In weiter Ferne die Hunde - Adamson, Gil

Gil Adamson 

In weiter Ferne die Hunde

Roman

Übersetzung: Andreas, Maria
Broschiertes Buch
 
Erscheint nicht laut Verlag
Nicht lieferbar
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In weiter Ferne die Hunde

1903, in der Wildnis Montanas: Die 19-jährige Mary irrt nachts durch die Wälder. Sie hat ihr Kind verloren und im Affekt ihren untreuen Ehemann erschossen. Getrieben von der Abscheu über ihre Tat und dem unbeugsamen Mut der Verzweifelten, flieht Mary immer tiefer in die Wildnis. Doch je bedrohlicher die Natur erscheint, desto stärker wächst die junge Frau über sich hinaus und lernt sich schließlich selbst neu kennen ...

"Ganz außerordentlich gelungen." -- Susanne Mayer, DIE ZEIT

'Es gibt einiges, was man an diesem ausgezeichneten Debüt bewundern kann: das hohe Tempo, mit dem die Autorin die Flucht der Witwe vorantreibt; die Genauigkeit, mit der sie die Beschaffenheit der Erde, den Schnee, kleine Beeren ebenso wie große Bären erfasst, die genau kalkulierte Dramaturgie, die dem Leser für Momente Zeit lässt, sich in die karge Landschaft und den Überlebenskampf der Frau zu vertiefen." -- Frankfurter Allgemeine Zeitung

"Wildnis, Wahn und Westernromantik. Gil Adamson schreibt traumhaft intensiv und ihre Geschichte geht unter die Haut." -- Freundin


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2012
  • Ausstattung/Bilder: 2012. 400 S. 187 mm
  • Seitenzahl: 400
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47655
  • Deutsch
  • Abmessung: 187mm x 118mm
  • ISBN-13: 9783442476558
  • ISBN-10: 3442476550
  • Best.Nr.: 33335377
"Ganz außerordentlich gelungen." Susanne Mayer, DIE ZEIT

Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension

Sylvia Staude wundert sich etwas über die Auszeichnung, welche Gil Adamson für ihren neuen Roman "In weiter Ferne die Hunde" von einer kanadischen Krimivereinigung erhalten hat. Denn wie die Rezensentin konstatiert, handelt es sich hier weniger um einen Krimi als viel mehr um einen "Wildnis- und Abenteuerroman". Die Genreverwechslung beeinflusst Staude jedoch nicht weiter negativ, denn begeistert berichtet jene von den ersten Seiten, auf denen sie ohne Umschweife erfahren hat, dass eine junge Frau ihren Mann umgebracht hat. Warum, wieso, weshalb wird der Rezensentin dann im Verlauf der geschilderten Flucht in die Wildnis durch eine "großartige" handwerkliche Leistung vermittelt. Nach Meinung Staudes beschreibt die Autorin viele Extremsituationen und Naturerfahrungen, und das auch noch talentiert in "lakonischer" Würze. Nach dem Lesen des Romans ist Staude gefesselt von der mystischen Frau, die auch an "gebratenen Eichhörnchen knabbert". Und auch wenn die Rezensentin manche Passagen in der Mary Boulton Geschichte als veralterte Emanzipationversuche empfindet, hält sie es abschließend dennoch für wichtig, die "geistige Unabhängigkeit" dieser Witwe zu betonen.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.08.2009

Die Witwe in der Wildnis
Ein fesselnder Roman der Kanadierin Gil Adamson

Unter Krimiautoren ist es eine bewährte Methode, ihre Protagonisten als sympathische Figuren aufzubauen, um ihnen danach die schlimmsten Taten anzudichten. Eine größere Kunst ist es dagegen, einen Kredit für eine Figur einzufordern (und diesen auch einzulösen), von der man gleich zu Beginn weiß, dass sie etwas auf dem Kerbholz hat. Der Kanadierin Gil Adamson ist mit ihrem von perfekten Spannungswellen durchzogenen Debütroman "The Outlander", der bei uns unter dem Titel "In weiter Ferne die Hunde" erschienen ist, genau dies geglückt: Bis zum Schluss drückt man einer Mörderin die Daumen und hofft, sie möge einer Bestrafung entgehen.

Die Geschichte auf Leben und Tod nimmt ihren Anfang in den ersten Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts im Nordwesten Amerikas. Mary Boulton, neunzehn Jahre alt, ist auf der Flucht - zu Fuß, in der Nacht und ohne Plan. Sie wird von Jude und Julian verfolgt, den Brüdern ihres Mannes John. Den hat Mary, kurz nachdem ihr nicht lebensfähiger Sohn gestorben war, im Affekt erschossen. Zuvor hatte ihr Mann sie vielfach betrogen und sie - wenn …

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Gil Adamson hat sich in Kanada zuerst mit Kurzgeschichten und Lyrik einen Namen gemacht, bevor sie mit 'In weiter Ferne die Hunde' ihren ersten Roman schrieb. Das Buch wurde mit vielen Preisen ausgezeichnet und verhalf ihr international zum Durchbruch. Mit diesem Roman wird sie erstmals in Deutschland vorgestellt.

Leseprobe zu "In weiter Ferne die Hunde"

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