Häftling im KZ Flossenbürg, Wilhelm Canaris, Kurt Schumacher, Joseph E. Drexel, Kurt Schuschnigg, Vittore Bocchetta, Franz Halder, Hjalmar Schacht, Dachauer Prozesse, KZ-Außenlager Hersbruck, Heinrich Dü
Quelle: Wikipedia. Seiten: 98. Kapitel: Häftling im KZ Flossenbürg,
Wilhelm Canaris, Kurt Schumacher, Joseph E. Drexel, Kurt
Schuschnigg, Vittore Bocchetta, Franz Halder, Hjalmar Schacht,
Dachauer Prozesse, KZ-Außenlager Hersbruck, Heinrich Dürmayer,
Friedrich von Rabenau, Irmingard von Bayern,
Flossenbürg-Hauptprozess, Liste der Außenlager des KZ Flossenbürg,
Bernt Engelmann, Franz-Maria Liedig, Martin Löwenberg, Hans Oster,
Johann Staud, Philipp von Hessen-Kassel, Ludwig Gehre, Hans
Gasparitsch, Georg Thomas, Fabian von Schlabrendorff, Otto Küsel,
Shlomo Selinger, David Spiro, Albert Buchmann, Bogislaw von Bonin,
Jack Agazarian, Alfred Maleta, Karl Schirdewan, Viktor Matejka,
Alfons Gorbach, Harry Naujoks, Bruno Furch, Gustav Canaval,
KZ-Außenlager Ganacker, Gustavs Celmin , Andrzej J. Kaminski, Jack
Terry, Lager Moschendorf, Milo Volf, Tadeusz Sobolewicz, Karl Maria
Stepan, Karl Sack, Jakob Bamberger, Rudolf Viest, Maria Rudolf,
Tadeusz Holuj, Stanislaw Hantz, Grete Salus, Ernst Reinke, Johann L
Hoste, Konrad Kübler, Ignaz Tschurtschenthaler, Anton Bias, Robert
Hugues-Lambert, Nerina De Walderstein, Theodor Strünck, Hubert
Messenböck, Eduard Baar-Baarenfels, Christian Endemann, Ernst
Perels, Marian Opala, Anna Pawelczynska, Franz Thaler, Rudolf
Zitzmann, Michael Burgau, Marcel Verfaillie, Hans Dietl, Franz
Höhne, Ján Golian, Hugo Walleitner, Edwin Rollett, KZ-Außenlager
Königstein. Auszug: Wilhelm Franz Canaris ( 1. Januar 1887 in
Aplerbeck bei Dortmund; 9. April 1945 im KZ Flossenbürg) war ein
deutscher Admiral und während der Zeit des Nationalsozialismus von
1935 bis 1944 Leiter des Amtes Ausland/Abwehr im Oberkommando der
Wehrmacht. Der aus einer bürgerlichen Familie stammende Canaris
wurde im Ersten Weltkrieg unter anderem als Agent und
U-Boot-Kommandant eingesetzt. Während der Zeit der Weimarer
Republik arbeitete er eng mit den Freikorps zur Bekämpfung der
Spartakisten zusammen und hielt später illegal Kontakt zur
rechtsradikalen und republikfeindlichen Terrororganisation
Organisation Consul. Canaris war maßgeblich an der Organisation der
deutschen Unterstützung für Franco im Spanischen Bürgerkrieg
beteiligt. Als Leiter des militärischen Nachrichtendienstes
unterstützte Canaris zahlreiche konservative Widerstandskämpfer und
war zwischen 1938 und 1940 an Umsturzplänen beteiligt. In das
Attentat vom 20. Juli 1944 auf Adolf Hitler war Canaris nicht
direkt involviert. Bei Untersuchungen der Geheimen Staatspolizei
wurde Canaris Tagebuch gefunden und damit sein Kontakt zum
Widerstand gegen den Nationalsozialismus bekannt. Infolgedessen
wurde Canaris verhaftet. Anfang April 1945 wurde er von einem
SS-Standgericht im Konzentrationslager Flossenbürg zum Tode
verurteilt und gehängt. Wilhelm Canaris wurde als Sohn des
Ingenieurs Carl Canaris, Technischer Leiter der Aplerbecker Hütte,
und dessen Frau Auguste geborene Popp in Aplerbeck, heute Stadtteil
von Dortmund, geboren. Wilhelm wuchs zunächst in Aplerbeck auf. Im
Jahre 1892 erfolgte ein Umzug nach Düsseldorf und im gleichen Jahr
nach Duisburg, wo sein Vater zunächst als Oberingenieur und später
als Vorstandsmitglied bei der Niederrheinischen Hütte, einem
Hochofenwerk, arbeitete. Ab 1893 lebte er mit drei Geschwistern in
einer Villa mit Park, Gärtnerei, Kutschenhaus und Tennisplatz.
Canaris besuchte das Steinbart-Gymnasium, wo er als Schüler ein
Außenseiter war. Er wurde als stiller, schweigsamer, res
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