Ich bin kein Serienkiller - Wells, Dan

Dan Wells 

Ich bin kein Serienkiller

Thriller. Deutsche Erstausgabe

Aus d. Amerikan. v. Jürgen Langowski
Broschiertes Buch
 
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**** sehr gut
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Produktbeschreibung zu Ich bin kein Serienkiller

Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Aber du weißt es besser. Du versuchst es mit allen Mitteln zurückzuhalten. Verbietest dir selbst den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur - wann?

Produktinformation


  • Verlag: Piper
  • 2009
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 377 S.
  • Seitenzahl: 377
  • Serienkiller-Trilogie Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 138mm x 46mm
  • Gewicht: 558g
  • ISBN-13: 9783492701693
  • ISBN-10: 3492701698
  • Best.Nr.: 26251118
"Dan Wells ist mit seinem Debütroman ein Thriller der Superlative gelungen! Ein Pageturner, der nicht nur flüssig geschrieben ist, sondern auch mit einem originellen Plot aufwartet. Erst einmal angefangen zu lesen, muss man sich geradezu zwingen Pausen einzulegen, sonst würde man bis zum Schluss an den Seiten kleben, und sowohl Zeit als auch menschliche Bedürfnisse komplett vergessen. Dem Autor ist eine grandiose und gut recherchierte Mischung aus Horror-Roman und Psychothriller gelungen, die nichts für schwache Nerven ist." (Literra)

»Dan Wells ist mit seinem Debütroman ein Thriller der Superlative gelungen! Ein Pageturner, der nicht nur flüssig geschrieben ist, sondern auch mit einem originellen Plot aufwartet. Erst einmal angefangen zu lesen, muss man sich geradezu zwingen Pausen einzulegen, sonst würde man bis zum Schluss an den Seiten kleben, und sowohl Zeit als auch menschliche Bedürfnisse komplett vergessen. Dem Autor ist eine grandiose und gut recherchierte Mischung aus Horror-Roman und Psychothriller gelungen, die nichts für schwache Nerven ist.« Literra

»Verstörend genial!« Goodreads.com  »Rasant geschrieben, mit ausgefeilten Charakteren.« New-York-Times-Bestsellerautor Brandon Sanderson
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«.

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Kundenbewertungen zu "Ich bin kein Serienkiller" von "Dan Wells"

Durchschnittliche Kundenbewertung 4.2 von 5 Sterne bei 34 Bewertungen ***** sehr gut
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Bewertung von Ivonne Wiese aus Berlin am 31.12.2011 ***** ausgezeichnet
Ein 15-jähriger, der zu keinen Emotionen fähig ist, ein Soziopath, ist von Serienkillern fasziniert und ha Angst selber einer zu werden. Er hat Regeln aufgestellt um nicht in typische Verhaltensmuster zu verfallen. Zusätzlich betreibt seine Mutter ein Bestattungsinstitut und er hilft bereits seit Jahren beim Einbalsamieren. Doch ist das förderlich? Dann geschehen in der kleinen Stadt mehrere grausame Morde. Und anstatt Angst zu haben, steigt seine Faszination und er will dem Täter auf die Spur kommen.
Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und spiegelt sehr authentisch die innere Zerrissenheit wider. Anfangs ist es etwas eklig, wenn der Einbalsamierungsvorgang seitenweise detailliert beschrieben wird, aber dann erfolgt die Konzentration auf die Story. Sehr spannend geschrieben. Ich freu mich auf den nächsten Teil – Mr. Monster.

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Bewertung von harakiri aus harakiri am 26.07.2011 ***** sehr gut
nicht bereut
Beim Lesen der Leseprobe dachte ich noch: nichts für mich und habe diese somit auch nicht bewertet.

Jetzt hat mir eine Kollegin das Buch ausgeliehen und ich muss sagen: das ist viel besser, als ich nach der LP erwartet hätte! Schon mal optisch macht das Buch was her, ist anders, auffälliger als andere. Das Buch soll aussehen wie ein Tagebuch des Schreibers und das wird durch einen etwas zerfledderten Schnitt mit schmäleren und breiteren Seiten dargestellt. Super Idee!

Das Buch würde ich jetzt eher im Bereich Horror als Thriller ansiedeln, weil die Grundidee mit dem Dämon ja eher in den Bereich der Fantasie, des Erfundenen abdriftet.

Das Buch ist alles in allem leicht und schnell zu lesen. Nach jedem Kapitel kommen erst mal drei leere Seiten und die Schrift ist auch recht groß und die Seiten nicht ganz gefüllt. Zudem sorgt eine rasante Sprache und einfache Sätze dafür, dass man sich schnell durch das Buch liest.

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Bewertung von Themistokeles am 09.06.2011 ***** ausgezeichnet
Inhalt: John Cleaver lebt in Clayton County. Er ist fünfzehn Jahr alt und lebt zusammen mit seiner Mutter über deren Leichenhaus, welches Johns Mutter und seine Tante betreiben. Nicht unbedingt normal für einen Fünfzehnjährigen hilft John so oft er kann seiner Mutter und seiner Tante, wenn sie mit den Leichen arbeiten, denn John ist vom Tod fasziniert. Das ist jedoch nicht das besondere an John, denn John ist zudem eine von Serienkillern faszinierter Soziopath, der versucht sich so normal wie möglich zu benehmen und niemanden zu töten.

Jedoch geschehen Morde in Clayton County und John vermutet schnell, dass es sich um die Taten eines Serienkillers handelt. Er beschäftigt sich immer mehr mit den Morden und dem vermeintlichen Mörder bis er selbst in Gefahr gerät. Als John ihm immer mehr auf die Spur kommt, muss er sich entscheiden, ob er sein inneres Monster freilassen will um den Clayton Killer zu erwischen.

Meinung: Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, so skurril es auch ist. Jedoch habe ich mich beim Lesen des öfteren gefragt, wie man als Autor auf eine solche Geschichte kommen kann und ob man dann nicht eventuell selbst schon ein wenig in diese Richtung gehen muss. Anders kann ich mir kaum vorstellen, dass man es schafft einen so glaubwürdigen und dabei so verrückten Charakter wie John zu erschaffen.

Auch die Geschichte war neben dem inneren Kampf Johns gegen seinen bösen Teil ziemlich gut ausgearbeitet, so dass man auch nicht sagen kann, dass die Darstellung Johns die Geschichte abgedämpft hätte.

Also alles in allem ist das echt ein ziemlich genial verrücktes Buch, das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann, der es gern mal ein wenig skurriler und auch psychologisch wertvoll mag. Obwohl man das zweite eher kaum belehrend bemerkt, da es einfach passig in die Geschichte eingeflossen ist.

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Bewertung von blackbird aus Eilenburg am 04.06.2011 ***** ausgezeichnet
Dan Wells hat mit seinem Buch geschafft, was vielen Autoren versagt ist- man ist von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt und kann das Buch gar nicht aus der Hand legen.

Die Story verspricht viel- ein Soziopath, der sich seiner Identität bewusst ist und versucht, sein "böses Ich" zu unterdrücken und wie ein ganz normaler Teenager zu leben. Ein Dämon, der viele Menschen tötet und schließlich sein Leben verändert..

Fasziniert haben mich vor allem die inneren Handlungsstränge von John Cleaver, in denen immer wieder deutlich wird, wie sehr ein Mensch doch mit seiner Identität hadern kann. Wie sehr man versucht, ein Teil der Gesellschaft um einen herum zu sein und was diese von einem "guten" Menschen erwartet.

Sehr gut geschrieben, liest sich super und verspricht spannungserfüllte Abende und Nächte!!

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Bewertung von Bücherwurmolli aus Nürnberg am 12.05.2011 ***** gut
Der Versuch zu fühlen

Zu sagen , John sei ein ganz normaler Junge, welcher in Clayton Country aufwuchs und ein normales Familienleben führt, wäre gelogen. Der 15-jährige John ist Soziopath.Das heißt, er kann Mimik und Gestik anderer Menschen nicht deuten, und weiß nicht, wie er ihre Gefühle einzuschätzen hat, bzw. wie er auf diese reagieren soll. Einen Ausbruch aus diesem gefühlskargen Leben, bietet ihm das Einbalsamieren von Leichen, wo er seiner Mutter und seiner Tante Margareth hilft, die Toten für deren Angehörigen aufzubahren. Als in seiner sonst so friedlichen statt ein bestialischer Mord geschieht, welcher ganz Clayton Country in Angst und Schrecken versetzt, beginnt John die Jagt auf den vermeindlichen Serienmörder, in der Hoffnung, ihn zu verstehen und dadurch auf seine eigene Persönlichkeit und seinen Drang zum Morden zu schließen.

Das Buch hat mir seghr zugesagt, obwohl es eigentlich meinem Genre-Geschmack überhaupt nicht entspricht. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass sich die Idee des Buches auch sehr gut ohne Fantasy Demonen hätte umsetzen lassen. An Spannung mangelte es dem Buch garantiert nicht, da man sicher sein konnte auf jeder 10ten Seite eine Verdopplung des Herzschlages zu erleben. Die Tatsache, dass John dem Dämon immer auf den Versen war, machte das Buch wirklich spannungsgeladen. Auch die Tatsache, dass nach den ersten 100 Seiten die Identität des Dämons preisgegeben wurde konnte dem nicht schaden, im Gegenteil. Durch das häufige Auftreten des Dämons in normaler Gestalt in Johns Umfeld, gab dem Buch eine konstant spannende Aura und dem Leser das Gefühl, dass es jeden Augenblick zum Showdown kommen könnte.

Als ich mir das Buch gekauft hatte, habe ich mich diesmal nur auf Leseeindrücke, Rezensionen und das Buchcover verlassen. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich war auch sehr glücklich darüber, mir auch die beiden Vortsetzungsbände gleich mit zu kaufen, da ich gleich die Möglichkeit hatte weiter zu lesen. Das 2. und 3. Buch der Phantasy-Thriller Reihe sind ebenfalls sehr zu empfehlen.

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Bewertung von TrollMutti am 17.03.2011 ***** sehr gut
Ein 15-jähriger Jungen, der keine Emotionale Bindung zu Menschen aufweist und sie nur als "Es" sieht, als Dinge. Aber er lernt mit dieser Schwäche umzugehen und zwingt sich selber Regeln auf, damit er niemanden verletzt oder umbringt - was sein innerster Wunsch ist. Er weiß, dass seine Gefühle falsch sind und handelt so gegen seine eigentliche Natur - er versucht die Menschen in seinem Wohnort vor einem Serienkiller zu schützen.

Eine wahnsinnig interessante Geschichte und vor allem voller neuer Ideen, die meines Wissens nach noch nicht so in einem Buch auftauchen. Wer ist dieser Junge? Was steckt wirklich hinter seiner Fassade? Ist er wirklich ein geborener Serienkiller und schafft er es gegen sein Verlangen anzukämpfen? Man möchte als Leser immer mehr erfahren und hofft, dass alle diese Fragen beantwortet werden. Und genau so sollte ein Buch sein - einen mit jeder einzelnen Seite fesseln, sodass man beim Lesen alles um sich herum vergisst.

Auf den Inhalt gehe ich nicht weiter ein, damit ich nicht zu viel verrate und die Spannung nehme.
Beim Lesen erfährt man nach und nach immer mehr über den Protagonisten John und seine Gedankengänge (die nicht immer appetitlich sind). Auch über den Mörder weiß man recht schnell sehr viel, was die Spannung jedoch absolut nicht nimmt, ganz im Gegenteil.

Dem Autor ist es unglaublich gut gelungen das Zwischenmenschliche und die Jagd nach dem Killer in einer zusammenhängenden Geschichte darzustellen. Denn nicht nur die brutalen Morde werden behandelt, sondern auch der Umgang eines Soziopathen mit seinen Mitmenschen. Dadurch gewinnt das doch recht brutale Buch viel Tiefe. Dieses Zusammenspiel ist nicht einfach zu verfassen, aber Dan Wells hat es erfolgreich geschafft.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive des jungen John geschrieben. Dafür ist es doch recht anspruchsvoll vom Stil her, aber nicht unglaubwürdig oder unpassend. Da John ein sehr schlaues Köpfchen ist, wirkt die Sprachwahl nicht übertrieben. Leider gab es auch Momente beim Lesen, die ich alles andere als loben kann. Einige Szenen waren, meiner Meinung nach, zu sehr in den Vordergrund gerückt worden und somit zu gut beschrieben. Zum Beispiel brauchte ich die Einbalsamierungsrituale nicht soo genau nachzuvollziehen. Für die Geschichte sind sie wichtig, aber waren doch zu detailgetreu. Auch einige kleine Szenen fand ich merkwürdig und irgendwie unstimmig. Aber sie hielten sich doch in Grenzen. Und vielleicht kann man sie nachvollziehen, wenn man die Fortsetzung gelesen hat.

Alles in einem finde ich diesen ersten Teil der Trilogie sehr gelungen und lesenswert für alle Thriller/Fantasy Fans. Eine wirklich gute Arbeit, Mr. Wells!

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Bewertung von Isegrimm am 20.02.2011 ***** ausgezeichnet
John Wayne Cleaver ist 15 Jahre alt und lebt in einer amerikanischen Kleinstadt.

Er ist ein gut erzogen, höflich und liebt es seiner Mutter bei der Arbeit in ihrem Beerdigungsinstitut zu helfen.
Leider sind seine Probleme andere, als die gewöhnlicher Teenager. John ist auf bestem Wege, ein Serienkiller zu werden.
John ist Soziopath, er ist unfähig, die Gefühle seiner Mitmenschen zu empfinden. Er ist Bettnässer, fasziniert von Feuer und hat in seiner Kindheit Tiere gequält.
John ist sich sicher, dass sein Weg vorherbestimmt ist und daran verzweifelt er. Er stellt Regeln auf, die verhindern sollen, dass seine Neigung ausbricht. Da werden in der Stadt Morde begangen. Alles weist auf eine Mordserie hin und John wird klar, dass er möglicherweise der Einzige ist, der den Mörder finden kann - wenn er sein inneres Monster entfesselt.

Thrillerfans seien gewarnt, das Buch ist nicht umsonst in der Reihe Piper Fantasy erschienen.
So wird ziemlich schnell klar, das es sich hier nicht um einen klassischen Thriller handelt, auch wenn das Cover den Gedanken nahelegt.
Trotzdem sei das Buch jedem anempfohlen, denn die Geschichte lebt von der Hauptfigur.
John weiß, was mit ihm nicht stimmt und er kämpft hart darum, die Kontrolle über sein Leben zu behalten. Mit strengen Regeln will er seinen Platz in der Welt der Normalen behalten und weiß doch, dass ihm das nicht ewig gelingen kann. Seine Mutter, seine Familie sorgt sich und kann doch nicht zu ihm durchdringen.
Das ist es, was den Roman so lesenswert macht.
Wells gelingt es glaubhaft, die Gedankenwelt eines Soziopathen zu beschreiben und erstaunt stellt man fest, dass es eben kein Ungeheuer ist, dass in ihm lauert, sondern manchmal eben nur ein Junge, auch wenn uns so manches Monster menschlicher erscheint, als wir selbst.

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Bewertung von Nefret am 19.02.2011 ***** ausgezeichnet
Ich muss zugeben, dass ich das Buch wahrscheinlich nie gelesen hätte, wenn das Cover und die Aufmachung nicht so toll gewesen wären. In Kombination mit der Inhaltsangabe, klang der Roman äußerst vielversprechend.

Leser, die nicht viel mit Fantasy anfangen können, sollten gewarnt sein. Denn bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass der Mörder, der in einer amerikanischen Kleinstadt sein Unwesen treibt, ist ein Dämon.

Somit liegt die Spannung des Buchs nicht in der Frage, wer der Mörder ist. Viel mehr hat mich die Figur des John Cleaver fasziniert. John ist ein Teenager, der weiß, dass er ein Soziopath ist und die Gefahr besteht, dass er zu einem Serienmörder wird. John kämpft gegen seine dunklen Fantasien an. Dabei ist Suche nach einer Möglichkeit, den Mörder, der Johns Heimatstadt terrorisiert, zu besiegen, ein perfektes Ventil.

Am Ende stellt sich die Frage, wer menschlicher ist: John oder sein Gegner?

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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011 ***** gut
In dem Buch "Ich bin kein Serienkiller" geht es um einen Jungen namens John. Weder scheint er normal, noch ist er es. Er lebt mit seiner Mutter zusammen, die mit ihrer Schwester und ihrer Tochter eine Leichenhalle betreibt. Schon seit frühester Kindheit hilft John ihnen bei der Arbeit. Erst nur beim Aufräumen der Kapelle, später beim Herrichten der Leichen. Dabei empfindet er eine morbide Faszination, der er sich nicht entziehen kann. Eines Tages bekommen sie ein Leiche, der eine Niere fehlt. Zu Anfang glauben alle, dass der Mörder nur ein Erinnerungsstück mitnehmen wollte, doch John findet bald heraus, dass sein Nachbar ein Dämon ist, der die fehlenden Teile zu seiner Regeneration benötigt. Das Morden geht weiter und die Zeitspannen werden kürzer. Neben Johne Ermittlungsarbeit geht er seinem gewohnten Leben weiter, das aus Therapiesitzungen besteht. Er kann keine Gefühle empfinden und befürchtet, dass er, wenn er sich nicht strengen, selbstgebastelten Regeln unterwirft, selbst zu einem Serienmörder entwickelt. Er empfindet keine Freundschaft, keine Liebe, kein Mitgefühl. Nur Faszination, was Leichen und den Tot betrifft.

Dan Wells beschreibt seine Charaktere gut und ich kam schnell in die Geschichte rein, konnte der Handlung folgen. Die anfangs gut aufgebaute Spannung schwächt leider immer mehr ab und wird wirr und abstrus. Dass der Dämon aus Liebe tötet, um seinen Körper zu erhalten, damit er bei seiner geliebten Frau bleiben kann ist gut, wird aber leider nicht vertieft. Warum es überhaupt ein Dämon sein mußte, ist mir schleierhaft und hat dem Buch auch nicht gut getan. Es zieht die Handlung ins lächerliche und der Thriller schwächt sich zu einem möchte-gern Fantasy irgendwas ab.

Mein Fazit: Der Klapptext verspricht, was das Buch nicht halten kann.

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Bewertung von ChrischiD aus NRW am 01.01.2011 ***** sehr gut
John Wayne Cleaver ist ein normaler 15jähriger Junge – könnte man meinen. Dich er selber sieht es am allerwenigsten so. Er arbeitet nach der Schule mit seiner Mutter und seiner Tante im Bestattungsunternehmen und das ist nicht der einzige Ort, an dem er mit dem Tod in Berührung kommt. Im Grunde würde sich sein gesamtes Leben darum drehen, wenn er sich nicht selber Regeln auferlegt hätte, die den Killer in ihm zurückhalten. Doch dann zwingt ihn etwas diese Regeln zu brechen. Wird er der Versuchung widerstehen?

Geschrieben ist dieser Thriller aus der Ich-Perspektive, so dass man von Beginn an schonmal einen anderen Bezug zu der Hauptperson bekommt. Man könnte sich zum einen vorstellen, dass man es persönlich von ihm erzählt bekommt, aber andererseits ist es auch gut möglich, dass die Person quasi Tagebuch geführt hat und der Leser nun in dieses abtauchen kann. Egal welche Möglichkeit der Leser für sich als wahrscheinlicher erachtet, man ist sofort hautnah in der Geschichte drin, man kann sich ihrer durch diese Perspektive einfach nicht entziehen.

Die Idee bzw. das Thema generell fand ich sehr interessant, da ich bisher noch nichts vergleichbares gelesen hatte. Daher war ich sehr gespannt wie die Umsetzung sein würde. Wie schon zuvor erwähnt, liest die Geschichte sich wie eine Art Tagebuch, man könnte sogar fast soweit gehen zu behaupten, wie eine Art Biographie (natürlich nicht des Autors, sondern von John Wayne Cleaver). Dieser Junge ist fasziniert von Serienkillern und weiß einfach jedes Detail, welches man nur wissen kann. Dadurch entdeckt er bei sich Facetten, die darauf schließen lassen, dass auch in ihm ein solches Monster steckt. Doch er weiß, dass er nicht auf der bösen Seite stehen will und versucht somit alles diesen Teil geheim zu halten, im Grunde sogar vor sich selber. Gleichzeitig hilft sein Wissen ihm aber auch, als plötzlich in der kleinen Stadt, in der er lebt, Morde geschehen. Er beginnt selber sich ein Täterprofil zusammenzubasteln und geht auf Spurensuche. Bald wird ihm klar, dass nur er den Killer ausschalten kann, doch dazu muss er den bösen Teil, der in ihm lauert, von der Leine lassen. Inwiefern die gesamte Geschichte realitätsnah ist, darüber lässt sich streiten, schon allein, weil es nicht nur unter das Genre Thriller, sondern auch Fantasy fällt, da einige fantastische Elemente enthalten sind, die keinesfalls real sind. Die Charakterisierung der Hauptperson ist, meiner Meinung nach, auf alle Fälle möglich, ich denke schon, dass die menschliche Psyche zu mehr in der Lage ist, als man sich eigentlich vorstellen kann.
Generell hat mir die Umsetzung des Themas ganz gut gefallen, jedoch habe ich einige Spannungselemente vermisst. Man kann zwar nicht alles vorhersehen, was noch geschehen wird und wie es ausgeht, aber doch einiges. Des Weiteren ist leider kein allzu großer Spannungsaufbau zu verfolgen, was ich recht schade finde. Bei einem Thriller sollte das doch eigentlich im Vordergrund stehen, für mich sieht es allerdings so aus als wäre mehr Wert auf das Erzähltechnische gefallen, was zwar schön zu lesen ist, aber nichts für jemanden, der etwas spannungsgeladenes lesen möchte.

Im Großen und Ganzen war das Buch ganz in Ordnung und man sollte es auf jeden Fall gelesen haben, wenn man vorhat die Folgebände zu lesen. Teil zwei wird bald erscheinen und der dritte Teil ist auch schon in Planung. Wenn man also in Erwägung zieht etwas von dieser Trilogie lesen zu wollen, dann sollte man auf alle Fälle mit dem ersten Band beginnen.

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  • Verlag: Piper
  • 2009
  • 6. Aufl.
  • Ausstattung/Bilder: 377 S.
  • Seitenzahl: 377
  • Serienkiller-Trilogie Bd.1
  • Deutsch
  • Abmessung: 217mm x 138mm x 46mm
  • Gewicht: 558g
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Du spürst, da ist etwas Böses in dir. Deine Freunde behaupten, es sei bloß Einbildung. Aber du weißt es besser. Du versuchst es mit allen Mitteln zurückzuhalten. Verbietest dir selbst den Kontakt zu Mädchen, besuchst den Psychotherapeuten, hältst dich stets unter Kontrolle. Doch niemand kann dir helfen. Denn diese dunkle Gewissheit ist da. Eines Tages wird es ausbrechen. Du wirst zum Serienkiller werden. Die Frage ist nur - wann?

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Das Buch ist in der Ich-Form geschrieben und spiegelt sehr authentisch die innere Zerrissenheit wider. Anfangs ist es etwas eklig, wenn der Einbalsamierungsvorgang seitenweise detailliert beschrieben wird, aber dann erfolgt die Konzentration auf die Story. Sehr spannend geschrieben. Ich freu mich auf den nächsten Teil – Mr. Monster.
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Jetzt hat mir eine Kollegin das Buch ausgeliehen und ich muss sagen: das ist viel besser, als ich nach der LP erwartet hätte! Schon mal optisch macht das Buch was her, ist anders, auffälliger als andere. Das Buch soll aussehen wie ein Tagebuch des Schreibers und das wird durch einen etwas zerfledderten Schnitt mit schmäleren und breiteren Seiten dargestellt. Super Idee!

Das Buch würde ich jetzt eher im Bereich Horror als Thriller ansiedeln, weil die Grundidee mit dem Dämon ja eher in den Bereich der Fantasie, des Erfundenen abdriftet.

Das Buch ist alles in allem leicht und schnell zu lesen. Nach jedem Kapitel kommen erst mal drei leere Seiten und die Schrift ist auch recht groß und die Seiten nicht ganz gefüllt. Zudem sorgt eine rasante Sprache und einfache Sätze dafür, dass man sich schnell durch das Buch liest.
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Jedoch geschehen Morde in Clayton County und John vermutet schnell, dass es sich um die Taten eines Serienkillers handelt. Er beschäftigt sich immer mehr mit den Morden und dem vermeintlichen Mörder bis er selbst in Gefahr gerät. Als John ihm immer mehr auf die Spur kommt, muss er sich entscheiden, ob er sein inneres Monster freilassen will um den Clayton Killer zu erwischen.

Meinung: Ich muss ehrlich zugeben, dass mir das Buch sehr gut gefallen hat, so skurril es auch ist. Jedoch habe ich mich beim Lesen des öfteren gefragt, wie man als Autor auf eine solche Geschichte kommen kann und ob man dann nicht eventuell selbst schon ein wenig in diese Richtung gehen muss. Anders kann ich mir kaum vorstellen, dass man es schafft einen so glaubwürdigen und dabei so verrückten Charakter wie John zu erschaffen.

Auch die Geschichte war neben dem inneren Kampf Johns gegen seinen bösen Teil ziemlich gut ausgearbeitet, so dass man auch nicht sagen kann, dass die Darstellung Johns die Geschichte abgedämpft hätte.

Also alles in allem ist das echt ein ziemlich genial verrücktes Buch, das ich nur jedem wärmstens empfehlen kann, der es gern mal ein wenig skurriler und auch psychologisch wertvoll mag. Obwohl man das zweite eher kaum belehrend bemerkt, da es einfach passig in die Geschichte eingeflossen ist.
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Die Story verspricht viel- ein Soziopath, der sich seiner Identität bewusst ist und versucht, sein "böses Ich" zu unterdrücken und wie ein ganz normaler Teenager zu leben. Ein Dämon, der viele Menschen tötet und schließlich sein Leben verändert..

Fasziniert haben mich vor allem die inneren Handlungsstränge von John Cleaver, in denen immer wieder deutlich wird, wie sehr ein Mensch doch mit seiner Identität hadern kann. Wie sehr man versucht, ein Teil der Gesellschaft um einen herum zu sein und was diese von einem "guten" Menschen erwartet.

Sehr gut geschrieben, liest sich super und verspricht spannungserfüllte Abende und Nächte!!
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gut
Der Versuch zu fühlen

Zu sagen , John sei ein ganz normaler Junge, welcher in Clayton Country aufwuchs und ein normales Familienleben führt, wäre gelogen. Der 15-jährige John ist Soziopath.Das heißt, er kann Mimik und Gestik anderer Menschen nicht deuten, und weiß nicht, wie er ihre Gefühle einzuschätzen hat, bzw. wie er auf diese reagieren soll. Einen Ausbruch aus diesem gefühlskargen Leben, bietet ihm das Einbalsamieren von Leichen, wo er seiner Mutter und seiner Tante Margareth hilft, die Toten für deren Angehörigen aufzubahren. Als in seiner sonst so friedlichen statt ein bestialischer Mord geschieht, welcher ganz Clayton Country in Angst und Schrecken versetzt, beginnt John die Jagt auf den vermeindlichen Serienmörder, in der Hoffnung, ihn zu verstehen und dadurch auf seine eigene Persönlichkeit und seinen Drang zum Morden zu schließen.

Das Buch hat mir seghr zugesagt, obwohl es eigentlich meinem Genre-Geschmack überhaupt nicht entspricht. Ich bin auch nach wie vor der Meinung, dass sich die Idee des Buches auch sehr gut ohne Fantasy Demonen hätte umsetzen lassen. An Spannung mangelte es dem Buch garantiert nicht, da man sicher sein konnte auf jeder 10ten Seite eine Verdopplung des Herzschlages zu erleben. Die Tatsache, dass John dem Dämon immer auf den Versen war, machte das Buch wirklich spannungsgeladen. Auch die Tatsache, dass nach den ersten 100 Seiten die Identität des Dämons preisgegeben wurde konnte dem nicht schaden, im Gegenteil. Durch das häufige Auftreten des Dämons in normaler Gestalt in Johns Umfeld, gab dem Buch eine konstant spannende Aura und dem Leser das Gefühl, dass es jeden Augenblick zum Showdown kommen könnte.

Als ich mir das Buch gekauft hatte, habe ich mich diesmal nur auf Leseeindrücke, Rezensionen und das Buchcover verlassen. Ich wurde nicht enttäuscht. Ich war auch sehr glücklich darüber, mir auch die beiden Vortsetzungsbände gleich mit zu kaufen, da ich gleich die Möglichkeit hatte weiter zu lesen. Das 2. und 3. Buch der Phantasy-Thriller Reihe sind ebenfalls sehr zu empfehlen.
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Bewertung von TrollMutti am 17.03.2011
*****
sehr gut
Ein 15-jähriger Jungen, der keine Emotionale Bindung zu Menschen aufweist und sie nur als "Es" sieht, als Dinge. Aber er lernt mit dieser Schwäche umzugehen und zwingt sich selber Regeln auf, damit er niemanden verletzt oder umbringt - was sein innerster Wunsch ist. Er weiß, dass seine Gefühle falsch sind und handelt so gegen seine eigentliche Natur - er versucht die Menschen in seinem Wohnort vor einem Serienkiller zu schützen.

Eine wahnsinnig interessante Geschichte und vor allem voller neuer Ideen, die meines Wissens nach noch nicht so in einem Buch auftauchen. Wer ist dieser Junge? Was steckt wirklich hinter seiner Fassade? Ist er wirklich ein geborener Serienkiller und schafft er es gegen sein Verlangen anzukämpfen? Man möchte als Leser immer mehr erfahren und hofft, dass alle diese Fragen beantwortet werden. Und genau so sollte ein Buch sein - einen mit jeder einzelnen Seite fesseln, sodass man beim Lesen alles um sich herum vergisst.

Auf den Inhalt gehe ich nicht weiter ein, damit ich nicht zu viel verrate und die Spannung nehme.
Beim Lesen erfährt man nach und nach immer mehr über den Protagonisten John und seine Gedankengänge (die nicht immer appetitlich sind). Auch über den Mörder weiß man recht schnell sehr viel, was die Spannung jedoch absolut nicht nimmt, ganz im Gegenteil.

Dem Autor ist es unglaublich gut gelungen das Zwischenmenschliche und die Jagd nach dem Killer in einer zusammenhängenden Geschichte darzustellen. Denn nicht nur die brutalen Morde werden behandelt, sondern auch der Umgang eines Soziopathen mit seinen Mitmenschen. Dadurch gewinnt das doch recht brutale Buch viel Tiefe. Dieses Zusammenspiel ist nicht einfach zu verfassen, aber Dan Wells hat es erfolgreich geschafft.

Das Buch ist aus der Ich-Perspektive des jungen John geschrieben. Dafür ist es doch recht anspruchsvoll vom Stil her, aber nicht unglaubwürdig oder unpassend. Da John ein sehr schlaues Köpfchen ist, wirkt die Sprachwahl nicht übertrieben. Leider gab es auch Momente beim Lesen, die ich alles andere als loben kann. Einige Szenen waren, meiner Meinung nach, zu sehr in den Vordergrund gerückt worden und somit zu gut beschrieben. Zum Beispiel brauchte ich die Einbalsamierungsrituale nicht soo genau nachzuvollziehen. Für die Geschichte sind sie wichtig, aber waren doch zu detailgetreu. Auch einige kleine Szenen fand ich merkwürdig und irgendwie unstimmig. Aber sie hielten sich doch in Grenzen. Und vielleicht kann man sie nachvollziehen, wenn man die Fortsetzung gelesen hat.

Alles in einem finde ich diesen ersten Teil der Trilogie sehr gelungen und lesenswert für alle Thriller/Fantasy Fans. Eine wirklich gute Arbeit, Mr. Wells!
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Bewertung von Isegrimm am 20.02.2011
*****
ausgezeichnet
John Wayne Cleaver ist 15 Jahre alt und lebt in einer amerikanischen Kleinstadt.

Er ist ein gut erzogen, höflich und liebt es seiner Mutter bei der Arbeit in ihrem Beerdigungsinstitut zu helfen.
Leider sind seine Probleme andere, als die gewöhnlicher Teenager. John ist auf bestem Wege, ein Serienkiller zu werden.
John ist Soziopath, er ist unfähig, die Gefühle seiner Mitmenschen zu empfinden. Er ist Bettnässer, fasziniert von Feuer und hat in seiner Kindheit Tiere gequält.
John ist sich sicher, dass sein Weg vorherbestimmt ist und daran verzweifelt er. Er stellt Regeln auf, die verhindern sollen, dass seine Neigung ausbricht. Da werden in der Stadt Morde begangen. Alles weist auf eine Mordserie hin und John wird klar, dass er möglicherweise der Einzige ist, der den Mörder finden kann - wenn er sein inneres Monster entfesselt.

Thrillerfans seien gewarnt, das Buch ist nicht umsonst in der Reihe Piper Fantasy erschienen.
So wird ziemlich schnell klar, das es sich hier nicht um einen klassischen Thriller handelt, auch wenn das Cover den Gedanken nahelegt.
Trotzdem sei das Buch jedem anempfohlen, denn die Geschichte lebt von der Hauptfigur.
John weiß, was mit ihm nicht stimmt und er kämpft hart darum, die Kontrolle über sein Leben zu behalten. Mit strengen Regeln will er seinen Platz in der Welt der Normalen behalten und weiß doch, dass ihm das nicht ewig gelingen kann. Seine Mutter, seine Familie sorgt sich und kann doch nicht zu ihm durchdringen.
Das ist es, was den Roman so lesenswert macht.
Wells gelingt es glaubhaft, die Gedankenwelt eines Soziopathen zu beschreiben und erstaunt stellt man fest, dass es eben kein Ungeheuer ist, dass in ihm lauert, sondern manchmal eben nur ein Junge, auch wenn uns so manches Monster menschlicher erscheint, als wir selbst.
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Bewertung von Nefret am 19.02.2011
*****
ausgezeichnet
Ich muss zugeben, dass ich das Buch wahrscheinlich nie gelesen hätte, wenn das Cover und die Aufmachung nicht so toll gewesen wären. In Kombination mit der Inhaltsangabe, klang der Roman äußerst vielversprechend.

Leser, die nicht viel mit Fantasy anfangen können, sollten gewarnt sein. Denn bereits auf den ersten Seiten wird klar, dass der Mörder, der in einer amerikanischen Kleinstadt sein Unwesen treibt, ist ein Dämon.

Somit liegt die Spannung des Buchs nicht in der Frage, wer der Mörder ist. Viel mehr hat mich die Figur des John Cleaver fasziniert. John ist ein Teenager, der weiß, dass er ein Soziopath ist und die Gefahr besteht, dass er zu einem Serienmörder wird. John kämpft gegen seine dunklen Fantasien an. Dabei ist Suche nach einer Möglichkeit, den Mörder, der Johns Heimatstadt terrorisiert, zu besiegen, ein perfektes Ventil.

Am Ende stellt sich die Frage, wer menschlicher ist: John oder sein Gegner?
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Bewertung von Elohym78 aus Horhausen am 02.02.2011
*****
gut
In dem Buch "Ich bin kein Serienkiller" geht es um einen Jungen namens John. Weder scheint er normal, noch ist er es. Er lebt mit seiner Mutter zusammen, die mit ihrer Schwester und ihrer Tochter eine Leichenhalle betreibt. Schon seit frühester Kindheit hilft John ihnen bei der Arbeit. Erst nur beim Aufräumen der Kapelle, später beim Herrichten der Leichen. Dabei empfindet er eine morbide Faszination, der er sich nicht entziehen kann. Eines Tages bekommen sie ein Leiche, der eine Niere fehlt. Zu Anfang glauben alle, dass der Mörder nur ein Erinnerungsstück mitnehmen wollte, doch John findet bald heraus, dass sein Nachbar ein Dämon ist, der die fehlenden Teile zu seiner Regeneration benötigt. Das Morden geht weiter und die Zeitspannen werden kürzer. Neben Johne Ermittlungsarbeit geht er seinem gewohnten Leben weiter, das aus Therapiesitzungen besteht. Er kann keine Gefühle empfinden und befürchtet, dass er, wenn er sich nicht strengen, selbstgebastelten Regeln unterwirft, selbst zu einem Serienmörder entwickelt. Er empfindet keine Freundschaft, keine Liebe, kein Mitgefühl. Nur Faszination, was Leichen und den Tot betrifft.

Dan Wells beschreibt seine Charaktere gut und ich kam schnell in die Geschichte rein, konnte der Handlung folgen. Die anfangs gut aufgebaute Spannung schwächt leider immer mehr ab und wird wirr und abstrus. Dass der Dämon aus Liebe tötet, um seinen Körper zu erhalten, damit er bei seiner geliebten Frau bleiben kann ist gut, wird aber leider nicht vertieft. Warum es überhaupt ein Dämon sein mußte, ist mir schleierhaft und hat dem Buch auch nicht gut getan. Es zieht die Handlung ins lächerliche und der Thriller schwächt sich zu einem möchte-gern Fantasy irgendwas ab.

Mein Fazit: Der Klapptext verspricht, was das Buch nicht halten kann.
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Bewertung von ChrischiD aus NRW am 01.01.2011
*****
sehr gut
John Wayne Cleaver ist ein normaler 15jähriger Junge – könnte man meinen. Dich er selber sieht es am allerwenigsten so. Er arbeitet nach der Schule mit seiner Mutter und seiner Tante im Bestattungsunternehmen und das ist nicht der einzige Ort, an dem er mit dem Tod in Berührung kommt. Im Grunde würde sich sein gesamtes Leben darum drehen, wenn er sich nicht selber Regeln auferlegt hätte, die den Killer in ihm zurückhalten. Doch dann zwingt ihn etwas diese Regeln zu brechen. Wird er der Versuchung widerstehen?

Geschrieben ist dieser Thriller aus der Ich-Perspektive, so dass man von Beginn an schonmal einen anderen Bezug zu der Hauptperson bekommt. Man könnte sich zum einen vorstellen, dass man es persönlich von ihm erzählt bekommt, aber andererseits ist es auch gut möglich, dass die Person quasi Tagebuch geführt hat und der Leser nun in dieses abtauchen kann. Egal welche Möglichkeit der Leser für sich als wahrscheinlicher erachtet, man ist sofort hautnah in der Geschichte drin, man kann sich ihrer durch diese Perspektive einfach nicht entziehen.

Die Idee bzw. das Thema generell fand ich sehr interessant, da ich bisher noch nichts vergleichbares gelesen hatte. Daher war ich sehr gespannt wie die Umsetzung sein würde. Wie schon zuvor erwähnt, liest die Geschichte sich wie eine Art Tagebuch, man könnte sogar fast soweit gehen zu behaupten, wie eine Art Biographie (natürlich nicht des Autors, sondern von John Wayne Cleaver). Dieser Junge ist fasziniert von Serienkillern und weiß einfach jedes Detail, welches man nur wissen kann. Dadurch entdeckt er bei sich Facetten, die darauf schließen lassen, dass auch in ihm ein solches Monster steckt. Doch er weiß, dass er nicht auf der bösen Seite stehen will und versucht somit alles diesen Teil geheim zu halten, im Grunde sogar vor sich selber. Gleichzeitig hilft sein Wissen ihm aber auch, als plötzlich in der kleinen Stadt, in der er lebt, Morde geschehen. Er beginnt selber sich ein Täterprofil zusammenzubasteln und geht auf Spurensuche. Bald wird ihm klar, dass nur er den Killer ausschalten kann, doch dazu muss er den bösen Teil, der in ihm lauert, von der Leine lassen. Inwiefern die gesamte Geschichte realitätsnah ist, darüber lässt sich streiten, schon allein, weil es nicht nur unter das Genre Thriller, sondern auch Fantasy fällt, da einige fantastische Elemente enthalten sind, die keinesfalls real sind. Die Charakterisierung der Hauptperson ist, meiner Meinung nach, auf alle Fälle möglich, ich denke schon, dass die menschliche Psyche zu mehr in der Lage ist, als man sich eigentlich vorstellen kann.
Generell hat mir die Umsetzung des Themas ganz gut gefallen, jedoch habe ich einige Spannungselemente vermisst. Man kann zwar nicht alles vorhersehen, was noch geschehen wird und wie es ausgeht, aber doch einiges. Des Weiteren ist leider kein allzu großer Spannungsaufbau zu verfolgen, was ich recht schade finde. Bei einem Thriller sollte das doch eigentlich im Vordergrund stehen, für mich sieht es allerdings so aus als wäre mehr Wert auf das Erzähltechnische gefallen, was zwar schön zu lesen ist, aber nichts für jemanden, der etwas spannungsgeladenes lesen möchte.

Im Großen und Ganzen war das Buch ganz in Ordnung und man sollte es auf jeden Fall gelesen haben, wenn man vorhat die Folgebände zu lesen. Teil zwei wird bald erscheinen und der dritte Teil ist auch schon in Planung. Wenn man also in Erwägung zieht etwas von dieser Trilogie lesen zu wollen, dann sollte man auf alle Fälle mit dem ersten Band beginnen.
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Rezension

"Dan Wells ist mit seinem Debütroman ein Thriller der Superlative gelungen! Ein Pageturner, der nicht nur flüssig geschrieben ist, sondern auch mit einem originellen Plot aufwartet. Erst einmal angefangen zu lesen, muss man sich geradezu zwingen Pausen einzulegen, sonst würde man bis zum Schluss an den Seiten kleben, und sowohl Zeit als auch menschliche Bedürfnisse komplett vergessen. Dem Autor ist eine grandiose und gut recherchierte Mischung aus Horror-Roman und Psychothriller gelungen, die nichts für schwache Nerven ist." (Literra)

Rezensionen und Kritik

»Dan Wells ist mit seinem Debütroman ein Thriller der Superlative gelungen! Ein Pageturner, der nicht nur flüssig geschrieben ist, sondern auch mit einem originellen Plot aufwartet. Erst einmal angefangen zu lesen, muss man sich geradezu zwingen Pausen einzulegen, sonst würde man bis zum Schluss an den Seiten kleben, und sowohl Zeit als auch menschliche Bedürfnisse komplett vergessen. Dem Autor ist eine grandiose und gut recherchierte Mischung aus Horror-Roman und Psychothriller gelungen, die nichts für schwache Nerven ist.« Literra

Rezensionen und Kritik

»Verstörend genial!« Goodreads.com  »Rasant geschrieben, mit ausgefeilten Charakteren.« New-York-Times-Bestsellerautor Brandon Sanderson

Autorenporträt zu "Dan Wells"

Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«.

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