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Limit
Roman
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
- Audio CD, EUR 29,99
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- Gebundenes Buch, EUR 25,95
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Videoclip zu "Limit"
Produktinformation
- Verlag: Kiepenheuer & Witsch
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 1320 S.
- Seitenzahl: 1312
- Deutsch
- Abmessung: 221mm x 150mm x 55mm
- Gewicht: 1313g
- ISBN-13: 9783462037043
- ISBN-10: 3462037048
- Best.Nr.: 26366463
Leseprobe
Produktbeschreibung zu "Limit"
Beschreibung
Während der exzentrische Konzernchef Julian Orley mit einer Schar prominenter Gäste zu einer Vergnügungstour ins All aufbricht, soll Detektiv Owen Jericho, den eine unglückliche Liebe nach Shanghai verschlagen hat, die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, ist tatsächlich der Auftakt zu einer alptraumhaften Jagd von China über Äquatorialguinea und Berlin bis nach London und Venedig. Denn auch andere interessieren sich für Yoyo, die offenbar im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher ist.
Jericho muss sich mit der bildschönen, aber ziemlich anstrengenden Chinesin zusammentun, um den phantomgleichen Gegnern auf die Spur zu kommen. In einer Zeit, in der multinationale Konzerne der Politik zunehmend das Zepter aus der Hand nehmen, führen beide einen verzweifelten Kampf ums Überleben, gehetzt von einer Übermacht hochgerüsteter Killer. Die Suche nach den Drahtziehern führt mitten hinein in die Wirren afrikanischer Söldnerkriege, Machtkämpfe um Öl und alternative Energien, Vorherrschaftsträume im Weltraum – und zum Mond, auf dem sich Orleys Reisegruppe unvermittelt einer tödlichen Bedrohung gegenüber sieht.
Detailinfo
27.11.2009
Auch auf dem Mond gibt's frisches Sushi
Quarks & Co: Warum Frank Schätzings neuer Bestseller
"Limit" keine Literatur ist - und warum man das Buch
trotzdem mögen muss
Von Andreas Rosenfelder
Eigentlich ist das ja eine Unverschämtheit - so einen Klotz von
1328 Seiten abzuliefern, wenn man nicht gerade den
"Zauberberg" geschrieben hat, und selbst der kam mit 1008
Seiten aus. Jenseits der Tausend-Seiten-Grenze beginnt das
Hochgebirge der Literatur, das überlässt man den Thomas Manns,
Heimito von Doderers und ausnahmsweise vielleicht einmal einem
David Foster Wallace.
Mit alldem hat Frank Schätzings neuer Roman "Limit"
nichts zu tun. Er ist länger als der "Ulysses", aber er
besteht komplett aus Sätzen wie: "Chen blinzelte
misstrauisch." Oder: "Theoretisch landen wir bei 0° auf
der Kelvin-Skala, was -273° Celsius entspricht, dem absoluten
Nullpunkt." Aus solchen Sätzen macht man Megaseller, aber
keine Literatur. Und trotzdem ist "Limit" ein großer
Spaß, wenn auch naturgemäß kein unendlicher.
Man darf eben nicht den Fehler machen, Schätzing als Literaten zu
betrachten. Er trägt prollige Lederjacken, er macht Werbung für …
05.10.2009
All inklusive
Frank Schätzings neues Buch „Limit” erforscht den Mond und die Grenzen des Thrillers
Es ist eine Unart, vielleicht aber auch nur eine Torheit, spannungsvoll gemeinte Bücher in die Hand zu nehmen, hinten aufzublättern, um das Ende noch vor dem Anfang zu lesen. Man will wissen, wie es ausgeht – und weiß die Neugier nicht zu zügeln. Einen gibt es allerdings im deutschsprachigen Raum, bei dem dieses Vorgehen gerechtfertigt ist: Frank Schätzing.
An diesem Montag kommt Schätzings neues Buch „Limit” in den Handel (Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln 2009, 1328 S., 26 Euro). Man war darauf gespannt nach dem Millionenerfolg „Der Schwarm” von 2004, der weltweit gelesen wurde, gerade vor den ersten Dreharbeiten in Hollywood steht und den 52-jährigen Kölner Thriller-Autor endgültig in die Crichton-Forsyth-Brown-Liga bugsiert hat. Wie bei diesen Autoren lohnt es sich auch bei Schätzing, die Bücher von hinten nach vorne zu lesen. Nicht deshalb, weil man auf diese Weise erfährt, ob die Erde gerade noch rechtzeitig gerettet und die Verschwörung aufgedeckt wird. Nicht, weil man beruhigenderweise ahnt, dass der angezettelte Dritte …
Kundenbewertungen zu "Limit" von "Frank Schätzing"
Bewertung von Simone aus Hemer am 21.10.2011
Obwohl "Limit" ein richtig dicker Wälzer ist, fiel es mir nicht schwer ihn durchzulesen.
Das von Schätzinge erdachte Zukunftsszenario ist sehr interessant und auch wenn mehrere Handlungsstränge parallel laufen und erst spät zusammenfinden, konnte ich doch dem roten Faden folgen. Allerdings muss ich zugeben, dass ich einige politische Stellen großzügig überlesen habe, da dies (leider) nicht zu meinem Interessengebiet zählt.
Aber Hut ab vor so viel Recherche, die Schätzing erarbeitet haben muss.
Mir gefiel der Roman gut bis sehr gut und man sollte sich nicht von der hohen Seitenzahl abschrecken lassen.
Wo sonst bekommt man noch so viel Buch für so wenig Geld? ;-)
Bewertung von christilaudi aus Horb a.N. am 22.05.2011
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil es in der Zukunft spielt. Es ist sehr spannend.
Bewertung von Soldier aus 70736 Fellbach am 04.05.2011
Unkonzentriertheit verzeiht dieses Buch nicht, da die Vorgänge Erde - Mond sehr schnell wechseln
oder manchmal etwas schnell ineinander übergehen. Einige Textpassagen erscheinen doch sehr
utopisch. Also keine leichte Bettlektüre.
Bewertung von Gabriela aus Berlin am 25.03.2011
Bewertung von Zebrafink aus Köln am 14.06.2010
Bewertung von drachenfels aus Bad Honnef am 17.05.2010
Ich bin eigentlich ein Feund von dicken Schinken aber die ersten 300 Seiten waren schwer zu lesen. Aus der Sicht von von Jericho ist die Story sehr spannend erzählt, aber die andere sicht zieht sich sehr hin. Ich empfehle den Schwarm.
Bewertung von Tina W. am 06.03.2010
Es ist aber doch so gut geschrieben, dass man immer weiterlesen muß.
Allerdings fand ich die letzten 300 Seiten sehr langatmig und es ging dann doch des öfteren die Spannung verloren.
Man muß schon Schätzing-Fan sein, um sich durch das Buch zu kämpfen.
Bewertung von Buchwurm aus Ober-Ramstadt am 28.02.2010
Als ich das Buch dann in Händen hielt (sogar schon am Samstag in der Post vor dem eigentlichen Veröffentlichungstermin) freute ich mich riesig und begann sofort zu lesen. Und es begann absolut vielversprechend. Toll geschrieben und wirklich richtig spannend. Auch wenn es mir schnell so vorkam, dass ich nach der Lektüre des Buches wahrscheinlich ein Diplom in Astrophysik hätte machen können. Ich las und las, doch dann kam immer mehr diese Geschichte um die komische Yoyo aus China und den Webdetective Owen Jericho ins Spiel und ich dachte: "Na gut, das wird später schon irgendeinen Sinn ergeben und die beiden Geschichten werden sich zusammen führen". Doch ich las weiter und weiter und es kam immer mehr China und immer weniger Mond in diesem Buch vor und langsam fühlte ich mich ein wenig verar... Auch im China des Jahres 2025 ist alles toll beschrieben und die Science Fiction ist genial, aber ich hatte einfach etwas vollkommen anderes erwartet. Und so habe ich nun, nach fast 800 Seiten, schweren Herzens beschlossen, das Buch aufzugeben, da ich bisher vielleicht 200 Seiten dabei hatte, die auf dem Mond und der (wie ich dachte, eigentlichen Geschichte) spielten, und der Rest in China, was ich absolut langweilig finde. Habe ehrlich gesagt keine Lust mehr auf das Buch und zwischenzeitlich schon 2 andere gelesen. Ich weiß selbst nicht, ob es nun daran liegt, dass man für die Lektüre des Buches einfach 2 Wochen Urlaub braucht, in denen man dann in Ruhe 300 Seiten am Tag lesen kann, in denen man dann in die Geschichte hinein findet oder ob es für mich einfach doch nicht das richtige war. Jedenfalls hab ich es nun schweren Herzens bei Ebay versteigert und widme meine Zeit lieber Büchern, die mir eine Auszeit vom anstrengenden Alltag geben und nicht noch zusätzlich Kräfte zehren. Wirklich schade um die viele viele Arbeit von Herrn Schätzing...
(Rezension vom 25.10.2009)
Leseratteilka aus Duisburg am 11.11.2010
(Inhalt anstößig?)
Bewertung von Kantasiak aus Würzburg am 21.02.2010
Und hier liegt auch eine der Stärken des Buches: Es macht den Raumlift und alles andere mit Raumfahrt Verbundene, wie Mondshuttles, eine grosse Orbitalstation, ein Hotel auf dem Mond und die geringe Schwerkraft dort wunderbar detailliert erlebbar. Als würde es bereits existieren, so realistisch sind die Beschreibungen. Also wer noch nie auf dem Mond war - nach dem Buch glaubt man dort gewesen zu sein...;)
Verbunden mit dem Raumlift ist eine Entwicklung, die durch das Ende des Kalten Krieges erst möglich geworden ist, im Buch in Gestalt von Julian Orley und seiner Firma: Private Firmen, die die Raumfahrtentwicklung vorantreiben. Einige Rezensenten meinten in Julian Orley den britischen Unternehmer Richard Branson wiederzuerkennen, der mit SpaceshipTwo momentan im Begriff ist, Raumfahrtgeschichte zu schreiben. Abgesehen von einer ähnlichen Vorreiterrolle gibt es aber wesentliche Unterschiede: Richard Branson würde nie einen Unternehmens-Elefanten wie Orley Enterprises gründen, der im Roman dabei ist, den gesamten Rohstoffmarkt des Planeten umzukrempeln. Branson beschreibt in "Business stripped bare" eingehend seine Unternehmensphilosophie. Danach ist Virgin eine Venture-Kapital Firma aus vielen kleinen Unternehmen, die für sich viel flexibler sind als es ein Unternehmen wie Orley wäre, das ganz am Weltraum-Fahrstuhl und der Helium-3 Produktion auf dem Mond hängt. Hier ist mir "Limit" auch zu eindimensional gedacht: Ein einziger neuer Rohstoff als Komplettlösung der Energieprobleme der Erde? Unwahrscheinlich erscheint mir auch der Zeitraum: Innerhalb von 5 Jahren werden durch Helium-3 reihenweise grosse Ölfirmen an den Rand der Pleite gebracht. Und der Raumlift als Flaschenhals der Weltwirtschaft - naja.
Den Spannungsbogen über das gesamte Buch fand ich zwar gut, aber es gab grenzwertige Stellen. Nach etwa der Hälfte des Buches hatte ich den Tiefpunkt beim Lesen: Die Erklärungen waren immer wieder sehr langatmig, so dass ich mich gefragt habe, ob ich überhaupt weiterlesen will. Hier meine ich auch: Weniger wäre mehr gewesen. Grob 500 Seiten hätte der Roman ruhig kürzer sein dürfen. Aber ich habe durchgehalten und es hat sich gelohnt: Im letzten Drittel nimmt die Handlung deutlich Fahrt auf und nimmt viele unerwartete Wendungen - Kategorie Actionthriller. Wendungen kündigen sich immer schon ein paar Seiten vorher in Form kleiner Hinweise an, so dass sie für den Leser Sinn ergeben, auch das ist eine Reminiszenz an Kino-Krimis.
Ausserdem gibt es u.a. interessante Einblicke in die Welt privater Sicherheitsfirmen, die in den letzten 20 Jahren einen Boom durchgemacht haben und zur Sammelstelle für Privatkrieger und ehemalige Agenten geworden sind.
Nicht so recht weiss ich, was ich von der Schilderung von Geisteskrankheit (soll wohl manisch-depressiv sein) bei Lynn Orley halten soll. Zu Beginn fand ich es sehr einfühlsam und realistisch, aber als die Situation im Mondhotel eskaliert, zunehmend klischeehaft und wie mir scheint, ohne wirklichen Einblick. Besonders Lynns Verhalten, während sie angeblich den "Verstand verloren" hat, kommt mir wie Effekthascherei vor.
An anderen Stellen dagegen spielt der Autor mit Klischees: Der Blick auf das Ehepaar Rogaschow ändert sich gegen Ende des Buches unerwartet.
Ansonsten sind mir im Buch immer wieder Versatzstücke aus Filmen aufgefallen, Bilder, die man schon mehrmals gesehen hat. Zum Beispiel der Kampf in der Raumstation, bei dem die Aussenschleuse geöffnet wird und die Luft entweicht, woraufhin sich einer am anderen festhält.
Bewertung von redfox aus Sachsen am 20.01.2010
Tolle Story: Lösung des Energieproblems der Erde durch den Abbau von Helium 3 auf dem Mond. Eine Truppe VIPs –zukünftiger Investoren, die zu einer Urlaubswoche auf dem Mond aufbrechen. Die gleichzeitige Suche nach einer vermissten chinesischen Dissidentin, die sich als viel größere Jagd entpuppt und von China, nach Deutschland bis auf den Mond führt und unerwartete Wendungen, die dem ganzen die Würze geben.
Manchmal hat das Buch ein paar Längen, wenn die Entwicklung der Technik, eines Landes oder der Raumfahrt beschrieben werden, aber diese Längen stören nicht. In der Hörbuchversion sind diese wohl herausgekürzt – eine Alternative für alle, die sich nicht an dieses 1304 seitige Buch herantrauen. Kleiner Tipp am Rande: Zur Entlastung meiner Hände und Arme habe ich mir im Zuge des Lesens von Limit die Leselotte gegönnt. Bei solchen dicken schweren Büchern ein absolutes Muss…
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27.11.2009
Rezensent Andreas Rosenfelder spricht Frank Schätzings über tausend
Seiten langem Sciencefiction-Thriller "Limit"
literarische Qualitäten rundweg ab und gibt sich trotzdem als
begeisterter Leser zu erkennen. Denn auch wenn der Rezensent jede
Menge eher trivial klingende Sätze in dieser im Jahr 2025
gleichermaßen auf dem Mond und der Erde spielenden Geschichte
gefunden hat, keiner, schwärmt er hingerissen, kann so derart
treffend Alltagssituationen schildern und Dialoge schreiben wie
Schätzing. Vielleicht liegt ein Geheimnis seiner Bestsellers
überhaupt darin, dass seine Geschichten, auch wenn sie in der
Zukunft angesiedelt sind, gleichzeitig so nah an unserer Gegenwart
sind, mutmaßt der Rezensent, der feststellen muss, dass nicht nur
die Internetrecherche in Schätzings Roman so mühsam ist wie eh und
je, sondern man für einen Hotelaufenthalt auf dem Mond nach wie vor
Zahnbürste und Shampoo mitnehmen muss. Mit Überraschung konstatiert
Rosenfelder zudem, dass die durchaus kenntnisreichen und gut
recherchierten Exkurse zu Sonnenkollektoren auf dem Mond oder gar
Mies van der Rohes Architektur mitunter sogar stärkeren Sog
entfalten als die Thrillerhandlung. Und so kommt er am Ende zu dem
Schluss, dass Schätzing, obzwar kein Gelehrter wie Umberto Eco,
kein Besessener wie Dan Brown und auch nicht so
"verschroben" wie Stephen King, einfach ein grandioser
Geschichtenerfinder ist.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezension
Ideenreich und intelligent konzipiert, süffig geschrieben: ein guter deutscher Unterhaltungsroman, der endlich einmal die wirklich wichtigen Fragen stellt und überzeugend beantwortet: Wie kommen wir billig auf den Mond? Was haben dort verloren? Und vor allem: was gibt¿s da zu essen? (Denis Scheck in "Druckfrisch", ARD)
Autorenporträt zu "Frank Schätzing"
Frank Schätzing, geboren 1957, lebt gleich mehrere Leben. Als Kreativchef einer Werbeagentur, Musiker und Musikproduzent, begeisterter Hobbykoch und seit Mitte der Neunziger als Schriftsteller. Frank Schätzing gehört zu den erfolgreichsten deutschen Spannungsautoren und lebt und arbeitet in Köln. Er erhielt den KölnLiteraturpreis 2002.
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