Mit 34 Jahren erfährt Gopi Krishna völlig unerwartet einen
Kundalini-Durchbruch in seiner Morgenmeditation. 12 Jahre wird er
brauchen, bis er die folgenden Wellen gewaltiger Energie in Köper
und Geist integriert hat. Kundalini bewirkt eine vollkommene
Transformation seines Bewusstseins. Dennoch bleibt Gopi Krishna
immer ein sehr bodenständiger Meister, der zeitlebens auf der
wissenschaftlichen Erforschung dieses Phänomens bestanden hat.
Die geistige Kraft oder Lebenskraft, in Indien Kundalini genannt,
ruht nach indischer Erkenntnis am Fuße der Wirbelsäule etwa auf
Höhe des Steißbeins und kann bei erleuchteten Menschen durch den
inneren Kanal des Rückenmarks bis zum höchsten Zentrum an der
Schädeldecke aufsteigen.
In diesem Buch schildert der indische Meister Gopi Krishna die in
seinem Fall völlig unbeabsichtigte Erweckung der Kundalini und die
langsame, von Schmerzen begleitete Transformation seines
Bewusstseins zum Überbewussten. Wissen, Erfahrung und Schau von
Gopi Krishna bestätigen die Philosophie der indischen Seher und
Heiligen wie auch die Erlebnisse der christlichen Mystiker.
Gopi Krishna (1903-1984) war Yogi, spiritueller Lehrer, Sozialreformer und Autor zahlreicher Werke. Seine Autobiographie gehört zu den faszinierendsten Zeugnissen über das Kundalini-Phänomen. Unzählige Vorträge in Europa und den USA haben ihn zu einem Pionier der Kundalini-Forschung im Westen werden lassen. Zusammen mit Carl Friedrich von Weizsäcker hat er die Stiftung für Westliche Wissenschaft und Östliche Weisheit ins Leben gerufen und war Gründer des Research Center for Kundalini in Kashmir.