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| Bewertung von Marie1 aus der Nähe von Stutgart am 11.09.2011 | |
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Als großer Kroatien-Fan hatte ich mich sehr auf dieses Buch gefreut. Die tiefe Freundschaft der Kinder Luca und Dora ließen auf sehr viel Gefühl schließen. Die Geschichte der beiden ist auch einerseits wunderschön, aber andererseits auch tieftraurig. Die Landschaft rund um das wunderschöne Makarska wird wunderbar beschrieben und man kann sich das tiefblaue Meer sehr gut vorstellen. Wenn man diese Gegend kennt, kann man sich auf jeden Fall besser mit der Geschichte an sich identifizieren! Trotz wunderschön geschriebener Passagen fällt es einem aber auch manchmal sehr schwer, dem Ganzen zu folgen. Zwischendurch war ich manchmal tatsächlich versucht, das Buch beiseite zu legen, habe aber dann immer wieder "weitergekämpft" Und es hat sich eigentlich letztendlich doch gelohnt. Der Schluß ist dann auch dementsprechend überraschend! Fazit: Das Buch ist eigentlich ganz gut zu lesen. Für 19,99 Euro würde ich es mir aber auf keinen Fall kaufen!!! |
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| Bewertung von bookorpc aus Kumhausen am 05.06.2011 | |
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Ihr erster Roman Jeden Tag, jede Stunde beginnt im Geburtsland der Autorin Natasa Dragnic Kroatien und in Paris. Inhalt: Luka und Dora lernen sich im Kindergarten kennen und schon damals ist ihnen und auch allen anderen klar, ihre Freundschaft ist etwas besonderes. Sie teilen nicht nur das Geheimnis um den Felsen, an dem sie sich immer zum Wolken beobachten treffen, sondern auch das Dora Luka vor dem Luftanhalten und dadurch Ohnmächtig werden bewart. Ihre Unzertrennlichkeit wird durch den Umzug von Dora mit sechs Jahren in das ferne Paris zwar durchtrennt, nicht aber ihre Verbundenheit bzw. Liebe. Jahre später treffen sie sich wieder und sofort ist ihnen klar, das sie füreinander bestimmt sind. Leider ist das Schicksal andere Ansicht. Meine Meinung: Eine interessante Liebesgeschichte, die durch ihre verzwickte Entwicklung und die ständigen Hürden nicht neu, aber doch lesenswert ist. Das Buch fängt mit einem Abstecher ans Ende der Geschichte an. Dieser wirft viele Fragen auf und ich fand es auch sehr verwirrend, dass ich das Buch im ersten Moment beiseite legen wollte. Im nachhinein bin ich froh, dass ich es nicht getan hab. Mit seinen 278 Seiten sollte es eigentlich gemütlicher Lesestoff für einige Abende sein, aber da die Dialoge teileweise die Seiten sehr leer erscheinen lassen, ist es doch schneller zu Ende als man meint. Fazit: Eine nette Liebesgeschichte mit vielen Hürden und Hindernissen. |
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| Bewertung von MsBookeria am 22.05.2011 | |
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Bei „Jeden Tag, jede Stunde“ handelt es sich um eine Liebesgeschichte zwischen Luka und Dora. Schon unzertrennlich vereint seit dem Kindergarten werden sie bald auseinander gerissen, da Doras Eltern nach Paris ziehen. Beide haben keinen Kontakt mehr zueinander bis sie sich als Erwachsene auf einer Ausstellung in Paris wiedersehen, denn Luka ist ein erfolgreicher Maler geworden. Dora ist Schauspielerin im Theater und verlässt sofort den Mann, der ihr einen vor kurzen einen Heiratsantrag gemacht hat. Die beiden verbringen 3 Monate miteinander in Paris, dann will Luka ein paar Dinge in Kroatien klären, um danach wieder zu Dora nach Paris zurückzukommen, denn für beide steht fest, dass sie ihr Leben miteinander verbringen wollen. Doch Luka kommt nicht zurück und meldet sich nicht bei ihr. Dora reist in ihr Heimatdorf und stellt dort fest, dass es nicht an der Liebe liegt, die nach wie vor zwischen ihnen vorhanden ist, sondern dass Luka aus Schuldgefühlen seine Ex-Freundin Klara geheiratet hat, welche bereits ein Baby von ihm erwartet. Ihnen bleiben nun gute 2 Monate miteinander bis sie sich wieder trennen müssen und Dora zurück nach Paris geht…. Doch dies soll nicht ihr letztes Aufeinandertreffen sein, auch wenn einige Zeit vergehen wird und das Leben weitergeht. Der Schreibstil der Autorin ist stellenweise durch sehr kurze Gedankenfetzten-artige und unvollständige Sätze geprägt, die ihren besonderen Stil ausmachen. Das ist bestimmt nicht jedermanns Sache, aber nach einer kurzen Einlesephase habe ich mich daran gewöhnt und finde auch, dass die Passagen mit diesen kurzen Sätzen eine gewisse Schnelligkeit in das Buch bringen und man das Gefühl bekommt, dass es voran geht, was meiner Meinung nach auch zum besseren Lesefluss beiträgt. Mir gefällt der Schreibstil von Natasa Dragnic. Eine Besonderheit ist noch, dass das Buch mit dem vorletzten Kapitel beginnt, also schon ungefähr weiß, wie es ausgehen wird. Ich muss zugeben, ich konnte am Anfang nicht ganz nachvollziehen, wie diese beiden kleinen Kinder im Alter von wenigen Jahren durch nur einen Blick wissen sollen, dass sie für einander bestimmt sind als sie sich im Kindergarten das erste Mal sehen. Dieser Teil der Geschichte wirkt etwas weit hergeholt für mich, dennoch kann man als sie sich als Erwachsene wiedersehen die Anziehung zwischen ihnen wirklich spüren, hier geht das Schema dann doch auf. Als danach Luka jedoch, der nie auch nur eine Sekunde an seiner einmaligen und einzigen wirklichen Liebe zu Dora zweifelt, beschließt nicht nach Paris zurückzukehren und Klara zu heiraten, kommt nur ein Gedanke auf: Warum macht er das? Die Situation scheint nicht so verworren zu sein, dass er sein Schicksal nicht hätte selbst steuern können, auch scheint er nicht so wirklich der Typ zu sein, der viele Schuldgefühle diesbezüglich zu haben scheint und sich deshalb unbedingt selbst bestrafen muss. Er wirkte immer sehr gleichgültig und abgeklärt allen seiner Freundinnen oder Bettgeschichten gegenüber, so dass dies kein sehr plausibler Grund für sein handeln darstellt. Daher kommt bei mir die Frage auf, ob er einfach den Weg des geringsten Widerstandes gewählt hat, was bedeutet, dass man an seiner enormen Liebe zu Dora doch zu zweifeln beginnt, oder aber er ist ein kompletter Feigling… Dora hingegen tut mir an dieser Stelle einfach nur Leid. Insgesamt ist es eine schöne Liebesgeschichte voller Poesie und sehr gut geschrieben ohne als übertrieben kitschig zu wirken. Ich würde das Buch auf jeden Fall weiterempfehlen und es hat mich bis zur letzten Seite gefesselt. Durch den Charakter von Luka ziehe ich in Gedanken einen Stern ab. Sonst ist noch kurz zu erwähnen, dass das Buchcover einfach wahnsinnig gut zu der Stimmung zu dem Buch passt und sehr gut ausgewählt wurde. |
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| Bewertung von Isegrimm am 26.04.2011 | |
| Jeden Tag, jede Stunde würden Dora und Luka gerne miteinander verbringen, doch obwohl sie sich seit ihrer Kindheit lieben, reißt das Schicksal sie immer wieder auseinander. Glücklich jedoch können die beiden nur miteinander sein. Was Grundlage für einen wunderschönen Liebesroman sein könnte, wird dem Leser leider selbst auf 278 Seiten zu lang. Grund dafür ist der ungewöhnliche Stil der Autorin. Bei Dialogen ist oft nicht ersichtlich, wer was sagt, viele sehr kurze Sätze machen das Lesen anstrengend und schaffen eine Distanz zu den Hauptfiguren, die es schwer macht, die beiden zu verstehen, obwohl ihre Gefühlswelt immer wieder beschrieben wird. Aber was sagt es einem, dass Dora ganz schwindelig im Kopf ist, wenn sie eine Rolle gespielt hat und Luka es sich verbietet, Wolken anzusehen? Entwickeln sich die beiden überhaupt irgendann irgendwohin? Auch wenn Truffout erwähnt und Neruda teilweise zitiert wird, Dora und Luka scheinen als Erwachsene kaum kompliziertere Gedankengänge zu haben, als sie als kleine Kinder hatten. Mir sind die beiden zu meinem Bedauern nicht ans Herz gewachsen, ich hätte den Roman wirklich gerne gemocht. |
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| Bewertung von Nica aus Norddeutschland am 11.04.2011 | |
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"Jeden Tag, jede Stunde" ist eines dieser Bücher, das man entweder mag - oder nicht. Ich gehöre eindeutig zu den Liebhabern diesers Buches, obwohl auch ich während des Lesens mir manchmal gerne die Haare gerauft hätte. Denn seien wir ehrlich, insgesamt gesehen, ist die Story um Luka und Dora nicht wirklich neu. Das hat man schon öfters so gelesen. Trotzdem entfaltet dieses Buch einen Sog, dem ich mich schwer entziehen konnte. Das liegt am Schreibstil, der so wunderbar poetisch, luftig und einfach nur schön ist. Darum liest man dieses Buch auch so gerne, selbst wenn es vielleicht ein wenig zu klischeebehaftet ist und insofern den Leser nichts Neues erwartet. Aber der Schreibstil...das ist das schönste an diesem Buch. Das, und dieses bezaubernde Cover, dass die Stimmung des Buches so wunderbar einfängt. Na ja, und die tollen Zitate von Neruda. Ich kannte Pablo Neruda bis zu dieser Lektüre gar nicht und war absolut hingerissen, wie toll die Zitate passten und eingewebt waren in die Handlung. Ich denke, viele werden an dem Schreibstil scheitern. Weil er eben anders ist und man sich darauf einlassen muss. Wenn man das aber tut, bekommt man eine tolle Geschichte, ich möchte nicht sagen, Liebesgeschichte, denn das ist sie in meinen Augen nicht. Ja, sie ist realistisch und sie ist auch schön, aber gleichzeitig so furchtbar dramatisch und wie gesagt, ich hätte die Charaktere, besonders Luka, einfach manchmal nur schütteln mögen. Er hätte alles haben können, wenn er einfach nur mal den Mund aufgetan hätte. Daher ist es eine Geschichte mit Liebe, die aber deutlich Obsessionscharakter hat. Am Ende ist man sich als Leser nicht sicher, wie es ausgehen soll. Das Ende ist offen. Man ist selbst zerrissen. Das Zitat "wie zwei tragische Figuren bei Shakespeare" hat für mich wunderbar den Roman resümiert und passt einfach nur hervorragend. |
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Bewertung von Nefret am 18.03.2011 |
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Als Kinder sind Dora und Luka unzertrennlich. Dann zieht Dora um und es dauert 16 Jahre, bis die beiden sich wieder sehen. Es ist die große Liebe. Bis Luka heim reist und sich plötzlich nicht mehr meldet. Natasa Dragnics Buch handelt von der Seelenverwandtschaft zweier Menschen, die immer wieder vom Schicksal getrennt werden, aber doch immer wieder aufeinander treffen. Ich muss gestehen, dass mich dieses Buch weder besonders gefesselt, noch besonders berührt hat. Zum einen lag es daran, dass mir der Schreibstil der Autorin nicht besonders lag. Die kurzen, abgehackten Sätze führten dazu, dass die Handlung eher gehetzt wirkte und ich immer eine gewisse Distanz zu den Protagonisten hatte. Ich konnte nicht nachempfinden, warum Dora und Luka Seelenverwandte seien sollen und nicht ohne einander können. Selbst ihre Verzweiflung ließ mich kalt. Hinzu kommt, dass mir Luka aufgrund seiner egoistischen Haltung im Laufe der Geschichte immer unsympathischer wurde. Ich hatte mir von diesem Buch mehr erhofft. |
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| Bewertung von Julz aus Hildesheim am 16.03.2011 | |
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Bereits die Leseprobe zu dem Roman ,Jeden Tag, jede Stunde' hat mich an die Geschichte gefesselt. Die Geschichte dreht sich um Luka und Dora, die sich im Kindergarten kennenlernen und sich ineinander ,verlieben'. Besonders Dora ist von der Zusammengehörigkeit zu Luka überzeugt - für sie gibt es niemanden anderes. Als sie erfährt, dass ihre Familie nach Frankreich gehen wird, ist sie unbeschreiblich traurig. Für sie stirbt ein Teil ihrer Seele. Als sie einander viele Jahre später in Paris wiedertreffen, ist Dora überglücklich und kann es kaum fassen: Die Liebesgeschichte, die in ihrer Kindheit zwanghaft beendet worden ist, kann wietergehen, glaubt sie. Doch alles kommt ganz anders... Luka entschwindet immer wieder aus ihren Händen und ihrem Blick. Ich muss sagen, dass mich der Roman nicht enttäuscht hat; zwar glaube ich nicht, dass jemand in dem Kindesalter, in dem die beiden von einander getrennt worden sind, verstehen, was wahre Liebe ist und ihre Gedanken sich nur um den anderen drehen, aber für einen Roman würde ich es durchgehen lassen. Sprachlich war der Roman sehr fesselnd, lebendig und gut geschrieben. Ich habe mich immer neben den Protagonisten gefühlt und ihre Gedanken mitangehört, was die Autorin sehr geschickt gestaltet hat. Die Geschichte ist zwar nicht immer realistisch, was ein Liebesroman selten ist, aber er erlaubt das Träumen und entführt den Leser in eine andere Welt . |
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| Bewertung von Stina am 14.03.2011 | |
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Natasa Dragnic hat mit dem Roman "Jeden Tag, jede Stunde" die Gefühlvolle Geschichte von Dora und Luca beschrieben. Zwei Menschen, die bereits als Kinder wissen, dass sie für einander bestimmt sind. Immer wieder werden in ihrem Leben aber Entscheidungen getroffen, die ihren Wüschen Steine in den Weg legen. Die Geschichte ist so mitreißend geschrieben, dass man meint, die Emotionen und Ereignisse selbst zu erleben. Man spürt die Freude, die Liebe, die Trauer und auch den Hass den die Protagonisten im Laufe ihres Lebens empfinden. Es ist ein wirklich gelungenes Werk und ein Verlust für jeden, der versäumt es zu lesen. |
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| Bewertung von Nina am 11.03.2011 | |
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Der Roman liest sich ausgesprochen schnell, in zwei Tagen war ich durch. "Jeden Tag, jede Stunde" beschreibt eine große Liebe, eine Lebensliebe. Sprachlich ist das Buch recht poetisch geschrieben. Allerdings bewirkt der stets gleichbleibend - poetische Ton der Autorin auch eine gewisse Gleichmütigkeit, es gibt keinen dramatische Steigerung m Roman. Zum Inhalt: Luka und Dora werden beide in Makarska, einer Stadt in Dalmatien, geboren und sind erst einmal beste Freunde. Aus der Freundschaft von Kindern wird eine tiefe Liebe. Ich fand das Buch unterhaltsam, mehr als eine zauberhafte Liebesgeschichte darf man aber nicht unbedingt erwarten. Keine Gesellschaftskritik - so wird der Sozialismus nur tangiert, der Krieg in den neunziger Jahren wird erwähnt, aber nicht zentral thematisiert. Zu den Figuren; Luka ist still, introvertiert, ein bisschen neurotisch - ein Künstler! Ein Maler. Dora ist laut, impulsiv - eine Künstlerin! Eine Schauspielerin,um genau zu sein. Doras Familie zieht nach Paris, welches fast als Parisklischee beschrieben wird, alles ist herrlich. Luka bleibt zurück, aber die Wege der beiden kreuzen sich wieder, obwohl auch andere Partner da sind. Etwa Lukas spätere Frau Klara,welche als egoistisch beschrieben wird. Dora wird also Lukas Geliebte, Luka kann sich nicht trennen und bleibt aus Pflichtgefühl bei Klara und seiner Tochter Katja. Dora heiratet später einen Franzosen - bekommt aber trotzdem ein Kind von Luka. Doras Eltern feiern dies mit Sekt im Krankenhaus und finden nichts dabei. Dora und Luka altern, aber ihre Liebe nicht. Im Roman wird vor allem die mediterrane Schönheit Dalmatiens gut beschrieben.Die Figuren bleiben jedoch einigermassen statisch und entwickeln sich nicht. Grosse Katastrophen und großer Erfolg sind dabei - etwa der Suizid von Lukas Mutter oder Doras Triumph am Theater. Luka rezitiert Neruda, Dora will auch die Übersetzung - Liebeslyrik steht für das Drama des Getrenntseins, aber es nervt. Ich hätte mir mehr Tiefe im Roman gewünscht- Leidenschaft, wenn es um Leidenschaft geht. Trauer, wenn es um Trauer geht. Es gibt nicht viel Action im Roman, aber das passt auch zu einem Liebesroman. Schön finde ich aber, dass Luka & Dora noch als älteres Paar attraktiv sind. Der Roman ist etwas für Leute, die ein Buch zum Thema "amour fou" suchen. |
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| Bewertung von leflole aus Isny am 04.03.2011 | |
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Die Story: Die Geschichte beginnt in den Sechzigerjahren in Makarska, einer kleinen kroatischen Küstenstadt. Es wird zuerst beschrieben, wie und in welche Familien die Protagonisten Luka und Dora hineingeboren werden. Danach beginnt die eigentliche Geschichte richtig… Luka ist ein außergewöhnlicher Junge, etwas still und im Abseits, beginnt er schon als kleines Kind die schönsten Bilder zu malen, ein richtiger Künstler. Eines Tages im Kindergarten steht er wieder am Rande des Geschehens und beobachtet die anderen, als ein kleines Mädchen mit einer nagelneuen, sehr schönen Tasche in den Kindergarten kommt. Es ist Doras erster Tag im Kindergarten, denn sie ist 3 Jahre jünger als Luka. Luka ist so fasziniert von Doras Tasche, dass er vergisst zu atmen und in Ohnmacht fällt! Keiner beachtet ihn – aber Dora sieht es und stürzt zu ihm. Sie küsst ihn auf den Mund und flüstert ihm sanft zu: „Du bist mein Dornröschen, nur mein, wach auf, mein Prinz, du bist mein Prinz, nur mein…“ und er macht die Augen auf… Von diesem Tag an sind die Beiden unzertrennlich und verbringen soviel Zeit wie möglich miteinander – bis Dora ein paar Jahre später mit ihrer Familie nach Paris zieht! Für Luka bricht eine Welt zusammen und Dora verdrängt die Erinnerungen total, denn es schmerzt zu sehr! 16 Jahre später geht Dora mit ihrem Freund zu einer Vernissage. Als sie den Raum betritt starrt sie ein junger Mann an und fällt in Ohnmacht – Luka! Sie geht zu ihm, küsst ihn auf den Mund und flüstert ihm zu: „Du bist mein Dornröschen, nur mein, wach auf, mein Prinz, du bist mein Prinz, nur mein…“ und er macht die Augen auf… Endlich haben sie sich wieder gefunden, doch das Schicksal hat tragische Pläne geschmiedet… Meine Meinung: Die fast 300 Seiten des Buches sind gefüllt mit einer herzerwärmenden, romantischen Liebesgeschichte die durch tragische Umstände immer wieder Steine in den Weg gelegt bekommt! Ich habe das Buch sehr zügig und flüssig gelesen, einzig die vielen ungewöhnlichen Namen fand ich etwas kompliziert. Aber trotzdem war es kein Problem, dem Verlauf der Story zu folgen. Man kam schnell wieder dahinter, wer wer war und wo welcher Ort ist… auch nach einer Pause. Die Geschichte wurde mit sehr viel Gefühl geschrieben, man konnte beim Lesen einfach mitfühlen… Die Details wurden sehr gut beschrieben, sodass man ein schönes Bild der Orte und Personen vor Augen hatte. Mir gefielen auch die poetischen Einwürfe an manchen Stellen, das vertieft einfach die romantischen Begebenheiten noch sehr. Auch wenn vieles sehr unrealistisch ist – mir gefällt dieses Buch mit seiner gefühlvollen Geschichte sehr gut und ich kann mir gut vorstellen, noch mehr Bücher dieser Autorin zu lesen. Meine vollste Empfehlung für Liebhaber von Liebesgeschichten… |
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