Johann Georg Pisendel (1687-1755) und die Anfänge der neuzeitlichen Orchesterleitung - Köpp, Kai

Kai Köpp 

Johann Georg Pisendel (1687-1755) und die Anfänge der neuzeitlichen Orchesterleitung

Buch mit Leinen-Einband
 
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Produktinformation

  • Verlag: Schneider, Tutzing
  • 2005
  • Ausstattung/Bilder: 2005. 531 S. m. Abb.
  • Seitenzahl: 531
  • Deutsch
  • Abmessung: 25 cm
  • Gewicht: 1158g
  • ISBN-13: 9783795211400
  • ISBN-10: 3795211409
  • Best.Nr.: 12375560
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.12.2005

Im galanten Dirigentenstadl
Kai Köpp über die Anfänge neuzeitlicher Orchesterleitung

Durch Schallplatteneinspielungen und Konzertaufführungen ist Bachs Zeitgenosse Johann Georg Pisendel zumindest dem Kenner der "historisch informierten" Musizierpraxis ein Begriff als führender Geiger und Komponist seiner Zeit. Seine bis heute reichende Bedeutung als orchestererziehender Kapellmeister am Kursächsischen und Königlich-Polnischen Hof von Dresden wird in führenden Musiklexika zwar erwähnt, war aber bisher kaum Forschungsgegenstand. Mit seiner gewichtigen Dissertation über Pisendel und die Anfänge der neuzeitlichen Orchesterleitung erschließt Kai Köpp, der bereits mit Arbeiten über die historische Aufführungspraxis und als Solist auf Viola, Viola d'amore sowie dem von Bach mitentwickelten Violoncello picollo hervortrat, ein kaum beackertes Feld der Musikwissenschaft.

Dank seiner Fähigkeit, bisher unbekannte Quellen aufzuspüren und bekannte Dokumente in ein neues Licht zu stellen, schließt Köpp Lücken in Pisendels Biographie und bewertet dessen anspruchsvolle Tätigkeit in Dresden neu - im Hinblick auf die Geschichte von …

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Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension

Rundum zufrieden ist Rezensentin Ellen Kohlhaas mit Kai Köpps Dissertation über Bachs Zeitgenossen Johann Georg Pisendel, der als führender Geiger und Komponist seiner Zeit galt. Das Verdienst von Köpps Arbeit sieht sie insbesondere darin, dass die Bedeutung Pisendels als orchestererziehender Kapellmeister am Kursächsischen und Königlich-Polnischen Hof von Dresden endlich gewürdigt wird. Sie hebt hervor, dass Köpp - dank seiner Fähigkeit, bisher unbekannte Quellen aufzuspüren und bekannte Dokumente in ein neues Licht zu stellen - Lücken in Pisendels Biografie schließt und dessen Tätigkeit in Dresden neu bewertet. Dem Autor gelinge es auch, das Berufsprofil des barocken Konzertmeisters zu erschließen, das von Pisendel in Richtung zum modernen Berufsdirigenten entwickelt wurde. Insgesamt lobt Kohlhaas das Buch als eine "perspektivenreichen Studie", die ein wichtiges Kapitel der Musikgeschichte aufrollt und auch für Leser ohne wissenschaftlichen Hintergrund zu empfehlen ist.

© Perlentaucher Medien GmbH
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