Person des Kreisauer Kreises, Helmuth James Graf von Moltke, Adam von Trott zu Solz, Carl Friedrich Goerdeler, Eugen Gerstenmaier, Peter Graf Yorck von Wartenburg, Christabel Bielenberg, Gustav Dahrendor
Quelle: Wikipedia. Seiten: 93. Kapitel: Person des Kreisauer
Kreises, Helmuth James Graf von Moltke, Adam von Trott zu Solz,
Carl Friedrich Goerdeler, Eugen Gerstenmaier, Peter Graf Yorck von
Wartenburg, Christabel Bielenberg, Gustav Dahrendorf, Ulrich
Wilhelm Graf Schwerin von Schwanenfeld, Percy Gothein,
Fritz-Dietlof Graf von der Schulenburg, Julius Leber, Alfred Delp,
Freya von Moltke, Adolf Reichwein, Annedore Leber, Eduard
Brücklmeier, Carlo Mierendorff, Paul Graf Yorck von Wartenburg,
Albrecht Haushofer, Otto Kiep, Theodor Haubach, Ludwig Schwamb,
Groß Behnitz, Hans Wilbrandt, Franz Josef Furtwängler, Horst von
Einsiedel, Franz Sperr, Harald Poelchau, Carl-Dietrich von Trotha,
Paulus van Husen, Michael Graf von Matuschka, Karl Ludwig Freiherr
von und zu Guttenberg, Otto Heinrich von der Gablentz, Krzyzowa,
Augustin Rösch, Justus Delbrück, Lothar König, Eduard Waetjen, Hans
Carl Maria Alfons Peters, Willi Brundert, Rosemarie Reichwein,
Marion Yorck von Wartenburg, Internationale Jugendbegegnungsstätte
Kreisau, Clarita von Trott zu Solz, Egidius Schneider, Georg
Angermaier, Ernst von Borsig junior, Hans Schönfeld, Irene Yorck
von Wartenburg. Auszug: Friedrich Adam Freiherr von Trott zu Solz (
9. August 1909 in Potsdam; 26. August 1944 in Berlin-Plötzensee)
war ein deutscher Jurist, Diplomat und Widerstandskämpfer gegen den
Nationalsozialismus. Adam von Trott gehörte zum engeren Kreis des
20. Juli 1944 und knüpfte das Netz zwischen Stauffenberg und dem
Kreisauer Kreis, dessen Mitglied er war. Trott war der Vordenker
einer Außenpolitik des Widerstandes und sollte nach einem
geglückten Attentat auf Hitler den Posten eines Staatssekretärs im
Auswärtigen Amt erhalten. Er verfügte über direkte Verbindungen zu
britischen und amerikanischen Regierungskreisen, die er für den
Widerstand nutzte. Seine Liberalität und Offenheit gegenüber
unterschiedlichen Weltanschauungen war für die Zusammenarbeit
verschiedener politischer und gesellschaftlicher Gruppen im
Widerstand gegen Hitler von herausragender Bedeutung. Im Herrenhaus
in Imshausen, Stammsitz derer von Trott, ist heute die Stiftung
Adam von Trott Imshausen untergebracht.Adam von Trott zu Solz
entstammte dem uradeligen, der Althessischen Ritterschaft
angehörenden Geschlecht derer von Trott zu Solz, das seit dem 13.
Jahrhundert in Nordhessen ansässig ist. Der Familienzweig, dem er
angehörte, konzentrierte sich auf die Gegend um Imshausen und Solz
zwischen Bad Hersfeld und Eisenach. Das Geschlecht brachte über
Generationen Politiker und Diplomaten hervor. Seinen Vornamen Adam
erhielt er in Erinnerung an einen Vorfahren, der im 16. Jahrhundert
als Gesandter des Kurfürsten von Brandenburg am Hofe Kaiser Karls
V. tätig war. Für die Familie hatte die Verbundenheit mit dem
Staatsdienst große Bedeutung. Ein Großvater, Werner von Trott zu
Solz (1819 1858), war kurhessischer Gesandter am Hofe des
württembergischen Königs. Dessen Sohn, August von Trott zu Solz
(1855 1938) rückte, nachdem 1866 Kurhessen als Provinz
Hessen-Nassau an Preußen gefallen war, bis in hohe Staatsämter vor.
Nach einer Tätigkeit als Landrat stieg er 1899 zum
Regierungspräsidenten von Kassel auf, bevor er