Hochzeit des Lichts\Heimkehr nach Tipasa - Camus, Albert

Albert Camus 

Hochzeit des Lichts\Heimkehr nach Tipasa

Impressionen am Rande der Wüste

Aus d. Französ. v. Peter Gan u. Monique Lang
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Produktbeschreibung zu Hochzeit des Lichts\Heimkehr nach Tipasa

Die stark autobiographisch geprägten Texte spiegeln die Auseinandersetzung des Literaturnobelpreisträgers mit der Landschaft und den Städten seiner Jugend, Algier und Oran, wieder.

Produktinformation


  • Verlag: Arche Verlag
  • 2000
  • 2000.
  • Ausstattung/Bilder: 169 S.
  • Seitenzahl: 169
  • Deutsch
  • Abmessung: 199mm x 123mm x 24mm
  • Gewicht: 246g
  • ISBN-13: 9783716026342
  • ISBN-10: 3716026344
  • Best.Nr.: 27371991
Frankfurter Allgemeine Zeitung - RezensionBesprechung von 26.02.2010

Hoffnungslose Fülle
Der Denker als junger Flaneur: Camus’ algerische Impressionen
„Wir gehen der Liebe und der Lust entgegen. Wir suchen weder Belehrung noch die bittere Weisheit der Größe. Sonne, Küsse und erregende Düfte – alles Übrige kommt uns nichtssagend vor”, schreibt der junge Albert Camus, voller Lebenshunger durch Algier flanierend. Von Anfang an kreist sein Denken um Leben und Tod, Schönheit und Vergängnis. Dabei sind die Grenzen zwischen Denken und Dichten, Begreifen und Greifen, stets durchlässig. Beispielhaft für diese Osmose sind die beiden Textsammlungen „Hochzeit des Lichts” und „Reise nach Tipasa”, die ein gerade erschienener kleiner Band geradezu glückhaft miteinander vereint.
An den zwischen den dreißiger und fünfziger Jahren entstandenen Texten, die halb Essays, halb Reiseimpressionen sind, lässt sich Camus’ intellektuelle Entwicklung plastisch ablesen. In tagebuchartiger Skizzenhaftigkeit entsteht nicht nur ein sehr persönliches Porträt des Schriftstellers und Philosophen, der 1960 bei einem Autounfall ums Leben kam, als junger Mann – dokumentiert wird zugleich, wie sehr sein Weg als Denker von der …

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Perlentaucher-Notiz zur Sueddeutsche Zeitung-Rezension

In diesem Band zeigt sich dem mit dem Kürzel "midt" zeichnenden Rezensenten die Gedankenwelt des jungen Albert Camus sehr deutlich. Kreisend um Denken und Leben, Schönheit und Verhängnis, durchlässig zwischen Denken und Dichten, Begreifen und Greifen, tritt sie in den beiden im Band "glückhaft" vereinten, laut "midt" zwischen Essay und algerischem Reisebericht changierenden Texten zutage. Gerade ihre skizzenhafte Anlage lässt den Rezensenten den von der extremen nordafrikanischen Topografie geprägten intellektuellen Weg des Autors erkennen. Noch in Camus' mal kristallinem, mal schwelgerischem Stil ("Sonne, Küsse und erregende Düfte - alles Übrige kommt uns nichtssagend vor") sieht "midt" die algerische Wüste, hört er das Meer:

© Perlentaucher Medien GmbH
Am 7. November 1913 wurde Albert Camus in Mondovi/Algerien als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin geboren. 1932 begann er in Algier Philosophie zu studieren. Er erlitt wiederholt Tuberkuloseanfälle. Nach Theatertourneen mit der Truppe von Radio-Alger und dem Ausschluss vom Staatsexamen - aus gesundheitlichen Gründen - gründete er 1937 das "Théâtre de l'Equipe". Als Jornalist prangerte er die kolonialen Ungerechtigkeiten in Algerien an. 1939 meldete er sich als Freiwilliger für den Kriegsdienst, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. 1940 wurde er aus Algerien ausgewiesen und ging als Reporter der Zeitung "Paris-Soir" nach Paris. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Algerien zurück, zog aber 1942 wieder nach Frankreich, wo er der Widerstandsgruppe "Combat" beitrat. 1943 wurde er von "Combat" nach Paris geschickt, wo er als Lektor beim Verlag Gallimard arbeitete. Hier wurde er Mitbegründer der illegalen Zeitung "Combat". 1947 verließ er die inzwischen legale Zeitung, da das Blatt den Besitzer und die politische Linie wechselte. 1957 wurde er Direktor im Pariser Verlag Gallimard und erhielt den Nobelpreis für Literatur für seine "bedeutende literarische Schöpfung, die mit klarsichtigem Ernst die Probleme des menschlichen Gewisse

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Kundenbewertungen zu "Hochzeit des Lichts\Heimkehr nach Tipasa"

Durchschnittliche Kundenbewertung 5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen ***** ausgezeichnet
(aus 1 Bewertung)

Bewertung von Aischa aus Wuppertal am 22.12.2009 ***** ausgezeichnet
Die Essay-Sammlung vereint die wohl poetisch schönsten Werke des außergewöhnlichen Philosophen und Dichters. Das Buch beinhaltet Texte leidenschaftlicher Natur- und Glückserlebnisse des jungen Camus und geschichtsgeprägte weltanschauliche Reflexionen eines Autors, dessen Schriften bis heute ihre faszinierende Wirkung nicht verloren haben. Camus ist in philosophischer, künstlerischer und auch politischer Hinsicht nach wie vor aktuell. - Eine sehr schöne Verlagsausgabe -

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Hochzeit des Lichts\Heimkehr nach Tipasa

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  • Seitenzahl: 169
  • Deutsch
  • Abmessung: 199mm x 123mm x 24mm
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  • ISBN-13: 9783716026342
  • ISBN-10: 3716026344
  • Best.Nr.: 27371991

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Kurzbeschreibung

Die stark autobiographisch geprägten Texte spiegeln die Auseinandersetzung des Literaturnobelpreisträgers mit der Landschaft und den Städten seiner Jugend, Algier und Oran, wieder.

26.02.2010

Hoffnungslose Fülle
Der Denker als junger Flaneur: Camus’ algerische Impressionen
„Wir gehen der Liebe und der Lust entgegen. Wir suchen weder Belehrung noch die bittere Weisheit der Größe. Sonne, Küsse und erregende Düfte – alles Übrige kommt uns nichtssagend vor”, schreibt der junge Albert Camus, voller Lebenshunger durch Algier flanierend. Von Anfang an kreist sein Denken um Leben und Tod, Schönheit und Vergängnis. Dabei sind die Grenzen zwischen Denken und Dichten, Begreifen und Greifen, stets durchlässig. Beispielhaft für diese Osmose sind die beiden Textsammlungen „Hochzeit des Lichts” und „Reise nach Tipasa”, die ein gerade erschienener kleiner Band geradezu glückhaft miteinander vereint.
An den zwischen den dreißiger und fünfziger Jahren entstandenen Texten, die halb Essays, halb Reiseimpressionen sind, lässt sich Camus’ intellektuelle Entwicklung plastisch ablesen. In tagebuchartiger Skizzenhaftigkeit entsteht nicht nur ein sehr persönliches Porträt des Schriftstellers und Philosophen, der 1960 bei einem Autounfall ums Leben kam, als junger Mann – dokumentiert wird zugleich, wie sehr sein Weg als Denker von der …

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Kundenbewertungen zu "Hochzeit des Lichts\Heimkehr nach Tipasa"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 1 Bewertung):
5 von 5 Sterne bei 1 Bewertungen *****
ausgezeichnet
Bewertung von Aischa aus Wuppertal am 22.12.2009
*****
ausgezeichnet
Die Essay-Sammlung vereint die wohl poetisch schönsten Werke des außergewöhnlichen Philosophen und Dichters. Das Buch beinhaltet Texte leidenschaftlicher Natur- und Glückserlebnisse des jungen Camus und geschichtsgeprägte weltanschauliche Reflexionen eines Autors, dessen Schriften bis heute ihre faszinierende Wirkung nicht verloren haben. Camus ist in philosophischer, künstlerischer und auch politischer Hinsicht nach wie vor aktuell. - Eine sehr schöne Verlagsausgabe -

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Perlentaucher-Notiz zur SZ-Rezension

26.02.2010

In diesem Band zeigt sich dem mit dem Kürzel "midt" zeichnenden Rezensenten die Gedankenwelt des jungen Albert Camus sehr deutlich. Kreisend um Denken und Leben, Schönheit und Verhängnis, durchlässig zwischen Denken und Dichten, Begreifen und Greifen, tritt sie in den beiden im Band "glückhaft" vereinten, laut "midt" zwischen Essay und algerischem Reisebericht changierenden Texten zutage. Gerade ihre skizzenhafte Anlage lässt den Rezensenten den von der extremen nordafrikanischen Topografie geprägten intellektuellen Weg des Autors erkennen. Noch in Camus' mal kristallinem, mal schwelgerischem Stil ("Sonne, Küsse und erregende Düfte - alles Übrige kommt uns nichtssagend vor") sieht "midt" die algerische Wüste, hört er das Meer:

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Autorenporträt zu "Albert Camus"

Am 7. November 1913 wurde Albert Camus in Mondovi/Algerien als Sohn eines elsässischen Landarbeiters und einer Spanierin geboren. 1932 begann er in Algier Philosophie zu studieren. Er erlitt wiederholt Tuberkuloseanfälle. Nach Theatertourneen mit der Truppe von Radio-Alger und dem Ausschluss vom Staatsexamen - aus gesundheitlichen Gründen - gründete er 1937 das "Théâtre de l'Equipe". Als Jornalist prangerte er die kolonialen Ungerechtigkeiten in Algerien an. 1939 meldete er sich als Freiwilliger für den Kriegsdienst, wurde aber aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt. 1940 wurde er aus Algerien ausgewiesen und ging als Reporter der Zeitung "Paris-Soir" nach Paris. Noch im gleichen Jahr kehrte er nach Algerien zurück, zog aber 1942 wieder nach Frankreich, wo er der Widerstandsgruppe "Combat" beitrat. 1943 wurde er von "Combat" nach Paris geschickt, wo er als Lektor beim Verlag Gallimard arbeitete. Hier wurde er Mitbegründer der illegalen Zeitung "Combat". 1947 verließ er die inzwischen legale Zeitung, da das Blatt den Besitzer und die politische Linie wechselte. 1957 wurde er Direktor im Pariser Verlag Gallimard und erhielt den Nobelpreis für Literatur für seine "bedeutende literarische Schöpfung, die mit klarsichtigem Ernst die Probleme des menschlichen Gewisse

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