Gottlieb Konrad Pfeffel (1739-1809), früh erblindeter Dichter und
Leiter einer Kadettenschule im elsässischen Colmar, zählt zu den
bedeutendsten Repräsentanten der Spätaufklärung am Oberrhein. Der
vorliegende Band versammelt die Beiträge eines wissenschaftlichen
Kolloquiums, das anlässlich von Pfeffels 200. Todestag an der
Universität Freiburg stattfand. Im Mittelpunkt steht Pfeffels
überregionale und internationale Vernetzung: seine Verbindungen zur
Schweiz, zum Oberrhein (Pfalz, Baden, Vorderösterreich) und zu
Frankreich. Zur Sprache kommen auch Pfeffels Übersetzungen aus dem
Französischen sowie seine publizistische Vermittlung deutscher
Literatur in Frankreich und seine Rezeption in Literatur und Musik.
Achim Aurnhammer, Professor für Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg. Forschungsschwerpunkte: Italienisch-deutsche Literaturbeziehungen, Antikerezeption, Frühe Neuzeit und Klassische Moderne.
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