Rasant, waghalsig, schonungslos: Der Lebensroman des Peter Berling.
Schonungslos im Umgang mit sich und anderen erzählt der Autor von
waghalsigen Abenteuern und jähen Abstürzen, von der Suche nach den
Wurzeln seiner Familie, von schillernden Begegnungen und
Freundschaften, von vielen kleinen und einer großen Liebe, die mit
dem Tod noch lange nicht ihr Ende findet. Virtuos in seinen
literarischen Mitteln und weit entfernt von der herkömmlichen
Erzählweise der Autobiographie, fächert Peter Berling das
Kaleidoskop eines einzigartigen Lebens auf, in dem stets mit vollem
Einsatz gespielt wird. Die Berühmtheiten, die dabei seinen Weg
kreuzen, sind Legion: Rainer Werner Fassbinder und Ingrid Caven,
Brigitte Bardot und Mario Adorf, Claudia Cardinale, Andy Warhol,
Juliette Gréco, Federico Fellini und Sergio Leone, Werner Herzog
und Klaus Kinski, Donovan, Gilbert Bécaud und viele andere mehr.
Eine Kindheit im Bombenhagel, Schulzeit im berühmten Internat
Birklehof, die Schwabinger Bohème der sechziger Jahre und die
wilden Jahre des Jungen Deutschen Films: Vor diesen Kulissen
entfaltet sich die furiose Lebensgeschichte des Peter Berling.
Ausstattung/Bilder: 2011. 667 S. m. Illustr. v. Hans Bellmer
Seitenzahl: 667
Deutsch
Abmessung: 215mm x 149mm x 56mm
Gewicht: 870g
ISBN-13: 9783455403251
ISBN-10: 3455403255
Best.Nr.: 33361551
Perlentaucher-Notiz zur FR-Rezension
Gregor Ziolkowski kann Peter Berling offensichtlich gut leiden, als Schauspieler sowieso, aber nun auch als Autor. Was Berling in seinem Buch erzählt, ist dabei Ziolkowski zufolge nicht nur die abwechslungsreiche Lebensgeschichte eines Schauspielers, Maurers, Casino-Controllers, Filmproduzenten und Pleitiers, sondern auch traurige Liebesgeschichte, Kulturgeschichte des westdeutschen Films und natürlich übervolle Anekdotensammlung. Nie eitel, stets mit milder Ironie und höchstens hin und wieder zu ausschweifend blicke Berling auf sein Leben zurück, versichert der Rezensent, der auch freudig all den Geschichten über Brigitte Bardot, Claudia Cardinale und Juliette Greco gefolgt, die dieser "begnadete Bohemien" hier zum Besten gebe. Das sei kein Klatsch, meint Ziolkowski, sondern das "perlende Gekräusel auf kulturgeschichtlichen Wellen".
Peter Berling, geb. 1934, studierte Grafik an der Münchener Kunstakademie. Er hat sich als Schauspieler, Filmproduzent und als Autor einen Namen gemacht. Seit 1969 lebt er in Rom. Selbst kein Anhänger der Astrologie beschäftigt er sich als Historiker seit vielen Jahren mit der wechselnden Rolle der Sterndeutung in der abendländischen Geschichte.
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