Leichte Beute - Brennan, Allison

Allison Brennan 

Leichte Beute

Roman

Aus d. Amerikan. v. Edith Walter
Broschiertes Buch
 
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Leichte Beute

Erbarmungslose Spannung, die Sie um Ihren Schlaf bringen wird!

Drei tote Frauen lassen für die Bestsellerautorin Rowan Smith einen Alptraum wahr werden. Denn die Opfer dieser Mordserie mussten so sterben, wie sie es in ihren Romanen beschrieben hat. Als ehemalige FBI-Agentin sucht Rowan mit der Polizei nach Hinweisen im Umfeld ihrer ungelösten Fälle. Doch John Flynn, der als Bodyguard zu Rowans Bewachung angeheuert wurde, ahnt, dass sie wichtige Informationen zurückhält. Rowan schweigt hartnäckig. Dann schickt der Killer ihr weiße Lilien und die abgeschnittenen Zöpfe eines Mädchens. Und die Botschaft versteht nur sie allein: Jedes einzelne Opfer musste sterben, weil sie noch am Leben ist ... Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt - denn der Mörder kommt seiner Beute immer näher.

"'Die Beute' ist ein dichter, spannungsgeladener Roman einer hochtalentierten Autorin. Vergessen Sie den Namen Allison Brennan nicht - denn Sie werden unter den Ersten sein wollen, die ihren nächsten Roman kaufen. Ein überwältigendes Debüt." Mariah Stewart

"Ein herausragender psychologischer Thriller mit grandioser Handlung, gut umrissenen Charakteren und unerwarteten Wendungen." Fresh Fiction

"Ein mutiger, klarer Thriller, der nie in seiner Spannung nachlässt, mit gutgezeichneten, fesselnden Charakteren. Ein außergewöhlicher Neuzugang zum Spannungsgenre." Rendezvous Review


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 464 S.
  • Seitenzahl: 464
  • Heyne Bücher Nr.72233
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 116mm x 32mm
  • Gewicht: 309g
  • ISBN-13: 9783453722330
  • ISBN-10: 3453722337
  • Best.Nr.: 25551468
"Ein herausragender psychologischer Thriller mit grandioser Handlung, gut umrissenen Charakteren und unerwarteten Wendungen." (Fresh Fiction)

"Ein mutiger, klarer Thriller, der nie in seiner Spannung nachlässt, mit gut gezeichneten, fesselnden Charakteren. Ein außergewöhlicher Neuzugang zum Spannungsgenre."
Allison Brennan arbeitete 13 Jahre lang als Beraterin der Justiz von Kalifornien, bevor sie ihren Beruf aufgab, um sich ausschließlich dem Schreiben und ihrer Familie zu widmen. Sie ist Mitglied der "Romance Writers of America" und der "International Thriller Writers". Sie lebt mit ihrem Ehemann Dan und ihren fünf Kindern im Norden von Kalifornien.

Leseprobe zu "Leichte Beute" von Allison Brennan

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Leseprobe zu "Leichte Beute" von Allison Brennan

Er beobachtete sie von Weitem. Ganz sachlich, wie ein Wissenschaftler, der eine interessante Bakterie untersucht. Selbst aus dieser Entfernung war sie eine attraktive Frau.

Das lange blonde Haar straff zurückgekämmt und zu einem Zopf geflochten, ein aristokratisches Profil, eine kleine, spitze Nase. Man hätte ihre Gesichtszüge majestätisch nennen können, für seinen Geschmack waren sie jedoch zu kantig. Ihr durchtrainierter Körper war schlank und muskulös. Nichts an ihr war weich.

Außer ihren Augen.

Die verbarg sie hinter einer dunklen Nickelbrille, aber er erinnerte sich, dass sie meerfarben waren, blaugrau wie der Atlantische Ozean an einem klaren Tag. Ja, sie waren weich und verrieten Gefühl. Deshalb trug sie auch diese scheußliche Brille. Sie wollte hart sein, so wie sie nach außen hin wirkte, doch im Innern war sie weich. Schwach. Weiblich.

Bald würde er ein letztes Mal in ihre Augen blicken - wenn er sie tötete. Sie würden voller Furcht sein, würden die Wahrheit kennen. Sein Herz fing an zu rasen, das Blut pulsierte in seinen Schläfen. Und wenn sie die Wahrheit erkannte, würde er frei sein. Er lächelte.

Sicher glaubte sie, er könne ihr nichts anhaben. Ob sie überhaupt noch an ihn dachte? Er wusste es nicht. Doch ehe das Spiel aus war, würde sie wieder an ihn denken, ihn sogar fürchten und seine Rache spüren.

Sie zu töten, war nicht der Anfang, und gewiss würde es nicht das Ende sein. Sie war nicht die Einzige, die es verdiente zu sterben.

Ihr Tod würde ihn aber am meisten befriedigen. Zutiefst befriedigen.

Während er sie beobachtete, merkte er, dass sie zögerte, als sie die Tür ihres schwarzen Mercedes-Coupes öffnete und sich umsah. Vor Aufregung hörte er einen Moment lang auf zu atmen. Spürte sie seine Anwesenheit? Sie konnte ihn nicht sehen, und selbst wenn, würde sie sich an ihn erinnern? Er hatte ein unauffälliges Allerweltsgesicht. Sie kannte sich aus mit Wahnsinn, doch er war nicht wahnsinnig. Sie kannte sich aus mit Todesangst, aber er sah nicht zum Fürchten aus. Zumindest nicht jetzt. Geschickt verbarg er seine Erregung, seinen Ärger, seinen Zorn, seine Wut.

Mit ihr zu spielen bereitete ihm großes Vergnügen. Ein letztes Mal ließ sie den Blick schweifen und schien ihn dabei direkt anzustarren, aber sehen - wirklich sehen - konnte sie ihn nicht. Irgendetwas musste sie dennoch gespürt haben, denn sie glitt hastig in ihren Sportwagen und drehte den Zündschlüssel um. Mit hämmerndem Herzen und geballten Fäusten stellte er sich vor, wie es wäre, ihren langen, schlanken Hals zu packen und ihr das Genick zu brechen.

Nein, ich werde ihr nicht das Genick brechen. Zu leicht, zu schnell.

Stattdessen werde ich langsam zudrücken. Ihr die Luftröhre zerquetschen. Zusehen, wie sie blau anläuft. Meinen Griff für einen Moment lockern, ihr ein, zwei Atemzüge gönnen. Sie in dem Glauben lassen, sie hätte eine Chance. Es gäbe noch Hoffnung für sie.

Dann wieder fester zudrücken.

Er würde zusehen, wie sich die Erkenntnis in ihrem Blick widerspiegelte, dazu Furcht und mit jedem weiteren Atemzug, den er ihr gewährte, auch leise Hoffnung. Dann endlich die Gewissheit: keine Hoffnung. Nur Tod. Spätestens wenn ihre hellen Augen in die seinen blickten, würde sie wissen, dass sie an allem schuld war.

Sie hätte schon vor vielen Jahren sterben sollen.

Noch lange nachdem ihr Wagen verschwunden war, starrte er auf die verlassene Straße. Dann legte er das Fernglas sorgfältig in das Etui zurück.

Sie würde zurückkommen, ihm blieb also viel Zeit, sie zu töten. Er ging zu seinem Wagen hinunter und warf einen letzten Blick auf ihr Haus, ehe er zum Flughafen aufbrach. In den nächsten vierundzwanzig Stunden gab es viel zu tun, aber er würde rechtzeitig zurück sein, um ihr Gesicht zu beobachten, wenn man ihr mitteilte, was geschehen war.

Nun konnte es losgehen.

Vom Mord an Doreen Rodriguez erfuhr Rowan Smith durch die Reporter, die am Montagmorgen ihren Vorgarten belagerten.

Als jemand eine Wagentür zuknallte, fuhr sie erschrocken aus dem Schlaf. Instinktiv griff sie nach der Waffe, die nicht mehr unter ihrem Kissen lag, und tastete das kühle Bettlaken ab, bis ihr einfiel, dass sie im Nachttisch suchen musste. Sie zögerte kurz, dann holte sie die kalte Glock aus der Schublade. Ihr fiel zwar kein plausibler Grund ein, wozu sie die Pistole brauchen könnte, doch sie fühlte sich gut an in ihrer Hand.

Sie hatte in Jogginghose und T-Shirt geschlafen, eine alte Gewohnheit, um jederzeit einsatzbereit zu sein, und tappte nun barfuß die Treppe hinunter, um einen Blick aus dem Fenster ihres Arbeitszimmers zu werfen und nachzusehen, wer da so früh am Morgen vorbeikam. Die Tür eines Vans, die mit einem Surren zufiel, sagte ihr, dass es sich um mehr als einen Besucher handelte. Mit dem Zeigefinger zog sie die Lamellen der Jalousie etwa zwei Zentimeter auseinander, um hinauszuspähen.

An ihrer lässigen Aufmachung und den Notizblöcken erkannte sie, dass es Zeitungsjournalisten waren. Fernsehreporter waren viel mehr auf ihr Äußeres bedacht. Drei Vans und zwei Pkws drängten sich auf der Zufahrt ihres gemieteten Strandhauses. Sie verabscheute Journalisten.

Da läutete es an der Tür und Rowan erschrak. Aus ihrer Höhle, wie sie ihr Arbeitszimmer nannte, konnte sie zwar die Zufahrt überblicken, nicht aber die Haustür. Vermutlich hatte sich einer der forscheren Journalisten vorgewagt und geklingelt.

Was wollten die Typen? Sie hatte erst vor zwei Tagen anlässlich der Filmpremiere ihres Romans Mord aus Leidenschaft mehrere Interviews gegeben. Brauchten sie jetzt etwa noch eine Gruppensitzung?

Während sie in Richtung Tür ging, fiel ihr ein, dass sie noch immer die Waffe in der Hand hielt. Im Geiste malte sie sich die Schlagzeilen aus: Paranoide ehemalige Agentin tritt bewaffnet zum Interview an. Sie kehrte zum Schreibtisch zurück, schob die Waffe in die oberste Schublade und schritt energisch zur Haustür, wobei sie kaum bemerkte, wie kühl die Fliesen unter ihren bloßen Füßen waren. In dem Moment, als die Türglocke erneut ihr widerwärtiges Dingdong von sich gab, fing das Telefon an zu klingeln. Großartig! Die Pressemeute überfiel sie offenbar auf allen Kanälen. Als sie noch für den Geheimdienst arbeitete, hatte sie bis zum Überdruss mit diesen Typen zu tun gehabt. Nun also wieder.

Kundenbewertungen zu "Leichte Beute" von "Allison Brennan"

1 Kundenbewertung (Durchschnitt 1 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** schlecht)
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***** gut
***** weniger gut
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(1)
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Bewertung von Jale Elefü aus Wuppertal am 29.06.2011 ***** schlecht
Wenn das das erste Buch gewesen wär,
was ich von Allison Brennan gelesen hätte,
hätte ich kein weiteres gelesen.
Die Handlung war, meiner Meinung nach, sehr klar zu erkennen,
dass die beiden Protagonisten sich verlieben, war ebenfalls klar
und im Vergleich zu den anderen Büchern,
die Mrs. Brennan geschrieben hat, war es einfach nur das Schwächste.

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