Kind 44 - Smith, Tom R.

Tom R. Smith 

Kind 44

Thriller. Ausgezeichnet mit dem CWA Ian Fleming Steel Dagger 2008

Aus d. Engl. v. Armin Gontermann
Gebundenes Buch
 
18 Kundenbewertungen
***** ausgezeichnet
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Kind 44

"Kind 44" ist mehr als ein atemberaubender Thriller, das Buch ist eine erschütternde Reise in die finsterste Epoche der russischen Geschichte.Moskau, 1953. Auf den Bahngleisen wird die Leiche eines kleinen Jungen gefunden. Nackt. Fürchterlich zugerichtet. Doch in der Sowjetunion der Stalinzeit gibt es offiziell keine Verbrechen. Und so wird der Mord zum Unfall erklärt. Der Geheimdienstoffizier Leo Demidow jedoch kann die Augen vor dem Offenkundigen nicht verschließen. Als der nächste Mord passiert, beginnt er auf eigene Faust zu ermitteln und bringt damit sich und seine Familie in tödliche Gefahr- Der Autor:Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. 2001 graduierte er in Cambridge und ging für ein Jahr nach Italien, wo er Creative Writing studierte. In den letzten fünf Jahren arbeitete Tom Rob Smith als Drehbuchautor, unter anderem half er fünf Monate lang in Phnom Penh, Kambodschas erste Soap Opera zu entwickeln. "Kind 44", Tom Rob Smiths erster Roman, wird derzeit in 17 Sprachen übersetzt und ist auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller zu werden.


Produktinformation

  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2008
  • 2. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 507 S.
  • Seitenzahl: 507
  • Leo Demidow Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 21, 5 cm
  • Gewicht: 700g
  • ISBN-13: 9783832180560
  • ISBN-10: 3832180567
  • Best.Nr.: 23169967
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
In einer perfekten Gesellschaft gibt es keine Mörder. Warum auch sollte jemand töten, wenn es ihm gut geht, wenn alle Menschen gleich sind, wenn der Staat sich um jeden einzelnen kümmert? Offizier Leo Demidow lebt nach dieser Maxime, im Stalin-Moskau des Jahres 1953 bleibt ihm keine andere Wahl. Dann kommt der Sohn eines Kollegen brutal ums Leben, und Leo glaubt nicht an einen Unfall. Diese Zweifel erklären ihn zum Staatsfeind, doch Leo findet keine Ruhe. Seine heimlichen Nachforschungen ergeben, dass offensichtlich ein Serienkiller am Werk ist. Der 28-jährige Tom Rob Smith ist der Krimi-Shootingstar der Saison: "Kind 44" enterte direkt nach Erscheinen die deutschen Bestsellerlisten, wird aktuell in mehr als 20 Sprachen übersetzt, und Ridley Scott besorgte sich die Filmrechte. Für den Erfolg des Thrillers dürften zum einen Handlungsort und -zeit verantwortlich sein - die Sowjetunion der Stalinzeit ist ein wenig beackertes Feld. Darüber hinaus gelingt es dem Briten, einen recht klassischen Krimiplot inklusive wahnsinnigem Serientäter und düsteren Familiengeheimnissen zu entwickeln, ohne dabei klischeehaft zu werden. Dass Tom Rob Smith eigentlich als Drehbuchautor …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 20.01.2008

Die Thrillerpfeife
Angeblich ein toller Krimi: "Kind 44" von Tom Rob Smith

Bevor man auch nur eine Zeile gelesen hat, weiß man im Grunde schon alles: Dieser Roman werde "derzeit in 17 Sprachen übersetzt" und sei "auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller" zu werden, klappentextet der Verlag über das erste Buch des jungen Briten Tom Rob Smith, und dazu kommt, wie bestellt, die Nachricht, Ridley Scott habe die Filmrechte an "Kind 44" schon erworben, bevor der Roman auf Englisch erschienen ist.

Leider fängt das Buch auch genauso an. Der 28-jährige Smith ist mit seiner Form der Ouvertüre allerdings nicht allein; es ist eine grassierende Unsitte unter Kriminalautoren (aber nicht nur bei denen), Bücher mit einem düster raunenden Prolog zu eröffnen, in dem besonders schlimme Dinge geschehen, in dem nie die Namen genannt werden, unter denen uns die Protagonisten dann im Folgenden begegnen, in dem schwerste kindliche Traumata geschildert werden, die hinterher auf einen Schlag alles erklären müssen, was der Erzähler sonst offenbar nicht erklären kann. Da wird mäßig kunstvoll und sehr bedeutungsschwanger ein schreckliches Geheimnis …

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Perlentaucher-Notiz zur TAZ-Rezension

Spannend und vom Grundeinfall sogar sehr interessant findet Rezensentin Katharina Granzin diesen englischen Krimi, der in der stalinistischen Sowjetunion spielt. Allerdings bleibt die literarische Umsetzung deutlich hinter den Erwartungen der Rezensentin zurück, für die das Buch dann doch über eine klischeehafte, reißerische Kolportage nicht hinauskommt. Im Verlauf der Ermittlungen über einen Serienmörder gerät ein Geheimpolizist selbst ins Visier unbekannter staatlicher Verfolger, was als Konstellation aus Sicht der Rezensentin nicht unspannend ist, aber mitunter doch an zu vielen "losen Enden" dieses Plots scheitert, der auch mit einigen Unschärfen in der historischen Recherche zu kämpfen hat, wie man der Rezension entnehmen kann. Manche Schilderung watscht die Rezensentin sogar als "unfassbaren Kitsch" ab und reibt sich bei der Lektüre des Nachworts die Augen, wo der Autor zu Protokoll gegeben hat, dass ihn Solschenizyns "Archipel Gulag" und Robert Conquests "Ernte des Todes" zu seinen Krimi inspirierte.

© Perlentaucher Medien GmbH

Bestialisch (...) ein fesselnder Thriller, angesiedelt in der bedrückenden Atmosphäre im Russland der 50er." FOCUS Ein umwerfender, brutaler und hochmoralischer Thriller." NEON Selten hat ein Debütroman ein solch positives internationales Echo ausgelöst wie der des Briten Tom Rob Smith. Zu Recht, denn Smith hat einen klug aufgebauten und fundiert recherchierten Kriminalroman geschrieben, der durch atmosphärische Dichte und atemberaubende Spannung besticht. RHEIN NECKAR ZEITUNG Hannibal Lecter trifft George Orwells großen Bruder so könnte man den fulminanten Debütroman des 1979 in London geborenen Tom Rob Smith charakterisieren. [ ] Glaubwürdiger als Thomas Harris in seinen Hannibal-Romanen gelingt es Smith in 'Kind 44 , einen Täter auch als ein Opfer zu zeigen, das mitleidslos immer weitere Opfer gesucht hat, weil es selbst einst kein Mitleid hat finden können. BÜCHER Tom Robert Smith hat akribisch recherchiert. Seine detailgetreue Beschreibung des Sowjetsystems und dessen menschenverachtender Arbeitsweise gehört zweifellos zum Besten, was die jüngere Thrillerliteratur zu bieten hat. Smith schafft in seinem 500-seitigen Roman eine beklemmende Atmosphäre, die einem den Atem raubt. BERNER ZEITUNG Tom Rob Smiths Debüt ist nicht nur ein genialer Serienmordroman, sondern versetzt und Leser auf so schrecklich anschauliche Weise in den Terror der Stalinära, wie es nur große Literatur vermag. Dieses Buch geht wirklich unter die Haut. WDR 5 Bespitzelung, Angst, Mord. Faszinierend. DIE WELT Wow. Ein atemberaubender Polit-Thriller. Spannend die Krimigeschichte, unheimlich die Apparatschik-Pranoia, fies die Gegenspieler. NEUE PRESSE Smith legt einen in jeder Hinsicht besonderen Thriller vor. Denn seit Solschenizyn ist kein Schriftsteller mehr so tief in die wohl beklemmendste Epoche der russischen Geschichte eingedrungen und hat darüber eine derart erschütternde und zugleich packende Geschichte geschrieben. [ ] All dies hat der Autor mit erstaunlicher Souveränität und viel Gespür für Spannungsmomente in einen außergewöhnlichen Roman gepackt. KÖLNER STADT-ANZEIGER Der Mann [Smith] war vorher Drehbuchschreiber, und er muss ein wirklich guter sein. Denn dieser Thriller über eine Serie von Kindsmorden in der ehemaligen Sowjetunion ist perfekt konzipiert, bestens recherchiert und auf der Höhe angelsächsischer Sprachtradition, die das Authentische zur Kunstform erhebt. KÖLNISCHE RUNDSCHAU

"Wer einen richtig spannenden Thriller lesen und dazu etwas über das Russland der 50er Jahre erfahren möchte, sollte ,Kind 44' lesen."
Tom Rob Smith wurde 1979 als Sohn einer schwedischen Mutter und eines englischen Vaters in London geboren, wo er auch heute noch lebt. Er studierte in Cambridge und Italien. In den letzten Jahren arbeitete Tom Rob Smith als Drehbuchautor. 'Kind 44', Tom Rob Smiths erster Roman, wird derzeit in 25 Sprachen übersetzt und ist auf dem besten Weg, ein internationaler Bestseller zu werden.

Kundenbewertungen zu "Kind 44" von "Tom R. Smith"

18 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.7 von 5 Sterne bei 18 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Doerti aus Zölkow am 11.05.2012 ***** ausgezeichnet
Dieser Thriller ist einfach nur gigantisch. Die Haupthandlung beschreibt das Ermorden von Kindern in der Sowjetunion, was es dort in der Zeit offiziell so nicht geben darf und was so in der Öffentlichkeit den Menschen ausgetrieben werden muss, notfalls mit Gewalt. Diese Morde scheinen dabei nach einem wiederkehrenden Muster zu erfolgen. Das Warum und Weshalb wird im Laufe der Handlung erkennbar.

Die Einführung beschreibt erschreckend brutal die Erlebnisse zweier Kinder, was zum Ende hin wieder aufgegriffen wird und Licht ins Dunkel der Geschehnisse bringt. Somit bleibt die Spannung von Beginn bis zum Ende erhalten. Dabei sind die Wendungen und damit die Erklärung des Buchbeginns äußerst gut gelungen. Ich bin jedenfalls völlig überrascht worden. Auch der erkennbare Sinn dieser Morde hat ein ganz anderes Licht auf den eigentlich grauenvollen Hintergrund geworfen. Die Spannung wird dabei von Hetzjagden, Verfolgungen, Versteck-Aktionen, Kämpfen und Misshandlungen aufrecht gehalten.

Dieses Buch verdient wirklich die Bezeichnung „Thriller“!

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Bewertung von SilenceButterfly aus Niedersachsen am 21.10.2011 ***** ausgezeichnet
Das Buch ''Kind 44'' ist spannend und schrecklich zugleich. Ich konnte dieses Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.
Ein toller Thriller! Ich kann dieses Buch nur sehr weiterempfehlen.
Wenn eine Fortsetzung kommt, bin ich auf jeden Fall dabei!

Super Buch.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 07.10.2011 ***** ausgezeichnet
Super geschrieben. Sehr spannend. Spielt in der Stalinzeit in Russland. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen.

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Bewertung von Stefan aus Bergkamen am 07.04.2011 ***** ausgezeichnet
Menschliche Abgründe in der Stalinistischen Zeit. Herrliche Verkettungen und überraschende Wendungen. Sollte es eine Fortsetzung geben, ich bin dabei !!!

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Bewertung von tovoka aus Bad Berka am 31.08.2010 ***** ausgezeichnet
Die Sowjetunion in den 1950er Jahren: das perfekte, stalinistische Staatssystem ohne Gewalt, Verbrechen und Kriminalität. Offiziell zumindest.
Doch während in Wahrheit grausame, perverse Kindesmörder ihr Unwesen treiben, verschließt der Staat die Augen vor jeglichen menschlichen Gewalttaten und Mordzusammenhängen. Im stalinistischen System ist es schließlich "unmöglich" solch grausame Taten zu begehen und selbst wenn, der Staatssicherheitsdienst findet schon die angeblich schwarzen Schafe und bezichtigt diese sowie Schuldeingeständnisse durch Folter erzwungen werden. Der wahre Perverse hat also freie Bahn...
Leo arbeitet selbst folgsam beim Staatssicherheitsdienst, doch als er auf seine eigene Frau angesetzt wird, beginnt er am System zu zweifeln. Nachdem er in einen kleinen russischen Ort versetzt wird, erfährt er von den perversen Morden und verstrickt sich immer mehr in die Vorkommnisse, mehr als ihm lieb ist ...
Tom R. Smiths Roman verspricht Suchtgefahr: einmal begonnen, kann man das Buch kaum aus der Hand legen. Die perfekte Mischung aus Thriller- Spannung und Historienbezug verleiht dem Roman ungeheure Kraft. Die komplexe Geschichte ist perfekt abgestimmt und bleibt unberechenbar bis zur letzten Seite.
Schlaflose Nächte vorprogrammiert ...

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Bewertung von BiBa aus Heiligenhaus am 26.08.2010 ***** sehr gut
Ein Buch, das man nicht mehr aus der Hand legen kann.....Das Buch ist zwar spannenend, aber die Bezeichnung "Thriller" finde ich etwas überzogen, nur deshalb ein Stern "Abzug".
Auf jeden Fall sehr empfehlenswert, bin gespannt auf die Fortsetzung!

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Bewertung von sonnenblume aus Hennef am 26.08.2010 ***** ausgezeichnet
Als ich dieses Buch geschenkt bekommen habe und die Inhaltsangabe gelesen habe, dachte ich ne Stalin, das kann ja nicht gut sein. Dann las ich die ersten seiten und dachte, ich hab recht gehabt langweilig, aber dann machte es auf einmal klick und diese Buch wurde nicht mehr aus der Hand gelegt.
Ein sehr gelungenes Buch.
Mehr als lesenswert.

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Bewertung von modus operandi aus Mahlow am 04.06.2010 ***** ausgezeichnet
Die Geschichte spielt in den 50er Jahren der Stalinistisch geprägten Sowjetunion. Menschen werden ohne rechtliche Handhabe verurteilt (und) oder verschwinden in die Unendlichkeit russischer Arbeitslager. In diesem Milieu entwickelt ein Offizier der politischen Polizei eine Art Rechtsbewusstsein ohne seine Weltanschauung zu ändern.
Ein auf Tatsachen beruhende Kriminalfall wird zeitlich etwas zurückversetzt mit dem Ziel, den Leser in diesem Zeitabschnitt zu zeigen wie Diktatoren in ungeahnter Machtfülle Recht beugen und ein Volk von Denunzianten und Fanatisten schaffen.
Wer hofft einen kniffligen Kriminalroman zu lesen wird enttäuscht, es ist ein geschichtspolitisches sehr interressantes Buch. Besonders bemerkenswert sind Parallelen in den Abläufen der Lubjanka, die in Berichten deutscher Kriegsgefangener genauso präzise auftreten wie im o.g. Buch beschrieben (z.B. Im Gulag v. Gerhard Niekau).

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Bewertung von Size83 aus Schriesheim am 15.05.2010 ***** sehr gut
ein zum Amfang hin relativ langweiliges Buch aber je weiter man voran kommt desto spannender wird es - weiter zu empfehlen

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Bewertung von PokemonZubat aus Nordhorn am 08.05.2010 ***** schlecht
Leo Demidow arbeitet beim russischen Geheimdienst in der Zeit um 1953. Er muss alle Regimegegner verurteilen lassen, denn Stalins Politik ist perfekt und Stalin duldet keine Gegner gegen seine Politik. Zudem muss Leo auch alle Kriminalitäten vertuschen, denn es gibt auch keine Kriminalität, wie Stalin sagt. Stalins Volk ist perfekt. Doch dann stösst Leo auf einen Kindermörder, der diese einfach nur fürchterlich zurichtet. Er versucht alles zu vertusche wie man ihm befiehlt, doch er kann die Augen nicht vor diesen Taten schließen. Er beginnt auf eigene Faust zu ermitteln. Er erlebt ein Abenteuer durch die Stalinzeit und dann stösst er auf den Mörder..
Ich würde es weiterempfehlen, denn es ist informativ was den Stalinismus betrifft und es ist hochspannend. Er zeigt die Gefühle von Leo, die es in allerlei HInsicht in sich haben. Er erlebt Fürchterliches und steht oft vor knallharten Entscheidungen. Es ist echt gut, ich habe mir sofort die Fortsetzung geholt und warte jetzt auf die Fortsetzung der Fortsetzung.

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