Im Januar 1945 wird Rainer Schepper als Siebzehnjähriger in die
deutsche Wehrmacht eingezogen zum Einsatz an der Ostfront. Hier
gelingt ihm die Flucht während der sowjetisch en Panzeroffensive,
immer mit der Angst im Nacken, als Deserteur standrechtlich
erschossen zu werden.
Er erzählt von seinem Weg zurück ins heimatliche Münsterland und
dem erneuten Marschbefehl. Der Junge begibt sich auf die Reise
voller Umwege. Auf keinen Fall das Ziel erreichen! , so seine feste
Absicht.
Es folgen die Verhaftung durch die SS, das Standgericht, das
Strafkommando und die erneute Desertion sowie der weite Fußmarsch
mit lebensgefährlichen Zwischenfällen.
Eindringlich beschreibt Rainer Schepper, welches Schicksal selbst
Jugendlichen im Zweiten Weltkrieg bestimmt war.
Rainer Schepper, Jahrgang 1927, ist Publizist, vielfacher Buchautor
und Rezitator. Er lebt und arbeitet in Münster/Westfalen.