Judassohn - Heitz, Markus

Markus Heitz 

Judassohn

Ein Vampirthriller

Broschiertes Buch
 
9 Kundenbewertungen
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Judassohn

Sie glaubt, sie sei die letzte ihrer Art: Theresia Sarkowitz, genannt Sia, ein "Kind des Judas", uralt und ewig jung. Sorgfältig getarnt wacht sie über ihre Nachkommen, eine unschuldige junge Frau und ihr Kind, damit diese nicht dasselbe Schicksal erleiden wie sie - einst als Untote wiederauferstehen zu müssen. Doch dann taucht eine Gestalt auf, die Sia seit Jahrhunderten gesucht hat. Eine Gestalt, deren Kräfte ausreichen, sie zu töten. Und die voll Rachedurst ist ...

Theresia Sarkowitz, genannt Sia, ein "Kind des Judas", uralt und ewig jung. Sorgfältig getarnt wacht sie über ihre Nachkommen, eine unschuldige junge Frau und ihr Kind, damit diese nicht dasselbe Schicksal erleiden wie sie - einst als Untote wiederauferstehen zu müssen. Doch dann taucht eine Gestalt auf, die seit Jahrhunderten nach Sia sucht. Eine Gestalt, deren Kräfte ausreichen, sie zu töten. Und die voll Rachedurst ist ... Der neue phantastische Thriller von Markus Heitz - die lang erwartete Fortsetzung der "Kinder des Judas"


Produktinformation

  • Verlag: Knaur
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 686 S.
  • Seitenzahl: 686
  • Judas Bd.2
  • Deutsch
  • Abmessung: 210mm x 135mm
  • Gewicht: 818g
  • ISBN-13: 9783426652251
  • ISBN-10: 3426652250
  • Best.Nr.: 27878631
Markus Heitz, geb. 1971, gehört seit den sensationellen Romanen um die 'Zwerge' und seinem 'Ulldart-Zyklus' zu den erfolgreichsten deutschen Fantasy-Autoren. Er gewann bereits siebenmal den Deutschen Phantastik-Preis, dreifach allein im Jahr 2007.

Kundenbewertungen zu "Judassohn" von "Markus Heitz"

9 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.8 von 5 Sterne bei 9 Bewertungen ***** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(3)
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(2)
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(3)
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Bewertung von Sala aus Baden-Württemberg am 06.03.2011 ***** gut
"Judassohn" hat mich nicht ganz so gefesselt wie "Kinder des Judas", es ist aber dennoch ein gelungenes Werk und durchaus lesenswert!
Vor allem macht es Lust auf mehr... weiter gehts also mit "Judastöchter"!

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Bewertung von Talakas aus Bratislava am 21.02.2011 ***** weniger gut
Der naechste Teil der Serie ist leider nicht so wie ich es erwartet habe. Zwar ist die Geschichte umfangreich, aber immer passieren die gleiche Sachen. Einer kommt und der naechste stirbt.
Meistens kann man vorher sagen was passiert was die Geschichte Langweilig macht.
Wer Frankreich mag wird dieses Buch sehr gut gefallen. Mir hat es nicht gefallen.

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Bewertung von Prettytiger am 24.01.2011 ***** gut
Die Geschichte beginnt im Jahr 2008 in Leipzig, wo es sich die Judastochter Theresia Sarkowitz zur Aufgabe gemacht hat, über ihre Nachkommen Emma und Elena zu wachen, damit diese nicht das gleiche Schicksal erleiden müssen, wie sie selbst: einst als Untote wiederauferstehen zu müssen. Doch Sias Auftrag ist nicht immer leicht zu bewältigen. Als zuerst Werwölfe in Leipzig auftauchen und anschließend eine unbekannte Viesczy bei Emmas Silvesterparty ein Massaker auslöst, droht Sias heile Welt vollkommen aus den Fugen zu geraten'

Mit seiner flüssigen, modernen Sprache erreicht Markus Heitz mit seinem Vampirthriller vor allem die jüngeren Leser. Interessant und spannend schildert er die Geschehnisse rund um seine Hauptfiguren sowohl in der Gegenwart, als auch in der Vergangenheit. Alle Charaktere wurden detailliert und einzigartig gestaltet, sodass sie für den Leser fast greifbar erscheinen und man sich der Handlung nahe fühlen kann. Geschickt verwebt der Autor die scheinbar zusammenhangslosen Lebensgeschichten der Charaktere. Wie die Geschehnisse jedoch zusammenhängen, erfährt man als Leser erst auf den letzten fünfzig Seiten, sodass die Story des Romans niemals langweilig wird, da es stets noch Geheimnisse zu lüften gibt. Auch viele unerwartete Wendungen tragen ihren teil dazu bei. Dass Markus Heitz Historiker ist, wird vor allem an detaillreichen Schilderungen der französischen Revolution und den sozialen Gegebenheiten im 18. Jahrhundert sehr deutlich.

Als Leser hat man das Gefühl, sogar selbst am 14.7.1789 im wütenden Mob vor der Bastille zu stehen. Spannend ist es zudem auch, dass der Autor in seinem Roman ein anderes Bild von Vampiren zeichnet, als es zurzeit andere Romane, wie zum Beispiel Twilight heraufbeschworen haben. Bei Heitz sind Vampire grausame Kreaturen, die ihren Blutdurst unerbittlich stillen müssen, ohne dabei auf geliebte Menschen Rücksicht zu nehmen. Im Verlauf des Romans kommt es deshalb öfters zu brutalen, grausamen Szenen, die hervorragend zur düsteren und gruseligen Stimmung der Geschichte passen. Mit Hilfe eines auktorialen Erzählers gelingt es dem Autor seinen Lesern einen guten Überblick über das gesamte Geschehen zu geben. Durch eingestreute innere Monologe werden Emotionen und Gedanken der Hauptfiguren besser zur Geltung gebracht. So kann man sich als Leser besser in die Charaktere hineinfühlen, ohne dabei den Gesamtzusammenhang aus den Augen zu verlieren. Doch auf Grund der vielen verschiedenen Vampirarten war es für mich zu Beginn des Romans doch etwas schwer, nicht den Überblick zu verlieren, da ich den ersten Band der Trilogie nicht gelesen habe. Nach einer gewissen Eingewöhnungszeit kann man der Geschichte aber dennoch gut folgen.

Mit der Fortsetzung "Judassohn" ist Markus Heitz ein packender und spannender Vampirthriller gelungen, der bei mir jedoch auf Grund seiner Grausamkeit einen etwas schalen Nachgeschmack hinterlässt. Für Fans des Genres ist das Buch aber auf jeden Fall auf Grund der mitreißenden Schreibtechnik und der dynamischen Geschichte ein Muss. Ich bin insgesamt dennoch auf die Fortsetzung gespannt und würde diese auch gerne noch lesen.

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Bewertung von Steppenwolf aus Landkreis Oldenburg am 15.01.2011 ***** ausgezeichnet
Vampire wie sie sein sollten

Judassohn ist ein Teil des Komplexes "Pakt der Dunkelheit". Dieser setzt sich aus den folgenden drei zusammen:
dem Werwolf-Zweiteiler "Ritus" und "Sanctum",
der Vampir-Trilogie:
"Judas 1: Kinder des Judas"
"Judas 2: Judassohn"
"Judas 3: Judastöchter"
und dem Roman "Blutportale"

Jeder Teil des Komplexes lässt sich ohne Probleme unabhängig von den anderen lesen. Wenn man jedoch alle Teile lesen möchte, dann schlage ich folgende Reihenfolge (nach Erscheinungsdatum) vor: Ritus, Sanctum, Kinder des Judas, Blutportale, Judassohn, Judastöchter.

Heitz schafft es abermals einen Vampirroman zu schreiben der einem, jenseits der populären Romantic-Fantasy, ein realistisches Bild von Vampiren vor Augen führt. Schonungslos stellt er diese Kreaturen in allen Facetten ihres Daseins dar und verfällt zu keiner Zeit in kitschige Beschreibungen.

Die Geschichte geht da weiter, wo sie in "Kinder des Judas" aufhört. Sia, eine über dreihundert Jahre alte Vampirin, wacht über ihre Nachkommen Emma Karkow und deren Tochter Elena. Sie möchte verhindern, dass sie so werden wie sie. Doch ihre Vergangenheit holt sie ein, als eine Frau erscheint, die sich nichts mehr wünscht als ihren Tod. Sia wähnt sich bis dahin als letzte Judastochter, doch ihr plötzlich aufgetauchter Feind verfügt über ganz ähnliche Fähigkeiten wie sie selbst und scheinbar noch über einige mehr.
Zurück in der Vergangenheit, im späten 18. Jahrhundert, sind die drei Vampire Tanguy Guivarch, Sandrine und Dominic de Marat auf der Suche nach dem Sinn ihrer Existenz. Auf ihren Fersen ist stets ein unerbittlicher Feind. Ein Wesen, das ihnen den Tod wünscht, den endgültigen Tod und ewige Qual.

In "Judassohn" sind die Erzählperspektiven etwas übersichtlicher als im Vorgänger. Das Buch beginnt in der Gegenwart, schwenkt dann in die Vergangenheit, um zuletzt in der Gegenwart den Kreis zu schließen. Leider ist dies zunächst nicht erkennbar gewesen und so wartet man knappe 600 Seiten darauf wie es in der ersten Erzählperspektive weitergehen wird. Die Geschichten der drei Vampire im großen Mittelteil des Buches sind stellenweise etwas langatmig geraten. Wenn man sich dort zu viel Zeit mit dem Lesen lässt kann durchaus etwas Frust aufkommen, da man manchmal kein wirkliches Vorankommen der Handlung erkennen kann. Aber wie dann letztendlich alles am Schluss zusammenläuft ist einfach nur genial konstruiert. Das Durchhalten lohnt sich dafür in jedem Fall. Das Finale ist dann zwar etwas knapp geraten, aber dafür allemal spannend. Wobei die letzte Überschrift schon einiges vorwegnimmt.
Heitz lässt seine Vampire wieder einmal mit ordentlicher Brutalität zur Sache gehen. Einige Kämpfe haben es in sich. Kehlen werden aufgerissen, Blut spritzt und Knochen knacken. Aber man darf sich nicht wundern, schließlich hat man es hier mit Vampiren zu tun, die weder Zeit noch Interesse daran haben sich ein Lätzchen umzubinden und ein Tischgebet zu sprechen, zu wem auch? Hinzu kommen einige deftige Sexszenen, bei denen sich nicht erschließt warum sie in dieser Ausführlichkeit präsentiert werden. Hätte man sicherlich anders lösen können, aber an derartiges ist man aus anderen Romanen des Pakts der Dunkelheit schon gewöhnt
Wenn man neben Kinder des Judas auch noch "Ritus", "Sanctum" und "Blutportale" gelesen hat, gibt es zudem einige feine Details zu entdecken.

Fazit: "Judassohn" kann, wie auch sein Vorgänger, auf ganzer Linie punkten. Vampire wie sie sein sollten. Einzig der lang unterbrochene Handlungsstrang in der Gegenwart ist ein wenig ärgerlich. Aber rückblickend ist das gesamte Werk einfach sehr stimmig. Die geniale Auflösung am Ende entschädigt für das ein oder andere kleinere Manko.

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Bewertung von TD am 15.11.2010 ***** ausgezeichnet
SEHR spannend kann man nicht mehr aus der hand legen PERFEKT geschrieben
nur zu empfehlen!!!

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Bewertung von Taiko am 05.11.2010 ***** sehr gut
Eine recht unterhaltsame Fortsetzung des ersten Buches.
Man wird mit vielen Fragen konfrontiert, auf dessen Auflösung man lange warten muss.
Doch genau diese Fragen ließen mich nicht, bis zu ihrer Auflösung, in Ruhe weswegen ich das Buch in
3 Tagen verschlungen hatte. Ich warte jetzt gespannt auf den dritten Teil.

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Bewertung von Claudi aus Cottbus am 26.06.2010 ***** sehr gut
Wenn man Ritus und Sanctum, Blutportale, sowie die Kinder des Judas gelesen hat ist dieses Buch ein Muss. Spannend, wie man es bei Büchern von M. Heitz erwartet.

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Bewertung von Bella von www.bellaswonderworld.de aus Karlsruhe am 31.05.2010 ***** ausgezeichnet
Theresia Sarkowitz oder kurz "Sia" lebt im Glauben, die letzte ihrer Art zu sein in Leipzig. Sie ist eine Tochter des Judas, besonders markante Merkmale dieser Vampirrasse ist ihre rote Haarfarbe und die Tatsache das sie Gewässer nicht überqueeren können, außerdem sind sie in der Lage ihre Opfer mit einem einzigen Biss zu töten.

Gut getarnt lebt Sia seit einiger Zeit in Leipzig und wacht über ihre Nachkommen, eine junge Frau namen Emma und deren Kind Elena. Als plötzlich eine Gestalt voller Rachegelüste auftaucht und Sias "Familie" bedroht, steht sie einem mächtigen Gegner gegenüber dessen Mächte ausreichen würden um sei ein für alle Mal zu erledigen.

Nach "Ritus", "Sanctum", "Kinder des Judas" und "Blutportale" ist nun ein weiterer Vampirthriller von Markus Heitz im Droemer/Knaur Verlag erschienen.

"Judassohn" ist nun das erste Buch, dass ich von Markus Heitz gelesen habe. Sehr gut gefällt mir, dass der Autor mit einer Dramatis Personae beginnt und kurz die Eigenarten der verschiedenen, im Buch auftauchenden, Vampire erwähnt. So kann der Leser gut vorbereitet in die Story eintauchen. Alles beginnt mit den spannenden Vorfällen in der Gegenwart, in den nächsten gut unterteilten Abschnitten bekommt man immer abwechselnd Einblicke in die Vergangenheit von Tanguy Guivarch und Sandrine. In einem der letzten Abschnitte findet man sich in der Gegenwart wieder und steckt im Körper des Harm Byrne. Es gibt also eine Menge Handlungsstänge mit denen Markus Heitz in "Judassohn" arbeitet, und die dem ganzen Roman eine Vielschichtigkeit verleihen. Außerdem bleibt die Spannungskurve die sich wie ein roter Faden durch die ganze Story zieht bis zum Ende hin erhalten.

Auch, oder gerade wegen der vielen Handlungsstränge ist es manchmal schwer einen Zusammenhang zwischen den einzelnen Erzählungen herzustellen. Doch je weiter man in der Geschichte vordringt desto mehr Rätsel werden aufgegeben und schlussendlich gelöst.

Sehr gut hat mir die facettenreiche Darstellung der handelnden Personen gefallen. Markus Heitz lässt den Leser abwechselnd in die Hauptprotagonisten "Sia", "Tanguy" und "Sandrine" eintauchen indem er Sichtweise und Gefühle jedes einzelnen aus der Ich-Perspektive detailliert beschreibt.

"Judassohn" beschäftigt sich hauptsächlich damit eine Welt voller Vampire, es gibt hier jedoch nicht nur eine Sorte Blutsauger sondern gleich mehrere Arten die sich durch gewisse Merkmale unterscheiden. Im Vordergrund steht die Rasse der Kinder des Judas mit ihren roten Haaren und ihrem tödlichen Biss. Außerdem fühlen sich die Kinder des Judas als Herrenrasse der Vampire und ermorden schonmal gerne den Abschaum, was sich leicht mit dem Nationalsozialismus der Deutschen in den 40er Jahre vergleichen lässt. Genau wie die Nationalsozialisten streben auch die Kinder des Judas nach Macht, denn sie suchen ein Mittel was ihnen das ewige Leben gewährt und sie ihrem Dämon entkommen lässt.

Dann gibt es noch die Kinder einer Hexe und eines Werwolfs die sogenannten Viesczy, die Tenja welche Alp- und Lustträume bringen können (auch Succubus genannt), die Nex welche durch ihren faulen Atem den Pesttod übertragen können, die Murony welche sich durch ihre Hexenkunst in den Zirkel der Vampire gebracht habn, die Umbra ein Schatten eines toten Mannes der zu Lebzeiten viel Böses getan hat und die Nachzehrer eine besondere Sorte Vampir die im Grab liegen und sich selbst das Fleisch vom Körper fressen.

Markus Heitz verwebt diese zahlreichen Arten in seinem temporeichen Vampirthriller. Besonders gut hat mir die Wendung vor den letzten Kapiteln gefallen in denen er das Krankheitsbild der Schizophrenie einbaut.

Mein Fazit:

Ein abwechslungsreicher und bis zuletzt spannender Vampirthriller, ganz nach dem Motto: "Hüte dich vor dem der Rache schwört.."

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Bewertung von Manuela2205 am 24.03.2010 ***** gut
Zum Inhalt:

Theresia Sarkowitz ist ein "Kind des Judas". Und sie wacht über ihre letzten Nachkommen, damit diese nach dem Tod nicht ebenfalls zu Vamoiren werden.
Doch plötzlich taucht ein Vampir auf, der ein gewaltiges Blutbad anrichtet und behauptet, ebenfalls zu ihrer Nachkommenschaft zu gehören. Doch Theresia ist sich keiner Schuld bewusst...


Meine Meinung:

Zu Beginn des Buches steht der eingangs beschriebene Knall.
Dann jedoch wird man zurück in die Vergangenheit geworfen. Dort erfährt man in verschiedenen Episoden vom Leben bzw. Unleben diverser Menschen und Vampire, Diese Geschichten scheinen zunächst in keinem Zusammenhang zu stehen, die einzige Gemeinsamkeit, die man erkennen kann, ist dass sie im ausklingenden 18. Jahrhundert spielen, in mehr oder weniger chronologischer Reihenfolge.
Die Auflösung was das Ganze eigentlich soll, erfolgt erst sehr spät. So war ich etwa vier Fünftel vom Buch genervt davon, dass ich nicht wusste, was ich von dem Ganzen überhaupt halten sollte.
Die Erklärung hat zwar den Bogen zur Gegenwart geschlagen, war für mich persönlich aber eher an den Haaren herbei gezogen.

Die Teile, die in der Gegenwart spielen, sind gewohnt rasant erzählt. Die Vergangenheit konnte mich dagegen nicht so faszinieren.
In die beschriebenen Vampire konnte ich mich nicht einfühlen, was nicht nur daran lag, dass ich persönlich nicht an Blutdurst leide.Vielmehr blieben die Personen eher flach. Dass ich nicht wusste, wo ich sie einsortieren sollte, tat ein übriges dazu.
Wenn nicht in Vergangenheit und Gegenwart teilweise die gleichen Wortwendungen verwendet worden wären, würde ich mich sogar in die Behauptung versteigen, dass für die Vergangenheit ein Ghostwriter zum Einsatz kam.
Heitz in Höchstform war das jedenfalls nicht. Liegt es vielleicht daran, dass Herr Heitz auf zu vielen Baustellen gleichzeitig arbeitet? Die Drachensaga ist meines Wissens nach noch nicht vollendet, von den Albae exisitiert erst ein Band und jetzt werden auch noch die Vampire fortgesetzt.
Wobei für das Lesen dieses Bandes die Kenntnis von Kinder des Judas nicht unbedingt notwendig ist, man bekommt alles erklärt, was man wissen muss, das Vorleben von Theresia gehört da nicht dazu.
Das Buch ist natürlich nicht ganz schlecht, auf alle Fälle abseits des derzeitigen Romance-Fantasy-Vampir-Hypes. Aber insgesamt bin ich eher enttäuscht, die Blutbäder der Vampire und die teils rüde beschriebenen Sexszenen können da nicht viel ändern. Ohne die Leseprobe des nächsten Bandes, der im Dezember erscheinen soll, würde ich mir "Judastöchter" wohl schenken. So bin ich aber neugierig geworden und hege die Hoffnung, dass diese dann vollkommen in der Gegenwart spielt.

Es gibt 1 Kommentar zu dieser Bewertung
  • Caro am 02.06.2010
    Ich würde nicht so ausführlich den Inhalt der Geschichte wiedergeben, denn ich denke das die Leute das Buch vielleicht auch selber lesen wollen. Dies nimmt allerdings die Spannung vorweg. Außerdem …mehr
     (Inhalt anstößig?)

2 von 17 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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