Literarische Verarbeitungen des Krieges vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

Literarische Verarbeitungen des Krieges vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

»eine uber die Masen erbärmliche Zeit«

Herausgegeben von Glunz, Claudia; Schneider, Thomas F.
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Literarische Verarbeitungen des Krieges vom 17. bis zum 20. Jahrhundert

Während in Deutschland das Interpretationsspektrum für das Epochenjahr "1968" von einer "zweiten Gründung" der westdeutschen Demokratie bis zum Vorwurf des Linksfaschismus reicht, ist aus tschechischer Sicht die Zäsur eindeutig: Der Panzereinmarsch des Warschauer Paktes scheidet die "goldenen 60er Jahre" und den "Prager Frühling" scharf von der Zeit der "Normalisierung", die für etwa zwei Millionen Tschechen und Slowaken direkte Repression bedeutete. Die Autoren fragen, ob es darüber hinaus block- und länderübergreifende Phänomene wie Protestkultur und neue Symbolsysteme gab; Gemeinsamkeiten, die einen Bogen zwischen den Epochenjahren 1968 und 1989 schlagen. Im Zentrum steht die Frage nach der Repräsentation dieser Jahre in den Unterrichtsmedien beider Länder. Dr. Robert Maier ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung. Er ist Experte für osteuropäische Geschichte. Andreas Helmedach ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas in Leipzig. Sein Spezialgebiet ist die ostmittel- und südosteuropäische Geschichte.


Produktinformation

  • Verlag: V&R Unipress
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 264 S. 240 mm
  • Seitenzahl: 263
  • Deutsch
  • Abmessung: 239mm x 161mm x 20mm
  • Gewicht: 476g
  • ISBN-13: 9783899716375
  • ISBN-10: 389971637X
  • Best.Nr.: 30844451

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