Anhand von vier Grundregeln und mit Hilfe von zahlreichen
Beispielen und Übungen führt dieser Band in das Schreiben von
Kritiken ein. Angemessen kritisieren kann nur,
- wer Werke oder kulturelle Phänomene richtig analysieren
kann,
- wer kulturelle Symptome erkennen und bestimmen kann,
- wer die Komplexität von Werken oder Phänomenen reduzieren kann
und- wer gut erzählen kann.
Wie schreibt man Kritiken?
Fast jeder geistes- bzw. kulturwissenschaftliche Studiengang bietet
inzwischen Praxis-Seminare zur (z.B. Literatur-)Kritik an - als
Orientierungshilfe für eine Berufstätigkeit nach dem Studium.
Anhand von vier Grundregeln und mit Hilfe von zahlreichen
Beispielen und Übungen führt dieser Band in das Schreiben von
Kritiken ein. Angemessen kritisieren kann nur,
- wer Werke oder kulturelle Phänomene richtig analysieren
kann,
- wer kulturelle Symptome erkennen und bestimmen kann,
- wer die Komplexität von Werken oder Phänomenen reduzieren
kann,
- wer gut erzählen kann.
Inhaltsverzeichnis:
Einführung 9
1 Was man nicht darf 13
1.1 Ein fesselndes Buch 13
1.2 Das Schlechte ist das Gute 14
1.3 Was man alles falsch machen kann 15
1.4 Anfängerfehler 17
Übung 1: Die misslungene Rezension 19
Übung 2: Die Don't-Listen erweitern 22
2 Das Kulturjournal 25
2.1 Stoff, immer wieder Stoff 25
2.2 Kritiker sind Kosmologen 26
2.3 Akute Literatur 28
Übung 3: Der Bibliotheksbesuch 29
Übung 4: Virtuelle Bibliografien 32
2.4 Was die Kollegen machen 33
2.5 Einträge ins Journal: Eine exemplarische Lektüre 36
Übung 5: Feuilleton-Obduktion 40
2.6 Routinen erarbeiten! 42
2.7 Funktionen des Journals 44
Übung 6: Die Journale der Kollegen 47
3 Beschreiben und Analysieren 49
3.1 Bejahen statt verneinen, beschreiben statt
"kritisieren' 49
3.2 Der Katalog der wichtigsten Beobachtungen 50
3.3 Webcam: "...nur das, was ist' 52
3.4 Qualitativ statt quantitativ 56
Übung 7: Aufnahmen aus dem Kulturbetrieb 59
3.5 Wenn Texte "leuchten' 62
Übung 8: Texte leuchten lassen 67
3.6 Lesen, fokussieren, notieren, arrangieren 69
Übung 9: Texte und Städte 72
3.7 Zusammenfassen, Zusammenfassungen zusammenfassen 75
Übung 10: Immer weiter verdichten 77
Übung 11: Die Kunst der Zusammenfassung 81
4 Kontextualisieren und Symptomatisieren 89
4.1 Kontextualisierung 89
4.2 Symptomatisierung 93
Übung 12: Einen Platz beobachten 99
4.3 Innertext, Intertext, Extratext 106
Übung 13: E.T.A. Hoffmann kontextualisieren 109
4.4 Symptome, Trends und ihre Scouts 114
Übung 14: Produktkritik 123
4.5 Benjamin von Stuckrad-Barre als Symptom 130
Übung 15: Literatur symptomatisieren 135
5 Verkürzen, zuspitzen, pointieren, werten 145
5.1 Kritik an der Kontextualisierung 145
5.2 Kritik an der Symptomatisierung 147
5.3 Kritik an der Kritik 149
5.4 Eine mögliche Lektüre 150
Übung 16:Walter Benjamin - essentialisiert 153
5.5 "Me, myself & I': Das Ich des Kritikers 155
Übung 17: "Ich-Strategien entwickeln 158
5.6 Hop oder Top: Pointieren durchWerten 164
Übung 18:Wertungen werten 167
6 Erzählen 181
6.1 Gerecht? Angemessen? Gut erzählt! 181
Übung 19: Einstiege, Ausstiege 184
6.2 Was heißt: Erzählen? 193
Übung 20: Stilübungen 196
6.3 Die großen Erzählungen 199
6.4 Der Verriss 201
6.5 Das Lob 203
6.6 Gemischte Formen 207
Übung 21: Erzählanalyse 211
6.7 Drei Erzählmodelle: Boulevard, Frauenmagazin, Szene-Magazin
223
Übung 22: Kritik fürs Milieu 232
7 Medien und Erzählmodelle 239
7.1 Druckschrift 239
7.2 Radio, Fernsehen, Internet 242
7.3 Verschiebungen 243
Übung 23: Die Zukunft 247
Kommentierte Bibliografie 249
Register 264
Prof. Dr. Stephan Porombka, geboren 1967, ist Juniorprofessor für Kulturjournalismus und Literatur an der Universität Hildesheim. Er ist Autor und Herausgeber mehrerer Sachbücher zu kulturhistorischen Themen.
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