Kaiserstraße - Kuckart, Judith

Judith Kuckart 

Kaiserstraße

Roman

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Produktbeschreibung zu Kaiserstraße

"Es gibt wenige deutsche Autorinnen, die sich an Sinnfragen so zielsicher heranzuschreiben wissen wie Judith Kuckart." Die Zeit

Als Leo Böwe im Spätherbst 1957 durch die Frankfurter Kaiserstraße geht, hört er vom Mord an der Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt. Der Name setzt sich in seinem Kopf fest wie der Name einer Geliebten, der er nie begegnet ist. Böwe ist im Begriff, eine Stelle als Vertreter für Waschmaschinen anzutreten, er lernt die Regeln des Geschäfts: "Der Verkauf beginnt, wenn der Käufer Nein sagt."Zehn Jahre später hat Böwe eine Tochter, Jule, die beiden haben es nicht leicht miteinander. Als Jule im Fernsehen den erschossenen Benno Ohnesorg sieht, beschließt sie: "Papi, wenn ich groß bin, erschieße ich dich auch."Durch fünf Jahrzehnte begleitet Judith Kuckarts großer Roman das Leben von Leo und Jule Böwe. Kaiserstraße ist ein Fotoalbum in Worten, in fünf Stationen verfolgt es die Entwicklung zweier gegensätzlicher Helden und markiert zugleich fünf Wendepunkte in der Geschichte der Republik: 1957, 1967, 1977, 1989, 1999. Und wie das Land sich verändert, verändern sich auch seine Bewohner. Es ist eine brüchige Karriere - denn verkaufen lässt sich vieles, Waschmaschinen ebenso wie Ideen, Werte und Politik. Verkaufen kann man am Ende auch sich selbst.

Produktinformation


  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 314 S.
  • Seitenzahl: 314
  • Deutsch
  • Abmessung: 21, 5 cm
  • Gewicht: 470g
  • ISBN-13: 9783832179564
  • ISBN-10: 3832179569
  • Best.Nr.: 20770595
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 14.03.2006

Nierentischblues
Judith Kuckart betätigt den Weichspülgang und trägt einen Schminkspiegel durch die „Kaiserstraße”
Von Stephan Maus
Leo und Liz Böwe sind eine dieser bedauernswerten Keimzellen des deutschen Wirtschaftswunders. Was arbeitet der Mensch so in den Fünfzigern? Waschmaschinenvertreter natürlich, denn nichts braucht das schuldbefrachtete Land so sehr wie weiße Leibchen. Wie liebt man so im Bannkreis der Nierentische? Klar, mit spießiger Unaufrichtigkeit, die einem gegen Abend scharfkantig ins Gemüt kiekst wie der Nierentisch ins triste Halbdämmer. Und was ziert das Innere unserer rätselhaften Vorfahren? Schnell vergilbende Blümchenmuster auf der Seelentapete. Was aber, erzähle mir, oh Muse, ist des homo oeconomicus mirabilis innigstes Begehr? Sein balletttanzendes Töchterchen wenn möglich zur RAF-Terroristin zu erziehen, sie mindestens aber schwer zu verkorksen.
Der Waschmaschinenvertreter Leo Böwe liest am liebsten den Verkaufsratgeber „Die heimlichen Verführer”. Mehr ist eigentlich nicht über diese Klischeefigur zu sagen. Das Leben dieses vorgestanzten Nachkriegsmenschen ist so abgedichtet wie die Waschmaschinen, die er …

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Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 11.03.2006

Böwe und wie er die Welt sah
Zeitgeschichte im Schleudergang: Judith Kuckart durcheilt die erotischen Abgründe der alten Bundesrepublik

Romane schreiben ist im Grunde so ähnlich wie Waschmaschinen verkaufen. Man kann seinen Gegenstand fremd und exotisch erscheinen lassen, auf die Neugier bauen, man kann dabei riskieren, den Kunden zu verwirren oder zu überfordern, aber darauf setzen, daß der mit der Fülle an Informationen und Innovationen schon irgendwie zurechtkommt. Oder man kann eben das neue Produkt als das simpelste und idiotensicherste Gerät auf der Welt erscheinen lassen, sich bemühen, sein Gegenüber genau dort abzuholen, wo es steht, und vom Bekannten so wenig wie möglich abweichen. Man kann, kurz gesagt, den Erwartungen entgegenkommen oder sie unterlaufen. Schreiben ist wie Waschmaschinen verkaufen. Der Unterschied: Was hier zum Erfolg führt, geht dort meist in die Binsen.

Der erste Teil von Judith Kuckarts neuem Roman spielt in den fünfziger Jahren. Wer an die fünfziger Jahre denkt, denkt: "Adenauer". Denkt "Wirtschaftswunder". "Nitribitt". "Eiscafé Venezia". Oder "Capri". Denkt Elvis und Peter Kraus. Rahn und Fritz …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Als "mentalitätshistorische Klippschule" verreißt Rezensent Richard Kämmerlings Judith Kuckarts neuen Roman, bei dessen Lektüre ihn häufig das Gefühl beschlich, durchs Bonner Haus der Geschichte, Abteilung 50er Jahre, zu gehen. Individualität der Protagonisten, im vorliegenden Fall ist von einem Vater und seiner 1960 geborenen Tochter die Rede, bleiben für den Rezensenten bald auf der Strecke. Auch die 60er Jahre würden samt "Zeitgeschehen und Atmosphäre" "vorhersehbar und klischeehaft abgehakt": "Das Prinzip Waschmaschine eben: das ganze Archiv rein in die Trommel, einmal Schleudern mit Spartaste". Im Roman wimmelt es für seinen Geschmack von unangenehmen, schlecht gekleideten Menschen. Auch die aus Kämmerlings Sicht "eigentlich interessant angelegte" Hauptfigur, ein Waschmaschinenmarketingfachmann, schrumpft zu schnell zum "kleingeistigen, unsensiblen Spießer". Genervt wendet sich Kämmerlings auch von der "weiblichen Opferperspektive" ab, aus welcher er den Mordfall Nitribit geschildert fand, und die ihm als "peinliches Detail" dann in der Danksagung wieder begegnete.

© Perlentaucher Medien GmbH

'Kaiserstraße' ist ein beglückendes und unperfektes Buch. Ein bisschen ist es wie seine Heldin Jule: klug, spröde, liebenswert." KULTURSPIEGEL So unsentimental betörend wie Judith Kuckart erzählt gegenwärtig niemand von der Droge Sehnsucht - und ihren verheerenden Nebenwirkungen." DEUTSCHLANDRADIO Kuckart bricht Chronologien, holt Geschichten nach, wechselt Blickrichtungen, Tempi virtuos. Sie umkreist immer wieder Bilder und Sätze, die nicht nur ins Mark treffen, sondern unter den Füßen der Figuren Räume aufreißen und die Wahrheit, die Bewußtseinswelt begreifbar machen, in der zumindest jene leben, die in der alten Bundesrepublik aufwuchsen." DIE WELT Mit Mut zu zeitlichen Sprüngen, mit dem Geschick, Zeit zu raffen oder für einen Moment einzufrieren, ist Judith Kuckarts Roman ein erster Höhepunkt der deutschen Literatur in diesem Frühjahr." TAGES-ANZEIGER Die Schriftstellerin weiß, worauf es ankommt: das Normale staunend schildern. Tatsächlich haben wir die Wirklichkeit noch nie so gesehen, wie Judith Kuckart sie beschreibt." HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Ein literarisches und zeithistographisches Musterstück von einem Roman." DIE WELT Der Leser sagt ja zu der …

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"Ein spannender Psychokrimi unserer Verhältnisse. Unbedingt lesen!"
Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm (Westfalen), lebt nach dem Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften und einer Tanzausbildung als Autorin, Dramatikerin und Regisseurin in Zürich und Berlin.§Neben einigen Theaterstücken erschienen von ihr mehrere Romane. Judith Kuckart wurde u. a. mit dem "Rauriser Literaturpreis", dem "Stipendium der Villa Massimo" in Rom und 2009 mit dem "Literaturpreis Ruhr" ausgezeichnet.

Inhaltsangabe

Bücher bei DuMont :

- Lenas Liebe

- Die Autorenwitwe

- Der Bibliothekar

- Kaiserstraße

- Dorfschönheit

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Kaiserstraße

Kaiserstraße - Kuckart, Judith

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Andere Ausgaben:
Produktinformation
  • Verlag: Dumont Buchverlag
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 314 S.
  • Seitenzahl: 314
  • Deutsch
  • Abmessung: 21, 5 cm
  • Gewicht: 470g
  • ISBN-13: 9783832179564
  • ISBN-10: 3832179569
  • Best.Nr.: 20770595

Leseprobe zu "Kaiserstraße"

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Produktbeschreibung zu "Kaiserstraße"

Beschreibung

"Es gibt wenige deutsche Autorinnen, die sich an Sinnfragen so zielsicher heranzuschreiben wissen wie Judith Kuckart." Die Zeit

Als Leo Böwe im Spätherbst 1957 durch die Frankfurter Kaiserstraße geht, hört er vom Mord an der Edelprostituierten Rosemarie Nitribitt. Der Name setzt sich in seinem Kopf fest wie der Name einer Geliebten, der er nie begegnet ist. Böwe ist im Begriff, eine Stelle als Vertreter für Waschmaschinen anzutreten, er lernt die Regeln des Geschäfts: "Der Verkauf beginnt, wenn der Käufer Nein sagt."Zehn Jahre später hat Böwe eine Tochter, Jule, die beiden haben es nicht leicht miteinander. Als Jule im Fernsehen den erschossenen Benno Ohnesorg sieht, beschließt sie: "Papi, wenn ich groß bin, erschieße ich dich auch."Durch fünf Jahrzehnte begleitet Judith Kuckarts großer Roman das Leben von Leo und Jule Böwe. Kaiserstraße ist ein Fotoalbum in Worten, in fünf Stationen verfolgt es die Entwicklung zweier gegensätzlicher Helden und markiert zugleich fünf Wendepunkte in der Geschichte der Republik: 1957, 1967, 1977, 1989, 1999. Und wie das Land sich verändert, verändern sich auch seine Bewohner. Es ist eine brüchige Karriere - denn verkaufen lässt sich vieles, Waschmaschinen ebenso wie Ideen, Werte und Politik. Verkaufen kann man am Ende auch sich selbst.

Leseprobe zu "Kaiserstraße" von Judith Kuckart

Sie nannten ihn den kleinen Böwe, auch wenn er eins siebenundachtzig groß war. Gewisse Blicke von Männern machten ihn unsicher wie ein gewisses Lächeln bei Frauen auch. Vier Monate vor dem Abitur hatte er das Gymnasium mit einem ausgezeichneten Zeugnis verlassen, obwohl er sich während des Unterrichts, da hinten in seiner letzten Bank, meistens zu schade dafür gewesen war, die Hand aus dem Gesicht zu nehmen und in die Luft zu strecken, wenn er etwas wusste. An einem Märzmorgen hatte er sich sein Zeugnis im Sekretariat abgeholt, während in allen Klassenzimmern der Unterricht lief. Das war vor drei Jahren. Er hatte die Stimmen der Lehrer durch die Türen hindurch gehört, als er, zwei Stufen auf einmal nehmend, die Treppe hinunterrannte, den Geruch von alten Äpfeln und Putzmitteln in der Nase, den er seit neun Jahren kannte, wie die Nägel im Flur auch, die im bröckelnden Putz noch immer die Kleiderhaken ersetzten. Er rechnete seinen Notendurchschnitt aus: eins Komma vier. Sogar in Sport und Zeichnen hatte er eine Eins. Mit der Hand hatte der Direktor unter das Zeugnis geschrieben, Böwe sei intelligent, außerordentlich sportlich, loyal, begeisterungsfähig, aber unruhig. …

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Inhaltsangabe

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- Lenas Liebe

- Die Autorenwitwe

- Der Bibliothekar

- Kaiserstraße

- Dorfschönheit

11.03.2006

Böwe und wie er die Welt sah
Zeitgeschichte im Schleudergang: Judith Kuckart durcheilt die erotischen Abgründe der alten Bundesrepublik

Romane schreiben ist im Grunde so ähnlich wie Waschmaschinen verkaufen. Man kann seinen Gegenstand fremd und exotisch erscheinen lassen, auf die Neugier bauen, man kann dabei riskieren, den Kunden zu verwirren oder zu überfordern, aber darauf setzen, daß der mit der Fülle an Informationen und Innovationen schon irgendwie zurechtkommt. Oder man kann eben das neue Produkt als das simpelste und idiotensicherste Gerät auf der Welt erscheinen lassen, sich bemühen, sein Gegenüber genau dort abzuholen, wo es steht, und vom Bekannten so wenig wie möglich abweichen. Man kann, kurz gesagt, den Erwartungen entgegenkommen oder sie unterlaufen. Schreiben ist wie Waschmaschinen verkaufen. Der Unterschied: Was hier zum Erfolg führt, geht dort meist in die Binsen.

Der erste Teil von Judith Kuckarts neuem Roman spielt in den fünfziger Jahren. Wer an die fünfziger Jahre denkt, denkt: "Adenauer". Denkt "Wirtschaftswunder". "Nitribitt". "Eiscafé Venezia". Oder "Capri". Denkt Elvis und Peter Kraus. Rahn und Fritz …

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14.03.2006

Nierentischblues
Judith Kuckart betätigt den Weichspülgang und trägt einen Schminkspiegel durch die „Kaiserstraße”
Von Stephan Maus
Leo und Liz Böwe sind eine dieser bedauernswerten Keimzellen des deutschen Wirtschaftswunders. Was arbeitet der Mensch so in den Fünfzigern? Waschmaschinenvertreter natürlich, denn nichts braucht das schuldbefrachtete Land so sehr wie weiße Leibchen. Wie liebt man so im Bannkreis der Nierentische? Klar, mit spießiger Unaufrichtigkeit, die einem gegen Abend scharfkantig ins Gemüt kiekst wie der Nierentisch ins triste Halbdämmer. Und was ziert das Innere unserer rätselhaften Vorfahren? Schnell vergilbende Blümchenmuster auf der Seelentapete. Was aber, erzähle mir, oh Muse, ist des homo oeconomicus mirabilis innigstes Begehr? Sein balletttanzendes Töchterchen wenn möglich zur RAF-Terroristin zu erziehen, sie mindestens aber schwer zu verkorksen.
Der Waschmaschinenvertreter Leo Böwe liest am liebsten den Verkaufsratgeber „Die heimlichen Verführer”. Mehr ist eigentlich nicht über diese Klischeefigur zu sagen. Das Leben dieses vorgestanzten Nachkriegsmenschen ist so abgedichtet wie die …

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Perlentaucher-Notiz zur FAZ-Rezension

11.03.2006

Als "mentalitätshistorische Klippschule" verreißt Rezensent Richard Kämmerlings Judith Kuckarts neuen Roman, bei dessen Lektüre ihn häufig das Gefühl beschlich, durchs Bonner Haus der Geschichte, Abteilung 50er Jahre, zu gehen. Individualität der Protagonisten, im vorliegenden Fall ist von einem Vater und seiner 1960 geborenen Tochter die Rede, bleiben für den Rezensenten bald auf der Strecke. Auch die 60er Jahre würden samt "Zeitgeschehen und Atmosphäre" "vorhersehbar und klischeehaft abgehakt": "Das Prinzip Waschmaschine eben: das ganze Archiv rein in die Trommel, einmal Schleudern mit Spartaste". Im Roman wimmelt es für seinen Geschmack von unangenehmen, schlecht gekleideten Menschen. Auch die aus Kämmerlings Sicht "eigentlich interessant angelegte" Hauptfigur, ein Waschmaschinenmarketingfachmann, schrumpft zu schnell zum "kleingeistigen, unsensiblen Spießer". Genervt wendet sich Kämmerlings auch von der "weiblichen Opferperspektive" ab, aus welcher er den Mordfall Nitribit geschildert fand, und die ihm als "peinliches Detail" dann in der Danksagung wieder begegnete.

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Rezension

'Kaiserstraße' ist ein beglückendes und unperfektes Buch. Ein bisschen ist es wie seine Heldin Jule: klug, spröde, liebenswert." KULTURSPIEGEL So unsentimental betörend wie Judith Kuckart erzählt gegenwärtig niemand von der Droge Sehnsucht - und ihren verheerenden Nebenwirkungen." DEUTSCHLANDRADIO Kuckart bricht Chronologien, holt Geschichten nach, wechselt Blickrichtungen, Tempi virtuos. Sie umkreist immer wieder Bilder und Sätze, die nicht nur ins Mark treffen, sondern unter den Füßen der Figuren Räume aufreißen und die Wahrheit, die Bewußtseinswelt begreifbar machen, in der zumindest jene leben, die in der alten Bundesrepublik aufwuchsen." DIE WELT Mit Mut zu zeitlichen Sprüngen, mit dem Geschick, Zeit zu raffen oder für einen Moment einzufrieren, ist Judith Kuckarts Roman ein erster Höhepunkt der deutschen Literatur in diesem Frühjahr." TAGES-ANZEIGER Die Schriftstellerin weiß, worauf es ankommt: das Normale staunend schildern. Tatsächlich haben wir die Wirklichkeit noch nie so gesehen, wie Judith Kuckart sie beschreibt." HANNOVERSCHE ALLGEMEINE ZEITUNG Ein literarisches und zeithistographisches Musterstück von einem Roman." DIE WELT Der Leser sagt ja zu der …

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Rezensionen und Kritik

"Ein spannender Psychokrimi unserer Verhältnisse. Unbedingt lesen!"

Autorenporträt zu "Judith Kuckart"

Judith Kuckart, geboren 1959 in Schwelm (Westfalen), lebt nach dem Studium der Literatur- und Theaterwissenschaften und einer Tanzausbildung als Autorin, Dramatikerin und Regisseurin in Zürich und Berlin.§Neben einigen Theaterstücken erschienen von ihr mehrere Romane. Judith Kuckart wurde u. a. mit dem "Rauriser Literaturpreis", dem "Stipendium der Villa Massimo" in Rom und 2009 mit dem "Literaturpreis Ruhr" ausgezeichnet.

18 Marktplatz-Angebote für "Kaiserstraße" ab EUR 0,90
Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
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