Last Exit / Milo Weaver Bd.2 - Steinhauer, Olen
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Olen Steinhauer 

Last Exit / Milo Weaver Bd.2

Roman

Aus d. Amerikan. v. Friedrich Mader
Gebundenes Buch
 
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Last Exit / Milo Weaver Bd.2

Nachdem ihn der letzte Einsatz fast das Leben gekostet hat, spielt Agent Milo Weaver mit dem Gedanken, endgültig auszusteigen, doch der CIA entkommt man nicht. Weaver wird erneut für den aktiven Dienst rekrutiert. Um seine Loyalität zu beweisen, soll er ein 15-jähriges Mädchen töten. Weaver weigert sich und verschafft dem Mädchen heimlich eine neue Identität. Als die Aktion auffliegt, gerät er in tödliche Gefahr.

Milo Weaver ist Tourist, Agent einer geheimen Unterorganisation der CIA. Touristen arbeiten allein, sie haben keine Heimat, keine Identität, keine Moral. Weaver, seit vielen Jahren im Dienst, ist längst nicht mehr hundertprozentig dabei. Er hat das Agentendasein satt, will ein bürgerliches Leben führen, doch den Fängen der CIA entkommt man nicht. Weaver lässt sich erneut für den aktiven Dienst rekrutieren, muss jedoch zunächst seine Loyalität beweisen. Kein Problem, denkt Weaver, bis er den Auftrag erhält, die 15-jährige Adriana Stanescu zu töten. Für Milo Weaver ein Ding der Unmöglichkeit. Er entführt Adriana und gibt sie in Obhut seines Vaters, um ihr ein Leben unter neuer Identität zu ermöglichen. Unterdessen versucht er herauszufinden, warum sie sterben soll. Doch wenig später wird Adriana ermordet aufgefunden, und der Verdacht fällt auf Weaver. Er gerät ins Visier der Company, und keiner weiß besser als Milo Weaver, was das bedeutet.


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 543 S.
  • Seitenzahl: 543
  • Deutsch
  • Abmessung: 222mm x 146mm x 45mm
  • Gewicht: 742g
  • ISBN-13: 9783453267022
  • ISBN-10: 3453267028
  • Best.Nr.: 32539964

Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Olen Steinhauers "Last Exit" liest Rezensent Tobias Gohlis als nahtlose Fortsetzung des Romans "Der Tourist". Beide Bücher sind um den CIA-Agenten Milo Weaver zentriert, der in einer durch die Anschläge auf das World Trade Center unwiderruflich veränderten Welt operiere. In "Last Exit" sieht sich der Protagonist am Ende einem Gewissenskonflikt ausgesetzt, lesen wir, weil er den Auftrag bekommt, ein Kind zu liquidieren. Gohlis hat sich sichtlich verstricken lassen in das von Steinhauers Spionageromanen - dem einen wie dem anderen - gesponnene "Weltspinnennetz aus Täuschung und Gegentäuschung". Eine besondere Affinität des Autors zum alten Europa diagnostiziert der Kritiker außerdem, weshalb er Steinhauer im Bücherregal neben John le Carre, Robert Littell, Jenny Siler und Eric Ambler stellen würde.

© Perlentaucher Medien GmbH

"Noch raffinierter, noch konsequenter als in dem fulminanten Roman Der Tourist dehnt Steinhauer in Last Exit die Spannung zwischen dem zweifelnden Individuum Milo und den Täuschungs- und Mordaktionen, zu denen ihn Job, Selbsterhaltungstrieb und Befehle um den Globus hetzen. Steinhauer verlässt nicht einen Millimeter sein faktengenau recherchiertes Weltspinnennetz aus Täuschung und Gegentäuschung - und doch schleicht sich die Ahnung ein, der 'Tourist' sei weit mehr als nur ein starker Terminus für den globalisierten Einzelkämpfer und eine brillante Metapher für den Spion von heute." (DIE ZEIT, Tobias Gohlis)

"Es gibt sie noch: die Glücksfälle, in denen sich Qualität durchsetzt. Das jüngste Exemplar heißt Olen Steinhauer. (...) der bereits in einem Atemzug mit großen Thriller-Autoren wie John Le Carré genannt wird.

"Noch raffinierter, noch konsequenter als in dem fulminanten Roman Der Tourist dehnt Steinhauer in Last Exit die Spannung zwischen dem zweifelnden Individuum Milo und den Täuschungs- und Mordaktionen, zu denen ihn Job, Selbsterhaltungstrieb und Befehle um den Globus hetzen. Steinhauer verlässt nicht einen Millimeter sein faktengenau recherchiertes Weltspinnennetz aus Täuschung und Gegentäuschung - und doch schleicht sich die Ahnung ein, der 'Tourist' sei weit mehr als nur ein starker Terminus für den globalisierten Einzelkämpfer und eine brillante Metapher für den Spion von heute." (DIE ZEIT, Tobias Gohlis)

"Noch raffinierter, noch konsequenter als in dem fulminanten Roman Der Tourist dehnt Steinhauer in Last Exit die Spannung zwischen dem zweifelnden Individuum Milo und den Täuschungs- und Mordaktionen, zu denen ihn Job, Selbsterhaltungstrieb und Befehle um den Globus hetzen. Steinhauer verlässt nicht einen Millimeter sein faktengenau recherchiertes Weltspinnennetz aus Täuschung und Gegentäuschung - und doch schleicht sich die Ahnung ein, der 'Tourist' sei weit mehr als nur ein starker Terminus für den globalisierten Einzelkämpfer und eine brillante Metapher für den Spion von heute."
Olen Steinhauer ist in Virginia aufgewachsen, hat mehrere Jahre in Kroatien, Tschechien und Italien verbracht und lebt heute mit seiner Familie in Budapest.

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Bewertung von Joschne aus Sittensen am 11.10.2012 ***** sehr gut
Nachdem ihn der letzte Einsatz fast das Leben gekostet hat, spielt Agent Milo Weaver mit dem Gedanken, endgültig auszusteigen, doch der CIA entkommt man nicht. Weaver wird erneut für den aktiven Dienst rekrutiert. Um seine Loyalität zu beweisen, soll er ein 15-jähriges Mädchen töten. Weaver weigert sich und verschafft dem Mädchen heimlich eine neue Identität. Als die Aktion auffliegt, gerät er in tödliche Gefahr. Milo Weaver ist Tourist, Agent einer geheimen Unterorganisation der CIA. Touristen arbeiten allein, sie haben keine Heimat, keine Identität, keine Moral. Weaver, seit vielen Jahren im Dienst, ist längst nicht mehr hundertprozentig dabei. Er hat das Agentendasein satt, will ein bürgerliches Leben führen, doch den Fängen der CIA entkommt man nicht. Weaver lässt sich erneut für den aktiven Dienst rekrutieren, muss jedoch zunächst seine Loyalität beweisen. Kein Problem, denkt Weaver, bis er den Auftrag erhält, die 15-jährige Adriana Stanescu zu töten. Für Milo Weaver ein Ding der Unmöglichkeit. Er entführt Adriana und gibt sie in Obhut seines Vaters, um ihr ein Leben unter neuer Identität zu ermöglichen. Unterdessen versucht er herauszufinden, warum sie sterben soll. Doch wenig später wird Adriana ermordet aufgefunden, und der Verdacht fällt auf Weaver. Er gerät ins Visier der Company, und keiner weiß besser als Milo Weaver, was das bedeutet.

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