Kürzere Tage - Hahn, Anna K.

Anna K. Hahn 

Kürzere Tage

Roman

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Produktbeschreibung zu Kürzere Tage

Stuttgart in besseren Verhältnissen, zwei Frauen: Leonie und Judith mit ihren Familien. Alles scheint gut. Aber der Schein trügt. Die neue Mitte hat keine Mitte. Sie leidet an ihrer Normalität. Sie balanciert über Ängsten. Aber gibt es eine Alternative?

Marco wohnt im Hochhaus an der Hauptstraße. Von hier ist es nicht weit bis zum Olgaeck, und hinter dem Olgaeck liegt die Constantinstraße, wo die Altbauten unter Denkmalschutz stehen und die Äpfel beim türkischen Feinkosthändler teurer sind als im Hauptbahnhof. Hier wohnen die Aufsteiger, Übermütter und ihre wohlerzogenen Kinder. Hier scheint alles in Ordnung - wenn man nicht vom Supermarkt ins Büro und vom Büro in den Kindergarten hetzt, so wie Leonie, wenn man nicht am Doppelleben als Karrierefrau und Mutter verzweifelt. Judith findet Halt in der Anthroposophie. Hingebungsvoll pflegt sie den Jahreszeitentisch für ihre Kleinen. Doch nachts helfen nur Tabletten gegen die Angst. Im Nebenhaus wohnen die alten Posselts. Sie haben geschafft, wovon die Enkelgeneration nur träumt, nämlich ein Leben lang zusammenzubleiben. Da versetzt Marco die Nachbarschaft in Aufruhr.

Kürzere Tage ist eine wortmächtige Bestandsaufnahme und eine melancholische Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der alle Werte fragwürdig geworden sind.Wohlstand und Aussichtslosigkeit, Eurythmie und Hysterie, Elternglück und Kinderleid. Virtuos schildert Anna Katharina Hahn das satte Stuttgart von einer anderen Seite.

Produktinformation


  • Verlag: Suhrkamp
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 223 S.
  • Seitenzahl: 223
  • Best.Nr. des Verlages: 42057
  • Deutsch
  • Abmessung: 204mm x 128mm x 20mm
  • Gewicht: 322g
  • ISBN-13: 9783518420577
  • ISBN-10: 3518420577
  • Best.Nr.: 25550691

Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Interessiert, aber nicht wirklich entflammt, klingt Jürgen Bergers Rezension des Romans von Anna Katharina Hahn aus den "gemäßigten Zonen" Stuttgarts und der Welt der Frauen um die dreißig mit Kindern, Mann und beruflichen Träumen. Er lernt, dass diese Frauen "schon mal von gut trainierten Fußballern" träumen würden und ansonsten tapfer die "kleinen Lösungen" statt der großen Träume lebten. Sehr stilsicher findet er die Milieus beleuchtet und in Szene gesetzt. Als etwas schwächer beurteilt er Passagen, in denen Hahn zu sehr in "detailgetreuen Atmosphären verweilt". Auch wird man den Eindruck nicht los, dass der Rezensent gelegentlich erzählerisches Feuer vermisst, wiewohl er die Beiläufigkeit, mit der hier auch Katastrophen geschehen, andererseits auch schätzt.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 17.03.2009

Keinen Hintern in der Hose
„Kürzere Tage”: Anna Katharina Hahn erzählt von der Verbürgerlichung
Wie einen Psalm leiert der Typ im Jogginganzug die Namen der Psychopharmaka herunter, die er am Stuttgarter Hauptbahnhof vertickt. In akuter Notlage hat sich Judith, die weibliche Hauptfigur des Romans, früher manchmal dort eingedeckt. Inzwischen hat sie die Magisterarbeit über Otto Dix abgebrochen, und auch aus der demütigenden Beziehung mit einem Medizinstudenten ist sie ausgestiegen. Sie hat die Flucht nach vorn ergriffen, ist in die offenen Arme eines früheren Nachbarn gelaufen, der sie hartnäckig umworben hat. Klaus ist ein netter, freundlicher Mensch, der zwar keinen „Hintern in der Hose” hat, aber das Herz am rechten Fleck. Wenn der Roman beginnt, haben die beiden bereits zwei Kinder. Sie leben in einem bürgerlichen Viertel Stuttgarts. Und doch braucht Judith noch manchmal ihre „Tavor tabs”, versteckt in einem Gläschen mit der Aufschrift „Biotin”. Sobald die Familie aus dem Haus ist, nestelt sie die Zigarettenschachtel aus der Handtasche und gönnt sich ein paar Züge auf dem Balkon.
Mit anschaulicher Intensität erzählt Anna Katharina …

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" Kürzere Tage fängt an wie ein Familienkammerspiel und weitet sich zum Welttheater auf engstem Raum." (Süddeutsche Zeitung)

" Kürzere Tage fängt an wie ein Familienkammerspiel und weitet sich zum Welttheater auf engstem Raum."
Meike Fessmann Süddeutsche Zeitung

»Hahns Roman führt Judith und Leonie nicht vor - nicht in ihrem perfektionistischen Wahn, die Fassade der Bürgerlichkeit zu wahren, und nicht in dem Scheitern daran. Und dennoch entlarvt er die Widersprüche, in denen die beiden 30-jährigen Frauen stecken, mit schonungsloser Ironie. Heraus kommt eine Milieustudie, die sich nicht mit Befindlichkeiten abgibt.«

»Hahns Roman führt Judith und Leonie nicht vor - nicht in ihrem perfektionistischen Wahn, die Fassade der Bürgerlichkeit zu wahren, und nicht in dem Scheitern daran. Und dennoch entlarvt er die Widersprüche, in denen die beiden 30-jährigen Frauen stecken, mit schonungsloser Ironie. Heraus kommt eine Milieustudie, die sich nicht mit Befindlichkeiten abgibt.«
Anna Katharina Hahn, geboren 1970, studierte Germanistik, Anglistik und Volkskunde in Hamburg, wohnte einige Jahre in Berlin und lebt heute als Schriftstellerin in Stuttgart. Sie veröffentlichte mehrere Aufsätze über spätmittelalterliche Historienbibeln. 2010 wurde Anna Katharina Hahn mit dem "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim für "ihre seltene Gabe, eleganten Stil, Sarkasmus und Empathie zu vereinen" ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie den Heimito von Doderer-Literaturpreis.

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Kundenbewertungen zu "Kürzere Tage" von "Anna K. Hahn"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen **** ausgezeichnet
(aus 3 Bewertungen)

Bewertung von Lutz aus Karksruhe am 27.04.2010 ***** ausgezeichnet
klasse, spitze, gut

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Bewertung von Xirxe aus Hannover am 03.03.2010 ***** sehr gut
Selten habe ich den Umschlag eines Buches als so passend empfunden wie bei diesem. Bürgerliche Fassade, doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich kräftige Risse.
Stuttgart, eine gut-bürgerliche Wohngegend. Hier wohnen die Gutverdiener, Familien bei denen die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Judith, verheiratet mit Klaus, Universitätsprof, zwei Söhne, Nur-Hausfrau. Ihre Ängste versucht sie mit Tabletten sowie mithilfe der Anthroposophie in Griff zu bekommen - jedoch nur äußerlich erfolgreich. Leonie, berufstätig, verheiratet mit einem erfolgreichen Mann der mehr für seinen Beruf lebt und zwei kleinen Töchtern ist zerrissen zwischen der Liebe zu ihrem Job und dem Wunsch, mehr für ihre Familie dazusein. Insgeheim beneidet sie Judith um deren scheinbares Idyll. Daneben gibt es Marco, einen 13jährigen Jungen der typisch für die Unterschicht zu sein scheint. Große Klappe, Fehlzeiten in der Schule - doch in Wirklichkeit... Und es gibt Luise, seit über 60 Jahren mit demselben Mann verheiratet. Und noch immer voller Liebe füreinander.
Die Autorin lässt abwechselnd immer eine andere ihrer Hauptpersonen zu Wort kommen. Durch den Wechsel der Zeiten mischt sie geschickt Gegenwart und Vergangenheit, so dass momentane Gedanken und Überlegungen direkt durch entsprechende Rückblicke begründet werden. Die beschriebenen Personen kommen einem auf diese Weise unerhört nahe.
Für Stuttgart-KennerInnen ist das Buch noch zusätzlich ein Genuss: Es gibt eine Vielzahl von Wiedererkennungseffekten. Nicht-KennerInnen haben hingegen vielleicht gelegentlich ein Verständnisproblem. Beispielsweise wenn von einem Elefanten in der Wilhelma die Rede ist, ist der Stuttgarter Zoo gemeint. Aber das sollte der Lektüre keinen Abbruch tun, das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.

Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Broschiertes Buch

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Bewertung von Max aus Penzberg am 03.03.2010 ***** ausgezeichnet
Kürzere Tage von Anna Katharina Hahn hat mich vom ersten Lesemoment an gefangen genommen. Mit leichter Sprache erzählt sie jeweils aus der Innensicht der Beteiligten. So spiegeln sich die Wahrnehmungen von Leonie und Judith jeweils in den Betrachtungen der anderen. Beispielsweise hätte Leonie auch gerne so wohlerzogene Kinder, wie es scheinbar bei Judith der Fall ist - zumindest beim blick in das hell erleuchtete Esszimmer gegenüber. Aber hinter dem schönen Schein lauert jeweils ein Abgrund, der erst nach und nach aufgedeckt wird.

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  • Verlag: Suhrkamp
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 223 S.
  • Seitenzahl: 223
  • Best.Nr. des Verlages: 42057
  • Deutsch
  • Abmessung: 204mm x 128mm x 20mm
  • Gewicht: 322g
  • ISBN-13: 9783518420577
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Leseprobe zu "Kürzere Tage"

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Kurzbeschreibung

Stuttgart in besseren Verhältnissen, zwei Frauen: Leonie und Judith mit ihren Familien. Alles scheint gut. Aber der Schein trügt. Die neue Mitte hat keine Mitte. Sie leidet an ihrer Normalität. Sie balanciert über Ängsten. Aber gibt es eine Alternative?

Beschreibung

Marco wohnt im Hochhaus an der Hauptstraße. Von hier ist es nicht weit bis zum Olgaeck, und hinter dem Olgaeck liegt die Constantinstraße, wo die Altbauten unter Denkmalschutz stehen und die Äpfel beim türkischen Feinkosthändler teurer sind als im Hauptbahnhof. Hier wohnen die Aufsteiger, Übermütter und ihre wohlerzogenen Kinder. Hier scheint alles in Ordnung - wenn man nicht vom Supermarkt ins Büro und vom Büro in den Kindergarten hetzt, so wie Leonie, wenn man nicht am Doppelleben als Karrierefrau und Mutter verzweifelt. Judith findet Halt in der Anthroposophie. Hingebungsvoll pflegt sie den Jahreszeitentisch für ihre Kleinen. Doch nachts helfen nur Tabletten gegen die Angst. Im Nebenhaus wohnen die alten Posselts. Sie haben geschafft, wovon die Enkelgeneration nur träumt, nämlich ein Leben lang zusammenzubleiben. Da versetzt Marco die Nachbarschaft in Aufruhr.

Kürzere Tage ist eine wortmächtige Bestandsaufnahme und eine melancholische Abrechnung mit einer Gesellschaft, in der alle Werte fragwürdig geworden sind.Wohlstand und Aussichtslosigkeit, Eurythmie und Hysterie, Elternglück und Kinderleid. Virtuos schildert Anna Katharina Hahn das satte Stuttgart von einer anderen Seite.

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17.03.2009

Keinen Hintern in der Hose
„Kürzere Tage”: Anna Katharina Hahn erzählt von der Verbürgerlichung
Wie einen Psalm leiert der Typ im Jogginganzug die Namen der Psychopharmaka herunter, die er am Stuttgarter Hauptbahnhof vertickt. In akuter Notlage hat sich Judith, die weibliche Hauptfigur des Romans, früher manchmal dort eingedeckt. Inzwischen hat sie die Magisterarbeit über Otto Dix abgebrochen, und auch aus der demütigenden Beziehung mit einem Medizinstudenten ist sie ausgestiegen. Sie hat die Flucht nach vorn ergriffen, ist in die offenen Arme eines früheren Nachbarn gelaufen, der sie hartnäckig umworben hat. Klaus ist ein netter, freundlicher Mensch, der zwar keinen „Hintern in der Hose” hat, aber das Herz am rechten Fleck. Wenn der Roman beginnt, haben die beiden bereits zwei Kinder. Sie leben in einem bürgerlichen Viertel Stuttgarts. Und doch braucht Judith noch manchmal ihre „Tavor tabs”, versteckt in einem Gläschen mit der Aufschrift „Biotin”. Sobald die Familie aus dem Haus ist, nestelt sie die Zigarettenschachtel aus der Handtasche und gönnt sich ein paar Züge auf dem Balkon.
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Kundenbewertungen zu "Kürzere Tage" von "Anna K. Hahn"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 3 Bewertungen):
4.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen *****
ausgezeichnet
Bewertung von Lutz aus Karksruhe am 27.04.2010
*****
ausgezeichnet
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*****
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Selten habe ich den Umschlag eines Buches als so passend empfunden wie bei diesem. Bürgerliche Fassade, doch bei genauerem Hinsehen offenbaren sich kräftige Risse.
Stuttgart, eine gut-bürgerliche Wohngegend. Hier wohnen die Gutverdiener, Familien bei denen die Welt noch in Ordnung zu sein scheint. Judith, verheiratet mit Klaus, Universitätsprof, zwei Söhne, Nur-Hausfrau. Ihre Ängste versucht sie mit Tabletten sowie mithilfe der Anthroposophie in Griff zu bekommen - jedoch nur äußerlich erfolgreich. Leonie, berufstätig, verheiratet mit einem erfolgreichen Mann der mehr für seinen Beruf lebt und zwei kleinen Töchtern ist zerrissen zwischen der Liebe zu ihrem Job und dem Wunsch, mehr für ihre Familie dazusein. Insgeheim beneidet sie Judith um deren scheinbares Idyll. Daneben gibt es Marco, einen 13jährigen Jungen der typisch für die Unterschicht zu sein scheint. Große Klappe, Fehlzeiten in der Schule - doch in Wirklichkeit... Und es gibt Luise, seit über 60 Jahren mit demselben Mann verheiratet. Und noch immer voller Liebe füreinander.
Die Autorin lässt abwechselnd immer eine andere ihrer Hauptpersonen zu Wort kommen. Durch den Wechsel der Zeiten mischt sie geschickt Gegenwart und Vergangenheit, so dass momentane Gedanken und Überlegungen direkt durch entsprechende Rückblicke begründet werden. Die beschriebenen Personen kommen einem auf diese Weise unerhört nahe.
Für Stuttgart-KennerInnen ist das Buch noch zusätzlich ein Genuss: Es gibt eine Vielzahl von Wiedererkennungseffekten. Nicht-KennerInnen haben hingegen vielleicht gelegentlich ein Verständnisproblem. Beispielsweise wenn von einem Elefanten in der Wilhelma die Rede ist, ist der Stuttgarter Zoo gemeint. Aber das sollte der Lektüre keinen Abbruch tun, das Buch ist auf jeden Fall lesenswert.
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Kürzere Tage von Anna Katharina Hahn hat mich vom ersten Lesemoment an gefangen genommen. Mit leichter Sprache erzählt sie jeweils aus der Innensicht der Beteiligten. So spiegeln sich die Wahrnehmungen von Leonie und Judith jeweils in den Betrachtungen der anderen. Beispielsweise hätte Leonie auch gerne so wohlerzogene Kinder, wie es scheinbar bei Judith der Fall ist - zumindest beim blick in das hell erleuchtete Esszimmer gegenüber. Aber hinter dem schönen Schein lauert jeweils ein Abgrund, der erst nach und nach aufgedeckt wird.
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25.07.2009

Interessiert, aber nicht wirklich entflammt, klingt Jürgen Bergers Rezension des Romans von Anna Katharina Hahn aus den "gemäßigten Zonen" Stuttgarts und der Welt der Frauen um die dreißig mit Kindern, Mann und beruflichen Träumen. Er lernt, dass diese Frauen "schon mal von gut trainierten Fußballern" träumen würden und ansonsten tapfer die "kleinen Lösungen" statt der großen Träume lebten. Sehr stilsicher findet er die Milieus beleuchtet und in Szene gesetzt. Als etwas schwächer beurteilt er Passagen, in denen Hahn zu sehr in "detailgetreuen Atmosphären verweilt". Auch wird man den Eindruck nicht los, dass der Rezensent gelegentlich erzählerisches Feuer vermisst, wiewohl er die Beiläufigkeit, mit der hier auch Katastrophen geschehen, andererseits auch schätzt.

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Rezension

" Kürzere Tage fängt an wie ein Familienkammerspiel und weitet sich zum Welttheater auf engstem Raum." (Süddeutsche Zeitung)

Rezensionen und Kritik

" Kürzere Tage fängt an wie ein Familienkammerspiel und weitet sich zum Welttheater auf engstem Raum."
Meike Fessmann Süddeutsche Zeitung

Rezensionen und Kritik

»Hahns Roman führt Judith und Leonie nicht vor - nicht in ihrem perfektionistischen Wahn, die Fassade der Bürgerlichkeit zu wahren, und nicht in dem Scheitern daran. Und dennoch entlarvt er die Widersprüche, in denen die beiden 30-jährigen Frauen stecken, mit schonungsloser Ironie. Heraus kommt eine Milieustudie, die sich nicht mit Befindlichkeiten abgibt.«

Rezensionen und Kritik

»Hahns Roman führt Judith und Leonie nicht vor - nicht in ihrem perfektionistischen Wahn, die Fassade der Bürgerlichkeit zu wahren, und nicht in dem Scheitern daran. Und dennoch entlarvt er die Widersprüche, in denen die beiden 30-jährigen Frauen stecken, mit schonungsloser Ironie. Heraus kommt eine Milieustudie, die sich nicht mit Befindlichkeiten abgibt.«

Autorenporträt zu "Anna K. Hahn"

Anna Katharina Hahn, geboren 1970, studierte Germanistik, Anglistik und Volkskunde in Hamburg, wohnte einige Jahre in Berlin und lebt heute als Schriftstellerin in Stuttgart. Sie veröffentlichte mehrere Aufsätze über spätmittelalterliche Historienbibeln. 2010 wurde Anna Katharina Hahn mit dem "Roswitha-Preis" der Stadt Bad Gandersheim für "ihre seltene Gabe, eleganten Stil, Sarkasmus und Empathie zu vereinen" ausgezeichnet. Im selben Jahr erhielt sie den Heimito von Doderer-Literaturpreis.

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wie neu 4,50 1,10 Banküberweisung, Selbstabholung und Barzahlung, offene Rechnung (Vorkasse vorbehalten) Benhabib 100,0% ansehen
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