Ich bin so Fry - Fry, Stephen

Stephen Fry 

Ich bin so Fry

Meine goldenen Jahre

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Ich bin so Fry

Dies ist die faszinierende, komische und geniale Geschichte von jenem Stephen Fry, den die Welt kennt - oder zu kennen meint. Er erzählt charmant und offenherzig, wie er begann, sich bemerkbar zu machen, wie er seine ersten vorsichtigen Schritte in der Welt des Fernsehens, des Journalismus, des Radios, des Theaters und des Films wagte.

Beschämende Anekdoten über Süßes, Bettgenossen und Champagner reihen sich an Geschichten über Geltungskonsum, den Broadway und sexuelle Enthaltsamkeit - oder auch nicht. Dank seinem unverkennbaren Witz und seiner sprachlichen Brillanz kann es sich dieses Buch erlauben, jene schmerzliche Kluft zu offenbaren, die zwischen öffentlichem Image und privatem Gefühl liegt.


Produktinformation

  • Verlag: Aufbau-Verlag
  • 2011
  • Ausstattung/Bilder: 2011. 540 S. 220 mm
  • Seitenzahl: 541
  • Deutsch
  • Abmessung: 220mm x 139mm x 43mm
  • Gewicht: 750g
  • ISBN-13: 9783351027339
  • ISBN-10: 3351027338
  • Best.Nr.: 33357774
Eine der besten Autobiographien, die ich je gelesen habe. J. K. Rowling<br />Er hat mehr Anhänger als der Dalai Lama (bei Twitter). Prince Charles nennt ihn einen mopsfidelen Mimen. Er lebt das Leben von zehn Universalgenies. Er ist das Flaggschiff des britischen Humors. Auch hierzulande warten seine zahlreichen Fans sehnsüchtig auf dieses Buch, das in England das Ereignis des Jahres war. Darin erzählt Stephen Fry von seinen prägenden Jahren zwischen College und Comedy: offen, witzig, brillant. Der schmerzhaft ehrliche Versuch, die Maske fortzureißen. Observer<br />Er mag es, seinen Enthusiasmus auf andere zu übertragen das liebe ich an ihm. Kenneth Branagh<br />Der wird niemals glücklich werden, wenn der immer so höflich ist. John Cleese

Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

Rezensentin Franziska Augstein möchte uns erst einmal die Unterschiede zwischen britischem und deutschem Humor auseinandersetzen, um dann doch zu dem Ergebnis zu kommen, dass weder vom einen noch vom anderen etwas in die Memoiren des britischen Schauspielers und Autors Stephen Fry eingegangen ist. Stattdessen gibt es Banalitäten und dumme Kalauer satt (der idiotische deutsche Titel, meint Augstein entnervt, weist schon darauf hin, und die Übersetzung tut auch nichts dagegen). Mitunter vergisst die Rezensentin sogar, wen sie hier vor sich hat, einen erwachsenen Menschen und souveränen Künstler, so dachte sie, derart backfischartig aalt sich der Autor in Selbstzweifeln und anderen Eitelkeiten und fischt beim Leser nach Komplimenten. Wir sehen Augstein vor uns, sich widerwillig schüttelnd angesichts dieser Riesenportion Larmoyanz und Egozentrik.

© Perlentaucher Medien GmbH

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 02.10.2011

Bücher Wie herrlich, wie höflich, dass Stephen Fry - Entschuldigen Sie bitte, es muss natürlich der Große Stephen Fry heißen - eine neue Autobiographie geschrieben hat: die Fortsetzung von "Columbus war ein Engländer", das waren die Jugendjahre des Schriftstellerschauspielerkomikers als Kreditkartenbetrüger, Schulschwänzer und Neunmalkluger. "Ich bin so fry" (Aufbau, 22,99 Euro) erzählt jetzt davon, wie es weiterging, wo er Hugh Laurie traf, warum er Pfeife raucht und Oscar zu Wilde sagen darf, und er erzählt das höflich und lustig und so englisch-umständlich: Gut, dass da noch mehr Leben folgt, über das Fry schreiben kann, aber falls das heißen sollte, dass er mit den Romanen abgeschlossen hat: schade.

tob

Alle Rechte vorbehalten. © F.A.Z. GmbH, Frankfurt am Main

Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 06.12.2011

Memoiren
einer Nervensäge
„Ich höre Sie schon schnarchen“: Der englische
Schauspieler Stephen Fry strapaziert den Leumund des
britischen Humors Von Franziska Augstein
Der britische Schauspieler und Autor Stephen Frey gilt als komisch. Außerdem ist er auf der Insel berühmt, weshalb sein Vorname auf dem Titelbild seines zweiten Memoirenbandes gar nicht erwähnt wird: „The Fry Chronicles“ genügt. Weil der deutsche Verlag sich zu Recht nicht darauf verlassen mochte, dass ein jeder hierzulande Frys Namen mit den großartigen Filmen „Ein Fisch namens Wanda“ und „Peter’s Friends“ verbindet, zeigt man Fry in einem lächerlichen Outfit auf einer goldenen Chaiselongue und hat das Buch „Ich bin so Fry“ genannt. Der Titel ist ein dummer Kalauer – aber in seiner Dämlichkeit passt er zum Buch.
A propos Kalauer: Das englische Verb „to fry“ heißt auf deutsch „braten“ oder „ausbacken“. Per sprachlicher Assoziation kommt man zum Backfisch. Mit letzterem hat der Autor einiges gemeinsam. Sein Buch liest sich nicht wie das Werk eines souveränen Künstlers, sondern wie die Bekenntnisse einer pubertierenden Mimose, die zwischen …

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Stephen Fry, Jahrgang 1957, unterrichtete an einer Universität, bevor er selbst eine besuchen durfte. In jungen Jahren wegen Kreditbetrugs im Gefängnis, verdiente er seine erste Million mit einem Theaterstück. Er hat unzählige Stücke geschrieben, in noch mehr mitgewirkt und ist aus den Filmen "Peter's Friends" und "Oscar Wilde" bekannt. Er ist ein Meister des britischen Humors.

Kundenbewertungen zu "Ich bin so Fry" von "Stephen Fry"

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Bewertung von Volker M. am 07.11.2011 ***** ausgezeichnet
Einfach brillant...

Dem Himmel sei Dank, dass aus dem Jungen noch etwas geworden ist. Als schwer erziehbarer Pennäler flog Stephen Fry nicht nur von jeder Schule, die das Pech hatte, seiner Anwesenheit teilhaftig zu werden, sondern verbrachte auch einige Monate im Jugendknast. Heilsame Monate, denn kaum in Freiheit wandelte sich der durchtriebene, boshafte, stehlende und notorisch lügende Halbstarke zum bewunderten Senkrechtstarter. Die Lebensgeschichte eines Hochbegabten. Eine ungeheuer spannende Lebensgeschichte, die einen wunderbaren Einblick in die Studentenwelt Cambridges zu Beginn der Achtzigerjahre erlaubt, eine eloquente Innenansicht, immer mit einer gehörigen Portion Selbstironie vorgetragen, äußerlich zwar bescheiden, aber doch mit berechtigt selbstbewusstem Stolz. Dieser Mann ist mit dem Gedächtnis eines Elefanten gesegnet, spielte parallel in drei Theatergruppen 10 Rollen in 6 Produktionen. Schrieb nebenbei selber Stücke, eroberte das schottische Fringe-Festival, ging auf internationale Tourneen und machte bald erste Fernseherfahrungen. Ein geradezu atemberaubendes Netzwerk zu den literarischen und schauspielenden Topstars seines Jahrgangs sorgte (und sorgt bis heute) glücklicherweise dafür, dass aus Stephen Fry kein bornierter Hochschullehrer sondern ein mediales Multitalent wurde. Was Fry an Erlebnissen auf eine Seite packt, das erreichen andere nicht in einem ganzen Leben. Und am Ende des Buches ist der Mann noch keine 25. Es ist übrigens Band zwei seiner noch im Werden begriffenen Autobiografie. "Meine goldenen Jahre" ist ein brillant geschriebener Parforceritt durch ein außergewöhnliches Leben, schillernd und mitreißend, mit einer fast autistischen Liebe für Details und Personen. Ich habe mich mehr als einmal gefragt, wie jemand nach 30 Jahren noch die Namen sämtlicher Darsteller, Regisseure, Bühnenbildner und Agenten im Kopf haben kann, denen er jemals begegnet ist. Ich könnte nicht einmal mehr alle meine Klassenkameraden mit Namen ansprechen. Vielleicht ist aber auch dieses Netzwerk das eigentliche Geheimnis von Frys Erfolg - neben seinem unglaublichen Fleiß, seiner fast schon beängstigenden Konzentrationsfähigkeit, seiner unerschöpflichen Kreativität, seinem ausgeprägt britischen Humor, seiner artistischen Sprachbeherrschung (er LIEBT das besondere Adjektiv...), seinen geschliffenen Umgangsformen, seiner... ach, es nutzt alles nichts. Das Buch muss man einfach lesen, eine kümmerliche Nacherzählung kann immer nur ein Abklatsch sein und billige Lobhudelei wäre Stephen Fry sicher ein Graus. Ganz sicher.

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