Höllentrip / Michael-Bennett-Roman Bd.2 - Patterson, James

James Patterson 

Höllentrip / Michael-Bennett-Roman Bd.2

Thriller

Aus d. Amerikan. v. Helmut Splinter
Broschiertes Buch
 
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Höllentrip / Michael-Bennett-Roman Bd.2

Eine einsame Insel. Ein idyllischer Familienurlaub. Ein Trip in die Hölle.

Seit die verwitwete Catherine erneut geheiratet hat, widersetzen sich ihre drei Kinder jeder Annäherung. Ein Segeltörn ohne den Stiefvater soll Abhilfe schaffen. Doch auf See kommt es zur Katastrophe: Nach einer Explosion an Bord strandet das Schiff mitsamt der Familie auf einer einsamen Insel. Und was zuerst wie ein tragischer Unfall aussah, wird bald zu einer tödlichen Falle: Irgendjemand will sichergehen, dass die Familie die Insel nicht wieder lebend verlässt ...

"James Patterson ist einer der besten Thrillerautoren der Welt." -- USA Today

"James Patterson schreibt, wie die modernen Kinothriller geschnitten sind - kurz, schnell, hart, kühl, dramatisch." -- Alex Dengler, denglers-buchkritik.de

"Mit Startauflagen in Millionenhöhe ist Patterson Stammgast im exklusiven Männerclub der Grishams, Clancys und Crichtons, die den US-Thriller-Markt fest im Griff haben." -- Buchreport


Produktinformation

  • Verlag: Goldmann
  • 2010
  • Ausstattung/Bilder: 2010. 381 S.
  • Seitenzahl: 384
  • Goldmann Taschenbücher Bd.47069
  • Deutsch
  • Abmessung: 190mm x 120mm x 30mm
  • Gewicht: 315g
  • ISBN-13: 9783442470693
  • ISBN-10: 3442470692
  • Best.Nr.: 26258109
"James Patterson ist einer der besten Thrillerautoren der Welt." USA Today

"Mit Startauflagen in Millionenhöhe ist Patterson Stammgast im exklusiven Männerclub der Grishams, Clancys und Crichtons, die den US-Thriller-Markt fest im Griff haben."

"Mit Startauflagen in Millionenhöhe ist Patterson Stammgast im exklusiven Männerclub der Grishams, Clancys und Crichtons, die den US-Thriller-Markt fest im Griff haben."
James Patterson, geboren 1949, war Kreativdirektor bei einer großen amerikanischen Werbeagentur. Seine Thriller um den Kriminalpsychologen Alex Cross machten ihn zu einem der erfolgreichsten Bestsellerautoren der Welt. Inzwischen erreicht auch jeder Roman seiner packenden Thrillerserie um Detective Lindsay Boxer und den "Women¿s Murder Club" regelmäßig die Spitzenplätze der internationalen Bestsellerlisten. James Patterson lebt mit seiner Familie in Palm Beach und Westchester, N.Y.

Leseprobe zu "Höllentrip / Michael-Bennett-Roman Bd.2"

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Gemütlich durch das saphirblaue Wasser des Bootshafens schippernd, nahm Kapitän Stephen Preston einen tiefen Zug von seiner Zigarette und schnippte die Asche lässig in die kühle Inselbrise. Nachdem er genau den richtigen Moment abgepasst hatte, drückte er auf das Horn seiner vierzehn Meter langen Bertram Sport Fisherman, bis ihn alle an Land bemerkt hatten.

Gut so, Kinder, schaut her, was Kapitän Steve sich da geangelt hat.

Es war vormittags, Viertel nach elf. Sein Boot, die Bahama Mama, wurde eigentlich wie immer erst nach vierzehn Uhr zurückerwartet.

Aber heute war es anders.

Aber hallo, und zwar ganz anders, dachte Kapitän Steve und drückte erneut aufs Horn. Wenn man den gigantischsten Blauflossenthunfisch abgestochen hat, den es rund um die Bahamas gab, ist man für diesen Tag fertig mit Fischen. Ach, das konnte sogar fürs ganze Jahr reichen!

"Wie viel wird er deiner Meinung nach einbringen?", fragte Jeffrey, der erste Offizier auf der Bahama Mama und Steves Bruder. Er arbeitete seit elf Jahren auf dem Boot und war keinen einzigen Tag wegen Krankheit ausgefallen. Und er hatte nur selten gelächelt, jedenfalls bis zu diesem Vormittag.

"Weiß nicht." Kapitän Steve zog am Schild seiner Kappe mit dem Logo der Boston Red Sox. "Ich denke, irgendwas zwischen überraschend viel und erstaunlich viel."

Jeffrey lächelte immer noch unter dem Schild der ramponierten grünen Kappe, die er ständig trug. Er wusste, ein Thunfisch dieser Größe würde zwanzigtausend Dollar einbringen, vielleicht noch mehr, wenn den Sushi-Bietern auf dem Tsukiji-Fischmarkt in Tokio gefiel, was sie sahen. Und warum sollte es ihnen nicht gefallen?

Wie viel Geld es auch sein mochte, ein gehöriger Batzen -würde in jedem Fall herausspringen. In diesen Dingen war der Kapitän immer ehrlich, in jeder Hinsicht ein anständiger Mann.

"Bist du sicher, dass diese Hirnis den Vertrag unterschrieben haben, Jeff?", fragte Kapitän Steve.

Jeffrey blickte zum Heck, zu den sechs Kerlen aus Manhattan, die hier eine Junggesellenabschiedsparty feierten. Sie soffen seit Sonnenaufgang, seit Beginn der Bootstour, und waren mittlerweile so sternhagelvoll, dass sie kaum die Hände aneinanderklatschen konnten, ohne nach hinten über Bord zu kippen.

Jeffrey nickte langsam. "Ja, unterschrieben haben sie ihn. Aber ich bezweifle, dass sie das Kleingedruckte gelesen haben."

Wenn sie den Vertrag aufmerksam gelesen hätten, hätten sie gewusst, dass saufende Touristen mit Sonnenbrand niemals einen Cent für einen riesigen Blauflossenthunfisch bekommen würden. Nicht auf der Bahama Mama. Einhundert Prozent vom Gewinn gingen direkt an den Kapitän und die Besatzung. Punkt und Ende der Geschichte vom Großen Fisch.

"Also gut." Kapitän Steve stellte den Zwillingsmotor ab, als sich das Boot der Anlegestelle näherte. "Sorgen wir mal für ein bisschen Aufruhr."

Selbst auf den am Arsch der Welt liegenden Bahamas dauerte es nicht länger als in New York, bis sich eine neugierige Menschenmenge versammelt hatte, wenn es etwas zu sehen gab. Surrend hob ein Gabelstapler den riesigen Thunfisch auf die amtliche Waage im Bootshafen. Du meine Güte, würde die Skala der Waage überhaupt reichen?

Kapitän Preston strahlte, als er dem Bräutigam in spe einen kräftigen Klaps auf den Rücken versetzte und versicherte, es noch nie in seinem Leben mit einer so guten Mannschaft zu tun gehabt zu haben. "Ihr wart einsame Spitze", lobte er. "Das hat man heute gesehen."

"Ja, gekonnt ist gekonnt!", rief einer der Jungs.

Natürlich, die Wahrheit kannten nur er und Jeff. Diese tollpatschigen Großstädter hatten keine Ahnung, was sie taten. Sie konnten sich nicht einmal eine Erkältung einfangen, geschweige denn einen Fisch.

Sie genossen das unaufhörliche Klicken der Digitalkameras, das Bad in der Menge, die Aufregung, die Anspannung vor dem Abwiegen.

"Binde ihn gut fest!", drängte Kapitän Steve, als der Schwanz des Thunfisches mit einem doppelt geflochtenen Seil, dem stärksten, das zu finden war, umwickelt wurde.

Bei drei wurde er in die Luft gezogen. Die Menge stieß anerkennende Ahs und Ohs aus. Ja, das war ein Fisch!

Dreihundert ... dreihundertfünfzig ... vierhundert Kilo!

Der Balken der Waage schoss wie ein Pfeil nach oben. Als er schließlich beim Rekord von vierhundertfünfundneunzig Kilo stehen blieb, brachen alle im Bootshafen in ein gewaltiges Brüllen aus, die Junggesellen allen voran.

Und dann passierte es.

Plonk!

Etwas ganz Seltsames fiel auf den Boden. Aus dem Maul des Thunfisches.

Der geheimnisvolle Gegenstand rollte direkt bis vor Kapitän Stephen Prestons kniehohe, schwarze Gummistiefel.

"Was ist denn das für ein Ding?", fragte jemand von hinten. "Erklärst du uns vielleicht mal den Witz?"

Alle anderen konnten erkennen, um was es sich handelte - eine Cola-Flasche. Eine von der alten Sorte aus echtem Glas.

"Der Köder, den du benutzt hast, sieht aber komisch aus, Steve", witzelte der Kapitän eines anderen Bootes.

Die Menge lachte, als sich Steve bückte und die Flasche aufhob. Er hielt sie in die grelle Sonne und kratzte sich seinen blonden Lockenkopf. In der Flasche befand sich etwas. Was konnte das nur sein?

Rasch entfernte er den provisorischen Verschluss, der aus einer mit Weinranken umwickelten Plastiktüte bestand. Die Sache wurde immer seltsamer. Kapitän Preston drehte die Flasche um und schüttelte sie zweimal, dann schob er seinen kleinen Finger hinein.

Und zog den Inhalt heraus. Es war kein Papier, sondern eher ein Stück Stoff. Und es war beschriftet.

"Was steht da?", fragte Jeffrey.

Alles war still, als Kapitän Preston schweigend die Flaschenpost las. Sie war in dunklem Rotbraun geschrieben, verschmiert, aber noch lesbar. Konnte es Blut sein? Und wenn ja, von wem?

"Komm schon, was steht da?", drängte Jeffrey erneut. "Spann uns nicht so lange auf die Folter."

Kapitän Preston drehte die Nachricht langsam um, damit diejenigen, die in seiner Nähe standen, mitlesen konnten. Ein kollektives Keuchen war zu hören.

"Wir haben überlebt!", las er vor. "Familie Dunne."

Blitzartig zuckte die Hand eines Reporters der Washington Post, der hier seinen Urlaub verbrachte, zu seinem Mobiltelefon. Er musste seine Redaktion anrufen. Sein Urlaub war vorbei.

Kapitän Stephen Preston stand lächelnd vor der Menge. Er konnte nur noch daran denken, womit die Nachricht endete - mit der Belohnung.

Mit dem Dollarzeichen.

Und der Ziffer eins.

Gefolgt von wunderschönen Nullen.

"Jeff", sagte er langsam, "dieser Thunfisch ist wesentlich mehr wert, als wir dachten."

Leseprobe zu "Höllentrip / Michael-Bennett-Roman Bd.2"

"Sechster Teil Trau, schau, wem? (S. 285-286)

105

Peters Traummannschaft aus Anwälten sah aus wie auf einer Werbung für Paul-Stuart-Anzüge, als sie um den Verteidigertisch herumstanden und sich mit gedämpften Stimmen unterhielten. Peter selbst hatte seinen schicken Brioni gegen einen Brooks Brothers aus grauem Flanell eingetauscht. Er hielt seinen Blick stur auf die Geschworenen gerichtet, die nach der einstündigen Mittagspause zurück in den Gerichtssaal geführt wurden.

So ist’s richtig, Leute. Stellt Augenkontakt mit mir her. Nur ein unschuldiger Mann kann den Geschworenen direkt in die Augen blicken, oder? Das jedenfalls entspricht meiner Erfahrung.

»Erheben Sie sich!«, bellte der Gerichtsdiener. Noch bevor Richter Robert Barnett, Mitte fünfzig mit grauem, nach hinten gegeltem und in der Mitte wie mit einer Rasierklinge gescheiteltem Haar, zu seinem Platz gegangen war und sich setzte, bekräftigte er seinen Ruf als nüchterner, nicht trödelnder Mensch. Er verzichtete auf überflüssige Plaudereien – nicht einmal zu einem »Setzen Sie sich« bemühte er sich – und forderte die Staatsanwaltschaft auf, ihren ersten Zeugen aufzurufen. Nolan Heath, der leitende Vertreter der Anklage, erhob sich, richtete den Knoten seiner Vertreterkrawatte und rückte seine Drahtgestellbrille zurecht. Heath, ein bedächtiger, ernster Mensch, sah immer aus wie ein Schachspieler, der über seinen nächsten Zug nachdachte.

»Euer Ehren, die Anklage ruft Mark Dunne in den Zeugenstand. « Mark, mittlerweile seit über vier Monaten haschfrei, erhob sich rasch von der ersten Reihe hinter dem Tisch der Anklage. Vielleicht wirkte er etwas zu eifrig. Konnte man es ihm verdenken? Er hatte etwas zu sagen, etwas sehr Wichtiges. Nachdem er vereidigt worden war, blickte er Peter Carlyle an, ohne seinen Hass ihm gegenüber zu verbergen. »Mark, würden Sie bitte die Ereignisse, die sich in der Nacht des fünfundzwanzigsten Juli diesen Jahres zugetragen haben, so beschreiben, wie Sie sich an sie erinnern?«, forderte ihn Heath auf. Mark nickte und holte tief Luft.

Dies im Zeugenstand zu tun, hatte ihn Heath oft genug ermahnt: durchatmen, nachdenken, sprechen. »Meine Schwester Carrie und ich hielten abwechselnd Lagerwache auf der Insel, während die anderen schliefen«, begann er langsam. »Ein paar Tage zuvor hatte eine Riesenschlange unsere Mutter angegriffen. Deswegen wollten wir auch nachts aufpassen. Ein paar Stunden vorher hatte ich etwas gehört. Es war dunkel, doch ich wusste, es war nicht nur der Wind. Oder ein Tier. Die sind leiser. Und dann sah ich, wie sich jemand heranschlich. Ich konnte zwar nicht sehen, wer es war, doch ich wusste, es war ein Mensch.«

Heath nickte. »Sie waren sicher aufgeregt, oder? Sie dachten, man würde Sie retten.« »Ja, das dachte ich zunächst«, fuhr Mark fort. »Dann überlegte ich, warum dieser Mensch uns nicht rief oder sonst ein Zeichen gab. Es ergab keinen Sinn. Und plötzlich sah ich die Waffe in seiner Hand.« »Was taten Sie dann?«, fragte Heath, als hörte er die Geschichte zum ersten Mal. »Ich schützte meine Familie, so gut ich konnte. Sobald ich sah, dass er die Waffe hob und auf meine Mutter zielte, schlug ich mit einem dicken Ast zu. Zum Glück wurde er dadurch bewusstlos.« »Und wenn Sie sagen, Sie sahen ›ihn‹, wen meinen Sie damit, Mark?«"

Kundenbewertungen zu "Höllentrip / Michael-Bennett-Roman Bd.2"

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Bewertung von bookman am 19.03.2011 ***** sehr gut
Das Buch "Höllentrip" ist von dem Autor James Patterson. James Patterson ist eine der erfolgreichsten Thrillerautoren der Welt.
In diesem Buch geht es um eine Familie, die einen Segelurlaub unternimmt. Es geschehen Katastrophen auf dem Boot. Doch das Schlimmste ist, dass das Boot explodiert. Die Familie kann sich schließlich auf eine unbewohnte Insel retten. Die Explosion auf dem Boot war geplant. Jemand möchte, dass die Familie die Reise nicht überlebt.
Allgemein fand ich das Buch sehr gut. Die Handlung ist spannend. Die Kapitel sind halt sehr kurz. Das Ende hat mir sehr gefallen. Ich empfehle das Buch für Erwachsene und für Jugendliche erst ab 15 Jahren, da auch Mord- und Sexszenen vorkommen.

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