Neue Formen des Terrorismus, der »Kampf der Kulturen«, Debatten um
die Berechtigung »rechtsstaatlicher« Folter oder »zivilen
Ungehorsams « werfen dieFrage nach der Legitimität und
Illegitimität, Legalität und Illegalität politisch motivierter
Gewalt auf. Autorinnen und Autoren aus Soziologie und Rechts-,
Geschichts- und Theaterwissenschaft gehen dieser Frage anhand
aktueller Gewaltphänomene nach, die der Vorstellung einer
gewaltfreien Moderne, in der Spannungen im Gewaltmonopol des
Staates aufgehoben sind, entgegenstehen. Mit Beiträgen von Dieter
Grimm, Dierk Helmken, Ulrich K. Preuß, Ulrich Falk, Annette
Keilmann, Hans-Peter Müller, Lorenz Schulz, Franziska Schößler und
den Herausgeberinnen.
- Rechtsstaatliche Folter? Rechtshistorische Anmerkungen zu einer tickenden Bombe, Ulrich Falk
- Terror und Gewalt Anmerkungen zum "Kampf der Kulturen, Hans-Peter Müller
- Dekorporierung des Gewaltbegriffs versus verfassungs- rechtliches Bestimmtheitsgebot - Nachlese zu den Sitzblockadenentscheidungen des Bundesverfassungsgerichts, Dierk Helmken
- Kriminalsoziologische Irritationen, Der Labeling-Ansatz und und die gegenwärtige Kriminologie der Gewalt, Lorenz Schulz
- Transformation durch Subversion: Die Neue Linke und die Gewaltfrage, Ingrid Gilcher-Holtey
- Die Zeitschrift radikal und das Strafrecht, Freia Anders
- Gewalt und Macht im Gegenwartsdrama: Zu Elfriede Jelinek und Sarah Kane, Franziska Schößler
- Autorinnen und Autoren
Ein Marktplatz-Angebot für "Herausforderungen des staatlichen Gewaltmonopols" für EUR 19,98
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