Die Arbeit zeichnet die Entwicklung der ägyptisch-israelischen
Beziehungen, beginnend mit der Idee des Zionismus und der jüdischen
Besiedlung Palästinas, nach und beschäftigt sich im Kern mit dem
Problem der Normalisierung der Beziehungen. Der erste,
geschichtliche Teil veranschaulicht, dass die beidseitige
Unterzeichnung des Friedensvertrags von 1979 nach vier
gegeneinander ausgetragenen Kriegen vor allem von strategischen
Interessen motiviert war. Danach wird im zweiten Teil kurz auf die
seit dem Friedensvertrag entstandenen ägyptisch-israelischen
Beziehungen eingegangen. Der dritte Teil beschäftigt sich mit dem
Problem der Normalisierung der Beziehungen. Zwei Phänomene werden
zur Erklärung und Begründung des Problems herangezogen: Zum einen
der ägyptische, vorwiegend populistische Antisemitismus, den das
Regime durch Schaffung eines Feindbildes Israel und die Juden zum
Erhalt der Stabilität des eigenen Systems instrumentalisiert, und
zum anderen die israelischen Militäraktionen, die immer wieder zu
Abbrüchen von Verhandlungen führten und für Entsetzen in der
arabischen Welt und weltweit sorgten.
Geboren am 14.08.1986 in Kitzbühel, Tirol. 2004 Beginn des Studiums der Politikwissenschaft und der Rechtswissenschaften. Seit April 2010 diplomierter Politikwissenschaftler. Forschungsschwerpunkte sind Internationale Beziehungen, Menschenrechte und Verfassungsvergleich.
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