Kritik für Leser - Hage, Volker

Volker Hage 

Kritik für Leser

Vom Schreiben über Literatur

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Kritik für Leser

Der renommierte Literaturkritiker und Spiegel-Redakteur Volker Hage, der im September seinen 60. Geburtstag feiert, führt an ausgewählten Beispielen das breite Spektrum journalistischer Beschäftigung mit Literatur vor Augen, einer Tätigkeit, die sich keineswegs nur auf das Rezensieren von Büchern beschränkt, sondern zugleich Textformen wie Porträt, Interview, Glosse, Leitartikel, Debattenbeiträge oder Nachrufe umfaßt. Ein solcher Leitfaden nicht zuletzt für Studenten und Journalistenschüler hat bisher gefehlt.
Kritik für Leser ist ein Kompendium für alle Literaturbegeisterten, ein Lesebuch, das Lust auf die Lektüre von Texten über Literatur macht.


Produktinformation

  • Verlag: Suhrkamp
  • 2009
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 335 S.
  • Seitenzahl: 335
  • Suhrkamp Taschenbücher Nr.4107
  • Best.Nr. des Verlages: 46107
  • Deutsch
  • Abmessung: 178mm x 108mm x 17mm
  • Gewicht: 206g
  • ISBN-13: 9783518461075
  • ISBN-10: 3518461079
  • Best.Nr.: 25548049
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 01.10.2009

Kundenbesprechung

Vielleicht treibt jeden Literaturkritiker insgeheim die Sehnsucht, seine über die Jahre und Jahrzehnte hinweg verkündeten Urteile einmal zwischen zwei Buchdeckeln gesammelt zu sehen. Während der eine selbstironisch nach dem "Komma in der Erdnussbutter" sucht, kleistert der andere kühn das Disparate, dem Tag und dem Zufall Geschuldete zu einer "Geschichte der deutschen Gegenwartsliteratur" zusammen. Eine überaus elegante, längst überfällige Lösung, selbst ephemere Texte wie Personalien oder Tagungsberichte dem Archiv zu entreißen, fand Volker Hage. Getarnt als Lesebuch für Studierende und angehende Rezensenten, führt der Literaturredakteur des "Spiegel" anhand eigener Beispiele aus seiner 35 Jahre währenden Karriere die vielen Formen des Literaturjournalismus vor: vom Interview bis zum Nachruf, von der Laudatio bis zur Polemik. Hage verteidigt Christa Wolf vor ihren Anklägern, findet den verschollenen Gert Ledig am Ammersee, telefoniert mit Daniel Kehlmann nach dem Wahlsieg Obamas - und erinnert mit seinem Kompendium zur rechten Zeit daran, dass die Literaturkritik nicht nur aus Rezensionen und "Kundenbesprechungen" besteht. Alles getreu Hages Motto: "Man kann über alles schwatzen, aber nicht so einfach über Literatur." (Volker Hage: "Kritik für Leser". Vom Schreiben über Literatur. Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 2009. 335 S., 12,- [Euro].) O.P.

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

"Wer Hage liest, weiß, woran er ist. ... Der Flüchtigkeit des Tagesgeschäfts hält er Kritiken entgegen, deren Analysen neben dem Ästhetischen oft auch das Zeittypische ins Visier nehmen. Das setzt einen Blick voraus, der über den Buchdeckel hinaus- und weit in die Literaturgeschichte hineinreicht."<br />Hubert Spiegel Frankfurter Allgemeine Zeitung
Volker Hage, am 9. September 1949 in Hamburg geboren, ist Buchautor und Herausgeber sowie Redakteur im Kulturressort des "Spiegel". Zuvor arbeitete er - von 1975 bis 1986 - im Literaturblatt der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" sowie im "FAZ-Magazin" und war anschließend sechs Jahre leitender Literaturredakteur der "Zeit".

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