Seit Charles Darwin wissen wir: Wir sind kaum mehr als "nackte
Affen". Und doch erklären wir uns moralisch gern zu höheren
Wesen. Aber was wäre, wenn uns gerade die Unterscheidung von Gut
und Böse ins Unglück stürzte? Ein provokatives Buch mit einer
wahrhaft erlösenden Botschaft.
Moral steht in der aktuellen Wertedebatte wieder hoch im Kurs, und
mit unseren Urteilen sind wir meist schnell bei der Hand. Doch
setzen wir vielleicht auf das falsche Pferd? Michael
Schmidt-Salomon, streitbarer Kämpfer gegen den (Un-)Geist unserer
Zeit, entlarvt den freien Willen und die religiös verankerte
Aufteilung in Gut und Böse als Illusionen. Aber was bedeutet es,
Ernst zu machen mit dem Abschied von der Willensfreiheit? Und was
heißt es tatsächlich, die Kategorien Gut und Böse hinter sich zu
lassen? Der Autor zeigt nicht nur die fatalen Konsequenzen
moralistischer Weltdeutungen auf, sondern vor allem, wie es uns in
ihrer Überwindung gelingen kann, eine säkulare und
menschenfreundliche Ethik zu entwickeln mit erstaunlichen
lebenspraktischen und gesellschaftlichen Folgen.
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