Ich wollte nur frei sein - Kalkan, Hülya

Hülya Kalkan 

Ich wollte nur frei sein

Meine Flucht vor der Zwangsehe

Broschiertes Buch
 
3 Kundenbewertungen
***** sehr gut
versandkostenfrei
innerhalb Deutschlands
9 ebmiles sammeln
EUR 8,99
Sofort lieferbar
Alle Preise inkl. MwSt.
Bewerten Empfehlen Merken Auf Lieblingsliste


Ich wollte nur frei sein

Seitdem allein in Berlin innerhalb weniger Monate fünf Frauen von Verwandten getötet wurden, um angeblich die Ehre zu bewahren, rückt das Schicksal junger Deutsch-Türkinnen in den Blickpunkt. Hülya Kalkan wollte sich nicht mit der arrangierten Ehe in der Türkei abfinden. Sie wollte dort, wo sie aufgewachsen ist, mitten in Deutschland, ihr eigenes Leben leben. Mit Mut und Phantasie entkommt sie dem Gefängnis der Zwangsheirat. Doch die schwerste Prüfung steht ihr noch bevor: Kann sie ihre geliebte kleine Schwester Esme finden, die hinter den Mauern einer strengen Koranschule festgehalten wird? Im Frühjahr 2002 erfährt Hülya, daß jetzt auch ihre Schwester heiraten soll. Da nimmt sie allen Mut zusammen und fährt in die Türkei, um sie zu befreien. So wie Hülya und Esme Kalkan ergeht es jedes Jahr Hunderten, wenn nicht Tausenden junger Frauen in Deutschland, viele von ihnen noch keine 18 Jahre alt. In Deutschland aufgewachsen, werden sie gegen ihren Willen in die Heimat ihrer Eltern ausgeflogen und mit Männern verheiratet, die sie noch nie gesehen haben. Hülya wollte das nicht hinnehmen. Ihr Kampf ist ein Vorbild für viele. »Kalkan heißt aufstehen «, sagt sie. Und nimmt das wörtlich.


Produktinformation

  • Verlag: Ullstein Tb
  • 2006
  • Ausstattung/Bilder: 2006. 231 S., farb. Fotos auf Taf.
  • Seitenzahl: 240
  • Ullstein Taschenbuch Nr.36905
  • Deutsch
  • Abmessung: 181mm x 114mm x 27mm
  • Gewicht: 218g
  • ISBN-13: 9783548369051
  • ISBN-10: 3548369057
  • Best.Nr.: 20847929

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Cathrin Kahlweit bespricht vier Bücher, die sich mit den spezifischen Problemen der Kinder türkischer Migranten in Deutschland befassen. Hülya Kalkans Bericht siedelt sie zwischen "Lebensbeichte und Thriller" und somit im Grenzbereich zwischen Literatur und Sachbuch an. Die Autorin beschreibt darin, wie sie sich selbst einer erzwungenen Heirat entziehen konnte und später auch ihre Schwester durch eine dramatische Flucht vor diesem Schicksal bewahren konnte. Trotz der erfolgreichen Verhinderung der Zwangsverheiratung leiden die Schwestern dennoch unter "Angst, Traumata, Einsamkeit", weil sie Rache fürchten und unter dem Bruch mit der Familie leiden, resümiert die Rezensentin mitfühlend.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 10.04.2006

Armer türkischer Mann
Häusliche Gewalt und ein rigider Ehrenkodex - die übermächtige Tradition in vielen Familien diktiert auch das Verhalten der Söhne
Necla Kelek ist derzeit eine Persona non grata bei muslimischen Verbänden, ihnen gilt sie als Nestbeschmutzerin. Ebenso wenig populär ist die deutsche Soziologin türkischer Abstammung bei vielen Integrationsforschern, die ihr eine unwissenschaftliche Vorgehensweise und Populismus verworfen. Warum? Kelek hat vor zwei Jahren einen Bestseller verfasst, in dem sie das Schicksal türkischer Importbräute beschreibt, die - ohne Deutschkenntnisse und in ihren neuen Familien weitgehend entrechtet - am Rande der deutschen Gesellschaft leben. Politiker und Leser reagierten mit Schaudern auf diesen Einblick in eine Parallelgesellschaft; Fachleute konterten, die tatsächlichen Fallzahlen seien viel niedriger, als Kelek glauben mache.
Die Autorin ist von der massiven Kritik nicht unbeeindruckt geblieben, was man ihrem neuen Buch „Die verlorenen Söhne” anmerkt. Nicht ihre Thesen variiert sie - sie hält daran fest, dass das Rollenbild türkisch-muslimischer Männer sie zur Einhaltung eines starren Regelwerks …

Weiter lesen

"Mutiges Bekenntnis für Freiheit und Demokratie." IN, das Star-Magazin "Ein aufrüttelndes Buch!" Funk Uhr "Sie erzählt ihre Geschichte mit Humor und Klugheit. Und gibt dabei viele informative Einblicke in die muslimische Welt und auch in die Denkweise muslimischer Eltern." www.frauensolidarität.org
Hülya Kalkan wurde 1979 in der Nähe von Stuttgart geboren. Mit fünf musste sie das erste mal für ein paar Wochen, mit 13 dann für eineinhalb Jahre in die Türkei – in eine strenge Koranschule im Heimatdorf ihrer Mutter. Mit 17 soll sie in der Türkei verheiratet werden. Sie widersetzt sich, wird verstoßen und findet Zuflucht in einem Frauenhaus.

Kundenbewertungen zu "Ich wollte nur frei sein" von "Hülya Kalkan"

3 Kundenbewertungen (Durchschnitt 3.7 von 5 Sterne bei 3 Bewertungen ***** sehr gut)
***** ausgezeichnet
 
(2)
***** sehr gut
***** gut
***** weniger gut
***** schlecht
 
(1)
Schreiben Sie eine Kundenbewertung zu "Ich wollte nur frei sein" und Gewinnen Sie mit etwas Glück einen 15 EUR buecher.de-Gutschein

Bewertung von gabi aus ahlbeck am 13.10.2010 ***** ausgezeichnet
das buch ist ausgezeichnet.sehr spannend.habs in 2 tagen gelesen.

War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Dem Autor für die Bewertung danken
Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von manuela aus nrw am 30.01.2007 ***** ausgezeichnet
Ich hab das Buch gelesen und finde es super-klasse und dieses Leben und so wie es darin beschrieben wird gibt es wohl oder übel immer noch in der Türkei auch wenn die Dame die den 1sten Kommentar geschrieben hat dazu die Augen verschliesst, ich bin zwar keine Türkin aber war 10 jahre mit einem zusammen - davon 7 jahre verheiratet - und habe das leben in Anatolien daher hautnah miterlebt! Also wer das Gegenteil behauptet macht nur die Augen zu und will die Wahrheit nicht sehen und hören!
manuela / nrw

1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Bewertung von Gül aus NRW am 17.09.2006 ***** schlecht
Selten habe ich ein Buch gelesen, daß so sehr den "Möchtegern-Vorurteilen" gegenüber Moslems im 21. Jahrhundert gerecht werden möchte, indem es das eigene Land in ein dermaß schlechtes Licht stellt....!
Die Türkei des 21.Jh. entspricht auch in Anatolien nicht mehr diesen uralten Vorurteilen und das geht aus diesem Buch in keinster Weise vor!

1 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
War diese Bewertung für Sie hilfreich?
JA NEIN

Verstoß melden
Kommentieren Sie diese Bewertung

Sie kennen "Ich wollte nur frei sein" von Hülya Kalkan ?
Tipp: Stöbern Sie doch mal ein wenig durch ausgewählte aktuelle Bewertungen in unserem Shop

5 Marktplatz-Angebote für "Ich wollte nur frei sein" ab EUR 2,50

Zustand Preis Porto Zahlung Verkäufer Rating
wie neu 2,50 1,10 Banküberweisung antonta 100,0% ansehen
deutliche Gebrauchsspuren 3,00 1,10 Banküberweisung Krümel_77 100,0% ansehen
leichte Gebrauchsspuren 3,99 1,50 Banküberweisung Simka116 100,0% ansehen
wie neu 8,40 1,50 sofortueberweisung.de, Selbstabholung und Barzahlung, PayPal, Lastschrift, Banküberweisung Hausmanns Büchershop 98,4% ansehen
wie neu 25,95 0,00 PayPal Quickwork Consultants 100,0% ansehen
Mehr von