Über die Revolution, Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Rahel Varnhagen, Eichmann in Jerusalem, Fever, Aufklärung und Judenfrage, Macht und Gewalt, Über das Böse, Über den Imperialismus, Das radi
Quelle: Wikipedia. Seiten: 82. Kapitel: Über die Revolution,
Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft, Rahel Varnhagen,
Eichmann in Jerusalem, Fever, Aufklärung und Judenfrage, Macht und
Gewalt, Über das Böse, Über den Imperialismus, Das radikal Böse,
Vita activa oder vom tätigen Leben, Was ist Existenzphilosophie?,
Wahrheit und Politik, Die Krise in der Erziehung, Ernst Vollrath,
Heinrich Blücher, Wir Flüchtlinge, Hannah-Arendt-Institut für
Totalitarismusforschung, Der Liebesbegriff bei Augustin, Antonia
Grunenberg, Edna Brocke, Hannah-Arendt-Preis, Wolfgang Heuer, Max
Arendt, (100027) Hannaharendt. Auszug: Hannah Arendt ( 14. Oktober
1906 in Linden, heute Teil von Hannover; 4. Dezember 1975 in New
York; eigentlich Johanna Arendt) war eine jüdische,
deutsch-amerikanische Publizistin und Gelehrte. Die Entrechtung und
Verfolgung von Menschen jüdischer Abstammung seit 1933 sowie ihre
eigene kurzfristige Inhaftierung im selben Jahr veranlassten sie
zur Emigration aus Deutschland. Vom nationalsozialistischen Regime
1937 ausgebürgert, war sie staatenlos, bis sie 1951 die
Staatsbürgerschaft der USA erhielt. Sie war unter anderem als
Journalistin und Hochschullehrerin tätig und veröffentlichte
wichtige Beiträge zur politischen Philosophie. Gleichwohl lehnte
sie es in ihren späten Jahren ab, als Philosophin bezeichnet zu
werden. Auch dem Begriff Politische Philosophie stand sie eher
distanziert gegenüber; sie bevorzugte für ihre entsprechenden
Publikationen die Bezeichnung Politische Theorie . Arendt vertrat
ein Konzept von Pluralität im politischen Raum. Demnach besteht
zwischen den Menschen eine potentielle Freiheit und Gleichheit in
der Politik. Wichtig ist es, die Perspektive des anderen
einzunehmen. An politischen Vereinbarungen, Verträgen und
Verfassungen sollten auf möglichst konkreten Ebenen gewillte und
geeignete Personen beteiligt sein. Auf Grund dieser Auffassung
stand sie rein repräsentativen Demokratien kritisch gegenüber und
bevorzugte Rätesysteme bzw. Formen direkter Demokratie. Nicht
zuletzt auf Grund ihrer zahlreichen theoretischen
Auseinandersetzungen mit Philosophen wie Sokrates, Platon,
Aristoteles, Immanuel Kant, Martin Heidegger und Karl Jaspers sowie
mit den maßgeblichen Vertretern der neuzeitlichen politischen
Philosophie wie Machiavelli, Montesquieu und Tocqueville, wird sie
dennoch häufig als Philosophin bezeichnet. Gerade wegen ihres
eigenständigen Denkens, der Theorie der totalen Herrschaft, ihrer
existenzphilosophischen Arbeiten und ihrer Forderung nach freien
politischen Diskussionen nimmt sie in den Debatten der Gegenwart
eine bedeutende
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