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Daniel Glattauer 

Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen

Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen - Glattauer, Daniel

Zwei Romane in einem

  • Einband: Gebunden
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Videoclip zu "Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen"

Produktinformation
  • Verlag: Zsolnay
  • 2010
  • Sonderausg.
  • Ausstattung/Bilder: Sonderausg. 2010. 443 S.
  • Seitenzahl: 443
  • Deutsch
  • Abmessung: 21 cm
  • Gewicht: 537g
  • ISBN-13: 9783552061293
  • ISBN-10: 3552061290
  • Best.Nr.: 27967714

Leseprobe zu "Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen"

Bitte klicken Sie auf die Navigation oder das Artikelbild, um in "Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen" von "Glattauer, Daniel" zu blättern!

Produktbeschreibung zu "Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen"

Kurzbeschreibung

Kennen Sie Emmi und Leo? In 'Gut gegen Nordwind' verlieben sich die beiden rettungslos - per E-Mail. Doch Emmi ist glücklich verheiratet und Leo verdaut gerade eine gescheiterte Beziehung. Und können die gesendeten und empfangenen Liebesgefühle einer persönlichen Begegnung überhaupt standhalten? Emmi und Leo sind so aufgewühlt, dass sie ein Treffen lieber hinauszögern...

In 'Alle sieben Wellen' bekommen sie ihre zweite Chance. Denn zumindest eine wirkliche Begegnung haben die beiden verdient! Daniel Glattauer trifft mit seinen Bestseller-Romanen mitten ins Herz der Leser. Die limitierte Geschenkausgabe umfasst beide Bücher in einem Band und führt zwei zusammen, die zusammengehören.

Kundenbewertungen zu "Gut gegen Nordwind \ Alle sieben Wellen"

Durchschnittliche Kundenbewertung (aus 5 Bewertungen):
5 von 5 Sterne bei 5 Bewertungen *****
ausgezeichnet
Kundenbewertungen sortieren: hilfreichste - beste - neueste
Bewertung von Kordel aus Duisburg am 05.10.2010
*****
ausgezeichnet
Mit Abstand das beste Buch der letzten Monate. Habe mich schon auf den Abend gefreut die nächsten Seiten lesen zu können. Das Hörbuch zum ersten Teil des Buches ist ebenso klasse. Schade das jede Geschichte irgendwann zuende geht.
War diese Bewertung für Sie hilfreich? JANEIN
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von sabisteb aus Freiburg am 02.07.2010
*****
ausgezeichnet
Ein Tippfehler, ein einfacher e vor i Tippfehler ist der Beginn einer der vielleicht romantischsten Liebesromane unserer Zeit.
Eigentlich wollte Emmi Rother nur ein Stadtmagazin abbestellen, aber ihre Kündigung landet in der falschen Mailbox, bei Leo Leike, Kommunikationsberater und Uni-Assistent für Sprachpsychologie. Leo arbeitet an einer Studie über den "Einfluss der E-Mail auf unser Sprachverhalten". Emmi und Leo sind von Anfang an auf der gleichen Wellenlänge und beginnen sich zu schreiben, irgendwann mehrmals täglich.
Sie werden einander zur zweiten Stimme, die sie durch den Alltag begleitet. Sie machen durch ihre E-Mails aus meinem inneren Monolog einen Dialog (S. 79). Sie werden wechselweise die jeweilige Stimme ihrer Fantasie (S. 81).
Diese E-Mail Korrespondenz wird zu einem festen Bestandteil ihres Tages und es ist ein schlechter Tag, wenn mal keine E-Mail von Emmi oder Leo in der Mailbox ist. Sie wissen, dass es ein absurdes Interesse ist. Es würde einer Begegnung niemals standhalten (S. 22), aber dennoch versuchen sie es, immer wieder, erfolglos.
Beide Nicht-Liebenden schöpfen aus der Sehnsucht nach der Liebe des anderen ihre Leidenschaft (S. 108).
"Gut gegen Nordwind" ist mehr als ein Liebesroman, mehr als Unterhaltung. Er beschäftigt sich mit wichtigen Fragen unserer heutigen Kommunikation. Wie real ist eine E-Mail Beziehung? Ist es eine Beziehung im klassischen Sinne? Ist es Real? Wie viel ist Realität und wie viel unsere eigene Einbildung, Fantasie und Wunschdenken? Kann man sich in die Worte eines anderen Menschen verlieben? Wie kann es sein, dass man sehnsüchtig auf E-Mails eines eigentlich Unbekannten wartet und hofft, denn man sei es durch einen Tippfehler oder eine Online-Plattform kennen gelernt hat. Kennt man diesem Menschen überhaupt?

"Alle Sieben Wellen" ist die lang ersehnte Fortsetzung der virtuellen Liebesgeschichte zwischen Emmi Rother und Leo Leike. Leo ist zurück aus Boston und Emmi hat noch immer nicht aufgegeben, dass irgendwann einmal eine andere Antwort als die des Sysadmins auf ihre Briefe zurückkommt.

"Alle sieben Wellen" hat natürlich nach "Gut gegen Nordwind" ein wenig von seiner Neuheit und Frische eingebüßt. Diesmal geht es weniger um die elementaren Fragen des ersten Bandes über die Realität von virtuellen Beziehungen, diesmal stehen die Geschichte und das Leben von Emmi und Leo im Vordergrund. War Band 1 ganz Gefühl wird es in Band zwei deutlich realer. Emmi und Leo tasten sich auch einander zu, langsam, erst die Stimme, dann neue Treffen, dann immer mehr und immer mehr. Wir erfahren mehr über ihr RL Leben, ihr Alter, ihre Kinder, ihre Beziehungen, aber noch immer sind sie sich einander Tagebuch und beide sehnen sich nach mehr und haben doch Angst davor. Denn noch immer stellen sich die beiden die Frage, wie viel ist real, wie viel Wunschdenken und könnte diese Beziehung im RL bestand haben. Ist es wert, diese wunderbare virtuelle Beziehung zu gefährden indem man dem Wunschbild ein echtes Gesicht, eine echte Stimme, eine echte Person überstülpt?

2006 erschien der Roman "Gut gegen Nordwind", wurde zum Bestseller und noch im selben Jahr für den Deutschen Buchpreis nominiert. 2009 erschien die ersehnte Fortsetzung "Alle sieben Wellen".
2010 nun also endlich eine Gesamtausgabe mit beiden Romanen für all jene, die Emmi und Leo nicht schon 2006 verfallen waren, so werden noch die letzen Leser eingefangen und zu Emmi und Leo Fans.
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2 von 3 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von unbekanntem Benutzer am 13.05.2010
*****
ausgezeichnet
Das Buch Gut gegen Nordwind und alle sieben Welle ist ein fantastisches, spannendes Buch der
anderen Art, da es ja nur aus e-mails besteht, aber man kann es einfach nicht an die Seite legen, man muß immer weiter lesen.
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
Dem Autor für die Bewertung danken
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Bewertung von Kathi aus Gerolstein am 05.05.2010
*****
ausgezeichnet
Als Emmi eine Zeitschrift abbestellen will, schickt sie die Mail versehentlich nicht an den Like-Verlag, sondern an einen gewissen Leo Leike. Als dieser gewisse Leo dann, wieder versehentlich, in ihren geschäftlichen Mailverteiler gerät und auch noch die Weihnachtsgrüße erhält, die eigentlich für Emmis Kunden gedacht sind, reißt der Mailkontakt nicht mehr ab. Hin und her gehen die Mails und immer fesselnder, romantischer und lustiger wird die Geschichte, die ausschließlich aus diesen E-Mails besteht.
Es gibt aber einen Haken an der Romanze, die sich zwischen Emmi und Leo entspinnt. Emmi ist verheiratet. Als schließlich Emmis Mann hinter diese elektronische Affäre kommt, bricht Leo den Kontakt ab und geht für mehrere Monate nach Amerika.
Werden sie sich wieder finden? Wird Leo zurück kommen? Und... wird es am Ende ein happy end für Leo und Emmi geben?
Die romantischste Geschichte seit Romeo und Julia, gleichzeitig die lustigste, unglaublichste und schönste Liebesgeschichte, die ich je gelesen habe.
Ich bin eigentlich kein Fan von romantischer Lektüre, aber diese ist einfach wundervoll. Unbedingt lesen!!!
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2 von 2 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Bewertung von tobi33 aus Nürnberg am 25.03.2010
*****
ausgezeichnet
Haben Sie schon einmal mit einem Fremden geflirtet? Per Email? Geht nicht?
Dann wird Sie dieses Buch interessieren (geht nämlich doch).

Die beiden Hauptpersonen lernen einander kennen, weil Emmi das Abo Ihrer Zeitung per email kündigen will, die Adresse nicht richtig eingibt und dabei versehentlich Herrn Leo L. schreibt. Dieser antwortet zunächst gar nicht, aber weil das Abo nicht gekündigt wird und Frau Emmi insistiert, wird Leo sauer und schreibt genervt zurück an Emmi.

Was sich nun in zwei Büchern zwischen völlig verschiedenen Menschen in einer "Freundschaft per email" entwickelt, hält man nicht für möglich: Man müsste es selbst erleben. Und diese Illusion vermittelt Glattauer dem Leser perfekt. Man taucht ein, in die gleiche Wellenlänge mit den beiden "Streithähnen". Man leidet, wird einer vom anderen hingehalten, man deutet mit, was die Worte zu bedeuten haben (email ist ja hier zugleich ein online- wie offline-Kommunikationsmittel) was zwischen den Zeilen zu lesen ist. Ein Buch, für das man sich auch in zehn Jahren noch einmal Zeit nehmen wird, es zu lesen. Wenig Handlung - aber hinreißende, bezaubernde und fesselnde Dialoge - eben ganz großes Kino. Kopfkino.
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4 von 4 Kunden fanden diese Rezension hilfreich.
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Autorenporträt zu "Daniel Glattauer"

Daniel Glattauer, geb. 1960 in Wien, ist seit 1985 als Journalist und Autor tätig und schreibt für die Tageszeitung Der Standard.

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