Kennedys Hirn - Mankell, Henning

Henning Mankell 

Kennedys Hirn

Roman

Aus d. Schwed. v. Wolfgang Butt
Broschiertes Buch
 
10 Kundenbewertungen
**** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Kennedys Hirn

»Mankell verknüpft sein Engagement gegen Aids mit einer packenden Thrillerhandlung. Ein verzweifeltes, wütendes, aufwühlendes Buch.« Focus]

»Die Katastrophe kam im Herbst und brach ohne Vorwarnung über sie herein. Sie warf keine Schatten, sie bewegte sich vollkommen lautlos. Zu keinem Zeitpunkt hatte sie eine Vorstellung davon, was geschah.«Als die Archäologin Louise Cantor von ihrer Ausgrabung in Griechenland zu einem Vortrag nach Schweden reist, will sie auch ihren 25-jährigen Sohn wiedersehen. Doch als sie die Wohnung in Stockholm betritt, liegt Henrik tot in seinem Bett. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber daran kann Louise nicht glauben. In dem Kleiderschrank ihres Sohnes findet sie eine Menge Material zu der Frage, warum das Hirn von John F. Kennedy nach der Obduktion spurlos verschwand. War Henrik einem kriminellen Geheimnis auf der Spur? Je mehr sie über sein Leben erfährt, umso klarer wird ihr, wie wenig sie ihren Sohn eigentlich gekannt hat. Auf der Suche nach Hinweisen, die seinen Tod erklären könnten, reist sie nach Australien zu ihrem verschwundenen Exmann und folgt Henriks Spuren über Barcelona nach Mosambik. Dort stößt sie auf ein Asyl für mittellose Aidskranke, in dem auch ihr Sohn gearbeitet hat und das von einem reichen weißen Mann aus scheinbar selbstlosen Gründen ins Leben gerufen wurde. Doch Louise ahnt bald, dass sich dahinter ein ungeheurer humanitärer Skandal verbirgt

Produktinformation


  • Verlag: Dtv
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 396 S.
  • Seitenzahl: 396
  • dtv Taschenbücher Bd.21025
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 23mm
  • Gewicht: 286g
  • ISBN-13: 9783423210256
  • ISBN-10: 3423210257
  • Best.Nr.: 22841843
kulturnews - RezensionBesprechung
Bereitgestellt von kulturnews.de
(c) bunkverlag
Als die Archäologin Louise Cantor ihren einzigen Sohn tot in seiner Stockholmer Wohnung findet, ist sie sich sicher: Henrik wurde ermordet. Doch die Polizei geht von Selbstmord aus und stellt ihre Ermittlungen ein. Also beginnt Louise, auf eigene Faust zu recherchieren. In Henriks Kleiderschrank findet sie Dokumente über das Gehirn des US-Präsidenten Kennedy. War er einer Verschwörung auf der Spur? Louise Cantor sucht nach weiteren Hinweisen, reist nach Australien, Spanien und landet schließlich in Mosambik. Hier, in einer Unterkunft für Aidskranke nahe der Hauptstadt Maputo, findet sie eine mögliche Antwort auf die Frage, warum ihr Sohn sterben musste. Bestsellerautor Mankell verknüpft in "Kennedys Hirn" die beiden Themen seiner bisherigen Romane: Gewaltverbrechen und afrikanische Schicksale. Vor dem Hintergrund von Henriks Ermordung dokumentiert er die Verbreitung und Bekämpfung des HIV-Virus in Südafrika, zeigt den schmalen Grat zwischen medizinischer Hilfe und Ausbeutung auf und veranschaulicht die Macht europäischer Firmen und Staatsvertreter. Das Ergebnis ist eine spannungsreiche Mischung aus Krimi und Gesellschaftskritik - und die ist dem schwedischen Autoren so gut gelungen, dass selbst die bisweilen hölzernen Dialoge den Lesegenuss nicht schmälern. (jul)

Eine Archäologin will nicht glauben, daß ihr Sohn Selbstmord begangen hat. Ihre Ermittlungen führen sie rund um die Welt und ins Zentrum finsterer Machenschaften internationaler Pharmakonzerne. Mankells sozialkritischer Krimi über eine Frau, die das Gruseln lernt, überzeugt, weil er das Böse in Strukturen, nicht in Personen schildert. ("Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" in "Das Erste ARD" am 2.4.2006.)

.

"Ein Thriller voller Tragödien, kongenial vorgetragen von Axel Milbergs markanter Stimme." NEUE PRESSE

"Axel Milberg liest behutsam und versteht es, die Spannung auch in den Sprechpausen zu halten."
Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden.

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Kundenbewertungen zu "Kennedys Hirn" von "Henning Mankell"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.2 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen **** sehr gut
(aus 10 Bewertungen)
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Bewertung von hundeflüsterer aus Bensheim am 23.08.2010 ***** ausgezeichnet
Wer einen Krimi im Stil von Kurt Wallander und seinem Team in der schwedischen Kleinstadt Ystad erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht werden - "Kennedys Hirn" ist eben nicht nur ein Krimi, weil Henning Mankell eben nicht nur ein Krimiautor ist. Dieses Buch ist kein Kriminalroman, den man vor dem Einschlafen als Entspannung lesen kann, er geht tiefer. Sicher, auch ich habe ihn vor dem Einschlafen gelesen - das Einschlafen kam dann aber erst am frühen Morgen, nach der letzten Seite des Buches!
Wer Mankell nur als Autor spannender Krimis kennt, wird hier einen anderen, vielleicht den wahren Mankell kennen lernen. Die Kriminalstory dient nur als "Vehikel" für das eigentliche Anliegen des Autors: Dem Leser die Augen zu öffnen für das, was in keiner Zeitung, in keiner Nachrichtensendung verbreitet wird. Neu ist das indess nicht: Auch die Wallander-Romane gehen - genau gelesen - tiefer; auch hier erfährt der, der in ihnen mehr als nur den Krimi sieht, das eigentliche Anliegen des Autors. Letzlich geht es um die Frage, wie es um unsere Welt, wie es um die Veränderungen dieser Welt bestellt ist. Mankell mahnt nicht mit erhobenem Zeigefinger; er schreibt keine Reportagen, die uns sagen: "So ist es!" Er nimmt den Leser vielmehr mit auf eine Reise, lässt ihn mit eigenen Augen sehen, was Mankell sieht und gesehen hat. Keine leichte Bettlektüre, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagt; knallharte Lektüre, die einem Schauer über den Rücken jagen kann und will - ob sie wohlig sind? Wohl kaum. Wer dahin kommt, hat Mankell und das Buch verstanden.

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Bewertung von Freia aus Cannes am 22.07.2010 ***** ausgezeichnet
Das Buch hat mich sehr gefesselt und berührt.

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Bewertung von engelchen aus Burg am 20.07.2010 ***** sehr gut
Die Archäologin Louise Cantor reist zu einem Vortrag nach Schweden und will in Stockholm ihren Sohn besuchen. Doch dieser liegt tot in seinem Bett. Für Louise beginnt eine albtraumhafte Reise auf der sie die Stationen seines Lebens wie ein Puzzle zusammenfügt. Sie glaubt nicht an den Selbstmord, den die Polizei festgestellt hat. Nach und nach fördert Louise Cantor Wahrheiten zu Tage, die im Verborgenen bleiben sollten. Sie besucht Hendriks Wohnung in Barcelona und ein Dorf in Afrika, in dem Aidskranke in ihren letzten Stunden gepflegt werden. Was fand Hendrik heraus, dass er nicht hatte finden dürfen?
In einer Kriminalgeschichte verpackt macht der Roman auf die erschütternden Lebensverhältnisse aidskranker Menschen in Armut aufmerksam. Was ist ein kranker armer Mensch wert? Ist es legitim auch gesunde Menschen zu Versuchszwecken zu benutzen? Wer in der Geschichte auf ein Happyend wartet, kann auch schon etwa in der Häfte aufhören zu lesen. Sowohl für den Mord an Hendrik Cantor, als auch für die sterbenden Afrikaner kann es kein glückliches Ende geben. Trotzdem habe ich das Buch, das eigentlich den Erkenntnisprozeß der Louise Cantor beschreibt, bis zu letzten Seite verschlungen. Kennedys Hirn ist ein wütendes, aufwühlendes Buch.

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Bewertung von Vplusani aus Voerde am 16.07.2010 ***** weniger gut
Die Story bietet so viel Stoff!!! Aber wie ich finde wurde es nicht genutzt!
Ich weiß bis heute nicht was Kennedys Hirn mit der ganzen Story zu tun hab. Habe das Buch abgebrochen, weil es mich in keinster weise berührt hat. Klar hat die Frau ihren Sohn tot gefunden, aber es kommt nicht rüber.
Ich habe so viel gutes von Henning Mankell gehört und ich glaube dieses Buch hat mich wirklich abgeschreckt seine anderen Bücher zu lesen -.-

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Bewertung von janakristina aus Enger am 04.12.2009 ***** ausgezeichnet
Louise Cantor findet ihren Sohn tot auf. Etwas schrecklicheres kann es für eine Mutter wohl kaum geben. Obwohl sie sich auf die Suche nach dem Mörder macht, weiß man bis zum Schluss nicht, was passiert ist. Sehr fesselnd und rührend und zum Nachdenken anregend.

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Bewertung von Karo aus Waldenbuch am 29.03.2009 ***** ausgezeichnet
Ein wirklich super Buch! ... Gerade für alle, die Mankell gerne lesen!
Die Geschichte berührt einen und hält einen fest... gerade weil sie so verdammt realistisch erscheint...
Ein bewegender Roman mit einem ebenso gutem Schlusswort!

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 25.09.2008 ***** ausgezeichnet
Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

„Das Verbrechen ist der Spiegel, in dem ich meine Gegenwart betrachte. Verbrechen weckt starke Gefühle. Das ist es, was die Methode so effektiv macht.“
Henning Mankell

„Mankell ist einer von der ungewöhnlichen Sorte. Ein europäischer Thrillerautor, dessen Werk als große Literatur heraussticht und der ein internationales Phänomen geworden ist.“
Sarah Lyall, New York Times


Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Jetzt habe ich mit dem Roman „Kennedys Hirn“ den zweiten außerhalb der Reihe gelesen und bin wieder begeistert. Er ist zwar anders geschrieben als seine Krimis, aber irgendwie doch ein Krimi.

Wie viele andere die dieses Buch gelesen haben, konnte ich mir unter diesem Titel nicht wirklich was vorstellen. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich ganz überrascht als ich las, dass das Gehirn des Präsidenten John F. Kennedy abhanden gekommen sein soll oder ist. Da ich eigentlich nur weiß das der Präsident umgebracht wurde, ich habe damals noch nicht gelebt, bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe gefragt, ob das wahr ist. Sie meinte, sie glaubt so was gehört zu haben… Schon unheimlich…

Begeistert bin ich auch zu sehen, dass Mankell viele seiner Gedanken in seine Romane mit einbringt. Sein Nachwort in diesem Buch hat mich auch sehr berührt. Er versteht es sich in seinen Äußerungen dem Leser sympathisch zu machen und vor allem hauptsächlich zu sagen, was ihn bewogen hat das Buch zu schreiben. Nicht wie bei anderen die sich nur bedanken und einen Haufen Namen aufzuzählen, die man als Leser eh nicht kennt.

An die Wallander – Reihe kommt es nicht ran, aber andererseits glaub ich auch, dass man es nicht vergleichen kann. Ein guter neuer Roman den man als Henning Mankell Fan gelesen haben sollte.

Viel Spaß beim Lesen.

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Bewertung von Silke aus Erfurt am 25.09.2008 ***** sehr gut
Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

„Das Verbrechen ist der Spiegel, in dem ich meine Gegenwart betrachte. Verbrechen weckt starke Gefühle. Das ist es, was die Methode so effektiv macht.“
Henning Mankell

„Mankell ist einer von der ungewöhnlichen Sorte. Ein europäischer Thrillerautor, dessen Werk als große Literatur heraussticht und der ein internationales Phänomen geworden ist.“
Sarah Lyall, New York Times


Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Jetzt habe ich mit dem Roman „Kennedys Hirn“ den zweiten außerhalb der Reihe gelesen und bin wieder begeistert. Er ist zwar anders geschrieben als seine Krimis, aber irgendwie doch ein Krimi.

Wie viele andere die dieses Buch gelesen haben, konnte ich mir unter diesem Titel nicht wirklich was vorstellen. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich ganz überrascht als ich las, dass das Gehirn des Präsidenten John F. Kennedy abhanden gekommen sein soll oder ist. Da ich eigentlich nur weiß das der Präsident umgebracht wurde, ich habe damals noch nicht gelebt, bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe gefragt, ob das wahr ist. Sie meinte, sie glaubt so was gehört zu haben… Schon unheimlich…

Begeistert bin ich auch zu sehen, dass Mankell viele seiner Gedanken in seine Romane mit einbringt. Sein Nachwort in diesem Buch hat mich auch sehr berührt. Er versteht es sich in seinen Äußerungen dem Leser sympathisch zu machen und vor allem hauptsächlich zu sagen, was ihn bewogen hat das Buch zu schreiben. Nicht wie bei anderen die sich nur bedanken und einen Haufen Namen aufzuzählen, die man als Leser eh nicht kennt.

An die Wallander – Reihe kommt es nicht ran, aber andererseits glaub ich auch, dass man es nicht vergleichen kann. Ein guter neuer Roman den man als Henning Mankell Fan gelesen haben sollte.

Viel Spaß beim Lesen.

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Bewertung von Maxie aus Berlin am 19.03.2008 ***** ausgezeichnet
Umstritten ist das neue Buch von Henning Mankell. Für mich allerdings ist Kennedys Hirn eine sehr spannende Neuerscheinung, an der es nichts auszusetzen gibt.
Mankell bleibt meiner Meinung nach weiterhin der beste Krimiautor der heutigen Zeit.
Ich bin überzeugt, dass jeder, der die Vorgänger gemocht hat, auch hiermit einen guten Kauf macht.

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Bewertung von Polar aus Aachen am 05.02.2008 ***** weniger gut
Was weiß man über seine Kinder? Solange sie klein sind, glaubt man alles zu wissen, in der Pubertät muß man bemerken, dass dem nicht so ist, und sind sie erst mal aus dem Haus, fangen sie tatsächlich an, ein geheimnisumwittertes, eigenes Leben zu führen. Dies ist die Ausgangslage, bei der die Archäologin Louise Cantor ihr Entsetzen über den Tod ihres Sohnes zu verarbeiten hat. Henning Mankell nutzt dieses Sprungbrett um kriminellen Machenschaften auf die Spur zu kommen, sich einer Verschwörungstheorie hinzugeben, die Louise Cantor letztendlich bis nach Mosambik führt, wo sie auf ein Asyl für Aidskranke stößt. Je verdrehter die Story wird, desto mehr drängt sich dem Leser das Gefühl auf, dass es Mankell vor allem um die letzte Station dieser Odyssee geht. Wer andere Romane von ihm kennt, oft von dem Geschick des Autors angetan ist, wie er einen aufregenden Plot baut, um auf soziale Missstände hinzuweisen, dürfte von dieser faden Konstruktion enttäuscht sein, obwohl aus Mankell auch hier das soziale Gewissen spricht. John LeCarré weiß bei gleichem Anliegen in Der ewige Gärtner eher, wie man den Zeigefinger in einer spannenden Geschichte versteckt, damit sie nachhallt.

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Kennedys Hirn

Kennedys Hirn - Mankell, Henning

Roman

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  • Verlag: Dtv
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 396 S.
  • Seitenzahl: 396
  • dtv Taschenbücher Bd.21025
  • Deutsch
  • Abmessung: 191mm x 120mm x 23mm
  • Gewicht: 286g
  • ISBN-13: 9783423210256
  • ISBN-10: 3423210257
  • Best.Nr.: 22841843

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Kurzbeschreibung

»Mankell verknüpft sein Engagement gegen Aids mit einer packenden Thrillerhandlung. Ein verzweifeltes, wütendes, aufwühlendes Buch.« Focus]

Beschreibung

»Die Katastrophe kam im Herbst und brach ohne Vorwarnung über sie herein. Sie warf keine Schatten, sie bewegte sich vollkommen lautlos. Zu keinem Zeitpunkt hatte sie eine Vorstellung davon, was geschah.«Als die Archäologin Louise Cantor von ihrer Ausgrabung in Griechenland zu einem Vortrag nach Schweden reist, will sie auch ihren 25-jährigen Sohn wiedersehen. Doch als sie die Wohnung in Stockholm betritt, liegt Henrik tot in seinem Bett. Die Polizei geht von Selbstmord aus, aber daran kann Louise nicht glauben. In dem Kleiderschrank ihres Sohnes findet sie eine Menge Material zu der Frage, warum das Hirn von John F. Kennedy nach der Obduktion spurlos verschwand. War Henrik einem kriminellen Geheimnis auf der Spur? Je mehr sie über sein Leben erfährt, umso klarer wird ihr, wie wenig sie ihren Sohn eigentlich gekannt hat. Auf der Suche nach Hinweisen, die seinen Tod erklären könnten, reist sie nach Australien zu ihrem verschwundenen Exmann und folgt Henriks Spuren über Barcelona nach Mosambik. Dort stößt sie auf ein Asyl für mittellose Aidskranke, in dem auch ihr Sohn gearbeitet hat und das von einem reichen weißen Mann aus scheinbar selbstlosen Gründen ins Leben gerufen wurde. Doch Louise ahnt bald, dass sich dahinter ein ungeheurer humanitärer Skandal verbirgt

Leseprobe zu "Kennedys Hirn" von Henning Mankell

Als sie ihren Koffer bei einer der morgenmüden Lufthansaangestellten eingecheckt hatte und auf dem Weg zur Sicherheitskontrolle war, geschah etwas, was einen tiefen Eindruck bei ihr hinterließ.

Später sollte sie denken, daß sie es als Omen hätte auffassen müssen, als Warnung. Doch sie tat es nicht, sie entdeckte nur eine einsame Frau, die mit ihren Bündeln und altmodischen, mit Schnüren zugebundenen Kleidertaschen auf dem Steinfußboden saß. Die Frau weinte. Sie war vollkommen reglos, ihr Gesicht nach innen gekehrt, sie war alt, ihre eingesunkenen Wangen erzählten von vielen fehlenden Zähnen. Vielleicht war sie aus Albanien, dachte Louise Cantor. Viele albanische Frauen suchen Arbeit hier in Griechenland, sie nehmen jede Arbeit an, weil wenig besser ist als nichts und weil Albanien ein erbarmungslos armes Land ist. Sie trug einen Schal um den Kopf, den Schal der ehrbaren älteren Frau, sie war keine Moslime, und sie saß auf dem Boden und weinte. Die Frau war allein, es war, als wäre sie hier auf dem Flughafen an Land getrieben, umgeben von ihren Bündeln, ihr Leben war zerschlagen, ein Haufen wertloses Strandgut war alles, was übrig war.

Louise …

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Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 10 Bewertungen):
4.2 von 5 Sterne bei 10 Bewertungen ****
sehr gut
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Bewertung von hundeflüsterer aus Bensheim am 23.08.2010
*****
ausgezeichnet
Wer einen Krimi im Stil von Kurt Wallander und seinem Team in der schwedischen Kleinstadt Ystad erwartet, wird von diesem Buch enttäuscht werden - "Kennedys Hirn" ist eben nicht nur ein Krimi, weil Henning Mankell eben nicht nur ein Krimiautor ist. Dieses Buch ist kein Kriminalroman, den man vor dem Einschlafen als Entspannung lesen kann, er geht tiefer. Sicher, auch ich habe ihn vor dem Einschlafen gelesen - das Einschlafen kam dann aber erst am frühen Morgen, nach der letzten Seite des Buches!
Wer Mankell nur als Autor spannender Krimis kennt, wird hier einen anderen, vielleicht den wahren Mankell kennen lernen. Die Kriminalstory dient nur als "Vehikel" für das eigentliche Anliegen des Autors: Dem Leser die Augen zu öffnen für das, was in keiner Zeitung, in keiner Nachrichtensendung verbreitet wird. Neu ist das indess nicht: Auch die Wallander-Romane gehen - genau gelesen - tiefer; auch hier erfährt der, der in ihnen mehr als nur den Krimi sieht, das eigentliche Anliegen des Autors. Letzlich geht es um die Frage, wie es um unsere Welt, wie es um die Veränderungen dieser Welt bestellt ist. Mankell mahnt nicht mit erhobenem Zeigefinger; er schreibt keine Reportagen, die uns sagen: "So ist es!" Er nimmt den Leser vielmehr mit auf eine Reise, lässt ihn mit eigenen Augen sehen, was Mankell sieht und gesehen hat. Keine leichte Bettlektüre, die einem wohlige Schauer über den Rücken jagt; knallharte Lektüre, die einem Schauer über den Rücken jagen kann und will - ob sie wohlig sind? Wohl kaum. Wer dahin kommt, hat Mankell und das Buch verstanden.
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Bewertung von Freia aus Cannes am 22.07.2010
*****
ausgezeichnet
Das Buch hat mich sehr gefesselt und berührt.
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Bewertung von engelchen aus Burg am 20.07.2010
*****
sehr gut
Die Archäologin Louise Cantor reist zu einem Vortrag nach Schweden und will in Stockholm ihren Sohn besuchen. Doch dieser liegt tot in seinem Bett. Für Louise beginnt eine albtraumhafte Reise auf der sie die Stationen seines Lebens wie ein Puzzle zusammenfügt. Sie glaubt nicht an den Selbstmord, den die Polizei festgestellt hat. Nach und nach fördert Louise Cantor Wahrheiten zu Tage, die im Verborgenen bleiben sollten. Sie besucht Hendriks Wohnung in Barcelona und ein Dorf in Afrika, in dem Aidskranke in ihren letzten Stunden gepflegt werden. Was fand Hendrik heraus, dass er nicht hatte finden dürfen?
In einer Kriminalgeschichte verpackt macht der Roman auf die erschütternden Lebensverhältnisse aidskranker Menschen in Armut aufmerksam. Was ist ein kranker armer Mensch wert? Ist es legitim auch gesunde Menschen zu Versuchszwecken zu benutzen? Wer in der Geschichte auf ein Happyend wartet, kann auch schon etwa in der Häfte aufhören zu lesen. Sowohl für den Mord an Hendrik Cantor, als auch für die sterbenden Afrikaner kann es kein glückliches Ende geben. Trotzdem habe ich das Buch, das eigentlich den Erkenntnisprozeß der Louise Cantor beschreibt, bis zu letzten Seite verschlungen. Kennedys Hirn ist ein wütendes, aufwühlendes Buch.
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Bewertung von Vplusani aus Voerde am 16.07.2010
*****
weniger gut
Die Story bietet so viel Stoff!!! Aber wie ich finde wurde es nicht genutzt!
Ich weiß bis heute nicht was Kennedys Hirn mit der ganzen Story zu tun hab. Habe das Buch abgebrochen, weil es mich in keinster weise berührt hat. Klar hat die Frau ihren Sohn tot gefunden, aber es kommt nicht rüber.
Ich habe so viel gutes von Henning Mankell gehört und ich glaube dieses Buch hat mich wirklich abgeschreckt seine anderen Bücher zu lesen -.-
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Bewertung von janakristina aus Enger am 04.12.2009
*****
ausgezeichnet
Louise Cantor findet ihren Sohn tot auf. Etwas schrecklicheres kann es für eine Mutter wohl kaum geben. Obwohl sie sich auf die Suche nach dem Mörder macht, weiß man bis zum Schluss nicht, was passiert ist. Sehr fesselnd und rührend und zum Nachdenken anregend.
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Bewertung von Karo aus Waldenbuch am 29.03.2009
*****
ausgezeichnet
Ein wirklich super Buch! ... Gerade für alle, die Mankell gerne lesen!
Die Geschichte berührt einen und hält einen fest... gerade weil sie so verdammt realistisch erscheint...
Ein bewegender Roman mit einem ebenso gutem Schlusswort!
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Bewertung von Silke aus Erfurt am 25.09.2008
*****
ausgezeichnet
Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

„Das Verbrechen ist der Spiegel, in dem ich meine Gegenwart betrachte. Verbrechen weckt starke Gefühle. Das ist es, was die Methode so effektiv macht.“
Henning Mankell

„Mankell ist einer von der ungewöhnlichen Sorte. Ein europäischer Thrillerautor, dessen Werk als große Literatur heraussticht und der ein internationales Phänomen geworden ist.“
Sarah Lyall, New York Times


Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Jetzt habe ich mit dem Roman „Kennedys Hirn“ den zweiten außerhalb der Reihe gelesen und bin wieder begeistert. Er ist zwar anders geschrieben als seine Krimis, aber irgendwie doch ein Krimi.

Wie viele andere die dieses Buch gelesen haben, konnte ich mir unter diesem Titel nicht wirklich was vorstellen. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich ganz überrascht als ich las, dass das Gehirn des Präsidenten John F. Kennedy abhanden gekommen sein soll oder ist. Da ich eigentlich nur weiß das der Präsident umgebracht wurde, ich habe damals noch nicht gelebt, bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe gefragt, ob das wahr ist. Sie meinte, sie glaubt so was gehört zu haben… Schon unheimlich…

Begeistert bin ich auch zu sehen, dass Mankell viele seiner Gedanken in seine Romane mit einbringt. Sein Nachwort in diesem Buch hat mich auch sehr berührt. Er versteht es sich in seinen Äußerungen dem Leser sympathisch zu machen und vor allem hauptsächlich zu sagen, was ihn bewogen hat das Buch zu schreiben. Nicht wie bei anderen die sich nur bedanken und einen Haufen Namen aufzuzählen, die man als Leser eh nicht kennt.

An die Wallander – Reihe kommt es nicht ran, aber andererseits glaub ich auch, dass man es nicht vergleichen kann. Ein guter neuer Roman den man als Henning Mankell Fan gelesen haben sollte.

Viel Spaß beim Lesen.
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Bewertung von Silke aus Erfurt am 25.09.2008
*****
sehr gut
Zuerst wieder die Zitate auf der Rückseite:

„Das Verbrechen ist der Spiegel, in dem ich meine Gegenwart betrachte. Verbrechen weckt starke Gefühle. Das ist es, was die Methode so effektiv macht.“
Henning Mankell

„Mankell ist einer von der ungewöhnlichen Sorte. Ein europäischer Thrillerautor, dessen Werk als große Literatur heraussticht und der ein internationales Phänomen geworden ist.“
Sarah Lyall, New York Times


Ich bin ein großer Fan von Henning Mankell und ich habe alle Bücher der Wallander Reihe gelesen. Jetzt habe ich mit dem Roman „Kennedys Hirn“ den zweiten außerhalb der Reihe gelesen und bin wieder begeistert. Er ist zwar anders geschrieben als seine Krimis, aber irgendwie doch ein Krimi.

Wie viele andere die dieses Buch gelesen haben, konnte ich mir unter diesem Titel nicht wirklich was vorstellen. Als ich dann die ersten Seiten gelesen hatte, war ich ganz überrascht als ich las, dass das Gehirn des Präsidenten John F. Kennedy abhanden gekommen sein soll oder ist. Da ich eigentlich nur weiß das der Präsident umgebracht wurde, ich habe damals noch nicht gelebt, bin ich zu meiner Mutter gegangen und habe gefragt, ob das wahr ist. Sie meinte, sie glaubt so was gehört zu haben… Schon unheimlich…

Begeistert bin ich auch zu sehen, dass Mankell viele seiner Gedanken in seine Romane mit einbringt. Sein Nachwort in diesem Buch hat mich auch sehr berührt. Er versteht es sich in seinen Äußerungen dem Leser sympathisch zu machen und vor allem hauptsächlich zu sagen, was ihn bewogen hat das Buch zu schreiben. Nicht wie bei anderen die sich nur bedanken und einen Haufen Namen aufzuzählen, die man als Leser eh nicht kennt.

An die Wallander – Reihe kommt es nicht ran, aber andererseits glaub ich auch, dass man es nicht vergleichen kann. Ein guter neuer Roman den man als Henning Mankell Fan gelesen haben sollte.

Viel Spaß beim Lesen.
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Bewertung von Maxie aus Berlin am 19.03.2008
*****
ausgezeichnet
Umstritten ist das neue Buch von Henning Mankell. Für mich allerdings ist Kennedys Hirn eine sehr spannende Neuerscheinung, an der es nichts auszusetzen gibt.
Mankell bleibt meiner Meinung nach weiterhin der beste Krimiautor der heutigen Zeit.
Ich bin überzeugt, dass jeder, der die Vorgänger gemocht hat, auch hiermit einen guten Kauf macht.
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Bewertung von Polar aus Aachen am 05.02.2008
*****
weniger gut
Was weiß man über seine Kinder? Solange sie klein sind, glaubt man alles zu wissen, in der Pubertät muß man bemerken, dass dem nicht so ist, und sind sie erst mal aus dem Haus, fangen sie tatsächlich an, ein geheimnisumwittertes, eigenes Leben zu führen. Dies ist die Ausgangslage, bei der die Archäologin Louise Cantor ihr Entsetzen über den Tod ihres Sohnes zu verarbeiten hat. Henning Mankell nutzt dieses Sprungbrett um kriminellen Machenschaften auf die Spur zu kommen, sich einer Verschwörungstheorie hinzugeben, die Louise Cantor letztendlich bis nach Mosambik führt, wo sie auf ein Asyl für Aidskranke stößt. Je verdrehter die Story wird, desto mehr drängt sich dem Leser das Gefühl auf, dass es Mankell vor allem um die letzte Station dieser Odyssee geht. Wer andere Romane von ihm kennt, oft von dem Geschick des Autors angetan ist, wie er einen aufregenden Plot baut, um auf soziale Missstände hinzuweisen, dürfte von dieser faden Konstruktion enttäuscht sein, obwohl aus Mankell auch hier das soziale Gewissen spricht. John LeCarré weiß bei gleichem Anliegen in Der ewige Gärtner eher, wie man den Zeigefinger in einer spannenden Geschichte versteckt, damit sie nachhallt.
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(c) bunkverlag

Als die Archäologin Louise Cantor ihren einzigen Sohn tot in seiner Stockholmer Wohnung findet, ist sie sich sicher: Henrik wurde ermordet. Doch die Polizei geht von Selbstmord aus und stellt ihre Ermittlungen ein. Also beginnt Louise, auf eigene Faust zu recherchieren. In Henriks Kleiderschrank findet sie Dokumente über das Gehirn des US-Präsidenten Kennedy. War er einer Verschwörung auf der Spur? Louise Cantor sucht nach weiteren Hinweisen, reist nach Australien, Spanien und landet schließlich in Mosambik. Hier, in einer Unterkunft für Aidskranke nahe der Hauptstadt Maputo, findet sie eine mögliche Antwort auf die Frage, warum ihr Sohn sterben musste. Bestsellerautor Mankell verknüpft in "Kennedys Hirn" die beiden Themen seiner bisherigen Romane: Gewaltverbrechen und afrikanische Schicksale. Vor dem Hintergrund von Henriks Ermordung dokumentiert er die Verbreitung und Bekämpfung des HIV-Virus in Südafrika, zeigt den schmalen Grat zwischen medizinischer Hilfe und Ausbeutung auf und veranschaulicht die Macht europäischer Firmen und Staatsvertreter. Das Ergebnis ist eine spannungsreiche Mischung aus Krimi und Gesellschaftskritik - und die ist dem schwedischen Autoren so gut gelungen, dass selbst die bisweilen hölzernen Dialoge den Lesegenuss nicht schmälern. (jul)

Rezension

Eine Archäologin will nicht glauben, daß ihr Sohn Selbstmord begangen hat. Ihre Ermittlungen führen sie rund um die Welt und ins Zentrum finsterer Machenschaften internationaler Pharmakonzerne. Mankells sozialkritischer Krimi über eine Frau, die das Gruseln lernt, überzeugt, weil er das Böse in Strukturen, nicht in Personen schildert. ("Druckfrisch - Neue Bücher mit Denis Scheck" in "Das Erste ARD" am 2.4.2006.)

Rezensionen und Kritik

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Rezensionen und Kritik

"Ein Thriller voller Tragödien, kongenial vorgetragen von Axel Milbergs markanter Stimme." NEUE PRESSE

Rezensionen und Kritik

"Axel Milberg liest behutsam und versteht es, die Spannung auch in den Sprechpausen zu halten."

Autorenporträt zu "Henning Mankell"

Henning Mankell, 1948 als Sohn eines Richters in Stockholm geboren, wuchs in Härjedalen auf. Als 17-jähriger begann er am renommierten Riks-Theater in Stockholm, das Regiehandwerk zu lernen. 1972 unternahm er seine erste Afrikareise. Sieben Jahre später erschien sein erster Roman "Das Gefangenenlager, das verschwand". In den kommenden Jahren arbeitete er als Autor, Regisseur und Intendant an verschiedenen schwedischen Theatern. 1985 wurde Henning Mankell eingeladen, beim Aufbau eines Theaters in Maputo, Mosambik, zu helfen. Er begann zwischen den Kontinenten zu pendeln und entschied sich schließlich, überwiegend in Afrika zu leben. Dort ist auch der größte Teil der Wallander-Serie entstanden. Außerdem schrieb Henning Mankell Jugendbücher, von denen mehrere auch in Deutschland ausgezeichnet wurden. 2009 erhielt er den Erich-Maria-Remarque-Friedenspreis.

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