In weißer Stille / Kommissar Dühnforts zweiter Fall - Löhnig, Inge
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Inge Löhnig 

In weißer Stille / Kommissar Dühnforts zweiter Fall

Kriminalroman. Originalausgabe

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Produktbeschreibung zu In weißer Stille / Kommissar Dühnforts zweiter Fall

Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.

Produktinformation


  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 443 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Ullstein Taschenbuch Nr.26865
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 122mm x 35mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783548268651
  • ISBN-10: 354826865X
  • Best.Nr.: 26381770
»Für mich bislang das beste Krimi-Debüt des Jahres.« Sebastian Fitzek zu Der Sünde Sold »Mehr davon! « Freundin, 27.01.2010

»Für mich bislang das beste Krimi-Debüt des Jahres.« Sebastian Fitzek zu Der Sünde Sold »Mehr davon! « Freundin, 27.01.2010
Schon Inge Löhnigs erster Kriminalroman um Kommissar Konstantin Dühnfort, Der Sünde Sold, hat bei Kritikern und Lesern Begeisterungsstürme ausgelöst: "Meisterhafte Erzählkunst“ schrieb die Süddeutsche Zeitung, auf krimi-couch.de wurde der Roman als "einer der besten aus 2008“ gelobt. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München. Die Website der Autorin: www.inge-loehnig.de.

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Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sterne bei 33 Bewertungen **** ausgezeichnet
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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 05.11.2011 ***** ausgezeichnet
Es gibt Bücher, die lassen den Leser nicht mehr los. Man will wissen wie es weitergeht und warum bestimmte Dinge geschehen, auch wenn es immer tragischer wird. So ein Buch ist "In weißer Stille". Wer den ersten Band gelesen hat, wird sich schnell wieder zurecht finden. Diesmal muss Kommissar Dühnfort den Mord oder Unfall an einem alten Mann aufklären. Dieser Mann scheint verdurstet zu sein, denn er war an einer warmen Heizung mit einem Gürtel gefesselt und mehrere Tage allein gelassen worden. Dühnfort sieht den Täter in der Familie. Gespräche und Vermutungen engen den Kreis der Verdächtigen ein und dann geschieht ein weiteres Unglück.
Die scheinbar glückliche und intakte Familie bricht immer mehr auseinander und vertuschte Seiten/Dinge kommen wieder an die Oberfläche. Jahrelang gehütete Geheimnisse werden aufgedeckt und bald ist nichts mehr wie es war.

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Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011 ***** ausgezeichnet
„Rund um Island herrschte das seltsame Wetter, das die Seeleute die weiße Stille nennen, denn es rührte sich nichts in der Luft, als seien alle Winde erschöpft, erstorben.“

Dies war vermutlich der letzte Satz, den die an Krebs verstorbene Mutter, Elli Heckeroth, aus dem Buch „Islandforscher“ von Pierre Loti gelesen hat. Nur 4 Wochen später wird der 72 jährige Vater der Geschwister Albert, Bertram und Caroline, ermordet in seinem Wochenendhaus am Starnberger See, gefunden. Festgebunden an einer Heizung, noch dazu mit seinem eigenen Gürtel, hatte er einige Tage um sein Leben gekämpft, bis er schließlich jämmerlich verdurstet ist.

Wolfram Heckeroth war ein vermögender und pensionierter Kinderarzt und überall beliebt. Zumindest schien dies nach Außen hin so zu sein, denn er galt als guter Ehemann und guter Vater. Doch als Kommissar Konstantin Dühnfort und seine Kollegin Gina Angelucci die Ermittlungen aufnehmen und in der Wohnung des ehemaligen Kinderarztes auf mysteriöse Fotos stoßen, beginnt die Fassade zu bröckeln. Heckeroth schien seine Frau permanent betrogen zu haben, hat sogar ein Fotoalbum über all die Jahre hin angelegt um dort seine Geliebten zu verewigen. Die Frauen, die sich auf diesen Fotos in eindeutigen Posen zeigen, waren teilweise festgebunden. Ein Indiz, das das Ermittlerteam zunächst nachgeht und damit jede Menge Staub aufwirbelt. Doch das familiäre Umfeld bleibt davon nicht unverschont. Immer mehr deutet darauf hin, dass auch der jüngere Bruder Bertram, der mit seinem Architekturbüro in Insolvenz geraten ist und hohe Steuerschulden hat, in den Mord verwickelt ist, als letztendlich, ein nach Selbstmord aussehender Todesfall, die Ermittler erneut auf den Plan ruft.

Inge Löhnig hat mit ihrem 2. Kriminalfall ein wahres Meisterwerk präsentiert. Über 440 Seiten Spannung, die nicht einmal abebbte. Sie hat es tatsächlich geschafft, den Spannungsbogen über die ganze Story hinweg auf hohem Niveau zu halten. Ihr Schreibstil ist einfach, aber brillant und flüssig, so dass man das Buch wirklich nicht aus der Hand legen kann. Die kleinen Abschnitte und die ständigen Wechsel der Handlungen lassen den Leser tief in das Geschehen eintauchen und mitfiebern.

Die Figuren und Charaktere hat die Autorin sehr anschaulich, aber nicht übertrieben dargestellt, sodass man schnell die entsprechenden Sympathien für den Einen oder Anderen entwickeln kann. So hat sie beispielsweise das Privatleben der Ermittler in dieser Folge mehr beleuchtet und ist tiefer auf ihre Alltagsprobleme und Sorgen eingegangen als im Vorgängerbuch.

Ein bisschen frustrierend fand ich das offene Ende der Geschichte, das den Leser dann auch mit offenen Fragen zurück lässt. Aber zum Glück gibt es ja schon den 3. Band der Serie, sodass die Auflösung wahrscheinlich dem Buch „So unselig schön“ zu entnehmen ist.

Faszinierend fand ich auch den von der Autorin gewählten Buchtitel. Zunächst dachte ich, der Titel habe etwas mit einem Arztkittel und dem stillen Tod des Protagonisten zu tun, bis ich schließlich auf die Textpassage auf Seite 112 (siehe oben) gestoßen bin. In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass mir die einfachen und schlichten Cover, wie bei diesem Buch, am besten gefallen.

Fazit: Das Buch erhält von mir eine klare Kaufempfehlung. Auch wer den 1. Band „Der Sünde Sold“ nicht gelesen hat, kann bedenkenlos in den 2.Teil der Serie um Kommissar Dühnfort einsteigen.

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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 08.10.2011 ***** ausgezeichnet
Ein wirklich spannender deutscher Krimi mit viel psychologischen Hintergrund.

Im Prolog trifft ein Junge wohl eine wohlüberlegte aber langwierige Entscheidung, nachdem er offensichtlich Stunden oder gar tagelang im Keller eingesperrt war. Eine zeitliche Einordnung in die nachgestellte Geschichte gibt es nicht.

Ein angesehener Kinderarzt, im Ruhestand wird ermordet in seiner Waldhütte aufgefunden, mit Gürteln an die Heizung gefesselt. So ist vermutlich über mehrere tage dehydriert und verdurstet. Der Arzt hat ein Bilderbuchleben geführt mit eigener Praxis, zwei Söhnen und einer Tochter. Einer der Söhne hat die Praxis übernommen, der andere ist das schwarze Schaf. Und gerät prompt unter Mordverdacht, weil er Steuerschulden hatte und dringend auf das Erbe angewiesen war. Er begeht scheinbar Selbstmord.
Doch der alte Arzt hatte noch eine andere dunkle Seite. Offensichtlich hat er über Jahrzehnte junge Frauen bei erniedrigenden Fesselspielen (mit Gürteln) fotografiert und ein Album der Trophäen angelegt. Hat vielleicht eine der Frauen Rache geübt?

Die Story ist wirklich spannend und vielschichtig, die Familiengeheimnisse dunkel und tief greifend. Der Schreibstil ist insgesamt gut und flüssig, nur manchmal liest es sich wie eine Aneinanderreihung von Fakten und wirkt deswegen etwas distanziert. Trotzdem ein sehr lesenwerter psychologisch tiefgründiger Krimiroman aus deutscher Feder.

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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011 ***** sehr gut
In weißer Stille
Das ist der 2. Autor der Autorin mit Kommissar Dühnfort. Dass es ein 2 Teil ist merkt man nicht, man kann dieses BUch auch lesen, ohne dass man den Vorgänger kennt. Es wird sich nur in ganz wenigen Textstellen auf den 1. FAll berufen.

Der Roman ist sorgfältig recherchiert und stimmig aufgebaut. Leider ein klein bisschen verworren mit den vielen Familienmitgliedern, aber wenn man dran bleibt versteht man bald, wer mit wem und warum.

Die Autorin hält die Spannung hoch und lässt die Personen mit all ihren Schwächen lebendig werden.

Fazit: ich möchte den 1. Band nun auch unbedingt lesen

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Bewertung von Kerry aus Berlin am 10.07.2011 ***** ausgezeichnet
In seinem Ferienhaus wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert, ebenfalls Kinderarzt und sein Nachfolgern, tot aufgefunden. Er wurde an die Heizung gefesselt und ist verdurstet.

Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen in diesem Fall, in dem niemand ein Motiv für die Ermordung des alten Mannes zu haben scheint. War es Raubmord? Die Kreditkarte, das Bargeld und eine teure Uhr des Opfers ist verschwunden. Doch warum dieser qualvolle, langesame Tod, der doch eher auf Rache schließen lässt?

Bei seinen Ermittlungen stößt Dühnfort jedoch auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit des alten Mannes. Er liebte es, Frauen zu unterwerfen. Als Erinnerung daran machte er Fotos, die er in einem Album sammelte. Hat eine der Frauen sich gerächt?

Doch auch Bertram, der zweite Sohn des Opfers, hätte ein Motiv gehabt. Er hat Schulden und sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Hat er seinen Vater ermordet, um an seinen Erbteil zu kommen?

Nur wenige Tage später jedoch wird Bertram tot aufgefunden. Wie es aussieht, beging er Selbstmord. Bei ihm wir eine Kopie des Testamentes seines Vaters gefunden. Dieser hat kurz vor seinem Tod seinen letzten Willen geändert, Bertram hätte so gut wie nichts geerbt, aber alles verloren, woran ihm lag. Hat er sich selbst gerichtet, weil er keinen Ausweg sah oder steckt mehr dahinter, wie Dühnfort zu glauben meint?


Der 2. Band um den Kommissar Konstantin Dühnfort und ich muss sagen, er steht dem ersten in nichts nach. Packend, fesselnd, ach was sag ich - Suchtpotential. Eine wunderbare Geschichte und von der Autorin einfach erstklassig umgesetzt. Ich mag es, dass sie den Leser in die Köpfe der Figuren blicken lässt, um ihren Gedanken zu folgen.

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Bewertung von Nefret am 30.06.2011 ***** sehr gut
Ein pensionierter Arzt wird ermordet in seinem Sommerhaus gefunden. Er wurde an eine Heizung angekettet zurückgelassen und verdurstete. Bei der Suche nach dem Mörder stösst die Polizei auf düstere Familiengeheimnisse.

"In weißer Stille" ist der zweite Krimi um Kommissar Konstantin Dühnfort und der erste Roman von Inge Löhnig, den ich gelesen habe. Die Reihe spielt in München und Umgebung.

Auch wenn der Kreis der Verdächtigen schnell eingeengt werden kann, ist der Kriminalfall dennoch spannend und interessant. Denn die Hintergründe für den Mord und die Tragödien, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben, sind nachvollziehbar erzählt.

Konstantin Dühnfort ist eine sympathische Figur, deren Privatleben gerne weiterverfolgen werde.

Ich werde auf jeden Fall weitere Krimis von Inge Löhnig lesen.

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Bewertung von sabatayn76 am 22.05.2011 ***** ausgezeichnet
'Ein weißer Fleck auf der Landkarte'

Inhalt:
Die Leiche eines alten Mannes wird gefunden - gefesselt an einen Heizkörper. Wer steckt hinter diesem Verbrechen? Welche Rolle spielt die Familie des Toten? Wieso musste der alte Mann so grausam und qualvoll sterben? In welchem Zusammenhang steht die Geschichte des Jungen im Keller, die im Prolog erzählt wird?

Mein Eindruck:
Das Buch beginnt befremdend - der Prolog ist düster und unheimlich, man kann sich den Ort des Geschehens und die Gefühlslage des Jungen sehr gut vorstellen und mitbangen. Auch der weitere Verlauf des Buches liest sich flüssig und ist spannend. Wie bereits in 'Der Sünde Sold' sind die Protagonisten überzeugend charakterisiert und die handelnden Personen, die Ereignisse und die geschilderten zwischenmenschlichen Probleme glaubwürdig und lebensnah beschrieben. Vor allem die letzten 80 Seiten sind unglaublich spannend und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will.

Mein Resümee:
Rundum gelungen - eine komplexe und fesselnde Geschichte. Meiner Meinung nach noch besser als der erste Roman der Autorin, der mir schon sehr gut gefallen hat.

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Bewertung von Nijura am 12.05.2011 ***** ausgezeichnet
Trügerische Familienidylle

Dies ist der zweite Kriminalroman mit Kommissar Konstantin Dühnfort.
Auch wenn man Teil 1 nicht kennt, lässt sich das Buch gut lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist.

Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird qualvoll verdurstet an eine Heizung seines Wochenendhauses am Starnberger See aufgefunden.
Kommissar Dühnfort begibt sich auf Spurensuche und entdeckt, dass die anfängliche Familienidylle trügt, alle drei Kinder hatten ausreichende Motive für einen Mord...

Auch der zweite Kriminalroman von Inge Löhnig ist stimmig geschrieben. Man ahnt zwar recht bald, wer der Mörder sein könnte, aber das Motiv überrascht einen dann doch. Die Autorin geht auf die Gefühle der Protagonisten sehr gut ein, man kann sich gut in die Personen hineinversetzen.
Gekonnt verbindet Inge Löhnig alle Handlungstränge zu einem plausiblen Schluß.

Ich freue mich schon auf Teil 3 der Reihe :)

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011 ***** gut
Nachdem Teil 1 mich dermaßen gepackt hatte, stand es außer Frage, dass ich Teil 2 unbedingt lesen mußte! Ich brannte förmlich darauf zu erfahren, wie die Liebesgeschichte zwischen Agnes und Kommissar Konstantin Dühnfort weiter ging, und wurde nicht enttäuscht: Sie ging weiter. Auch mußte ich unbedingt erfahren, ob das sympathische Team um den netten, etwas lebensenttäuschten Polizisten in einem neuen Fall auch so schnell und kompetent ermitteln konnte: Ja, sie konnten das Rätsel lösen. Auch interessierte es mich, ob die Autorin Inge Löhnig die anderen handelnden Personen wieder so lebensnah schildern konnte, dass man beinahe denken konnte, es wäre in der Nachbarschaft geschehen: Es funktionierte wieder.

Kommissar Wallander, ich meine natürlich Dühnfort - auch wenn er in Aussehen und den Lebensumständen seinem schwedischen Kollegen sehr gleicht - hat einen neuen Fall. Ein pensionierter Kinderarzt wird tot von seinem Sohn und Nachfolger in seinem Wochenendhaus gefunden. Die Ermittlungen beginnen. Allerdings ist diesmal viel kriminalistisches Fingerspitzengefühl gefordert, da der eigentlich simple Raubmord sich zu einer Familientragödie entwickelt, deren wahren Ausmaße sehr weite Kreise zieht. Vielleicht zu weite Kreise, da der Fall sich in die Länge zieht und die anfängliche Spannung schnell verpufft. Inge Löhnig schreibt in ihrem gewohnt flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen läst. Trotzdem scheint sie bei diesem Krimi irgendwie ein Formtief gehabt zu haben, denn er konnte mich, trotz guter Ausarbeitung der Hintergründe und Charaktere nicht überzeugen. Nachhaltig in Erinnerung ist mir nur ein Mountenbike geblieben und die simple Wahrheit, dass man seinen Mitmenschen nur vor den Kopf gucken kann.

Mein Fazit: Ein gutes Buch. Nicht mehr, nicht weniger. Trotzdem hoffe ich auf eine Fortsetzung, auch wenn dies unwarscheinlich ist in dieser Besetzung.

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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 21.01.2011 ***** sehr gut
Mit "In weisser Stille" liegt nunmehr der Nachfolgeroman von Inge Löhnigs Erstling "Der Sünde Sold" vor.
Wieder ermittelt das Team um Hauptkommissar Konstantin Dühnfort.
Zunächst steht der Mord an Wolfram Heckeroth, einem gutsituierten Kinderarzt im Ruhestand, im Vordergrund.
Heckeroth wurde in seiner Hütte am Starnberger See, an einen Heizkörper gefesselt, seinem Schicksal überlassen und ist elendig verdurstet.
Er hinterlässt drei erwachsene Kinder, wobei einer der Söhne sich bald als Hauptverdächtiger erweist.
Bei Dühnforts Ermittlungen zeigt sich, dass der Tote nur der Öffentlichkeit seine liebenswürdige Seite offenbart hat. Es tun sich erschreckende Abgründe auf, nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht, die sich bis weit in die Vergangenheit erstreckt.

Detailgetreue Beschreibungen der Protagonisten und deren Lebensumstände lassen den Leser schnell mittendrin im Geschehen sein.
Inge Löhnig schreibt sehr flüssig, die Geschichte fesselt von Anfang an. Dies liegt sicherlich auch daran, dass dem Leser vor Augen geführt wird, dass auch der nette Doktor von nebenan ein Doppelleben führen kann...
Die Autorin leitet uns auf verschiedene Spuren und lässt uns dann langsam die Wahrheit erkennen.
Die Spannung reißt dabei zu keinem Zeitpunkt ab.
Nebenbei erhalten wir Einblicke in die Beziehung zwischen Konstantin und Agnes, welche sich als komplizierter erweist als von manchem Leser gewünscht.

Fazit: Ich habe den Roman regelrecht verschlungen! Da der Schluss gewissermassen offen bleibt, erwarte ich mit Spannung Teil 3!

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In weißer Stille / Kommissar Dühnforts zweiter Fall

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  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 443 S.
  • Seitenzahl: 448
  • Ullstein Taschenbuch Nr.26865
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 122mm x 35mm
  • Gewicht: 358g
  • ISBN-13: 9783548268651
  • ISBN-10: 354826865X
  • Best.Nr.: 26381770

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Ein stürmischer Oktoberabend: In seinem Wochenendhaus am Starnberger See wird ein pensionierter Kinderarzt tot aufgefunden. An eine Heizung gefesselt, ist er langsam verdurstet - ein qualvoller Tod. War es Rache oder doch nur ein Raubmord? Kommissar Konstantin Dühnfort enthüllt nach und nach den dunklen Charakter des Toten und stößt auf ein Drama, das seine längst erwachsenen Kinder bis heute verfolgt.

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Bewertung von Ritja aus Deutschland am 05.11.2011
*****
ausgezeichnet
Es gibt Bücher, die lassen den Leser nicht mehr los. Man will wissen wie es weitergeht und warum bestimmte Dinge geschehen, auch wenn es immer tragischer wird. So ein Buch ist "In weißer Stille". Wer den ersten Band gelesen hat, wird sich schnell wieder zurecht finden. Diesmal muss Kommissar Dühnfort den Mord oder Unfall an einem alten Mann aufklären. Dieser Mann scheint verdurstet zu sein, denn er war an einer warmen Heizung mit einem Gürtel gefesselt und mehrere Tage allein gelassen worden. Dühnfort sieht den Täter in der Familie. Gespräche und Vermutungen engen den Kreis der Verdächtigen ein und dann geschieht ein weiteres Unglück.
Die scheinbar glückliche und intakte Familie bricht immer mehr auseinander und vertuschte Seiten/Dinge kommen wieder an die Oberfläche. Jahrelang gehütete Geheimnisse werden aufgedeckt und bald ist nichts mehr wie es war.
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Bewertung von maxibiene aus Erfurt am 31.10.2011
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„Rund um Island herrschte das seltsame Wetter, das die Seeleute die weiße Stille nennen, denn es rührte sich nichts in der Luft, als seien alle Winde erschöpft, erstorben.“

Dies war vermutlich der letzte Satz, den die an Krebs verstorbene Mutter, Elli Heckeroth, aus dem Buch „Islandforscher“ von Pierre Loti gelesen hat. Nur 4 Wochen später wird der 72 jährige Vater der Geschwister Albert, Bertram und Caroline, ermordet in seinem Wochenendhaus am Starnberger See, gefunden. Festgebunden an einer Heizung, noch dazu mit seinem eigenen Gürtel, hatte er einige Tage um sein Leben gekämpft, bis er schließlich jämmerlich verdurstet ist.

Wolfram Heckeroth war ein vermögender und pensionierter Kinderarzt und überall beliebt. Zumindest schien dies nach Außen hin so zu sein, denn er galt als guter Ehemann und guter Vater. Doch als Kommissar Konstantin Dühnfort und seine Kollegin Gina Angelucci die Ermittlungen aufnehmen und in der Wohnung des ehemaligen Kinderarztes auf mysteriöse Fotos stoßen, beginnt die Fassade zu bröckeln. Heckeroth schien seine Frau permanent betrogen zu haben, hat sogar ein Fotoalbum über all die Jahre hin angelegt um dort seine Geliebten zu verewigen. Die Frauen, die sich auf diesen Fotos in eindeutigen Posen zeigen, waren teilweise festgebunden. Ein Indiz, das das Ermittlerteam zunächst nachgeht und damit jede Menge Staub aufwirbelt. Doch das familiäre Umfeld bleibt davon nicht unverschont. Immer mehr deutet darauf hin, dass auch der jüngere Bruder Bertram, der mit seinem Architekturbüro in Insolvenz geraten ist und hohe Steuerschulden hat, in den Mord verwickelt ist, als letztendlich, ein nach Selbstmord aussehender Todesfall, die Ermittler erneut auf den Plan ruft.

Inge Löhnig hat mit ihrem 2. Kriminalfall ein wahres Meisterwerk präsentiert. Über 440 Seiten Spannung, die nicht einmal abebbte. Sie hat es tatsächlich geschafft, den Spannungsbogen über die ganze Story hinweg auf hohem Niveau zu halten. Ihr Schreibstil ist einfach, aber brillant und flüssig, so dass man das Buch wirklich nicht aus der Hand legen kann. Die kleinen Abschnitte und die ständigen Wechsel der Handlungen lassen den Leser tief in das Geschehen eintauchen und mitfiebern.

Die Figuren und Charaktere hat die Autorin sehr anschaulich, aber nicht übertrieben dargestellt, sodass man schnell die entsprechenden Sympathien für den Einen oder Anderen entwickeln kann. So hat sie beispielsweise das Privatleben der Ermittler in dieser Folge mehr beleuchtet und ist tiefer auf ihre Alltagsprobleme und Sorgen eingegangen als im Vorgängerbuch.

Ein bisschen frustrierend fand ich das offene Ende der Geschichte, das den Leser dann auch mit offenen Fragen zurück lässt. Aber zum Glück gibt es ja schon den 3. Band der Serie, sodass die Auflösung wahrscheinlich dem Buch „So unselig schön“ zu entnehmen ist.

Faszinierend fand ich auch den von der Autorin gewählten Buchtitel. Zunächst dachte ich, der Titel habe etwas mit einem Arztkittel und dem stillen Tod des Protagonisten zu tun, bis ich schließlich auf die Textpassage auf Seite 112 (siehe oben) gestoßen bin. In diesem Zusammenhang möchte ich auch erwähnen, dass mir die einfachen und schlichten Cover, wie bei diesem Buch, am besten gefallen.

Fazit: Das Buch erhält von mir eine klare Kaufempfehlung. Auch wer den 1. Band „Der Sünde Sold“ nicht gelesen hat, kann bedenkenlos in den 2.Teil der Serie um Kommissar Dühnfort einsteigen.
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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 08.10.2011
*****
ausgezeichnet
Ein wirklich spannender deutscher Krimi mit viel psychologischen Hintergrund.

Im Prolog trifft ein Junge wohl eine wohlüberlegte aber langwierige Entscheidung, nachdem er offensichtlich Stunden oder gar tagelang im Keller eingesperrt war. Eine zeitliche Einordnung in die nachgestellte Geschichte gibt es nicht.

Ein angesehener Kinderarzt, im Ruhestand wird ermordet in seiner Waldhütte aufgefunden, mit Gürteln an die Heizung gefesselt. So ist vermutlich über mehrere tage dehydriert und verdurstet. Der Arzt hat ein Bilderbuchleben geführt mit eigener Praxis, zwei Söhnen und einer Tochter. Einer der Söhne hat die Praxis übernommen, der andere ist das schwarze Schaf. Und gerät prompt unter Mordverdacht, weil er Steuerschulden hatte und dringend auf das Erbe angewiesen war. Er begeht scheinbar Selbstmord.
Doch der alte Arzt hatte noch eine andere dunkle Seite. Offensichtlich hat er über Jahrzehnte junge Frauen bei erniedrigenden Fesselspielen (mit Gürteln) fotografiert und ein Album der Trophäen angelegt. Hat vielleicht eine der Frauen Rache geübt?

Die Story ist wirklich spannend und vielschichtig, die Familiengeheimnisse dunkel und tief greifend. Der Schreibstil ist insgesamt gut und flüssig, nur manchmal liest es sich wie eine Aneinanderreihung von Fakten und wirkt deswegen etwas distanziert. Trotzdem ein sehr lesenwerter psychologisch tiefgründiger Krimiroman aus deutscher Feder.
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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011
*****
sehr gut
In weißer Stille
Das ist der 2. Autor der Autorin mit Kommissar Dühnfort. Dass es ein 2 Teil ist merkt man nicht, man kann dieses BUch auch lesen, ohne dass man den Vorgänger kennt. Es wird sich nur in ganz wenigen Textstellen auf den 1. FAll berufen.

Der Roman ist sorgfältig recherchiert und stimmig aufgebaut. Leider ein klein bisschen verworren mit den vielen Familienmitgliedern, aber wenn man dran bleibt versteht man bald, wer mit wem und warum.

Die Autorin hält die Spannung hoch und lässt die Personen mit all ihren Schwächen lebendig werden.

Fazit: ich möchte den 1. Band nun auch unbedingt lesen
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Bewertung von Kerry aus Berlin am 10.07.2011
*****
ausgezeichnet
In seinem Ferienhaus wird der pensionierte Kinderarzt Dr. Wolfram Heckeroth von seinem Sohn Albert, ebenfalls Kinderarzt und sein Nachfolgern, tot aufgefunden. Er wurde an die Heizung gefesselt und ist verdurstet.

Konstantin Dühnfort übernimmt die Ermittlungen in diesem Fall, in dem niemand ein Motiv für die Ermordung des alten Mannes zu haben scheint. War es Raubmord? Die Kreditkarte, das Bargeld und eine teure Uhr des Opfers ist verschwunden. Doch warum dieser qualvolle, langesame Tod, der doch eher auf Rache schließen lässt?

Bei seinen Ermittlungen stößt Dühnfort jedoch auf ein Geheimnis aus der Vergangenheit des alten Mannes. Er liebte es, Frauen zu unterwerfen. Als Erinnerung daran machte er Fotos, die er in einem Album sammelte. Hat eine der Frauen sich gerächt?

Doch auch Bertram, der zweite Sohn des Opfers, hätte ein Motiv gehabt. Er hat Schulden und sein Haus steht kurz vor der Zwangsversteigerung. Hat er seinen Vater ermordet, um an seinen Erbteil zu kommen?

Nur wenige Tage später jedoch wird Bertram tot aufgefunden. Wie es aussieht, beging er Selbstmord. Bei ihm wir eine Kopie des Testamentes seines Vaters gefunden. Dieser hat kurz vor seinem Tod seinen letzten Willen geändert, Bertram hätte so gut wie nichts geerbt, aber alles verloren, woran ihm lag. Hat er sich selbst gerichtet, weil er keinen Ausweg sah oder steckt mehr dahinter, wie Dühnfort zu glauben meint?


Der 2. Band um den Kommissar Konstantin Dühnfort und ich muss sagen, er steht dem ersten in nichts nach. Packend, fesselnd, ach was sag ich - Suchtpotential. Eine wunderbare Geschichte und von der Autorin einfach erstklassig umgesetzt. Ich mag es, dass sie den Leser in die Köpfe der Figuren blicken lässt, um ihren Gedanken zu folgen.
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Bewertung von Nefret am 30.06.2011
*****
sehr gut
Ein pensionierter Arzt wird ermordet in seinem Sommerhaus gefunden. Er wurde an eine Heizung angekettet zurückgelassen und verdurstete. Bei der Suche nach dem Mörder stösst die Polizei auf düstere Familiengeheimnisse.

"In weißer Stille" ist der zweite Krimi um Kommissar Konstantin Dühnfort und der erste Roman von Inge Löhnig, den ich gelesen habe. Die Reihe spielt in München und Umgebung.

Auch wenn der Kreis der Verdächtigen schnell eingeengt werden kann, ist der Kriminalfall dennoch spannend und interessant. Denn die Hintergründe für den Mord und die Tragödien, die sich in der Vergangenheit abgespielt haben, sind nachvollziehbar erzählt.

Konstantin Dühnfort ist eine sympathische Figur, deren Privatleben gerne weiterverfolgen werde.

Ich werde auf jeden Fall weitere Krimis von Inge Löhnig lesen.
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Bewertung von sabatayn76 am 22.05.2011
*****
ausgezeichnet
'Ein weißer Fleck auf der Landkarte'

Inhalt:
Die Leiche eines alten Mannes wird gefunden - gefesselt an einen Heizkörper. Wer steckt hinter diesem Verbrechen? Welche Rolle spielt die Familie des Toten? Wieso musste der alte Mann so grausam und qualvoll sterben? In welchem Zusammenhang steht die Geschichte des Jungen im Keller, die im Prolog erzählt wird?

Mein Eindruck:
Das Buch beginnt befremdend - der Prolog ist düster und unheimlich, man kann sich den Ort des Geschehens und die Gefühlslage des Jungen sehr gut vorstellen und mitbangen. Auch der weitere Verlauf des Buches liest sich flüssig und ist spannend. Wie bereits in 'Der Sünde Sold' sind die Protagonisten überzeugend charakterisiert und die handelnden Personen, die Ereignisse und die geschilderten zwischenmenschlichen Probleme glaubwürdig und lebensnah beschrieben. Vor allem die letzten 80 Seiten sind unglaublich spannend und sorgen dafür, dass man das Buch kaum noch aus der Hand legen will.

Mein Resümee:
Rundum gelungen - eine komplexe und fesselnde Geschichte. Meiner Meinung nach noch besser als der erste Roman der Autorin, der mir schon sehr gut gefallen hat.
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Bewertung von Nijura am 12.05.2011
*****
ausgezeichnet
Trügerische Familienidylle

Dies ist der zweite Kriminalroman mit Kommissar Konstantin Dühnfort.
Auch wenn man Teil 1 nicht kennt, lässt sich das Buch gut lesen, da der Fall in sich abgeschlossen ist.

Der pensionierte Kinderarzt Wolfram Heckeroth wird qualvoll verdurstet an eine Heizung seines Wochenendhauses am Starnberger See aufgefunden.
Kommissar Dühnfort begibt sich auf Spurensuche und entdeckt, dass die anfängliche Familienidylle trügt, alle drei Kinder hatten ausreichende Motive für einen Mord...

Auch der zweite Kriminalroman von Inge Löhnig ist stimmig geschrieben. Man ahnt zwar recht bald, wer der Mörder sein könnte, aber das Motiv überrascht einen dann doch. Die Autorin geht auf die Gefühle der Protagonisten sehr gut ein, man kann sich gut in die Personen hineinversetzen.
Gekonnt verbindet Inge Löhnig alle Handlungstränge zu einem plausiblen Schluß.

Ich freue mich schon auf Teil 3 der Reihe :)
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011
*****
gut
Nachdem Teil 1 mich dermaßen gepackt hatte, stand es außer Frage, dass ich Teil 2 unbedingt lesen mußte! Ich brannte förmlich darauf zu erfahren, wie die Liebesgeschichte zwischen Agnes und Kommissar Konstantin Dühnfort weiter ging, und wurde nicht enttäuscht: Sie ging weiter. Auch mußte ich unbedingt erfahren, ob das sympathische Team um den netten, etwas lebensenttäuschten Polizisten in einem neuen Fall auch so schnell und kompetent ermitteln konnte: Ja, sie konnten das Rätsel lösen. Auch interessierte es mich, ob die Autorin Inge Löhnig die anderen handelnden Personen wieder so lebensnah schildern konnte, dass man beinahe denken konnte, es wäre in der Nachbarschaft geschehen: Es funktionierte wieder.

Kommissar Wallander, ich meine natürlich Dühnfort - auch wenn er in Aussehen und den Lebensumständen seinem schwedischen Kollegen sehr gleicht - hat einen neuen Fall. Ein pensionierter Kinderarzt wird tot von seinem Sohn und Nachfolger in seinem Wochenendhaus gefunden. Die Ermittlungen beginnen. Allerdings ist diesmal viel kriminalistisches Fingerspitzengefühl gefordert, da der eigentlich simple Raubmord sich zu einer Familientragödie entwickelt, deren wahren Ausmaße sehr weite Kreise zieht. Vielleicht zu weite Kreise, da der Fall sich in die Länge zieht und die anfängliche Spannung schnell verpufft. Inge Löhnig schreibt in ihrem gewohnt flüssigen Schreibstil, der sich sehr gut lesen läst. Trotzdem scheint sie bei diesem Krimi irgendwie ein Formtief gehabt zu haben, denn er konnte mich, trotz guter Ausarbeitung der Hintergründe und Charaktere nicht überzeugen. Nachhaltig in Erinnerung ist mir nur ein Mountenbike geblieben und die simple Wahrheit, dass man seinen Mitmenschen nur vor den Kopf gucken kann.

Mein Fazit: Ein gutes Buch. Nicht mehr, nicht weniger. Trotzdem hoffe ich auf eine Fortsetzung, auch wenn dies unwarscheinlich ist in dieser Besetzung.
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Bewertung von Aenna (www.buecherspleen.blogspot.com) aus Niedersachsen am 21.01.2011
*****
sehr gut
Mit "In weisser Stille" liegt nunmehr der Nachfolgeroman von Inge Löhnigs Erstling "Der Sünde Sold" vor.
Wieder ermittelt das Team um Hauptkommissar Konstantin Dühnfort.
Zunächst steht der Mord an Wolfram Heckeroth, einem gutsituierten Kinderarzt im Ruhestand, im Vordergrund.
Heckeroth wurde in seiner Hütte am Starnberger See, an einen Heizkörper gefesselt, seinem Schicksal überlassen und ist elendig verdurstet.
Er hinterlässt drei erwachsene Kinder, wobei einer der Söhne sich bald als Hauptverdächtiger erweist.
Bei Dühnforts Ermittlungen zeigt sich, dass der Tote nur der Öffentlichkeit seine liebenswürdige Seite offenbart hat. Es tun sich erschreckende Abgründe auf, nach und nach kommt die Wahrheit ans Licht, die sich bis weit in die Vergangenheit erstreckt.

Detailgetreue Beschreibungen der Protagonisten und deren Lebensumstände lassen den Leser schnell mittendrin im Geschehen sein.
Inge Löhnig schreibt sehr flüssig, die Geschichte fesselt von Anfang an. Dies liegt sicherlich auch daran, dass dem Leser vor Augen geführt wird, dass auch der nette Doktor von nebenan ein Doppelleben führen kann...
Die Autorin leitet uns auf verschiedene Spuren und lässt uns dann langsam die Wahrheit erkennen.
Die Spannung reißt dabei zu keinem Zeitpunkt ab.
Nebenbei erhalten wir Einblicke in die Beziehung zwischen Konstantin und Agnes, welche sich als komplizierter erweist als von manchem Leser gewünscht.

Fazit: Ich habe den Roman regelrecht verschlungen! Da der Schluss gewissermassen offen bleibt, erwarte ich mit Spannung Teil 3!
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Rezensionen und Kritik

»Für mich bislang das beste Krimi-Debüt des Jahres.« Sebastian Fitzek zu Der Sünde Sold »Mehr davon! « Freundin, 27.01.2010

Rezensionen und Kritik

»Für mich bislang das beste Krimi-Debüt des Jahres.« Sebastian Fitzek zu Der Sünde Sold »Mehr davon! « Freundin, 27.01.2010

Autorenporträt zu "Inge Löhnig"

Inge Löhnig hat Grafik-Design studiert. Nach einer Karriere als Art- Directorin in verschiedenen Werbeagen-turen hat sie sich mit einem Designstudio selbstständig gemacht. Inge Löhnig wohnt mit ihrer Familie in der Nähe von München.

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