Insel der verlorenen Liebe - Martin, Ricarda

Insel der verlorenen Liebe

Roman. Originalausgabe

Ricarda Martin 

 
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Insel der verlorenen Liebe

Die Insel St.Kilda vor der schottischen Küste im Jahre 1860. Die kleine Màiri genießt trotz aller Entbehrungen ihr Leben. Nichts scheint sich auf der abgeschiedenen Insel zu verändern - bis zu jenem Tag, an dem vor der Küste ein Schiff in Seenot gerät. Nur ein Mann kann gerettet werden: Adrian. Doch er hütet ein Geheimnis, das das Leben des Mädchens zu zerstören droht ...


Produktinformation

  • Verlag: Droemer/Knaur
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 619 S. 190 mm
  • Seitenzahl: 619
  • Knaur Taschenbücher Nr.50707
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 125mm
  • Gewicht: 450g
  • ISBN-13: 9783426507070
  • ISBN-10: 3426507072
  • Best.Nr.: 29728270
Ricarda Martin wurde 1963 in Süddeutschland geboren und lebt als freie Autorin im Schwäbischen Raum. Bereits in früher Jugend wurde ihre Leidenschaft für England und britische Geschichte geweckt. Seit sie die Insel 1984 zum ersten Mal bereist hat, zieht es sie jedes Jahr mehrmals nach Großbritannien. Nachdem sie in verschiedenen Berufen gearbeitet hat, widmet sich Ricarda Martin seit einigen Jahren nur noch dem Schreiben und einer ehrenamtlichen Tätigkeit im Tierschutzverein im Bereich der Katzenhilfe, denn Tiere sind neben Büchern ihre zweite Leidenschaft.


Kundenbewertungen zu "Insel der verlorenen Liebe" von "Ricarda Martin"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen   sehr gut)
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Bewertung von Sabine aus Aachen am 22.07.2014   gut
Ein schöner Schmöker für zwischendurch, der mich in die Mitte des 19. Jahrhunderts in eine ungewöhnliche Kulisse entführt hat – nach Schottland und ganz speziell nach St. Kilda, eine kleine Insel vor der schottischen Küste, in der die Zeit stehengeblieben scheint und die Menschen fernab der Zivilisation ihr Leben führen.
Dort beginnt die Geschichte und durch die eindrücklichen Beschreibungen der Insel, ihrer Bewohner und des Inselalltags hatte ich das Inselleben direkt vor Augen. Es ist sicherlich kein einfaches Leben gewesen, täglich gilt der Kampf ums Überleben, der vor allem aus der Beschaffung von Nahrung besteht, schön dabei ist aber die Gemeinschaft, in der alle gleich sind und sich jeder für den anderen einsetzt. Dort wächst die kleine Màiri auf, ein wirklich sympathisches Mädchen, das ich sofort ins Herz geschlossen habe. Es passiert jedoch etwas Schreckliches, so dass sie die Insel verlassen muss und zu einer gesellschaftlich zwar hochgestellten, aber völlig fremden Familie nach Edinburgh gelangt.
Die weitere Geschichte spielt dann hier in Edinburgh, in Teilen aber auch in Paris und Rom. Mairi, die sich nun Marianne nennt, wächst heran und geht ihren eigenen Weg – fernab der damals gültigen Normen. Ich mochte Marianne auch weiterhin und habe sie gerne begleitet. Sie ist selbstbewusst und trotz der schwierigen Umstände hört sie auf ihr Herz und ihren Bauch, sie übernimmt Verantwortung für sich und ihr Leben und läßt sich nicht in gesellschaftliche Normen zwängen. Und das war zu der damaligen Zeit sicher nicht immer einfach. Aber auch die anderen Charaktere waren gut gezeichnet, gerade Mariannes Freundin Julia fand ich klasse. Sie hat eine Galerie und führt Marianne, die selber Bilder malt, in die Künstlerszene ein und stellt ihre Bilder aus. Man lernt viele verschiedene Menschen kennen, die sich alle nicht um die gültigen Konventionen kümmerten, daran wächst auch Mariannes Charakter und sie wird Teil dieser kleinen eigenen Welt.
Doch es geht nicht nur um die Kunst und die von Marianne gemalten Bilder, auch die Liebe kommt in dem Roman nicht zu kurz. Schon als Kind hatte Marianne eine besondere Beziehung zu Alexander, ihrem „Stiefbruder“, der sie im Gegensatz zu den anderen Kindern der Familie immer ernst genommen und nicht nur geärgert hat. Obwohl sich Marianne gegen diese Schwärmerei wehrt, kann sie Alexander nicht vergessen – obwohl sie doch weiß, dass eine Heirat nicht möglich ist. Und dennoch – ihr Herz schlägt weiter für den attraktiven Mann, da kann sie auch die eine oder andere Männerbekanntschaft nicht von heilen.
Das Buch liest sich sehr flüssig, hat einen einfachen, angenehmen Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Dennoch konnte mich die Geschichte zu Anfang nicht so fesseln, auch wenn die Beschreibungen der Insel St. Kilda wirklich toll waren, ich die Landschaft vor Augen hatte und ich mir das Inselleben genau vorstellen konnte. Doch es passierte einfach zu wenig. Das ändert sich dann aber, als Mairi die Insel verlässt und als Marianne in Edinburgh aufwächst. Hier wird die Geschichte für mich weitaus interessanter und das Lesen hat mehr Spaß gemacht. Das letzte Drittel des Buches ist dann sehr spannend, denn die Vergangenheit holt Marianne ein und ich habe mit ihr gefiebert, dass sie nicht verraten wird und sich doch noch alles zum Guten wendet. Vielleicht ist die Geschichte ab der Mitte des Buches etwas vorhersehbar, aber das konnte ich gut verschmerzen, auch die doch sehr übermäßig aufgetretenen Zufälle, ohne die die Geschichte nicht so hätte verlaufen können. Da ich mich aber gut unterhalten fühlte, finde ich diese beiden Kritikpunkte nicht so schwerwiegend.

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Bewertung von ikopiko aus Hesel am 02.12.2010   sehr gut
Ricarda Martin bringt in diesem Roman ihre Liebe zu Schottland zum Ausdruck.

St. Kilda ist eine abgelegene schottische Insel. Die Menschen dort leben im 18. Jahrhundert äußerst primitiv. Kontakt zur Außenwelt gibt es nur sehr selten im Jahr. Die St. Kildaner leben weitgehend autark. Es zeichnet sie jedoch ein besonderer Zusammenhalt aus. In dieser Geborgenheit wächst das Mädchen Mairi auf.

Die Eintönigkeit auf St. Kilda wird gestört, als ein Fremder auf der Insel strandet. Es kommt zu einem Vorfall, der die kleine Mairi zwingt, die Insel zu verlassen.

In Edingburgh stößt Mairi auf Ablehnung; aber sie findet auch Freunde. Freunde fürs Leben.

Ricarda Martin nimmt den Leser mit ihrer Geschichte um Mairi gefangen. Das Leben auf der rauen Antlantikinsel St. Kilda mit seiner Kargheit, aber auch der Zusammenhalt der Kildaner sind so beschrieben, als hätte die Autorin selbst einige Zeit dort gelebt.

Auch die Angst und die Einsamkeit, die Mairi während der ersten Zeit in Edingburgh verspürt, hat die Autorin deutlich in Worte verfasst.

Der Leser beobachtet, wie aus dem wilden Mädchen eine berühmte Künstlerin wird. Immer wieder kommen Verbindungen zu St. Kilda zu Stande, sodass Mairis Heimat nie aus den Augen verloren wird.

Der Titel des Romans könnte auf einen schnulzigen Liebesroman hinweisen, aber der Schein trügt. Wie ein Faden zieht sich Mairis unerwiderte Liebe durch die ganze Geschichte. Aber das ist nicht das, was den Roman ausmacht. „Die Mischung machts“: Die Beschreibung des Insellebens, die Liebesgeschichte, ein Mord und Mairis aufregendes Künstlerleben.

Ich gebe diesem Roman 4 von 5 Sternen.

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Bewertung von Tuppi am 30.11.2010   ausgezeichnet
St. Kilda ist eine schottische Insel, die fernab der menschlichen Kultur liegt. Die Menschen, die auf der Insel leben, helfen sich gegenseitig und leben von und mit dem, was sie auf der Insel finden. Das Leben von Màiri, einem kleinen, wissbegierigen Mädchen, ist schon vorherbestimmt: sie wird ihren Jugendfreund Neill heiraten, Kinder bekommen und ein hartes, aber sorgenfreies Leben auf der Insel verbringen. Nachdem ein Schiffbrüchiger gerettet wurde, hat sich für Màiri alles verändert: sie muß die Insel verlassen und in Edinburgh als Marianne ein neues Leben beginnen...

Ich durfte erfahren, wie eintönig das Leben der Insulaner war und wie Màiri mit den neuen Erlebnissen und der fremden Umgebung zurechtkommen musste. Ein junges Mädchen, das aus ihrer Heimat herausgerissen wurde und in der Fremde nicht unbedingt freundlich aufgenommen wird. Aber auch, wie sich der Charakter ändern kann, wenn jemand in eine neue Umgebung oder in veränderte Situationen kommt. Sehr schön fand ich, daß ein edler Ritter vorkam und daß die Geschichte ein angenehmes Ende hat.

Dies war mein drittes Werk dieser Autorin und ich bin wieder hellauf begeistert. Ich war emotional in der Geschichte gefangen und habe mit den einzelnen Charakteren mitgefiebert und mitgelitten. Ricarda Martin ist es gelungen, die Landschaft (die ich nicht kenne) und die Figuren in meinem Kopf lebendig und farbenfroh entstehen zu lassen. Die Story liest sich flüssig und ist leicht verständlich. Beeindruckt hat mich, daß es die Insel St. Kilda tatsächlich gibt und wie die Autorin diesen tollen Roman damit verbunden hat.


Ein sehr ergreifendes Leseerlebnis!

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