Infiziert - Sigler, Scott
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Scott Sigler 

Infiziert

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Martin Ruf
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Infiziert

Wie Staub segeln sie auf die Erde, wachsen, befallen Menschen und lenken diese zu Mord und Totschlag.

"FM 92,5 - Hörertelefon. Worüber möchten Sie sprechen?" - "Ich habe sie alle umgebracht."Die Epidemologin Margaret Montoya wird bei der CIA mit einer seltsamen Krankheit konfrontiert. Aufgrund eines unbekannten Erregers verwandeln sich normale Menschen in Psychopathen, die ihre Familien töten und sich selbst auf grauenerregende Weise umbringen. Montoya und die US-Regierung glauben zunächst an eine terroristische Attacke mit einer neuartigen Biowaffe, doch die Wahrheit ist noch viel alarmierender.


Produktinformation

  • Verlag: Heyne
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 540 S.
  • Seitenzahl: 544
  • Heyne Bücher Nr.43363
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 118mm x 42mm
  • Gewicht: 437g
  • ISBN-13: 9783453433632
  • ISBN-10: 3453433637
  • Best.Nr.: 23818901
"Ein absoluter Hammer von einem Roman!"

"Ein absoluter Hammer von einem Roman!"
Schon zu Schulzeiten schrieb Scott Sigler seine ersten Geschichten. Als Autor von Kurzgeschichten, Drehbüchern und Romanen im Spannungsfeld zwischen Wissenschaftsthriller und modernem Horror hat er sich einen Namen gemacht Die großen Verlage wurden auf ihn aufmerksam, nachdem er den Thriller »EarthCore« als weltweit ersten exklusiven Podcast-Roman in zwanzig Episoden veröffentlichte und auf Anhieb rund 10.000 Abonnenten fand. Inzwischen wurden weltweit bereits mehr als drei Millionen seiner Podcasts heruntergeladen. Scott Sigler lebt mit seiner Frau Jody und zwei Hunden in San Francisco.

Leseprobe zu "Infiziert" von Scott Sigler

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Leseprobe zu "Infiziert" von Scott Sigler

Das ist der Ort ...

Alida Garcia stolperte durch den dichten Winterwald und zog eine Blutspur hinter sich her, die auf dem blendend weißen Schnee wie der strahlend rote Schweif eines Kometen aussah.

Ihre Hände zitterten heftig. Es gelang ihr kaum, eine Faust zu machen. Die großen, schweren Schneeklumpen, die überall um sie herum zu Boden fielen und zu schmelzen begannen, kaum dass sie ihre Haut berührten, hatten ihre krallenartigen Finger völlig durchnässt und fast empfindungslos gemacht. Würde sie es überhaupt schaffen, den Abzug von Luis' altem Revolver zu drücken, wenn der Zeitpunkt gekommen wäre?

Der scharfe Schmerz in ihrem Magen ließ sie wieder an die Mission denken, die göttliche Mission.

Irgendetwas war nicht in Ordnung. Nein, verdammt. Es war überhaupt nichts mehr in Ordnung, seit sie sich zum ersten Mal am Bauch und am Ellbogen gekratzt hatte. Und es gab etwas, das noch weniger in Ordnung war. Etwas in ihr. Das alles sollte nicht so sein ... irgendwie wusste sie das.

Sie warf einen Blick zurück über den blutigen Pfad, der durch den Schnee führte, und hielt nach möglichen Verfolgern Ausschau. Sie sah niemanden. Jahrelang hatte sie in Angst vor den Beamten der Einwanderungsbehörde gelebt, doch das hier war etwas anderes. Niemand wollte sie ausweisen. Jetzt wollten sie sie umbringen.

Ihre Haut war von Zweigen zerkratzt, und Blut sickerte aus ihren Armen und Beinen. Ihr linker Fuß blutete ebenfalls. Irgendwann hatte sie ihren Schuh verloren. Die dünne, raue Kruste auf dem Schnee gab bei jedem Schritt ein scharfes Knirschen von sich. Sie wusste nicht, warum ihre Nase blutete. Sie blutete einfach. Doch all diese Dinge waren nebensächlich im Vergleich zu dem Blut, das sie alle paar Minuten erbrach.

Sie musste weitergehen, musste weitergehen und den Ort finden ... den Ort, an dem alles beginnen würde.

Alida sah zwei gewaltige Eichen, deren Äste einander zugewandt waren. Sie wirkten wie jahrhundertealte Liebende, die einander umarmen wollten, ein Bild ewig unerfüllter Sehnsucht. Wieder dachte sie an ihren Ehemann Luis, und sie dachte an das Baby. Dann schob sie diese Vorstellungen beiseite. Sie konnte über diese Dinge genauso wenig nachdenken wie über das widerliche Ding an ihrem Bauch.

Sie hatte getan, was sie tun musste.

Drei Kugeln für Luis.

Eine für das Baby.

Eine für den Mann im Auto.

Blieb noch eine Kugel.

Sie stolperte und verlor das Gleichgewicht. Sie streckte die Arme aus, um ihren Sturz abzufangen, doch ihre blutigen Hände bohrten sich in den kniehohen Schnee. Eine Hand krachte gegen einen unsichtbaren Felsen. Sie fühlte noch mehr den schneidenden, kalten, lähmenden Schmerz und brach mit dem Kopf durch die Schneekruste. Sie setzte sich wieder auf. Nasser Schnee und Eis klebten an ihrem erschöpften Gesicht. Erneut erbrach sie sich. Blut schoss aus ihrem Mund und spritzte auf den weißen Schnee.

Blut und ein paar nasse Klumpen von etwas Schwarzem.

Es tat so weh. Es tat so schrecklich weh.

Sie rappelte sich hoch, hielt jedoch gleich wieder inne und starrte die beiden Eichen an. Sie beherrschten eine natürliche Lichtung, ihre kahlen Zweige bildeten einen skelettartigen Baldachin von mindestens fünfzig Metern Durchmesser. Ein paar tote Blätter klammerten sich verbissen an die Zweige und schaukelten leicht im Winterwind. Ihr war nicht klar, wonach sie gesucht hatte. Sie wusste nur, dass sie in die Wälder gehen musste, tief hinein in die Wälder, wohin niemand kam.

Das war es. Das war der Ort.

Hier würde die lange Reise enden. In Jackson hatte sie das Auto des Mannes genommen. Der Mann hatte gesagt, er gehöre nicht zu la migra, der Einwanderungspolizei, doch diese Leute hatten sie ihr ganzes Leben lang gejagt, und sie wusste es besser. Er hatte die Waffe angestarrt, wiederholt, er gehöre nicht zu la migra, und behauptete, er suche nur einen Schnapsladen. Alida wusste, dass er log. Sie sah es in seinen Augen. Sie hatte ihn an Ort und Stelle zurückgelassen, sein Auto genommen und war durch die Nacht gefahren. Später hatte sie den Wagen in Saginaw stehen lassen. Sie war auf einen Güterzug gesprungen und hatte angefangen, nach den großen Wäldern Ausschau zu halten. Solange sie mehr oder weniger in Richtung Norden fuhr, war nichts weiter von Bedeutung.

Genau genommen bestand ihr ganzes Leben darin, immer weiter in Richtung Norden zu gelangen. Je weiter man nach Norden kam, umso weniger Fragen wurden einem gestellt. Ihre Kindheit hatte sie in Monclova und die Teenagerjahre in Piedras Negras, Mexico, verbracht. Dann mit neunzehn Jahren heimlich über die Grenze, quer durch Texas und über Texas hinaus. Sieben Jahre arbeiten, sich verstecken, lügen.

Und immer weiter nach Norden. Sie hatte Luis in Chickasha, Oklahoma, getroffen, und dann hatten sie zusammen ihren Weg durch Amerika gemacht: über St. Louis und Chicago bis zu ihrer Mutter in Grand Rapids, Michigan. Eine kleine Änderung der Route hatte sie schließlich nach Osten geführt, als Luis eine feste Stelle als Bauarbeiter in Jackson gefunden hatte.

Dann hatte das Jucken angefangen. Und nicht lange danach der Drang, weiter nach Norden zu ziehen. Nein, es war nicht wie zuvor. Es war nicht nur ein Drang.

Das Jucken hatte es zu einer Mission gemacht.

Doch schließlich, nach siebenundzwanzig Jahren, konnte sie aufhören weiterzuziehen. Sie starrte die Eichen an, die nacheinander zu greifen schienen. Wie Liebende. Wie Mann und Frau. Sie konnte nicht mehr aufhören, an ihn zu denken, konnte nicht mehr aufhören, an ihren Luis zu denken. Aber jetzt war alles gut, denn sie würde bald bei ihm sein.

Noch einmal warf sie einen Blick zurück. Der Schnee bedeckte bereits ihren blutigen Pfad und verwandelte das Rot in ein blasses Rosa, das in Kürze wieder weiß werden würde. La migra suchte sie. Sie wollten sie töten ... Doch wenn ihre Verfolger mehr als fünfzehn oder zwanzig Minuten zurücklagen, würde ihre Spur bald für immer verschwunden sein.

Alida wandte sich wieder um, denn sie wollte die Bäume noch einmal betrachten, dieses Bild einer überwältigenden Skulptur in ihrem Kopf.

Das ist der Ort.

Sie zog den Revolver Kaliber 38 aus der Tasche und hielt sich den Lauf an die Schläfe.

Als sie den Abzug drückte, funktionierten ihre Finger vollkommen problemlos.

Captain Jinky "FM 92,5, Hörertelefon. Worüber möchten Sie gerne sprechen?"

"Ich habe sie alle umgebracht."

Marsha Stubbins stöhnte. Noch so ein Arschloch, das sich für wahnsinnig witzig hielt und versuchte, mit einer durchgeknallten Geschichte auf Sendung zu kommen.

"Tatsächlich? Das ist aber nett von Ihnen, Sir."

"Ich muss mit Captain Jinky sprechen. Die Welt muss Bescheid wissen."

Marsha nickte. Es war Viertel nach sechs am Morgen, genau die Zeit, zu der die Irren und die Vollidioten aus dem Bett fielen, um zuzuhören, wie Captain Jinky & the Morning Zoolanders ihre Scherze über den Sender verbreiteten. Es war genau die Zeit, in der sie das Gefühl bekamen, dass sie sich unbedingt an der Sendung beteiligen mussten. Das passierte jeden Morgen. Jeden ... einzelnen ... Morgen.

"Was muss Captain Jinky wissen, Sir?"

Leseprobe zu "Infiziert" von Scott Sigler

"12 Hinweise (S. 72-73)

Margaret drückte den Rücken durch und holte tief Luft, um sich zu beruhigen, während der Racal-Anzug sie die ganze Zeit über fest umschloss. Ihre Hände zitterten zwar nur leicht, doch das war schon heftig genug, sodass sie das Laparoskop nicht mehr völlig ruhig halten konnte. Das Laparoskop war ein chirurgisches Instrument, das für Arbeiten im Bauchraum benutzt wurde. Es bestand aus einer hochauflösenden Glasfaserkamera und einer speziellen Vorrichtung für Sonden, Biopsienadeln, Exzisionszangen und andere Geräte. Die mit eigenem Licht ausgestattete Kamera war kaum größer als ein Stück Faden. Sie war an einen großen Monitor auf einem Videoturm angeschlossen.

Chirurgen benutzten das Gerät, um komplizierte Operationen auszuführen, ohne den Körper des Patienten auf die traditionelle Art öffnen zu müssen. Kaum jemand verwendete eine solche Ausrüstung bei einer Autopsie, doch Margaret wollte die Umgebung der Wucherung untersuchen und sie dabei so wenig wie möglich schädigen. Ihre Strategie schien aufzugehen. Wie bei der Untersuchung von Charlotte Wilsons Leiche hatten sich die Wucherungen bereits in einen flüssigen schwarzen Brei verwandelt, sodass es nichts mehr gab, was sie an ihnen selbst hätte herausfinden können.

Auch das umgebende Gewebe zersetzte sich mit erschreckender Geschwindigkeit, doch diesmal war sie darauf vorbereitet. Mithilfe des Laparoskops hatte sie die Wucherung und ihre Umgebung untersucht. Tief im Inneren, fast direkt auf dem Knochen und inmitten von verwesendem schwarzem Fleisch, hatte sie etwas gefunden, das ganz eindeutig nicht zum Körper des Opfers gehörte. Sie ließ einen Knöchel nach dem anderen knacken. Der Racal-Anzug dämpfte das Geräusch ihrer Knochen. Sie holte tief Luft und umfasste den Führungsgriff der Kamera mit ihrer linken Hand.

Auf dem Monitor erschien das schwarze, verrottete Innere der Wucherung. Sie wusste, dass die Verwesung bald auf andere Teile des Körpers übergreifen und ihn innerhalb weniger Stunden in einen nutzlosen Haufen völlig zerfallenen Gewebes verwandeln würde. Jede Sekunde zählte. Ihre Hände wurden ruhiger, und das war auch nötig angesichts der Feinarbeit, um die es hier ging. Die Substanz, die sie gefunden hatte – das Material war kaum zweieinhalb Zentimeter breit –, sah aus, als sei es Teil der Wucherung.

Es war schwarz wie das verweste Gewebe, das es umgab, doch es reflektierte das Licht, als handelte es sich um Plastik. Dieses Reflektieren war der einzige Grund, warum sie es entdeckt hatte. Mit der linken Hand schob sie die Kamera näher an das schwarze Material heran. Mit der rechten Hand kontrollierte sie den so genannten Trokar, eine Röhre, durch die spezielle chirurgische Instrumente in den Körper des Patienten eingeführt werden konnten, ohne dass man ihn aufschneiden musste.

Ihr Trokar enthielt eine winzige Fremdkörperfasszange. Wie ein Kind mit einem Einhunderttausend-Dollar-Videospiel schob sie die Zange an das schwarze Plastikstück heran. Ihr Zeigefinger ruhte auf einem Abzug, mit dem sich die Zange schließen ließ, sobald sie zudrücken würde. Margaret korrigierte die Kameraeinstellung. Das aufgrund der Vergrößerung leicht verzerrte Bild zeigte die geheimnisvoll schimmernde Substanz. Die Zange ähnelte zwei metallischen Monsterklauen, die kurz davor standen, einen einsamen Schwimmer aus einem schwarzen Meer zu ziehen. Vorsichtig betätigte sie den Abzug. Die Zange schloss sich fest um das seltsame Material, wobei sie dicke, stinkende Schleimblasen herausdrückte."

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Kundenbewertungen zu "Infiziert" von "Scott Sigler"

7 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.4 von 5 Sterne bei 7 Bewertungen **** gut)
***** ausgezeichnet
 
(1)
***** sehr gut
 
(2)
***** gut
 
(3)
***** weniger gut
 
(1)
***** schlecht
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Bewertung von Simone aus Hemer am 05.02.2011 ***** sehr gut
Zuallererst muss ich sagen, dass ich den Fehler gemacht habe, zuerst "Virulent" zu lesen, ohne zu wissen, dass es sich dabei um den Folgeroman zu "Infiziert" handelt. Daher wusste ich schon vieles im Voraus, was den Lesespaß doch um einiges getrübt hat. Außerdem erschienen mir die medzinischen und militärischen Stellen bei "Infiziert" stellenweise etwas langatmig, was aber auch daran liegen kann, dass ich ein Vorwissen hatte, was ein Erstleser nicht hat. Die Spannung und der Horror empfand ich bei "Virulent" auch stärker. Trotzdem kann ich jedem nur empfehlen beide Bücher zu lesen, aber zuerst "Infiziert" und dann "Virulent".

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Bewertung von Dany am 23.09.2009 ***** sehr gut
Seltsame Dinge geschehen. Liebende Familienväter werden auf einmal zu Psychpathen, alte Damen rasten aus und schlitzen den Sohn auf, ein Kind was sich und seine Mutter in die Luft sprengt.

Sie alle haben Sporen abbekommen. Erst als Hautausschlag getarnt, aber später....

Der CIA Agent Dew ist auf den Fall angesetzt, Order von allerhöchster Stelle. Die CDC Angestellten Montoya und Amos jagen mit. Ihr primäres Ziel: Endlich jemanden lebendes bekommen, um heraus zu finden, mit wem oder was sie es zu tun haben.
Dieser jemand könnte Perry sein. Das Buch dreht sich hauptsächlich um ihn und seine verschiedenen Stadien der "Krankheit" und was er alles unternimmt um diese zu bekämpfen.


Sigler hat einen dicht gespannten und äußerst packenden...ja was eigentlich Horrorthriller...Thriller mit fiction Elementen...geschaffen. Es war gut. Solide geschrieben und teils blutig, genau nach meinem Geschmack!

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Bewertung von Dine aus Eislingen am 05.08.2009 ***** gut
Das Buch fängt verwirrend, aber doch packend geschrieben, an.
Ein Mensch, ehemaliger College-Footballspieler, der diesen "Virus" in sich trägt, wird Kapitelweise begleitet. Stadium um Stadium der "Infektion". Es wird wirklich sehr gut beschrieben und dargestellt, wie sich diese "Dinger" ausbreiten, wachsen, ernähren, weiterbilden. Nicht zu vergessen wie der "Wirt", der Mensch damit klar kommt, oder auch nicht.
Immer wenn es um den infizierten Footballspieler ging, war ich hin und hergerissen, ob ich weiterlesen sollte oder nicht. Auf der einen Seite war es interessant, wie diese Dreiecke wuchsen und sein eigenes "Ich" veränderten, auf der anderen Seite war es größtenteils so eklig beschrieben, dass ich das Buch immer wieder zur Seite legen musste.
Ein sehr hoher Eckelfaktor! Zumindest für mich...
Währenddessen sucht die CIA mit Hilfe einer Epidemiologin nach Ursache und Lösung. Stück um Stück kommen sie dem Ganzen auch näher, aber zu welchem Preis?
Und die Lügen des CIA für die örtlich Polizei und die Bevölkerung werden auch immer interessanter, je weiter man liest.
Als sich das Ende näherte, erinnerte mich das Ganze irgendwie an Akte X.

Das Buch ist aus der Erzählperspektive geschrieben. So bekommt man die wichtigsten Dinge immer mit. Meist abwechselnd zwischen der Epidemiologin und dem Footballspieler. Aber ab und an wird auch aus der Sicht eines CIA-Agenten berichtet.
Spannung ist von Anfang bis Ende da, aber nur gleichbleibend, nicht steigend.
Die medizinischen Fachbegriffe, die in der ersten Hälfte des Buches aufkommen, werden im Laufe der Handlung gut erklärt.
Horrorthriller würde ich es jetzt allerdings nicht nennen, ich hab mich nie wirklich gegruselt, eher geekelt *g*
Aber ein Thriller ist es definitiv!

Leider lag das Thema dieses Buches doch nicht auf meiner Wellenlänge, wie ich gehofft hatte, weswegen es von mir nur 3 Sterne gibt.

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Bewertung von Sabrina am 16.01.2009 ***** gut
Das Buch an sich ist sehr gut geschrieben, die Spannung ist extrem und die deatillierten Beschreibungen der Brutallität absolut wahnsinnig, aber 2 Sterne Abzug, da ich das Ende, persönlich, nicht gerade ansprechend finde, im Gegensatz zu dem Rest des Buches.

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Bewertung von Gödde aus Düsseldorf am 02.01.2009 ***** weniger gut
Meiner Meinung nach, ist dieses Buch ziemlich langweilig, viel zu wenig Handlung, dafür ohne Ende unnötige brutalitäten. Ich würde es nur weiterempfehlen, wenn man auf der suche nach sinnlos Brutalen Büchern ist

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Bewertung von Bert aus Nabburg am 24.10.2008 ***** ausgezeichnet
Dieses Buch ist wahrlich ein Hammer. Nicht alleine wegen der Spannung, sondern auch wegen des genialen Witzes an den richtigen Stellen. Hab mich teilweise gekugelt. Ich kann jedem nur empfehlen, lest "Infiziert".
Rogue Pictures hat die Filmrechte erworben. Hoffentlich schaffen es die Filmemacher, den Witz und die Spannung so rüberzubringen. Dann wird auch der Film ein Hammer.

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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 23.10.2008 ***** gut
das ist ein ganz schreckliches buch...also wer sich gruseln will muss dieses buch lesen...

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