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| Bewertung von TrollMutti am 05.10.2011 | |
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Sehr gute Idee, eher schlechte Umsetzung Auf den neuen Barclay habe ich mich richtig gefreut, schließlich sind auch seine anderen Bücher ein Thriller-Genuss. Leider wurden meine Erwartungen nicht erfüllt und ich blieb nach dem Lesen enttäuscht zurück. Der Anfang des Buches war sehr vielversprechend und typisch Barclay. Doch schon nach ca. 80 Seiten hatte man das Gefühl, dass sie die Geschichte unnötig in die Länge gezogen wird. Allein durch diese unnötige Verlängerung blieb die Spannung und der Spaß am Lesen auf der Strecke. Die Geschichte an sich entwickelte sich zu vorhersehbar und zu oft klischeehaft. Dann wurde wieder versucht Unerwartetes einzubauen, was aber leider nicht gelungen ist. Zwar waren auch manche Stellen unerwartet, jedoch völlig überzogen und unglaubwürdig. Die Ablenkung auf die falsche Fährte, gleichzeitig der zweite Erzählstrang, wirkte oft deplatziert und unpassend. Es fehlte irgendwie eine richtige Verbindung zwischen den beiden Geschichten. Zusätzlich zu der doch schnell langweiligen und überzogenen Story kamen noch gesichtslose Charaktere. Zwar hat der Autor oft von den Eigenschaften der Hauptpersonen geschrieben, aber eine Person erwachte nicht vor dem Auge des Lesers. So konnte man sich noch weniger in die Geschichte hineinversetzen. Positiv war jedoch wieder der flüssige Schreibstil, sodass man trotz wenig Begeisterung schnell Lesen und es hinter sich bringen konnte. Alles in einem sehr schade um die wirklich gute Grundidee. Aber ich gebe Barclay nicht auf und hoffe, dass das nächste Buch im März 2012 beim neuen Verlag und neuer Übersetzerin besser wird. |
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| Bewertung von Kitty aus Cuxhaven am 02.10.2011 | |
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Wieder einmal ein "Muss" für Linwood Barclay-Fans! Johannes Steck hat eine sehr angenehme Art, Hörbücher zu lesen, ohne übertriebene Schluchzer etc. "Kein Entkommen" fesselt von Anfang an, der Leser fiebert mit und geht die unterschiedlichen Möglichkeiten durch, was mit David's Frau passiert sein könnte auch wenn einiges vorhersehbar ist, tut es dem Hörvergnügen keinen Abbruch. Linwood Barclay lässt seinen Helden David in der Ich-Form erzählen, was es mir persönlich immer noch leichter macht, in die Geschichte abzutauchen. Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Audio CD |
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Bewertung von BlueNa aus Remchingen am 30.07.2011 |
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Wenn dein Leben plötzlich in Trümmern liegt… David Harwood hat eine wunderbare Familie. Eine liebende Ehefrau namens Jan und einen süßen kleinen Sohn, Ethan. Doch seit einiger Zeit leidet Jan unter Depressionen, sie wird von Selbstmordgedanken geplagt. Doch einen Tag lang sollte die Welt für die kleine Familie wieder in Ordnung sein: Der Besuch im Five-Mountains-Vergnügungspark, der Tag an dem Jan plötzlich verschwindet. Die Polizei stellt den ganzen Park auf den Kopf, doch von Jan fehlt jede Spur. Bald deutet sogar alles darauf hin, dass David etwas mit dem Verschwinden seiner Frau zu tun hat. Will ihm hier jemand etwas anhängen? Hat dies mit der Story zu tun, an der er als Zeitungsreporter gerade arbeitet? Linwood Barclay ist ein Garant für thrillige Unterhaltung, für Spannung und Gänsehaut pur. Auch mit seinem neuesten Buch „Kein Entkommen“ hat er wieder einen soliden, spannenden Thriller geschrieben, der unheimlich schnell und leicht zu lesen ist. Die Geschichte ähnelt vielleicht auf den ersten Blick seinem vorherigen Werk „In Todesangst“ entwickelt sich dann aber in eine ganz andere Richtung, so dass es auch für Barclay-Kenner über die ganze Länge des Buches interessant bleibt. Allerdings fand ich dieses Mal die Story ein wenig vorhersehbar, jedoch gepaart mit, für mich, überraschenden Wendungen, so dass es meinem Lesespaß keinen Abbruch getan hat. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und sehr leicht zu lesen. Mir sind die Seiten nur so durch die Finger geflogen und die Spannung riss nie ab. Ein Höhepunkt jagte den Nächsten und auch wenn ich mir das eine oder Andere Detail schon denken konnte, hatte ich unheimlich viel Spaß beim Lesen und bin sehr gut unterhalten worden. David fungiert hier als Ich-Erzähler, man kennt seine Gedanken und Gefühle, kann mit ihm um seine Frau, die er über alles liebt, zittern und Bangen und folgt ihm fast auf Schritt und Tritt. Unterbrochen wird die Perspektive nur durch Einschübe der Erlebnisse einer weiteren Person, die das Ganze noch interessanter machen. Die Personen gefallen mir sehr gut. Gerade David wird wunderbar charakterisiert als treusorgenden Ehemann, liebenden Vater, aber auch als Reporter, der einer heißen Story auf der Spur ist. Diese Story ist äußerst brisant und bringt ihn nicht nur einmal in prekäre Situationen. Aber David ist ein Mensch, der das Herz am rechten Fleck hat. Seine Eltern und Detective Duckworth spielen auch noch eine große Rolle. Auch diese Personen sind sehr gut ausgearbeitet und man versteht deren Beweggründe und Handlungsweisen. Das Cover des 571 Seiten starken Taschenbuchs, das mit einem roten Lesebändchen ausgestattet ist, weicht schon ein wenig von der bisherig bekannten Barclay-Gestaltung ab. Hier ist ein schwarzes Kettenkarussel vor einem grünen Hintergrund zu sehen. Der Titel ist in grüner Spotlackoptik, erhaben auf dem Buchdeckel aufgebracht. „Kein Entkommen“ ist ein spannender Thriller aus der Perspektive eines Opfers, der allen gefallen dürfte, die Linwood Barclay mögen und allen, die die Ereignisse lieber nicht aus der Sicht von FBI-Agenten oder Polizei-Detectives lesen! |
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Bewertung von harakiri aus Ostalb am 26.07.2011 |
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Buch-Highlight So müssen Thriller sein! Eine ganz normale Familie, Vater, Mutter, Kind - und doch tun sich Abgründe auf. Doch zunächst einmal ahnt keiner, zu was sich diese Handlung noch entpuppen wird. Ungewohnte Wendungen und ein überraschender Plot führen dazu, dass der Leser die ganze Zeit nicht weiß, was eigentlich los ist. Und er lässt sich gerne an der Nase herumführen, denn in jedem Teil (5 sind es insgesamt) wird ein neuer Teil des Puzzles aufgedeckt und alles ist ganz anders wie es zuvor schien. Für mich ein super gelungenes Buch |
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 23.06.2011 |
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David, seine Frau Jan und ihr kleiner Sohn Ethan wollen gemeinsam einen schönen Tag in einem Vergnügungspark verleben. Doch plötzlich ist Ethan verschwunden. Die beiden machen sich panisch auf die Suche. David findet seinen Sohn schlafend in seinem Buggi, vermutlich nur eine Verwechslung. Doch jetzt ist Jan verschwunden. Er verständigt sofort die Polizei, die unverzüglich die Suche einleitet. Keine Spur und es scheint, als ob David etwas mit ihrem Verschwinden zu tun haben könnte, ja sie sogar ermordet haben könnte, um an Jans Lebensversicherung zu kommen. Das Cover ist dunkel, in grün und schwarz gehalten. Es zeigt ein gefülltes Kettenkarussell. Für mich spiegelt es sehr gut den Titel und Inhalt wieder, da es Risiko symbolisiert und dass man nicht unbedingt festen Boden unter den Füßen hat. Freude, die in Angst umschlagen kann. Linwood Barclay hat einen durchaus spannenden Roman geschaffen, der den Leser zu fesseln vermag. Der Schreibstil ist flüssig und durch die einzelnen, teils kurzen Kapitel gut gegliedert. Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet und man kann sich in die Angst und Panik hinein versetzen. Leider driftet das Buch zu sehr ins Unwahrscheinliche ab, die Zufälle sind einfach zu passend, als dass Glaubwürdigkeit erzeugt werden könnte. Auch die äußerst brutalen Gewaltszenen verlieren an Glaubwürdigkeit, auch wenn der Spannungsbogen dadurch kontinuierlich hoch gehalten wird. Mein Fazit: Ein spannendes Werk! Wer an Zufälle glaubt ist hier richtig aufgehoben. |
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| Bewertung von james aus kassel am 28.05.2011 | |
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Wie gewohnt schafft es Barclay durch einen lockeren aber doch fesselnden Schreibstil mich als Leser in seinen Bann zu ziehen. Die Charaktere sind wieder mal sehr gut durchdacht und haben die nötige Portion Tiefe um mit ihnen zu fühlen. Wir haben hier das 4 Buch von Barclay vor uns - leider ist auch dieses wieder nicht so gut wie sein erster Roman "Ohne ein Wort", jedoch um Längen besser als dem "Tode nahe". Es fehlt immer wieder die Spannung, die mich direkt ins nächste Kapitel zieht. Das hin und her mit der Polizei ist ein wenig nervig und auch überzogen. Im realen Leben würde das so mit Sicherheit nicht ablaufen. Passiv bis garnicht an der Suche beteiligt aber um so strenger und schneller in Verdächtigungen. Was soll das? Soll dadurch Spannung aufgebaut werden? Es passiert DAvid doch eh nichts. Was wiederum ein wenig mehr Spannung brachte, war die politische Nebenhandlung. Ich fragte mich immer wieder, ob nicht vielleicht ein Zusammenhang mit dem Verschwinden besteht. In diesen Teilen ging die Spannungskurve ein wenig nach oben. Gut ist es ihm jedoch wieder gelungen, mir als Leser die Auflösung Stückchenweise vor zu werfen. Gierig sammelt man die Puzzelteil um das große Ganze zu verstehen - leider ist die Auflösung schon sehr schnell da. Die Perspektive von Jan kommt dann auch noch dazu - ist das der gewohnte Barclay? "Kein Entkommen" ist aber dann zum Ende hin auch Motto dieses Buches. Es fällt dann ein wenig schwerer das Buch aus der Hand zu legen. Wir haben es hier mit einem lesenswerten Thriller zu tun, der Vergangenheit und Gegenwart sehr gut verbindet. Gut durchdacht und teils spannende Umsetzung. |
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Bewertung von NiliBine70 aus Duisburg am 23.05.2011 |
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Beklemmendes Meisterstück David Harwood, ein Reporter des Standard, hat Indizien dafür gesammelt, dass die politische Führung in seiner Heimat sich von einer Firma schmieren lässt, die dort ein finanziell motiviertes Gefängnis bauen will. Zeitgleich mit dieser Entdeckung und auch einem Interview mit einem Verantwortlichen, verändert sich seine Frau Jan. Sie wird depressiv, spricht sogar von Selbstmord und David hat das Gefühl, seine Ehe und seine Frau entgleitet ihm. Um wieder ein bisschen Freude in seine Familie zu bringen, macht er den Vorschlag, einen Ausflug in einen Freizeitpark zu machen. Seine Frau geht darauf ein und bucht online die Tickets. David und Jan fahren mit ihrem kleinen Sohn Ethan in den Freizeitpark und dann überschlagen sich die Ereignisse. Erst scheint es so, dass Ethan spurlos verschwunden ist, doch David findet ihn wieder, nur dann ist Jan nicht auffindbar. Nun beginnt eine verzweifelte Suche für David und dazu noch die Tatsache, dass ihm die Polizisten nicht glauben. Seine Aussagen über Jans Verhalten der letzten Zeit können nicht von anderen bestätigt werden, die Buchung der Tickets zeigt dann auch noch, dass nur für einen Erwachsenen und ein Kind gebucht wurde, auf keinem Überwachungsvideo des Parks ist Jan zu sehen. David wird verdächtigt, seiner Frau etwas angetan zu haben und ab da wird alles in Frage gestellt, was er sagt und tut. Eine Spirale der schmerzhaften Enthüllungen und Entdeckungen lässt Davids Leben auseinander brechen…. Linwood Barclay hat mich wie immer in den Bann einer atemlosen, spannenden Geschichte gezogen. Der harmlose Anfang währt nur kurz und der Titel spricht in diesem Fall wirklich Bände! Es gibt für den Leser kein Entkommen aus dieser teils sehr schmerzhaften Geschichte. Der Stil lässt einen mitten in das Geschehen stürzen, man empfindet echtes Mitgefühl mit David, wie er immer mehr Dinge aus dem Leben seiner Frau aufdeckt, die das Leben, das er bis dahin mit ihr und dem kleinen Ethan geführt hat, als großes Schmierentheater dastehen lässt. Man möchte ihm helfen, aber wie… Es ist schwer, etwas über dieses Buch zu schreiben, ohne den kommenden Lesern zu viel von der Geschichte vorwegzunehmen, ohne die Spannung zu zerstören, die zwischen diesen Buchdeckeln lauert. Von daher möchte ich sagen, unbedingt lesen, wenn man auf atmosphärisch dicht gestaltete Psychothriller steht. Für mich handelt es sich bei „Kein Entkommen“ um den besten Barclay bisher! |
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Bewertung von anyways aus greifswald am 20.05.2011 |
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Für den Lokalreporter David Harwood bricht eine Welt zusammen, als seine Frau Jan spurlos während eines Familienausflugs verschwindet. Aber es soll noch schlimmer kommen, denn er wird des Mordes an ihr verdächtigt. Er sitzt wie eine Fliege im Spinnennetz, je mehr er sich mit Erklärungen und Argumenten frei strampeln will, desto fester schließt es sich. Aber wer ist sein Widersacher? Zudem stellt er fest, das die Frau die erliebt, mit der er seit fünf Jahren verheiratet ist, und mit der er einen Sohn hat, nicht gut genug kennt. Den ermittelnden Beamten versucht er auf jede erdenkliche Weise von seiner Unschuld zu überzeugen. Barclay hat es wieder geschafft, mich mit einem außerordentlich guten Thriller zu überzeugen. Obwohl ich von Anfang an vermutete in welche Richtung sich diese Geschichte entwickelt, wurde ich durch geschickte Wendungen immer wieder aufs Neue gefesselt. Es ist nicht nur die Entführung seiner Frau, die Davids Leben komplett umkrempelt, zeitgleich recherchiert er noch in einem Korruptionsskandal und beide Handlungen fließen zeitweise mit tollen Spannungsbögen in einander über. Eine wirklich abgrundtief bösartige Geschichte in die der Protagonist gerät. Die Winkelzüge seiner Gegner sind an Perfidie kaum zu überbieten. Heimtückisch wird er als Spielball von seinen Gegnern benutzt. Die Verzweiflung Davids ist fast spürbar. Atemlos folgt der Leser diesem Albtraum. Barclay etabliert sich mit jedem Buch ein bisschen mehr unter den Grossen seines Genres. Selten gibt es diese wirklich guten Thriller bei denen sich einem die Nackenhaare aufstellen. Wo man mit dem Protagonisten mit leidet und ihm aber doch nicht helfen kann. Kurzum, bei diesem Autor kann man nichts verkehrt machen, seine Bücher sind ein Garant für spannungsreiche Lesestunden. |
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Bewertung von Chiara aus Kornwestheim am 16.05.2011 |
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Eigentlich sollte der gemeinsame Ausflug in den Vergnügungspark, die Familie wieder näher zusammen bringen und Jan die in letzter Zeit unter Depressionen leidet aufheitern. Doch der Ausflug wird zum Desaster. Erst lässt Jan den gemeinsamen Sohn aus den Augen und als die beiden getrennt nach Ethan suchen, taucht Jan nicht mehr auf. Während David Angst hat, dass seine Frau sich etwas antun könnte, gerät er selbst unter Mordverdacht und als er ihre vermeintlichen Eltern aufsucht, bricht sein Kartenhaus vollends zusammen. Wer ist die Frau mit der er die letzten sechs Jahre zusammengelebt hat? Linwood Barclay versteht es denn Leser von der ersten Seite an zu fesseln und lässt einen bis zum Ende nicht mehr los. Dabei gelingt es ihm nicht nur die Emotionen von David sondern auch den anderen Protagonisten so nah zu bringen, dass man wirklich das Gefühl hat hautnah dabei zu sein und sich unmittelbar fragt wie es einem selbst in so einer Situation ergehen würde. Seine Bücher bewegen einen, weil es grundsätzlich um sehr naheliegende Menschen geht. Er spielt mit unseren größten Ängsten, stellt unser Vertrauen infrage und trifft uns mitten ins Herz. Ich bin ja eigentlich schon ein eingefleischter Linwood Barclay Fan. Doch mit "Kein Entkommen" toppt er wirklich nochmal all seine Vorgänger, denn dieses Mal bleibt es wirklich bis zum Schluss dramatisch, spannend, unvorhersehbar. Für mich war dieser Thriller ganz großes Kino und ich könnte mir das Buch auch gut als Hollywood Blockbuster vorstellen. |
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Bewertung von Nefret am 15.05.2011 |
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Bei einem Besuch in einem Vergnügungspark verschwindet Davids depressive Ehefrau Jan spurlos. Auf den Überwachungskameras sind nur David und sein Sohn Ethan zu sehen. Bald ist die Polizei davon überzeugt, dass David seine Frau getötet hat. Mittlerweile habe ich drei Thriller von Linwood Barclay gelesen, so dass ich inszwischen weiß, wie seine Formel beim Schreiben aussieht. Ein oder mehrere Familienmitglieder verschwinden spurlos und die zurückgebliebenen machen sich auf die Suche. Häufig geraten sie selbst in Verdacht. Auch bei "Kein Entkommen" ist dies der Fall. Wenn es nicht das bisher beste Buch von Linwood Barclay gewesen wäre, wäre ich schnell gelangweilt gewesen. Dieses Mal wird die Suche nicht nur in Ich-Form erzählt, sondern auch die Perspektiven von Jan und dem ermittelnden Polizisten gezeigt. Meiner Meinung nach ein kluger Schachzug, da ich bei den letzten Romanen leichte Längen bemängelt hatte, die hier so vermieden wurden. Mit "Kein Entkommen" ist spannende Unterhaltung garantiert. Für das nächste Mal wünsche ich mir jedoch, dass Linwood Barclay ein neues Rezept entwickelt und seine Leser überrascht. |
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