Studienarbeit aus dem Jahr 2005 im Fachbereich Psychologie -
Beratung, Therapie, einseitig bedruckt, Note: 2, Universität
Augsburg, Veranstaltung: Intelligenzdiagnostik2, 23 Quellen im
Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: In Deutschland
beschäftigt man sich erst seit Anfang der 80er Jahre mit dem Thema
Hochbegabung. Davor sprach man nur von Spitzenbegabungen in Sport,
Musik oder in einzelnen Gebieten wie z.B. Mathematik. Intelligenz
und Hochbegabung hängen unweigerlich miteinander zusammen. 2% bis
3% aller Kinder sind weit überdurchschnittlich intellektuell
befähigt und gelten somit als hochbegabt. Eine Normalverteilung der
Intelligenz vorausgesetzt, entspricht dies einem
Intelligenzquotienten von 130 oder mehr. Doch wann ist jemand
normal intelligent und wann überdurchschnittlich intelligent und
somit hochbegabt?Um festzustellen, was Hochbegabung ist, ist es
zunächst nötig, sich über den Inhalt und die Struktur von
Intelligenz klar zu werden. Ausserdem soll erläutert werden, was
man unter Intelligenz, Begabung und Hochbegabung versteht. Um
exemplarisch die verschiedenen Vorgehensweisen zur Festestellung
von Intelligenz darzustellen und somit zu zeigen, wovon
Hochbegabung abhängt, werden vier Modelle von Intelligenz kurz
dargestellt und auf zwei näher eingegangen. Hochbegabte Kinder
zeichnen sich durch weit überdurchschnittliche Fähigkeiten und
Interessen aus, durch die sie Gleichaltrigen oft beträchtlich
voraus sind. Besondere Beachtung bei der Arbeit mit Hochbegabten,
wird der Frage der Identifikation geschenkt. Wie kann man
Hochbegabung erkennen? Gibt es eine spezielle Möglichkeit oder ein
sicheres Verfahren, welchesalle Hochbegabten herausfiltern kann?
Neben der eigentlichen Diagnostik von Hochbegabung sollte das
Augenmerk aber auch auf die ausschlaggebenden Randbedingungen
gelegt werden. Nur wenn die Rahmenbedingungen zu Hause und in der
Schule dafür günstig sind, können Hochbegabte ihr Ziel erreichen
und ihre Fähigkeiten für sich und andere in entsprechende
Leistungen umsetzen.Hochbegabte Kinder können in der Schule und im
sozialen Umgang Probleme entwickeln, wenn ihre intellektuellen
Bedürfnisse lange Zeit nicht wahrgenommen oder akzeptiert wurden
und die Kinder deshalb ihre Fähigkeiten nicht entfalten konnten. Es
ist daher wichtig, Eltern und Lehrer hochbegabter Kinder über
Unstimmigkeiten, die entstehen können, aufzuklären. Hilfe bekommen
Hochbegabte seit der Eröffnung der ersten Beratungsstelle 1984 in
Deutschland. Doch wie sieht so eine Förderung überhaupt aus und ist
sie wirklich nötig? Diese Frage ist auch heute noch sehr
widersprüchlich.
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