer hat später schon Lust, die alle zu lesen? Denn, ehrlich gesagt, war der Inhalt zum Gähnen. Nur ein paar Sätze hier und da waren wirklich neu oder sogar spannend. Und weil Louisa weder Lust noch Zeit hatte, ständig alle belanglosen Kleinigkeiten aufzuschreiben, kam sie bald auf die grandiose Idee, täglich nur einen einzigen Satz zu schreiben. Komischerweise kann sich Louisa nun auch viel besser an die jeweiligen Tage erinnern, wenn sie im Tagebuch zurückblättert. Und das mit einem einzigen Satz!

Kundenbewertungen zu "Lou und Lakritz gemeinsam durch dick und dünn"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
***** ausgezeichnet
 
(2)
***** sehr gut
 
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Bewertung von jmk aus Bonn am 16.05.2011 ***** ausgezeichnet
In dem Buch geht es um ein Mädchen. Dieses Mädchen heißt Louisa. Sie wird Lou genannt.
Neben Ihrem Haus, in dem sie mit ihren Eltern wohnt, ist ein Pferdehof. Ihr Pferd auf dem Pferdehof heißt Lucky. Sie nennt ihr Pferd aber Lakritz. Gemeinsam mit Lous Freundin Klara und Klaras Pferd Krümel erleben sie viele spannende Abenteuer.
Dieses Buch hat mir gut gefallen, weil es spannend und lustig ist. Es handelt über Pferde und ich mag Pferde sehr gerne.
Ich empfehle das Buch weiter, denn Lou ist ein nettes Mädchen und ihr Pony ein nettes Pony.

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Bewertung von Shorty aus HM am 26.02.2011 ***** sehr gut
Für junge Pferdefreundinnen schön geschriebenes Buch. In kleinen Kapiteln aufgeteilt sind das super "Gute Nacht" Geschichten. Unsere Tochter ist 7 und findet die Bücher total super.

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Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von star99 aus Münsingen am 23.04.2010 ***** ausgezeichnet
Dieses buch handelt von einer freundschaft durch dick und dünn. Lou möchte sooo gerne Reitstunden nehmen. Doch ihre familie zieht um. Das passt Lou gar nicht. Doch was ist denn das? Nicht weit weg ist ein Ponnyhof! Lou geht sofort hin. Dort freundet sie sich dann mit Lakritz an..........
ich finde dieses buch erklärt einem was FREUNDSCHAFT wirklich ist.

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