Journal, französische Ausgabe\Pariser Tagebuch, französische Ausgabe - Berr, Hélène

Hélène Berr 

Journal, französische Ausgabe\Pariser Tagebuch, französische Ausgabe

1942-1944

Broschiertes Buch
 
Sprache: Französisch
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Nicht lieferbar
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Produktinformation

  • Verlag: Tallandier
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 300 S.
  • Seitenzahl: 300
  • Französisch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 410g
  • ISBN-13: 9782847345001
  • ISBN-10: 2847345000
  • Best.Nr.: 23411769
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.05.2011

Es sind nicht mehr
viele Juden in Paris
Das Pariser Tagebuch der Hélène Berr ist ein bewegendes Dokument der stetigen Verschattung. Helligkeit am Anfang, allertiefstes Schwarz am Ende. „Beim Erwachen, so milde das Licht, und so schön dies lebendige Blau“, hat Paul Valéry der 21-Jährigen in eines seiner Bücher geschrieben. In ihrem ersten Eintrag vom 7. April 1942 hält die Studentin fest, wie sie das Widmungsexemplar bei dem altehrwürdigen Dichter abholt. Bei Sonnenschein. Zunächst klopft das Herz, zügig jedoch kehrt ihr Selbstbewusstsein zurück: „Ich fragte mich, wie ich nur hatte Angst haben können.“ Der letzte Eintrag vom 15. Februar 1944 endet: „Horror! Horror! Horror!“
Hélène Berr erblickt am 27. März 1921 als viertes Kind einer gutsituierten jüdischen Familie in Paris das Licht der Welt. An ihrem 23. Geburtstag wird sie gemeinsam mit den Eltern nach Auschwitz deportiert. Diese sind bereits ermordet, als man sie nach Bergen-Belsen verlegt, wo sie fünf Tage vor der Befreiung durch die Engländer entkräftet und geschunden stirbt. Mariette Job, Hélènes Nichte, der es zu verdanken ist, dass das Tagebuch 2008 zum ersten Mal in …

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