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Heinrich Bullinger
Leben, Werk und Wirkung. 1504-1575
- Einband: Gebunden
- Gebundenes Buch
Produktinformation
- Bd.2
- Verlag: Tvz Theologischer Verlag
- 2005
- Ausstattung/Bilder: 2005. 371 S.
- Seitenzahl: 371
- Deutsch
- Abmessung: 229mm x 154mm x 31mm
- Gewicht: 690g
- ISBN-13: 9783290172978
- ISBN-10: 329017297X
- Best.Nr.: 12870677
Leseprobe zu "Heinrich Bullinger"
Produktbeschreibung zu "Heinrich Bullinger"
Kurzbeschreibung
Büssers Biographie über den Zwingli-Nachfolger Heinrich Bullinger
(1504-1575) hatte im ersten Band Herkunft, Studien und die Arbeit
des jungen Theologen sowie sein Wirken als Pfarrer am Großmünster
beschrieben. Im zweiten Band kommen nun seine bleibenden Verdienste
als Berater aller reformierten Kirchen, als väterlicher Beschützer
und Tröster der verfolgten Glaubensgenossen in der
Eidgenossenschaft und in ganz Europa zur Sprache. In drei
konzentrischen Kreisen wird sein Wirken behandelt: primär die
Erhaltung und innere Festigung der reformierten Gemeinden, die
grundlegenden Auseinandersetzungen mit dem Papsttum, dem Luthertum
und der Radikalen Reformation. - Büsser analysiert die wichtigsten
exegetischen, dogmatischen und polemischen Schriften sowie die
Predigten Bullingers. Sie alle belegen, wie auch der umfangreiche
Briefwechsel mit rund 1000 Korrespondenten, dass Bullinger unter
den Reformatoren am ehesten den Ehrentitel eines Ökumenischen
Patriarchen verdient.
Beschreibung
Fritz Büssers Buch unternimmt - zum ersten Mal seit 1858 - eine ausführliche Gesamtdarstellung von Bullingers Leben, Werk und Wirkung. Im ersten Band schildert er in knappen Zügen Herkunft, Studien und die Arbeit des "jungen" Bullinger in Kappel und Bremgarten, dann ausführlich dessen Arbeit als "oberster Pfarrer am Großmünster und weiser Leiter der zürcherischen Kirche".
Der zweite Band, der Ende 2004 erscheinen wird, zeigt Bullinger als ökumenischen Patriarchen, der mit seiner umfangreichen Korrespondenz und seinen Schriften in die reformierten Kirchen ganz Europas hineingewirkt hat.
21.12.2005
Mit dem vorliegenden zweiten Band, so Rezensentin Caroline Schnyder, habe der Leiter des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte Fritz Büsser seine Heinrich-Bullinger-Biografie abgeschlossen. Während im ersten Band Bullingers Jugend und sein Wirken in Zürich Thema sei, stelle der zweite Bullingers Einfluss in Europa und Osteuropa dar. Der Autor, so die Rezensentin, unternehme im Hinblick auf Bullingers Bedeutung als "theologischer Berater" den Versuch, eine neue Sprachregelung zu lancieren. Denn gemeinhin würde auch in dieser Hinsicht überall von "Calvinismus" gesprochen, wo es doch eigentlich "reformierter Protestantismus" heißen müsste. Mit Blick auf Bullinger nämlich, der schließlich auch von Calvin selbst immer wieder als Berater zugezogen wurde. Besonders "aufschlussreich" sind aus Sicht der Rezensentin jene Passagen, in denen der Autor Bullingers Interventionsversuche und Wirken in Frankreich nachzeichne, auch wenn dies nicht immer erfolgreich war. Insgesamt halte sich der Autor in seiner Darstellung "eng an ausgewählte Bulliger- Schriften und Briefe", was einerseits gute Einblicke in die historische Lage gäbe, jedoch andererseits die Gefahr von allzu …
Autorenporträt zu "Fritz Büsser"
Fritz Büsser, Jahrgang 1923, war von 1966 bis 1989 Ordentlicher Professor für Kirchen- und Dogmengeschichte sowie Leiter des Instituts für Schweizerische Reformationsgeschichte an der Theologischen Fakultät der Universität Zürich. Er hat sich über viele Jahre hinweg mit dem Nachfolger Zwinglis beschäftigt und gilt als einer der besten Kenner des Bullingerschen Werkes.

























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