Knigge für moderne Frauen - Adam, Birgit

Birgit Adam 

Knigge für moderne Frauen

Weiblich, stilvoll, souverän in Job und Privatleben

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Produktbeschreibung zu Knigge für moderne Frauen

Stilsicher in allen Lebenslagen: Etikette ist die beste Visitenkarte

Stil, Charme und Etikette sind die Türöffner für Erfolg im Beruf und Harmonie im Privatleben. Welcher Dresscode ist für das Büro zu beachten? Was macht gepflegte Konversation aus? Welche Regeln gelten beim Flirt und beim ersten Date? Hier ist unterhaltsam alles versammelt, was Frau von heute souverän und sympathisch im Job, im Privaten und in jeder Lebenslage punkten lässt.

Mit Extra: Dos and Don'ts in SMS und E-Mail.

Produktinformation


  • Verlag: Goldmann
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2009. 175 S.
  • Seitenzahl: 176
  • Goldmann Taschenbücher Bd.17054
  • Deutsch
  • Abmessung: 185mm x 126mm x 10mm
  • Gewicht: 172g
  • ISBN-13: 9783442170548
  • ISBN-10: 3442170540
  • Best.Nr.: 23819272
"Der "Knigge für moderne Frauen" gibt Tipps, wie man sich konventionell verhält, ohne piefig zu wirken." Mein schönes Zuhause

"Der neue "Knigge für moderne Frauen" macht in jeder Lage sattelfest."
Birgit Adam hat Englische Literaturwissenschaft und Kommunikationswissenschaft studiert und arbeitet seit mehreren Jahren als Sachbuch-Autorin und Übersetzerin. Bei Heyne sind im Bereich "Feste feiern" bisher die folgenden Titel erschienen: "Reden, Glückwünsche und Verse zur Hochzeit", "Die schönsten Spiele und Einlagen für die Hochzeitsfeier", "So gelingt die Hochzeitsfeier", "Wir feiern Kindergeburtstag", "Die gelungene Hochzeitszeitung" sowie "Hochzeitsbräuche". Birgit Adam ist 36 Jahre alt und lebt in Augsburg.

Leseprobe zu "Knigge für moderne Frauen" von Birgit Adam

Liebe Leserin,

bestimmt haben Sie es schon gehört: Benimm ist wieder in! Wer die Grundregeln der Etikette beherrscht, hat mehr Erfolg im Leben und im Beruf. Doch leider ist es bei vielen Menschen - auch bei Frauen - mit der guten Kinderstube nicht mehr allzu weit her, weil die Grenzen verwischen und Verwirrung eingezogen ist. Was gehört auch heute noch zum guten Ton, und was ist längst überholt? Dies ist nicht immer einfach zu sagen.

Und als ob all das nicht schon kompliziert genug wäre, haben Frauen noch mit zusätzlichen Hürden zu kämpfen. Zum einen werden ihnen Benimm-Sünden nach wie vor nicht so leicht verziehen wie Männern, und zum anderen haben viele selbstbewusste moderne Frauen Probleme mit den etablierten Benimmregeln - wir können unseren Mantel schließlich selbst anziehen, und warum sollten wir ein Restaurant nicht als Erste betreten dürfen? Doch so verwirrend die Regeln der Etikette manchmal auch sind, es besteht Hoffnung, denn gute Umgangsformen kann man lernen - und man muss dabei keineswegs den eigenen Charakter verbiegen.

Von der Wahl der Kleidung über das Duzen und Siezen, den Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten, stilvolle Kommunikation bis hin zum angemessenen Verhalten bei Einladungen und Betriebsfesten - darauf kommt es im Berufsleben an. Doch auch im Privatleben warten jede Menge Fallstricke und Fettnäpfchen auf uns: Wie geht man mit schwierigen Nachbarn um, wie verhält man sich in der Öffentlichkeit, im Wartezimmer des Arztes, auf Krankenbesuch oder im Restaurant? Wie isst man komplizierte Speisen? Wie wahrt man Taktgefühl im Trauerfall? Nicht zu unterschätzen ist auch das richtige Benehmen im Ausland. Bei Reisen in fremde Länder müssen Frauen damit rechnen, dass sie nicht in allen Kulturen denselben Stellenwert genießen wie bei uns. Dies kann bei Geschäfts- wie auch bei Urlaubsreisen zu Problemen führen.

All dies und noch viel mehr vermittelt dieser Knigge. Hier werden Frauen fit für das gesellschaftliche Leben, für Beruf und Karriere gemacht.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihnen Birgit Adam

Der Job-Knigge

Mit Stil und Etikette zum Erfolg: Dieses Kapitel zeigt, worauf Sie im Berufsleben achten müssen.

Manieren machen Karriere. Wer im Berufsleben die passenden Umgangsformen beherrscht, zeigt soziale Kompetenz, einen der wichtigen sogenannten Soft-skills. Gerade in Zeiten, in denen ein Arbeitgeber unter Dutzenden von hoch qualifizierten Bewerbern wählen kann, macht stilsicheres Auftreten den kleinen, aber entscheidenden Unterschied - ob bei der Bewerbung, im Vorstellungsgespräch, im Umgang mit Kollegen und Vorgesetzten oder in Bezug auf Ihr äußeres Erscheinungsbild.

Bewerbung und Vorstellungsgespräch

Den ersten Kontakt zu Ihrem zukünftigen Arbeitgeber stellen Sie über Ihre Bewerbungsunterlagen und das Vorstellungsgespräch her. Wer bereits hier unangenehm auffällt, katapultiert sich meist direkt ins Aus und bekommt in der Regel auch keine zweite Chance. Allerdings soll an dieser Stelle nicht erläutert werden, wie die optimale Bewerbung aussieht und welche Hürden und Fallstricke im Vorstellungsgespräch auf Sie warten - dafür gibt es genug hervorragende Bewerbungsratgeber. Stattdessen erfahren Sie hier, wie Sie durch gutes Benehmen und Stilsicherheit zusätzlich beeindrucken können.

Wer die neue Rechtschreibung nicht ganz sicher beherrscht, sollte seine Unterlagen gegenlesen lassen -am besten natürlich von jemandem, der sprachlich fit ist.

Die Bewerbungsunterlagen als Visitenkarte

Ihre Qualifikationen können noch so beeindruckend sein und Sie können noch so viel Erfahrung mitbringen - wenn es in Ihrem Bewerbungsschreiben vor Rechtschreibfehlern nur so wimmelt oder die Unterlagen in einer schmuddeligen Hülle stecken, ist meist schon alles aus. Achten Sie daher neben dem Inhalt auch stets auf die äußere Form Ihrer Bewerbungsunterlagen, denn Ihre Bewerbungsmappe ist in diesem Fall Ihre Visitenkarte.

Wir alle wissen, dass es heutzutage nicht einfach ist, einen Job zu finden, und man daher oft Dutzende von Bewerbungen verschicken muss, bevor man vielleicht zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen wird. Das ist nicht nur frustrierend, sondern kann auch ganz schön ins Geld gehen. Trotzdem sollten Sie nicht jedes Mal dieselben Zeugniskopien verschicken, denn man wird ihnen mit der Zeit ansehen, dass sie bereits öfter durchgeblättert wurden - von Eselsohren oder Flecken einmal ganz zu schweigen. Auch Ihre Bewerbungsmappen sollten Sie gründlich überprüfen, bevor Sie sie ein zweites oder gar drittes Mal verwenden.

In Ihren Bewerbungsunterlagen haben Sie Ihre Telefon-und Handynummer sowie Ihre E-Mail-Adresse angegeben. Was jedoch erwartet Ihren potenziellen Arbeitgeber, wenn er diese Nummern anruft? Ein flippiger Spruch auf dem Anrufbeantworter oder ein Chart-Hit statt des normalen Freizeichens? Besprechen Sie - zumindest für die Dauer Ihrer Bewerbungsphase - Ihren Anrufbeantworter mit einem seriösen Text, und nennen Sie Ihren Vor und Nachnamen, nicht nur die Rufnummer. Dasselbe gilt für die Mailbox Ihres Handys. Auch die E-Mail-Adresse sagt mehr über Sie aus, als Sie vielleicht denken. Am seriösesten wirkt es, wenn die Adresse ganz einfach aus Ihrem Vor- und Nachnamen besteht. Wer sich dagegen "Sexbombe" oder "Pippi Langstrumpf" nennt, erweckt leicht einen falschen Eindruck. Falls Sie eine solche E-Mail-Adresse benutzen, sollten Sie sich für Ihre Bewerbung eine neue Adresse einrichten - bei web.de, hotmail.com oder gmx.de geht dies einfach und unkompliziert. Was aber, wenn Sie nun Sabine Schmidt heißen und alle Kombinationen aus Vor- und Nachnamen bereits vergeben sind? Dann setzen Sie einfach Postleitzahl, Geburtstag oder Wohnort hintendran - irgendetwas wird schon noch frei sein!

In Deutschland ist ein Foto immer noch fester Bestandteil der Bewerbungsunterlagen. Und leider passiert es häufig, dass Personalchefs dem Foto mehr Beachtung schenken als den Arbeitszeugnissen oder dem Lebenslauf. Im Klartext heißt das: Mit Ihrem Bewerbungsfoto sollten Sie stets einen guten ersten Eindruck vermitteln, und das geht nicht mit einem Bikinifoto aus dem letzten Strandurlaub. Grundsätzlich sollte das Foto nicht zu privat, aber auch nicht zu förmlich sein. Mit anderen Worten: Man sollte Sie auf dem Bild noch erkennen können. Tragen Sie auf dem Foto am besten die Art Kleidung, die auch in Ihrem späteren Job erwünscht ist, also in der Regel ein klassisches Business-Outfit. Ein kleiner Trost für alle diejenigen, die meinen, nicht ganz so fotogen zu sein: Die meisten Fotostudios fotografieren heute digital, so dass Sie mehrere Versuche haben, bevor Sie sich für ein Motiv entscheiden müssen. In der Regel bekommen Sie gegen einen kleinen Aufpreis das Bild auf Diskette oder CD mit nach Hause, so dass Sie es zukünftig selbst an Ihrem Computer ausdrucken können.

Bewerbungsfotos sind meist etwas größer als Passfotos. Auch Schwarz-Weiß-Aufnahmen können aussagekräftig sein.

Wenn in einer Stellenanzeige eine E-Mail-Adresse angegeben ist, können Sie sich auch per E-Mail bewerben. Hier gelten dieselben Regeln wie für die "normale" Bewerbung -das heißt, Ihr Anschreiben muss hinsichtlich Rechtschreibung, Zeichensetzung und Grammatik einwandfrei sein.

Besondere Sorgfalt ist bei den Anlagen angebracht. Speichern Sie diese in einem Format ab, das auf allen Rechnern lesbar ist, und versenden Sie keine allzu umfangreichen Dateien. Ihre kompletten Unterlagen können Sie gegebenenfalls immer noch per Post nachreichen.Und noch ein Wörtchen zum Inhalt der Bewerbungsunterlagen: Frauen können sich leider oft schlechter verkaufen als Männer und neigen dazu, ihr Licht unter den Scheffel zu stellen. Während Männer schon glauben, fließend Englisch zu sprechen, wenn sie irgendwann einmal einen Englisch-Grundkurs absolviert haben, bilden Frauen sich ein, mindestens ein Jahr lang in den USA gelebt haben zu müssen, um diese Voraussetzung zu erfüllen.

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