Ich sitze hier im Abendlicht

Ich sitze hier im Abendlicht

Briefe

Gesamm. u. illustr. v. Jutta Bauer
Buch mit Leinen-Einband
 
Führen wir nicht mehr
Nicht lieferbar
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Ich sitze hier im Abendlicht

Schreibt mehr Briefe!!!
Was gibt es Schöneres, als einen Brief zu lesen! Briefe machen neugierig, amüsieren und sind zugleich wunderbare Zeugnisse ihrer Zeit. Sie erzählen Geschichten und berichten von kleinen und großen Ereignissen. Jutta Bauer, selbst eine große Briefeschreiberin und Briefezeichnerin, ist der Faszination des Briefelesens erlegen. Weit über 100 geschriebene und auf denkbar einfallsreiche Weise illustrierte Briefe aus mehreren Jahrhunderten, dazu kommen Postkarten, Faxe und E-Mails, hat sie in diesem Hausbuch versammelt: Familienbriefe und Kinderbriefe aus aller Welt, Reisebriefe aus fernen Ländern, Liebesbriefe über große Gefühle, Alltagsbriefe zu profanen und philosophischen Themen, aber auch fiktive Briefe wie der des kleinen Maulwurfs, der sich selber einen Brief schreibt, weil ihm ja sonst keiner schreibt.
Jutta Bauer hat ihre Sammlung mit brillanten Illustrationen versehen, die in unnachahmlicher Weise die vielen kleinen Geschichten kommentieren. So ist einHausbuch im besten Sinne entstanden - ein Hausbuch für die ganze Familie: zum Vorlesen, Selberlesen und Bestaunen!


Produktinformation

  • Verlag: Gerstenberg (Gebrüder
  • 2003
  • Ausstattung/Bilder: 2003. 168 S. m. zahlr. meist farb. Abb.
  • Seitenzahl: 168
  • Deutsch
  • Abmessung: 27, 5 cm
  • Gewicht: 823g
  • ISBN-13: 9783806750287
  • ISBN-10: 3806750289
  • Best.Nr.: 12042403
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 07.10.2003

Ich küsse dich millionenmal auf das Zärtlichste
Leidenschaft und Ratschläge, Zettel und lange Anreden, Liebes- und andere Erklärungen in einer üppigen Briefesammlung

Briefe zu sammeln von Geliebten und weniger Geliebten, Berühmten und weniger Berühmten - was für eine wunderbare Idee! Jutta Bauer hat sich damit mehr als ein Jahr befaßt. Eigentlich mag sie auch jetzt gar nicht damit aufhören. Schwer, eine Ordnung zu finden - zuweilen ist der Urzustand der Sammlung, ein liebenswürdiges Kuddelmuddel, vielleicht in einer Grabbelkiste aufbewahrt, erhalten: lustige Umschläge vom Kollegen-Freund Axel Scheffler, Briefe in Krakelschrift vom Sohn Jasper, "allerlei Geschichten" aus Rom von Johann Wolfgang Goethe an den jungen Fritz von Stein oder der erfundene Briefwechsel zwischen Elefant und Schnecke von Toon Tellegen.

Gerade das Zufällige hat einen besonderen Reiz. Jutta Bauer verstreut alles so locker und breit, daß jung und alt spielerisch finden können, was sie angeht: Belehrendes, Spaßiges, Anrührendes und sehr Ernstes. Jetzt, da immer weniger Briefe geschrieben werden, ist eine solche Sammlung vielleicht Zeugnis einer aussterbenden …

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Perlentaucher-Notiz zur ZEIT-Rezension

Reinhard Osteroth findet diesen Band mit ausgewählten Briefen von Autoren wie Goethe und Napoleon oder auch von Unbekannten aus der Gegenwart so richtig zum "Schmökern" geeignet. Denn die Auswahl durch die Herausgeberin und Illustratorin ist "einnehmend zwanglos und spontan", also nach rein subjektiven Maßstäben erfolgt, teilt der Rezensent mit, und das findet er im Großen und Ganzen auch gut so. Ihm gefällt die Mischung aus Illustrationen, Brieffaksimiles und kleinen Porträts der Briefeschreiber, die einen schönen Einblick in die Geschichte der "Briefkultur" gibt. Die "schönsten" und "schlimmsten" Briefe des ganzen Buches, so Osteroth sind Abschiedsbriefen von NS-Häftlingen. Nur von der Privatkorrespondenz der Autorin enthält der Band zuviel, kritisiert der Rezensent. Illustratoren schicken sich "halt laufend so herrliche Kleinigkeiten", meint Osterot, aber man will nicht unbedingt allzu viele davon lesen.

© Perlentaucher Medien GmbH
Jutta Bauer, geb. 1955 in Hamburg, studierte an der Hamburger Fachhochschule für Gestaltung, illustrierte zahlreiche Kinderbücher und ist aus der heutigen Kinderbuchlandschaft nicht mehr wegzudenken. 2009 erhält sie den Sonderpreis des Deutschen Jugendliteraturpreises, 2010 wird ihr der Hans Christian Andersen Preis verliehen.

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