Quelle: Wikipedia. Seiten: 66. Kapitel: Honig, Pollen,
Bienenkönigin, Bienenwachs, Imker, Gewöhnliche Robinie,
Tanzsprache, Propolis, Bienenrecht, Bienenwabe, Honigbienen,
Schwarmtrieb, Bienenzüchtungskunde, Insektengiftallergie, Gelée
Royale, Bienenhaus, Samthaarige Stinkesche, Arbeiterin, Drohn,
Afterweisel, Insektenstich, Wandern, Bienengift, Honigtau,
Hochzeitsflug, Brutablegerbildung, Bienentrachtpflanze,
Belegstelle, Bienenzaun, Melissopalynologie, Apimondia, Nektar,
Honigverordnung, Gemülldiagnose, Drohnensammelplatz, Bienenabstand,
Honigöl, Bienenwagen, Weiselzelle, Mittelwand, Reinigungsflug,
Bieneninspektor, Honigraum, Bienenbrot, Zuckerwert, Hungerschwarm,
Flugling, Bienentee. Auszug: Honig ist ein von Honigbienen zur
eigenen Nahrungsvorsorge ausa) dem Nektar von Blüten oderb) den
zuckerhaltigen Ausscheidungsprodukt verschiedener Insekten, dem
sog. "Honigtau"erzeugtes Lebensmittel. Seine
Qualitätsmindestanforderungen regelt in Deutschland die
Honigverordnung. Honig besteht aus etwa 200 verschiedenen
Inhaltsstoffen. Die Zusammensetzung kann je nach Honigsorte sehr
unterschiedlich sein. Die mengenmäßig wichtigsten Inhaltsstoffe
sind Fruchtzucker (27 bis 44 %), Traubenzucker (22 bis 41 %) und
Wasser (ca. 18 %). Weitere typische Inhaltsstoffe sind andere
Zuckerarten, Pollen, Mineralstoffe, Proteine, Enzyme, Aminosäuren,
Vitamine, Farb- und Aromastoffe. Honig kann flüssig oder auch fest
(kristallisiert) sein. Das hängt hauptsächlich von dem Verhältnis
der beiden Einfachzucker Frucht- und Traubenzucker zueinander ab,
aber auch davon, wie der Honig weiterverarbeitet und gelagert wird.
Honig wird seit der Steinzeit von Menschen genutzt und war lange
Zeit das einzige Süßungsmittel. Infolge der Entwicklung von
Verfahren zur Herstellung von Haushaltszucker (reine Saccharose)
aus Zuckerrüben und Zuckerrohr ist Honig in dieser Hinsicht
weitgehend verdrängt worden. Vor allem spielt er in der modernen,
weiterverarbeitenden Nahrungsmittelindustrie fast keine Rolle.
Trotzdem wird Honig als Nahrungsmittel, zum Beispiel als süßer
Brotaufstrich, oder als Alternative zum industriell hergestellten
Haushaltszucker weiterhin geschätzt. Der Pro-Kopf-Jahresverbrauch
liegt in Deutschland bei etwa 1,4 kg. Im Jahr 2002 betrug die
Honigproduktion der Welt 1.268.000 Tonnen. Haupterzeuger waren
Asien (459.000 t), Europa (301.000 t), die Staaten Mittel- und
Nordamerikas (210.000 t) und Südamerika (124.000 t). Honig Honig
aus dem Direktverkauf Das deutsche Wort Honig stammt von einem
alten indogermanischen Begriff ab, der ihn der Farbe nach als den
Goldfarbenen bezeichnet. Im Althochdeutschen hieß er honag nebst
Varianten. In den germanischen Sprachen gibt es verwandte Namen, z
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