Der Band führt in das Werk von Jürgen Habermas und seine Theorie
des kommunikativen Handelns ein. Ein einleitendes biografisches
Kapitel schildert zentrale Stationen in Habermas' Leben und
skizziert die Entwicklung seines Werkes. Jens Greve zeichnet
daraufhin nach, wie Habermas in seiner Arbeit zum Strukturwandel
der Öffentlichkeit, seiner kritischen Aneignung der Hermeneutik und
seiner Anknüpfung an die Sprachpragmatik eine eigenständige
Konzeption kritischer Theorie entfaltet und in der Theorie des
kommunikativen Handelns zusammenführt. Der Autor berücksichtigt
darüber hinaus auch Habermas' neuere Arbeiten. Übersichten, ein
Glossar und kommentierte Literaturhinweise erleichtern das
Verständnis und die eigenständige Weiterarbeit.Jens Greve ist
wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Soziologie der
Universität Bielefeld.