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Letzte Nacht
Roman
Übersetzung: Thomas Gunkel
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Rowohlt Tb.
- 2009
- Ausstattung/Bilder: 2009. 157 S.
- Seitenzahl: 157
- rororo Taschenbücher Nr.24898
- Deutsch
- Abmessung: 193mm x 116mm x 17mm
- Gewicht: 131g
- ISBN-13: 9783499248986
- ISBN-10: 3499248980
- Best.Nr.: 26386129
Leseprobe zu "Letzte Nacht"
Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Letzte Nacht" von "O'Nan, Stewart" zu blättern!
Produktbeschreibung zu "Letzte Nacht"
Kurzbeschreibung
"An diesem kleinen Buch stimmt alles." (NZZ)
Beschreibung
20.06.2008
Die Illusion der Ewigkeit
Stewart O'Nans Allegorie auf die verpasste Liebe
Stephen King mag schon recht haben, wenn er diesen Roman von
Stewart O'Nan - es ist der zehnte in knapp fünfzehn Jahren -
"ein Buch über das Gute im Menschen" nennt, aber es lässt
sich doch noch genauer sagen. Denn was es von dieser "Letzten
Nacht" des Restaurants "Red Lobster" in einem
mittelstädtischen Einkaufszentrum des Staates Connecticut zu
erzählen gibt, ist vor allen Dingen, von der zweiten oder dritten
Seite bis zum Schluss, eine herzbewegende, traurige
Liebesgeschichte. Alles Weitere an dieser Winternacht vom 19. auf
den 20. Dezember - der Schnee, die nörgeligen oder dankbaren Gäste,
das Personal, kooperativ oder wütend - bildet im Grunde nur die
Szenerie für die alte, immer wieder neue Geschichte von zwei
Menschen, die einander lieben und dennoch aneinander vorübergehen.
Allerdings ist die Kulisse so passend gewählt und so präzise
gezeichnet, dass man sie vielfach schon für das Ganze des Buches
genommen hat.
Das unrentable "Red Lobster", Filiale einer
Restaurant-Kette, wird von der Geschäftsleitung geschlossen. Manny
DeLeon, der Manager, und vier …
09.10.2007
Dieser Hummer ist redlich
Stewart O’Nan erweist mit seinem Roman „Letzte Nacht” dem Pflichtbewusstsein einfacher Leute Respekt
Kurz bevor Manny kapitulieren will, fährt ein luxuriöser Reisebus, begleitet von einem rot blinkenden Polizeiauto, auf den Parkplatz. Zahlreiche ältere Chinesen steigen aus. Sie müssen alle dringend eine Toilette aufsuchen. In einem anderen Fischrestaurant haben sie sich den Magen verdorben. Manny zeigt ihnen den Weg, hält frische Papiertücher bereit und bietet Eiswasser in Gläsern an. Zum Dank bekommt er ein freundliches Lächeln, dann ist die Gruppe wieder im dichten Schneefall verschwunden. Die Zahl der Gäste hat sich durch sie verdoppelt; dennoch ist in der Kasse kein Cent mehr als zuvor.
Mehrere Jahre stand Manny einer Filiale der „Red Lobster”-Kette in der amerikanischen Provinz vor: „Er hat Graffiti übertüncht, die cholesterinfreundliche Speisekarte empfohlen und seinen Leuten beigebracht, dass jede Kleinigkeit zählt, wenn man seinen Gästen ein tolles Esserlebnis bereiten will. Er hat alles getan, was man verlangt hat, und doch muss da noch etwas anderes gewesen sein, etwas, das ihm entgangen ist.” …
Kundenbewertungen zu "Letzte Nacht" von "Stewart O'Nan"
Bewertung von Polar aus Aachen am 13.02.2008
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05.09.2008
Begeistert ist Ulrich Rüdenauer von Stewart O'Nans neuem Roman
"Letzte Nacht", einer typisch amerikanischen Chronik der
Schwermut, wie Rüdenauer findet. Es geht um die Schließung des
Restaurants "Red-Lobster" und dessen Inhaber Manny, der
am letzten Abend über vergangene Momente und unerfüllte Träume
nachdenkt und sich trotz allem weigert, die Sehnsucht nach
"einer den Moment überdauernden Liebe" aufzugeben. Die
langsam erzählte Darstellung sei charakteristisch für eine, wie er
meint, einzigartige US-amerikanische Tradition: "Bilder zu
produzieren, die etwas Allgemeingültiges haben" und die
Wahrhaftigkeit menschlicher Sehnsucht vermitteln. Dies sei ferner
auch noch die "größte Kunst Amerikas selbst". Deutsche
Autoren kämen ganz schwer an die "melancholischsten,
traurigsten, lebensdüstersten" Schriftsteller der USA heran,
was er auf einen unaufdringlichen US-amerikanischen Schreibstil
zurückführt.
© Perlentaucher Medien GmbH
Rezensionen und Kritik
«An diesem kleinen Buch stimmt alles.» (NZZ)
Autorenporträt zu "Stewart O'Nan"
Stewart O'Nan wurde 1961 in Pittsburgh geboren und wuchs in Boston auf. Er arbeitete als Flugzeugingenieur und studierte in Cornell Literaturwissenschaft. Heute lebt er mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Avon, Connecticut. Für seinen Erstlingsroman "Engel im Schnee" erhielt er den 1993 William-Faulkner-Preis.
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