Im Licht des Vergessens - Roberts, Nora

Nora Roberts 

Im Licht des Vergessens

Roman

Aus d. Amerikan. v. Christiane Burkhardt
Gebundenes Buch
 
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Im Licht des Vergessens

"Die Königin des Liebesromans" -- Süddeutsche Zeitung

"Kaum jemand weiss besser als Nora Roberts, welche Ingredienzien ein romantischer Liebesthriller braucht." -- Hamburger Abendblatt


Produktinformation

  • Verlag: Diana
  • 2008
  • Ausstattung/Bilder: 2008. 622 S.
  • Seitenzahl: 622
  • Deutsch
  • Abmessung: 22 cm
  • Gewicht: 833g
  • ISBN-13: 9783453290488
  • ISBN-10: 3453290488
  • Best.Nr.: 23332025
"Die Königin des Liebesromans" (Süddeutsche Zeitung)

"Die Königin des Liebesromans" Süddeutsche Zeitung

"Kaum jemand weiß besser als Nora Roberts, welche Ingredienzien ein romantischer Liebesthriller braucht." (Hamburger Abendblatt)

2. "Neben J. K. Rowling die derzeit erfolgreichste Autorin der Welt."

"Kaum jemand weiss besser als Nora Roberts, welche Ingredienzien ein romantischer Liebesthriller braucht."
Durch einen Blizzard entdeckte Nora Roberts ihre Leidenschaft fürs Schreiben: Tagelang fesselte 1979 ein eisiger Schneesturm sie in ihrer Heimat Maryland ans Haus. Um sich zu beschäftigen, schrieb sie ihren ersten Roman. Zum Glück - denn inzwischen zählt Nora Roberts zu den meistgelesenen Autorinnen der Welt. Mit derzeit ca. 280 Millionen verkauften Romane weltweit, 124 'New-York-Times'-Bestseller; monatlich ca. 2 Millionen Zugriffe auf ihre Homepage ist sie ein Phänomen.Unter dem Namen J. D. Robb veröffentlicht Nora Roberts seit Jahren ebenso erfolgreich Kriminalromane.

Leseprobe zu "Im Licht des Vergessens"

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Leseprobe zu "Im Licht des Vergessens" von Nora Roberts

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Leseprobe zu "Im Licht des Vergessens" von Nora Roberts

In den Tod zu springen war eine ziemlich bescheuerte Art, den St. Patricks Day zu begehen. Und wenn man an diesem freien Tag angerufen wurde, um jemanden davon abzuhalten, am St. Patricks Day in den Tod zu springen, konnte man sich das grüne Guinness und die Dudelsackmusik erst mal abschminken.

Phoebe bahnte sich mühsam ihren Weg durch die Einheimischen und Touristen, die zur Feier des Tages die Straßen und Gehsteige bevölkerten. Der Officer in Uniform wartete schon auf sie, wie vereinbart. Sein Blick huschte über ihr Gesicht und wanderte dann nach unten bis zur Dienstmarke, die sie an ihrer Hosentasche befestigt hatte. Sie trug eine dreiviertellange Baumwollhose, Sandalen und ein kleeblattgrünes T-Shirt unter der Leinenjacke. Nicht gerade das professionelle Outfit, auf das sie im Job normalerweise Wert legte, dachte Phoebe.

Aber egal, schließlich sollte sie jetzt eigentlich zusammen mit ihrer Familie auf der Terrasse ihres Hauses sitzen, Limonade trinken und sich die Parade ansehen. "Lieutenant MacNamara?"

"Richtig. Fahren wir los." Sie stieg ein, holte mit einer Hand ihr Handy heraus und schnallte sich mit der anderen an. "Captain, ich bin gleich da. Wie ist die Situation?"

Die Sirene heulte, während der Fahrer aufs Gas drückte. Phoebe holte ihren Block heraus und machte sich Notizen.

Joseph (Joe) Ryder, Selbstmordkandidat, bewaffnet. Siebenundzwanzig, weiß, verheiratet/geschieden. Barmann/entlassen.

Religionszugehörigkeit unbekannt. Keine Familienangehörigen vor Ort.

WARUM? Seine Frau hat ihn verlassen, die Sportsbar, in der er arbeitete, hat ihn rausgeworfen, Spielschulden.

Keine Vorstrafen, keine vorausgegangenen Selbstmordversuche.

Die Person ist abwechselnd weinerlich/aggressiv. Bisher sind noch keine Schüsse gefallen.

"Gut." Phoebe atmete hörbar aus. Schon bald würde sie Joe besser kennenlernen. "Wer redet mit ihm?"

"Er hat sein Handy dabei, da war aber nichts zu machen. Wir haben seinen Arbeitgeber geholt - seinen ehemaligen Arbeitgeber, der gleichzeitig sein Vermieter ist."

"Gut. In ungefähr fünf Minuten bin ich da." Sie sah kurz zum Fahrer hinüber, der zustimmend nickte. "Halte ihn mir so lange am Leben."

In Joe Ryders Wohnung im vierten Stock plagte Duncan Swift das Gewissen. Schweiß stand auf seiner Stirn. Jemand, den er kannte, mit dem er ein paar Biere gezischt und rumgewitzelt hatte, saß auf dem Dachvorsprung mit einer Waffe in der Hand. Verdammt.

Weil ich ihn rausgeworfen habe, dachte Duncan. Weil ich ihm nur einen Monat Zeit gegeben habe, die Wohnung zu räumen. Weil ich nicht aufgepasst habe.

Jetzt würde sich Joe vielleicht eine Kugel in den Kopf jagen oder sich vom Dach stürzen.

Nicht gerade die Art Volksbelustigung, auf die die Menschenmassen an St. Patricks Day gewartet hatten. Was sie allerdings auch nicht davon abhielt, zahlreich herbeizuströmen. Die Polizei hatte den Wohnblock abgesperrt, aber vom Fenster aus konnte Duncan sehen, wie sich die

Menschen gegen die Absperrungen drängten und nach oben sahen.

Er nahm das Handy. "Komm schon, Joe, wir finden bestimmt eine Lösung." Wie oft, fragte sich Duncan, würde er diesen Satz noch wiederholen müssen, den der Polizist in seinem Notizbuch einkringelte. "Lass die Waffe fallen und komm wieder rein."

"Du hast mich gefeuert, verdammt noch mal!"

"Ja, ja, ich weiß. Es tut mir leid, Joe. Ich war echt sauer." Du hast mich beklaut, dachte Duncan. Du hast mich bestohlen. Du hast sogar versucht, mir eine reinzuhauen. "Mir war nicht klar, wie sehr dich das alles mitnimmt, ich hatte ja auch keine Ahnung, was eigentlich mit dir los ist. Wenn du wieder reinkommst, finden wir schon eine Lösung."

"Du weißt doch, dass mich Lori verlassen hat."

"Ich ..." Nein, nicht >Ich<, fiel Duncan wieder ein. Ihn quälten unerträgliche Kopfschmerzen, trotzdem bemühte er sich, den Anweisungen, die ihm Captain McVee gegeben hatte, Folge zu leisten. "Du musst völlig durch den Wind sein deswegen."

Statt zu antworten, schluchzte Joe erneut los.

"Einfach weiterreden", murmelte Dave.

Duncan hörte sich Joes Gejammer an und versuchte die Sätze zu wiederholen, die man ihm beigebracht hatte.

Plötzlich kam diese Rothaarige ins Zimmer geschossen. Während sie mit dem Captain redete, schälte sie sich blitzschnell aus ihrer Sommerjacke und streifte sich eine kugelsichere Weste über.

Duncan verstand nicht, was die beiden sagten, und konnte seine Augen nicht von ihr lassen. Willensstark, dachte er sofort. Energisch und sexy.

Sie schüttelte den Kopf und sah Duncan an - ihre grünen Katzenaugen musterten ihn kühl und gründlich.

"Das geht nur von Angesicht zu Angesicht, Captain. Und das wusstest du auch, als du mich gerufen hast."

"Du kannst erst mal versuchen, ihn übers Handy zum Aufgeben zu überreden."

"Das wurde doch bereits versucht." Sie beobachtete den Mann, der beruhigend auf den heulenden Selbstmordkandidaten einredete. Der ehemalige Arbeitgeber und Vermieter, nahm sie an. Dafür war er aber noch ziemlich jung. Ein ziemlich gut aussehender Kerl, der sich schwer zusammenriss, nicht panisch zu werden.

"Er braucht ein Gegenüber, einen Ansprechpartner. Ist das der Arbeitgeber?"

"Duncan Swift, ihm gehört die Bar im Erdgeschoss. Er hat den Notruf gewählt, nachdem ihn unser Kandidat angerufen und gedroht hat, sich vom Dach zu stürzen. Swift hat sich seitdem nicht vom Einsatzort entfernt."

"Verstehe. Du leitest diesen Einsatz, aber ich bin die Verhandlerin. Ich muss da rauf. Mal sehen, wie der Selbstmordkandidat reagiert."

Sie ging zu Duncan hinüber und wies ihn an, ihr das Telefon zu geben.

"Joe? Hier spricht Phoebe. Ich gehöre zur Polizei. Wie geht es Ihnen da oben, Joe?"

"Wieso fragen Sie?"

"Ich will nur sicher sein, dass es Ihnen gut geht. Ist Ihnen nicht zu heiß, Joe? Die Sonne knallt heute ganz schön. Ich werde Duncan bitten, uns ein paar Flaschen kaltes Wasser zu holen. Ich würde sie Ihnen gerne bringen und mich mit Ihnen unterhalten."

"Ich bin bewaffnet!"

"Ich weiß. Wenn ich Ihnen was Kaltes zu trinken rausbringe, Joe, werden Sie mich dann erschießen?"

Kundenbewertungen zu "Im Licht des Vergessens" von "Nora Roberts"

4 Kundenbewertungen (Durchschnitt 4.8 von 5 Sterne bei 4 Bewertungen ***** ausgezeichnet)
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Bewertung von Kleeblatt aus Berlin am 25.06.2011 ***** ausgezeichnet
Phoebe MacNamara kann gut verhandeln, aus diesem Grund ist sie auch Expertin für Geiselnahmen, ausgebildet beim FBI, und wird gern bei Einsätzen hinzugerufen.
Dass sie eine Frau ist und auch noch eine Vorgesetzte, passt einigen nicht und es gibt Konflikte innerhalb der Polizei zwischen ihr und einem Kollegen, der sich für unfehlbar hält und nur Dank Beziehungen bei der Polizei ist. Er untergräbt ihre Autorität. Als sie eines Tages auf dem Revier überfallen und gedemütigt wird, liegt es nahe, es dem aufmüpfigen Kollegen zuzulasten.
Als dann auch noch im näheren Umfeld von Phoebe ein Mord geschieht, steht die Frage, wer hasst sie so, dass er alles und jeden zerstören will, der Phoebe wichtig ist.
Phoebe liebt ihre Familie - ihre Tochter, Mutter, ihren Bruder und eine Freundin. Bis auf den Bruder leben sie alle zusammen in dem Haus, welches Phoebe vererbt wurde und dass sie laut Testament einer Tante nicht verlassen können. Ihre Mutter ist traumatisiert seit einem früheren Erlebnis, als sie und ihre Kinder selber als Geisel gehalten wurden.
Großen Halt und Liebe findet Phoebe bei Duncan, den sie während eines Einsatzes als Verhandlerin kennengelernt hat.
Wird dieser Zusammenhalt durch einen Unbekannten zerstört werden und werden noch andere sterben?

Ein typischer Nora Roberts Roman. Eine tolle Story mit gleichbleibender Spannung und immer wieder neuen Gesichtspunkten. Meine Auflösung des Falls wechselte ständig hin und her und ich selber habe in einer völlig falschen Richtung den Täter vermutet.

Ein lesenswertes Buch voller Spannung bis zur letzten Seite, welches ich empfehlen kann und das für Nora Robert Fans ein absolutes Muss ist.

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Bewertung von Inge E. aus Beilngries am 29.04.2009 ***** sehr gut
Nora Roberts Roman "Im Licht des Vergessens" überzeugt nicht nur ihre Fans, denn schon nach den ersten Seiten die man liest, weiß man, dass man diese Lektüre zu Ende lesen will. Sehr empfehlenswert und ab Mai 2009 auch als Taschenbuch erhältlich.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 02.03.2009 ***** ausgezeichnet
Ein ganz tolles Buch. Man leidet mit der Hauptfigur und kann sich auch sonst mit ihr identifizieren. Sehr spannend geschrieben und auch die Romantik kommt nicht zu kurz.

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Bewertung von Blacky (blacky-book@live.de) am 02.03.2009 ***** ausgezeichnet
Ein ganz tolles Buch. Man leidet mit der Hauptfigur und man kann sich auch sonst mit ihr identifizieren. Sehr spannend geschrieben und dennoch kommt auch die Romantik nicht zu kurz.

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