Zögernd trat ich näher. Willi deutete mit dem Finger auf die rechte
Kopfseite. Sein Ohr ist weg , meinte er lapidar. Tatsächlich. An
der Stelle, an der normalerweise die Ohrmuschel saß, war nur eine
blutverkrustete Wunde. Mir wird schlecht , kündigte ich an. Reiß
dich zusammen , befahl Willi, kotzen kannst du später. Jetzt müssen
wir die Bullen anrufen.
Maria Grappa und Killer El Lobo liefern sich ein spannendes Duell
im Umfeld eines Plutoniumschmuggels von Moskau nach
Bierstadt.
Maria Grappa, eine Art weiblicher Schimanski, gehört nicht zu den
Haderern in ihrem Job. Sie hat was übrig für Nervenkitzel, Drama,
für gutes Essen, Wein und schöne Männer.
Sie liebt den Süden, reist allein und ist nicht auf den Mund
gefallen.
[WDR]
In Bierstadt ist mal wieder die Hölle los, und Maria Grappa, die
rothaarige Zeitungsredakteurin mit der Schwäche für gutes Essen,
steckt wie immer mittendrin.
[Emsdettener Volkszeitung]
Die Grappa-Krimis sind bissig, schrill, rasant, mehr Parodie als
Realität, gut und wild geschrieben.
[tip Das Stadtmagazin für Berlin]
"Es geht um den Profi-Killer El Lobo (der Wolf), der auch einen Ehrenkodex hat: keine Kinder, keine Frauen, keine Greise. Als Trophäe nimmt er ein Ohr seiner Opfer mit, und er telefoniert obendrein gern, auch mit Maria Grappa, die hinter ihm her ist." (WAZ, Dortmund)
"Kurzweilig und spannend" (Stadtanzeiger Dortmund)
"Die Grappa-Krimis sind bissig, schrill, rasant, mehr Parodie als Realität, gut und wild geschrieben." (tip, Berlin)
Gabriella Wollenhaupt, Jg. 1952, arbeitet als Fernsehredakteurin in Dortmund.
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