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Hundert Jahre Einsamkeit
Roman. Ausgezeichnet mit dem Premio Romulo Gallegos 1972
Aus d. Span. v. Curt Meyer-Clason
- Einband: Kartoniert/Broschiert
- Broschiertes Buch
Produktinformation
- Verlag: Fischer (Tb.), Frankfurt
- 2004
- Ausstattung/Bilder: 2004. 467 S.
- Seitenzahl: 480
- Fischer Taschenbücher Bd.16250
- Deutsch
- Abmessung: 192mm x 126mm x 32mm
- Gewicht: 347g
- ISBN-13: 9783596162505
- ISBN-10: 3596162505
- Best.Nr.: 12291780
Produktbeschreibung zu "Hundert Jahre Einsamkeit"
Kurzbeschreibung
Das imaginäre Macondo ist Schauplatz drastischer und
geheimnisvoller Ereignisse im Leben der Familie Buendia über
Generationen. Macondo ist Heimat der Nachfahren Jose Arcadio
Buendias und seiner mehr als hundert Jahre alt werdenden Frau
Ursula. Macondo ist ebenso typisch karibisch wie einzigartig; in
Macondo erfüllen sich die Prophezeiungen des Melchiades über
hundert Jahre. Macondo ist ein Ort voller Phantasie, tropischer
Fülle und seltsamer Geschehnisse, hier blühen Absurdes und
Verrücktes, steht Komisches neben Trauer und Elend.
Beschreibung
08.03.2009
Die Nebel von Macondo
Ich habe es ja versucht. Als ich im Buch irgendwann nicht mehr
weiterkam, habe ich es mir sogar vorlesen lassen, im Norddeutschen
Rundfunk, immer um halb neun Uhr morgens. Aber auch das dauerte und
quälte und zog sich hin. Weil der Schauspieler, der "Hundert
Jahre Einsamkeit" von Gabriel García Márquez damals vortrug,
es war vermutlich Gert Westphal, die knappe halbe Stunde, die er
dazu hatte, meist damit vergeuden musste, immer wieder diesen
unendlichen Namen durchzubuchstabieren: José Arcadio Buendía. Noch
ein José Arcadio Buendía. Und dazu ein José Arcadio Segundo
Buendía. Und danach schon wieder ein José Arcadio Buendía. Dessen
Schwester heißt Renata Remedios Buendía. Und deren Mutter Aureliana
Segundo Buendía. Nicht zu vergessen Santa Sofia von der
Frömmigkeit. Aureliano Triste. Mauricio Babilonia. Oda-Gebbine
Holze-Stäblein. Thorsten Schäfer-Gümbel. Dann waren die dreißig
Minuten am Radio vorbei und Vorleser und Zuhörer gleichermaßen
erschöpft.
Ich vermute, in Wirklichkeit hat dieser Amazonas von Vornamen und
Nachnamen und Rängen den entrückten Zustand hervorgebracht, den man
magischen Realismus nannte. …
Kundenbewertungen zu "Hundert Jahre Einsamkeit" von "Gabriel García Márquez"
Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 4 Bewertungen):




sehr gut
- 3 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Marshall am 30.09.2009
-




- gut
- 100 Jahre Einsamkeit ist das bedeutendste Werk des Nobelpreisträgers Marquez. Meinen Vorschreibern kann ich mich nur anschließen, besonders was die malerische Erzählung und das mitunter amüsante Spiel mit den Namen ist. Aber auch die Kritikpunkte sehe ich ähnlich: Das Buch besitzt einige Längen und kann manchmal recht verwirrend sein. Auch verhindert die große und vor allem wechselnde Anzahl der Charaktere eine Identifikation mit selbigen. Dennoch ein Buch das man gelesen haben sollte!
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- 1 von 1 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Tarzan von Aquin aus München am 16.01.2009

-




- ausgezeichnet
- Die unvergleichliche Erzählkunst die diesen Roman prägt, hat mich gelehrt Romane zu lesen obwohl ich mehr der Sachbuchtyp bin. Das verwirrende Spiel mit Namen, Realitäten und Ereignissen die den Leser überfordern aber auch in den Bann ziehen sollen, begegnet einem nirgends woanders (auch nicht in einem anderen von Marquez), so dass das Buch mehr als ein Buch ist, nämlich ein singuläres Ereignis. Ich beneide Jeden, der die Erstlesung dieses Buches noch vor sich hat.
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- 5 von 6 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Marc aus Ludwigsburg am 27.11.2008
-




- gut
- Bildhaft und lebendig wird durch diese Familiengeschichte dargestellt, was Kolumbien unverwechselbar macht. Empfehlenswert darum fuer jeden, der auf literarischem Weg einen Einblick in die Eigenschaften dieses Landes finden moechte.
Dabei hat das Buch Laengen, ist nicht immer einfach zu lesen. Wer dies in Kauf nimmt, bekommt ein buntes Familienportraet, das mit Hilfe des neunzehnten Jahrhunderts eine Charakterstudie von diesem Land, vielleicht von ganz Suedamerika darstellt. - War diese Bewertung für Sie hilfreich?

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- 2 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Bewertung von Polar aus Aachen am 11.09.2007

-




- ausgezeichnet
- Es gibt Romane, die liest man nach einigen Jahren ein zweites Mal und ist erstaunt darüber, daß sie nichts von ihrer Kraft verloren haben. Das Etikett „Magischer Realismus“ ist Márquez angeheftet worden und ihm sind viele südamerikanische Autoren gefolgt, für die er in Europa den Türöffner lange vor dem Nobelpreis gespielt hat. Der Aufstieg und Fall der Familie Buendía, das Dorf Macondo gehören zum Besten, was Literatur einem Leser bieten kann. Sprache, Poesie, eine aberwitzige Handlung, ein Gefühl für die Zeiten und Menschen eines Landstrichs. Man sucht sich selbst darin, taucht auf und verschwindet wieder. Das Leben stellt sich in Träumen wie Alpträumen dar, sieht sich den Wirren der Politik ausgesetzt, den eigenen Schwächen, den Versuchungen, den Sünden, schildert das Sterben, als gehöre es zum Fest des Leben. Aus allem erwächst ein Mythos, die Tragödie an sich und zwischendurch hört man ein verstohlenes Lachen. Schwach, sich selbst verzeihend, vorwärtsdrängend. So ist das halt mit den Menschen. Nicht nur in Südamerika. Selbst schuld, wer dieses Buch noch nicht gelesen hat.
- Diese Bewertung bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch
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Autorenporträt zu "Gabriel García Márquez"
Gabriel García Márquez, geboren 1927 in Aracataca, Kolumbien, arbeitete nach dem Jurastudium zunächst als Journalist. 1982 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Gabriel García Márquez hat ein umfangreiches erzählerisches und journalistisches Werk vorgelegt. Er gilt als einer der bedeutendsten und erfolgreichsten Schriftsteller der Welt.
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